Sep 01

Ich hätte ja so gern ein iPad, doch trotz Eurokurs gibt es das Gerät nirgends wirklich günstig zu kaufen. Amazon will hier nun anknüpfen und ein eigenes Tablet auf den Markt bringen: das Amazon-Tablet. Doch wie stehen die Chancen, dass sich das Produkt gegenüber dem iPad behaupten kann? 

So ganz offiziell ist die Sache noch nicht, doch die Gerüchteküche brodelt. Trotz allem könnte Amazon’s Strategie jedoch anders verlaufen als anfangs angenommen. Dass sich das Amazon-Tablet rein von den Verkaufszahlen her gegen Apple durchzusetzen vermag, scheint nicht allzu plausibel. Die einzige Chance wäre hier, durch einen harten Preiskrieg zu gewinnen, wie es HP Mitte August mit dem HP TouchPad angegangen ist. Dies scheint jedoch für einen Newcomer eher unwahrscheinlich.

Im letzten März hat Amazon jedoch einen eigenen Online-Shop für Android-Apps eröffnet und zudem noch einen Online-Speicherdienst für Musik lanciert. Mit diesen Voraussetzungen bietet das Unternehmen eine ideale Basis-Plattform für ihr Tablett. Dies macht es für Amazon wiederum möglich, durch “Zubehör”, sprich zusätzlichen Inhalten Profit zu machen, was ihnen gleichzeitig wieder mehr Spielraum bezüglich der Preissetzung geben wird.

Ob dies für einen “Sieg” gegen Apple reicht, werden wir sehen. Wir bleiben auf jeden Fall gespannt und warten auf die offizielle Ankündigung von Amazon!

Was würdest du von dem neuen Tablet erwarten, preislich und inhaltlich? Würdest du ein Amazon-Tablet kaufen? Top or Flop?

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Mrz 22

News, Informationen, Know How etc können heute auf verschiedenste Art und Weise konsumiert werden. Klar gibt’s immer noch die herkömmliche Art in Form von bedrucktem Papier wie Zeitungen, Magazine und Bücher. Auch Klar, dass dieser Bereich zu Gunsten der neuen Möglichkeiten wie Smartphones oder eBooks leicht weichen musste. Auch die Tables (iPad etc) spielen beim Konsum von Information eine wesentliche Rolle.
Weshalb ich mich vor einem guten Jahr “gegen” gedruckte Bücher und für den Kindle von Amazon, das meist verbreitete eBook, entschieden habe hängt sicherlich mit der Einfachheit zusammen. Kindle fokusiert alleine auf das lesen von Informationen und vor allem Bücher und nicht von Mails, Tweets etc.

Welche Erfahrungen ich mit dem Kindle gemacht habe und weshalb ich ihn nicht mehr hergeben würde, wie immer im Video.

Habt ihr den Switch von Papier zu eBooks schon gemacht? Auch für Bücher?

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Aug 04

Liest man Facebook und Amazon zusammen, denkt man als erstes an die Konkurrenten im Shopping Bereich. Amazon, der Übershop mit jahrlelanger Erfolgsquote und Facebook, der Aufsteiger mit frischer Eigenwähnrung. Warum in aller Welt sollten die beiden sich zusammenschliessen, wenn zunächst auch nur für diesen Pilot mit Max Factor von Procter & Gamble? Weil es ein win-win-win Coup ist!

Schaut man sich den neuen Shop von Max Factor auf Facebook an, sieht man schnell, dass der eigentliche Einkaufsprozess (Warenkorb, Bezahlung, Logistik) nicht eigenständig ist, sondern von Amazon UK gehandelt wird.

Warum Procter & Gamble mit macht
Die Kunden des Kosmetik, et al. Giganten sind zum weitaus grössten Teil Händler und nicht Endkonsumenten. Warum diese vergraulen mit dem Direktangriff auf den Endkunden? Weil man es oberflächlich gesehen schon lange macht. Die Produkte sind schon seit geraumer Zeit bei Amazon erhältlich. Da man aber Amazon benutzt um den Facebook Shop zu betreiben, stärkt man die Beziehung zum Online Shopping Urgestein. P&G verkaufen weiter an den Händler und nicht an den Endkunden. Nur nutzt man nun gemeinsam die weltgrösste Internetplattform.

Warum Amazon gerne mitspielt
Eigentlich sollte man denken, Amazon will sich nicht von den Social Media Flegeln in die Suppe spucken lassen, die sie seit so langer Zeit erfolgreich kochen. Auch wenn Amazon ein sehr ausgeklügeltes und gutes Empfehlungsmarketing hat, so sehe ich immer nur was “Andere” gekauft haben, nicht aber was meine direkten “Freunde” kaufen, bewerten und empfehlen. Die Social Networking Komponente ist ein Mauerblümchen bei Amazon. Somit nutzt man gerne diese Stärken von Facebook mit seinen 500 Millionen Nutzern und wird freudestrahlend und kasseklingelnd Erfüllungsgehilfe für alles was f-commerce ist.

Warum Facebook auf den Zug springt
Gerade hat Facebook seine eigene Währung in Umlauf gebracht, warum sollte man da einen Partner suchen, der das Shopping handelt und echtes Geld statt Facebook Gold an Amazon bezahlt wird? Weil Facebook ebenfalls etwas fehlt. Die enormen Ressourcen und Tools von Amazon zu Lagerhaltung, Logistik und Abrechnung. Somit kann Facebook diesen aufwändigen und kostspieligen Teil einfach dem Branchenriesen überlassen und sich weiter aufs Kerngeschäft Networking konzentrieren, aber dennoch seinen zahlenden Kunden – den Shopbetreibern – einen enorm umfangreichen Service bieten.

Was es für all die anderen grossen und kleinen Händler bringt
Wenn das System Schule macht und als Komplettpaket angeboten wird, mit nahtloser Integration, bedeutet das, dass wir alle das beste aus beiden Welten nutzen können um unsere Produkte loszuschlagen. Auf dem grössten und meistbesuchten Portal des Internets. Mit all den tollen Social Commerce Vorteilen. Mit Word of Mouth und was “Andere” gekauft haben. Mit einer Shop Infrastruktur im Hintergrund die seines Gleichen sucht.
Plus ein einfaches Shoppingerlebnis für den Endkunden bedeutet, ohne dass er seine liebste Seite -Facebook- verlassen muss.

Ein Geniestreich wie ich finde, wer denkt anders? Die Diskussionsrunde ist eröffnet.

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