Sep 01

Ich hätte ja so gern ein iPad, doch trotz Eurokurs gibt es das Gerät nirgends wirklich günstig zu kaufen. Amazon will hier nun anknüpfen und ein eigenes Tablet auf den Markt bringen: das Amazon-Tablet. Doch wie stehen die Chancen, dass sich das Produkt gegenüber dem iPad behaupten kann? 

So ganz offiziell ist die Sache noch nicht, doch die Gerüchteküche brodelt. Trotz allem könnte Amazon’s Strategie jedoch anders verlaufen als anfangs angenommen. Dass sich das Amazon-Tablet rein von den Verkaufszahlen her gegen Apple durchzusetzen vermag, scheint nicht allzu plausibel. Die einzige Chance wäre hier, durch einen harten Preiskrieg zu gewinnen, wie es HP Mitte August mit dem HP TouchPad angegangen ist. Dies scheint jedoch für einen Newcomer eher unwahrscheinlich.

Im letzten März hat Amazon jedoch einen eigenen Online-Shop für Android-Apps eröffnet und zudem noch einen Online-Speicherdienst für Musik lanciert. Mit diesen Voraussetzungen bietet das Unternehmen eine ideale Basis-Plattform für ihr Tablett. Dies macht es für Amazon wiederum möglich, durch “Zubehör”, sprich zusätzlichen Inhalten Profit zu machen, was ihnen gleichzeitig wieder mehr Spielraum bezüglich der Preissetzung geben wird.

Ob dies für einen “Sieg” gegen Apple reicht, werden wir sehen. Wir bleiben auf jeden Fall gespannt und warten auf die offizielle Ankündigung von Amazon!

Was würdest du von dem neuen Tablet erwarten, preislich und inhaltlich? Würdest du ein Amazon-Tablet kaufen? Top or Flop?

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Aug 15

Google eats MotorolaHeute kündigte Google den Kauf von Motorola Mobility für insgesamt 12.5 Milliarden Dollar an. Motorola ist einer der 39 Mobiltelefonhersteller, welche Googles Android Betriebssystem verwenden. Der Kauf einer Hardware-Produktionsfirma ist für den Web-Giganten höchst ungewöhnlich. Laut Larry Page, dem Google CEO, soll die Akquisition zur “massiven Förderung des Android Ökosystems beitragen”.

Motorola Mobility, die Firma, welche damals das erste Mobiltelefon überhaupt auf den Markt brachte, bleibt als Lizenznehmer von Android bestehen und Adroid bleibt offen für andere Hersteller. Google kündigte an, dass sie Motorola Mobility als separates Business weiterführen wollen.

Die Motorola Aktien stiegen nach der Ankündigung spungartig über 58% auf mehr als $38.50 pro Aktie, nachdem Google versichert hatte, sie würden $40 in cash pro Aktie auszahlen. Die Google Aktien fielen darauf um 3%, haben sich aber wieder gefangen.

Interessant ist sicherlich auch, dass die Aktien von Research in Motion und Nokia seit heute auch höher gehandelt werden, da nach diesem Mega-Deal weitere Konsolidierungen erwartet werden. Am ehesten wird angenommen, dass Microsoft nächstens mit dem Kauf von (möglicherweise) Nokia nachziehen wird.

Spannend ist der Kauf auch in Bezug auf den andauernden Patentstreit zwischen Apple, Microsoft und Google, welcher erst kürzlich durch das Eingreifen des U.S. Department of Justice entschärft werden musste. Motorola hat in seinen 80 Jahren der Innovation und Entwicklung Patente angehäuft, welche nun bei Google mit einfliessen. Wir bleiben gespannt…

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Mai 23

QR-Code steht für Quick Response, zu deutsch, schnelle Antwort und besteht aus einem zweidimensionalen Strichcode in welchem sich eine ganze Menge an Informationen diverser Art verstecken lassen. So kann ein QR-Code sowohl Webadressen, Texte, SMS und Telefonnummern, oder ganz einfach eine Visitenkarten-Information enthalten. Langsam aber sicher gewinnt der bereits im Jahr 1994 entwickelte QR-Code immer mehr an Bedeutung.

QR-Code, ein neuer Trend?Der QR-Code entstand, auf Anfrage des japanische Toyota Konzern, welcher eine Markierung für Baugruppen und Komponenten für die Logistik der Automobilindustrie forderte. Umgesetzt hat das Projekt die Firma Denso Wave. Ein QR-Code besteht aus einer quadratischen Matrix auf welcher die kodierten, binären Daten als schwarze und weisse Punkte dargestellt sind. Die darin codierten Daten sind durch eine Fehler korrigierenden Code wiederum geschützt, und so kann ein solcher QR-Code sogar noch gelesen werden, wenn bis zu 30% des Codes zerstört sind. die Nutzung des QR-Codes ist zudem frei und kostenlos. Im neben stehendem QR-Code hat es übrigens eine Textmitteilung. Wer kann sie lesen? :-)

Um einen eigenen Inhalt in einen QR-Code zu verwandeln braucht ihr lediglich einen sogenannten QR-Generator mit welchem ihr eure Informationen in die entsprechende QR-Grafik umwandeln könnt. Die entstandene Grafik lässt sich danach beliebig vergrössern und auf fast jedem beliebigen Material abbilden oder drucken. Damit sind für die Verwendung solcher Informationen fast keine Grenzen vorhanden. Ganz toll finde ich zudem auch die Möglichkeit, dass Mensch bei einem QR-Code auch das eigen Branding implementieren kann. Ein gelungenes Beispiel für einen sogenannten Design QR-Code liefert z.B. Louis Vuitton.

Louis Vuitton Design QR-Code Beispiel

Egal, ob der Code auf Stoff gedruckt wird oder beispielsweise mit einem Beamer an eine Hauswand projiziert wird, bei genügend Kontrast, werdet ihr ihn mit einem geeigneten QR-Reader einlesen und entziffern können. Für handelsübliche Handys mit eingebauter Kamera mittlerweile kein Problem! Ihr braucht lediglich einen entsprechenden QR-Reader dazu, welcher ihr auf eurem Gerät zuerst installieren müsst. Ich persönlich verwende den QR-Reader von I-Nigma, welcher super funktioniert und sehr schnell ist.

QR-Generatoren:
http://www.i-nigma.com/CreateBarcodes.html
http://zxing.appspot.com/generator/

QR-Reader:
http://www.i-nigma.com/Downloadi-nigmaReader.html
http://code.google.com/p/zxing/wiki/GetTheReader

Verwendet ihr bereits QR-Code? Welche praktischen Anwendungen dafür findet ihr Sinnvoll? Wo seht ihr geeignete Möglichkeiten, einen QR-Code zu verwenden?

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Apr 28

Google Docs AndroidLange wurde darauf gewartet und lange liess sich Google auch Zeit dafür. Seit gestern ist es nun auf Android Handys möglich, seine Google Docs nicht nur anzusehen, sondern auch zu bearbeiten.

In letzter Zeit läuft so einiges in Sachen Google Docs. Fast täglich werden von Google neue Features freigegeben.

Letzte Woche stellte man als User fest, dass man über den Menüpunkt Ansicht endlich mal eine Alternative zur Klopapieransicht (wie sie gerne genannt wurde) hat. Die Dokumente lassen sich als richtige Seiten anzeigen und nicht mehr nur als Endlosdokumente.

Vor drei Tagen gab Google bekannt, dass es in den nächsten Wochen für alle Google User möglich sein wird, ganze Folders direkt in Google Docs zu importieren. Bis anhin konnte man seine Dateien entweder einzeln unter angabe des Pfades oder aber per Drag and Drop hochladen.
Beim neuen Folder Upload soll die Struktur der Unterordner in einem Ordner beibehalten werden. Dies macht Google Docs zu einer interessanten Alternative zu Dropbox & Co.

Was Google Docs noch attraktiver macht, wenigstens für die Nutzer von Android Handys, offenbarte Google gestern Abend. Mit der neuen Google Docs App für Android ist es nun möglich, seine Dokumente bequem auf dem Handy zu verwalten, zu erstellen und zu bearbeiten. Sie ist ab sofort im Android Market erhältlich.
Mit der App kommen noch drei Widgets mit, mit denen das Arbeiten mit Google Docs noch einfacher wird. So ist es damit ein einfaches, direkt ein Foto zu machen und direkt in Google Docs hochzuladen.
Ein weiteres Plus ist die Möglichkeit, Anhänge aus GMail direkt in den Google Docs zu öffnen.

Persönliches Killerfeature für mich ist die OCR Erkennung von Text in Bildern. Man macht ein Bild vom Text, lädt diesen direkt in Google Docs und erhält dort ein neues Textdokument, das das Bild enthält und darunter der editierbare Text. Von so einer Anwendung habe ich ehrlich schon mehrfach geträumt.

Was meint ihr dazu? Braucht ihr Google Docs überhaupt unterwegs? Oder ist das mehr eine Spielerei? Was mich als Nicht-iPhone-User noch interessiert, gibts was Ähnliches für die Apfelphones?

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Jan 14

Im Sendegefäss Radio 24 Digital präsentieren Philipp Sauber und Aniello Bove jeden zweiten Dienstag aktuelle Trends rund ums Thema Internet. Im letzten Beitrag nahm Aniello Bove, COO der INM AG, Im Radio 24-Studio Stellung zum Thema Mobile Apps.

Bekannt geworden sind so genannte Mobile Apps in erster Linie durch das iPhone. Doch Google zog nach und brachte das Betriebssystem Android auf den Markt. Nun stehen auch für Android-Nutzer mittlerweile unzählige Apps zur Verfügung. Aniello Bove erklärt im Beitrag, wie sich Android und iPhone Apps entwickeln werden und was es kostet, eine gute App durch Profis entwickeln zu lassen.

Und wie sieht es bei Euch aus, gehört ihr eher zu der iPhone oder Android-Fraktion. Und welche Vor- und Nachteile seht ihr in den jeweiligen Betriebssystemen und ihren Apps?

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