Okt 09

Romeo und Julia. Siegfried und Roy. Bonnie und Clyde. Tom und Jerry. Oder eben – Musik und Social Media. Ein Paar das in Zukunft untrennbar sein wird.

Amanda Palmer, ihres Zeichen Sängerin der Band Dresden Dolls, hat sich im Sommer 2009 eine ganz geschickte Web 2.0-Aktion ausgedacht.

Via Twitter lud sie zu einem spontanen Ninja-Beach-Gig am Strand von Los Angeles ein. Zwei Tage später fand dann dieses kleine Open Air-Konzert statt. Natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken.

Der raffinierte Mix aus einer „etwas abgefahrenen“ Musikerin, web-affinen Fans und einer coolen Location, führte dann zu diesem Low Budget-Musikvideo.

Der Dreh für den Clip dauerte nicht mal 20 Minuten und bezahlt wurde auch niemand. Sowohl Amanda, wie auch die Fans, haben von der Aktion profitiert. Amanda ist um eine gelungene Promoaktion reicher und die Fans konnten im Video mitwirken. Bis jetzt wurde das Youtube-Video schon über 37‘000 mal angeschaut.

Ist  die Zeit der teuren Videoproduktionen vorbei, da die Clips fast  nur noch auf Youtube angeschaut werden? Nehmen die Künstler jetzt nicht nur den Musikvertrieb selbst in die Hand, sondern pinkeln mit solchen Aktionen gleich auch noch den Videoproduktionsfirmen ans Bein?

Share |

\\ tags: , , , , ,
12 Kommentare »

Switch to our mobile site