Feb 10

lichtschwertLuke Skywalker, R2-D2, Darth Vader und Co sind nicht einfach Filmcharaktere, sondern ein Teil der Populärkultur. Seit Ende der 70er Jahre begeistert George Lucas’ Universum die breite Masse.

Im März 2010 kommt ein ganz besonderer Streifen ins Kino. Der Dokumentarfilm heisst: „The People vs. George Lucas“. Er wurde komplett aus Fanbeiträgen erstellt und geht der Frage nach, wem Star Wars eigentlich gehört.

Blenden wir drei Jahre zurück. Wir schreiben das Jahr 2007. Regisseur Alexander O. Philippe hat seine Fans auf der Website aufgerufen, ihm ihre Video-Beiträge zu Star Wars zu schicken. Er bekommt Tausende von Videos.  Unter den Einsendungen befindet sich einfach alles – vom handgestrickten Video bis zum aufwändigen Animationsfilm. Über 600 Stunden Videomaterial haben die Fans produziert.

Daraus haben der Regisseur und sein Team einen vollständigen Dokumentarfilm geschaffen. Alexander O. Philippe interessiert dabei, ob Star Wars als Eigentum von George Lucas gilt oder ob es bereits allgemeines Kulturgut ist.

Der Film zeigt, wie neue Medien mit alten Medien interagieren, und thematisiert Urheberrechte und Copyright im digitalen Zeitalter. Einen Vorgeschmack darauf gibt’s übrigens auf Youtube. „The People vs. George Lucas“ – gleichermassen eine Liebeserklärung wie eine Abrechnung mit Lucas und seinem Franchise-Imperium.

Eine schöne Geschichte. Eine grosse Community, die über Jahre besteht, kann einen Kinofilm erschaffen. Ob dies bei Herr der Ringe oder ähnlichem auch funktionieren wird?

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Feb 05

BMWHireKaum eine Website kommt in der heutigen Zeit ohne Webvideos aus. Ganz spannend ist auch, welche Fortschritte die Werbetreibenden machen: WEB-TV und Online-Clips verändern die Kommunikation zwischen Menschen und Marken.

Jede Minute werden 20 Stunden Video auf Youtube geladen. Den Grossteil machen da zwar private Videos aus. Doch auch immer mehr Unternehmen nutzen Youtube für Marketingzwecke. Über 100 deutsche Firmen haben im vergangenen Jahr Markenfernsehen ins Netz gestellt.

Web-Videos von Unternehmen vermitteln nicht nur Information, sondern dienen auch dazu, Emotionen zu wecken, Stimmungen zu schaffen und die Marke zu stärken.

Die Autoindustrie ist da schon ganz weit voraus.  Bekannt sind die acht aufwändigen Kurzfilme aus der Reihe “The Hire“,  wo Madonna und Marilyn Manson mitspielen. Später gabs dann BMW TV. Doch nicht nur grosse Produktionen erfüllen ihren Zweck. Es kommt nämlich nicht auf die Perfektion an, sondern auf die Glaubwürdigkeit.

Etwas darf man aber nicht vergessen: Die Webvideos sind auch den Launen der User unterworfen. So startete die Doku-Soap “Candygirls” über MySpace im 2008. Anfangs schauten über 180′000 zu. In der zweiten Staffel waren es dann noch weniger als 30′000.

Anhaltender Beliebtheit erfreut sich hingegen die Doku-Soap „Pietshow“ von StudiVZ mit inzwischen 35 Folgen, die von der Ufa-Tochter Grundy produziert und in Kooperation mit der Telekom-Tochter „3min“ erscheint. Schon nach 12 Folgen gab es über 2.5 Millionen Klicks. Und darum jetzt auch schon eine zweite Staffel.

Videos wirken übrigens noch effektiver, wenn bei virale Effekte ins Spiel kommen, die Clips also so beliebt sind, dass sie von Fans spontan verbreitet werden. Filmchen wie der Roller-Baby-Clip von Evian oder die “Walk-in Fridge”-Serie von Heineken werden dann plötzlich Millionen Mal angeschaut. Es gibt für Werbetreibenden kaum eine günstigere Art, so viele Leute zu erreichen. Aber die Idee muss gut sein.

Gehören Videos heute einfach dazu? Wo sind Videos unerwünscht?

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Jan 25

film reel 2YouTube hat letzte Woche einen Filmverleih-Service ins Leben gerufen. User können nun gegen Gebühr Online-Videos ausleihen. Der Dienst startet mit Filmen des Sundance-Filmfestivals 09/10.

Aber wie es halt in der Social Media-Welt so ist: Die Nutzer dürfen am Anfang noch nicht allzu viel erwarten. Bis Ende Januar gibt es erstmal nur fünf Sundance-Filme. Youtube verspricht jedoch, dass schon bald mehr Filme kommen. Der Service ist zur Zeit nur in den USA verfügbar.

Wer Youtube als starker Partner zur Seite steht, ist noch ein grosses Geheimnis. Insider meinen, dass Vertreter aus der Bildungs- und Gesundheitsbranche dabei sind. Der Beta-Test läuft mit ein paar kleinen Partnern aus der Independent-Filmszene.

Youtube will den Contentanbietern keine Steine in den Weg legen und räumt ihnen möglichst viele Freiheiten ein. So ist es den Anbietern überlassen, wie viel Geld sie für ihre Videos verlangen und wie lange den Nutzern der jeweilige Film zur Verfügung steht. Wer den Dienst nutzen will, muss aber über ein spezielles Google Bezahl-Konto verfügen. Bislang ist nicht geklärt, ob YouTube künftig auch andere Zahlformen wie zum Beispiel PayPal erlauben wird.

Gerüchte über einen solchen Videoverleih gab es schon im Herbst 2009. Ich bin jetzt gespannt, wie es weitergehen wird. Ist die Szene nicht einfach viel zu klein, um damit Geld zu verdienen?

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Jan 06

iphone460Wenn jemand der Welt mitteilt, was er oder sie grad tut, kommt das mitunter recht skurril heraus. Facebook, Twitter oder Youtube waren 2009 eine wahre Fundgrube für bizarre Geschichten. Über manche konnte man gar in den News-Spalten der Zeitungen lesen.

Um all diese Storys aufzuzählen, reicht ein einziger Blogpost nicht aus. Aber hier mal die, die besonders hohe Wellen schlugen:

Craig „Lazie“ Lynch brach vor einiger Zeit aus einem südenglischen Gefängnis aus und ist seither auf der Flucht. Er lässt auf Facebook immer wieder Statusmeldungen wie „Ehrlich, ich bin kein schlechter Kerl“ raus. Die Polizei, die ihm das nicht recht glauben mag, hofft jetzt auf das „Gute“ in der Community und bittet ebendiese um Unterstützung bei der Fahndung nach dem Entflohenen.

Noch nicht auf der Flucht voreinander ist unseres Wissen das Paar, das vor kurzem seine „Trauung interrupta“ feierte. Unmittelbar nach dem Jawort aktualisierten beide vor den Augen der Hochzeitsgemeinde ihren Beziehungsstatus auf Facebook und twitterten ihr Glück in die weite Welt hinaus. Das Video der glücklich Vermählten gibt’s hier zu sehen.

Auf Toiletten werden nicht nur kleine und grosse Geschäfte erledigt. Mitunter passieren offenbar auch weitaus verbreitenswertere Dinge. Ein Klopapierhersteller hatte in einem Wettbewerb fünf Restroom Ambassadors auserkoren. Sie empfingen während sechs Wochen die notdürftigen Gäste öffentlicher New Yorker Toilletten mit gebotener Freundlichkeit und posteten deren Erfahrungen auf Facebook und Twitter. Komplett jugendfrei, versteht sich.

Und nicht einmal vor Tieren machen die Social Networks halt. Orang Utan Dame Nonja wurde von den Medien als erster Affe auf Facebook gehypt. website-marketing.ch berichtete.

Und zu guter Letzt: Die USA wären nicht die USA, wenn dort nicht auch noch vor den Gefahren des Twitterns und Facebookens hinter dem Lenkrad gewarnt würde: „Die neuen Technologien, die uns Multitasking im Alltag bieten, und die immer populärer werdenden sozialen Netzwerke stellen eine schwer zu widerstehende Herausforderung dar”, meint etwa der Präsident der US-Automobilklubs AAA, Robert Darbelnet.

Ja, was die Medien nicht alles für interessant halten! Was war das Schrägste, was dir 2009 im Internet untergekommen ist?

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Dez 14

youtube-logoYoutube ist eins der Social Networks das von Google akquiriert wurde. Und wie bei den meisten Google-Sites lässt die Administration stark zu wünschen übrig. Das gilt auch für Youtube und trotzdem wurde für die Site ein interessantes Statistikmodul entwickelt.

Videos die auf Youtube geladen werden, können danach in Blogs und Websites eingebunden (embedded) werden. So erhöht sich die Zahl der Views des Videos auf Youtube. Interessant für den Ersteller des Videos ist natürlich, wenn man mehr als nur die Anzahl Views geliefert kriegt.

Youtube liefert eine Statistik, die u. a. detailliert darauf schliessen lässt woher der Besucher kam. Wie das ausschaut erkläre und zeige ich im Video.

Nutzt Ihr die Statistikmöglichkeiten von Youtube bereits oder gibt’s andere Tools die ähnliche Informationen liefern?

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Dez 02

Am 1. Dezember hat es gestartet, das erste Social Media Projekt des Karibik- Fusel Giganten Bacardi. Die Idee ist nicht gerade neu, Videos machen, ab auf youtube und wer die meisten Views hat gewinnt. Die Voraussetzungen sind aber mehr als grenzwertig.

Auf der Microsite kann fröhlich mitgespielt werden, zu gwinnen gibts eine lustige Reise mit 10 Leuten auf einer chicen Yacht durch die Karibik. Inklusive einer Party auf der hauseigenen Bacardi Insel mit Rum für alle. Irgendwie scheint mir aber, dass fischerAppelt aus Hamburg nichts verstanden haben, was seit Anbeginn aller Werbetage im Bereich Gewinnspielchen pflicht ist: Einfach, einfach und nochmal einfach muss es sein. Viel Spass beim zurücklehnen und schauen.

Meint Ihr ich lehn mich da mit meinen Prognosen zu weit aus dem Fenster? Denkt ihr die Anforderungen sind für die “Masse” machbar?

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Nov 11

Die Wochen vergehen wie im Flug und die Adventszeit schreitet strammen Schrittes auf uns zu. Höchste Zeit also, auf das Jahr 2009 zurückzuschauen und ein paar Videos rauszupicken, über die wir in den letzten Monaten herzhaft gelacht haben.

Unsere Reise beginnt in den USA. Und zwar beim kleinen David. Er war beim Zahnarzt und hat dort ein bisschen zu viel Narkosemittel bekommen. Nach der Behandlung setzte sein Vater ihn ins Auto, filmte ihn und machte damit vielen eine grosse Freude.

Fliegen wir weiter nach Deutschland. Oder eben ins Wasser. So wie der Bruno Kammerl. Diesen Spot verbreitete Microsoft unter dem Slogan: “Denkbar. Planbar. Machbar“ -als virale Aktion für die Software Microsoft Project.

Denkbar. Planbar. Machbar. – das hat sich wohl auch der FDP-Mann Marco Fischer gedacht. Sein Sprung ins kalte Wasser ist allerdings zu einer ziemlichen Peinlichkeit geworden. Wieviel Häme wurde über dem unsicheren und steifen Marco Fischer mit der hohen Stimme ausgeschüttet!

So! Und jetzt seid ihr gefragt. Wir suchen die lustigsten Videos aller Zeiten. Welches sind eure Favoriten? Los, wir wollen Videos sehen!

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Okt 09

Romeo und Julia. Siegfried und Roy. Bonnie und Clyde. Tom und Jerry. Oder eben – Musik und Social Media. Ein Paar das in Zukunft untrennbar sein wird.

Amanda Palmer, ihres Zeichen Sängerin der Band Dresden Dolls, hat sich im Sommer 2009 eine ganz geschickte Web 2.0-Aktion ausgedacht.

Via Twitter lud sie zu einem spontanen Ninja-Beach-Gig am Strand von Los Angeles ein. Zwei Tage später fand dann dieses kleine Open Air-Konzert statt. Natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken.

Der raffinierte Mix aus einer „etwas abgefahrenen“ Musikerin, web-affinen Fans und einer coolen Location, führte dann zu diesem Low Budget-Musikvideo.

Der Dreh für den Clip dauerte nicht mal 20 Minuten und bezahlt wurde auch niemand. Sowohl Amanda, wie auch die Fans, haben von der Aktion profitiert. Amanda ist um eine gelungene Promoaktion reicher und die Fans konnten im Video mitwirken. Bis jetzt wurde das Youtube-Video schon über 37‘000 mal angeschaut.

Ist  die Zeit der teuren Videoproduktionen vorbei, da die Clips fast  nur noch auf Youtube angeschaut werden? Nehmen die Künstler jetzt nicht nur den Musikvertrieb selbst in die Hand, sondern pinkeln mit solchen Aktionen gleich auch noch den Videoproduktionsfirmen ans Bein?

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Aug 27

youtubeBis vor einem Jahr verdiente an YouTube direkt eigentlich nur YouTube oder viel mehr der Inhaber Google. Im Juni 2008 wurde dann das YouTube Partnership Program gestartet. Die Produzenten von sehr erfolgreichen Filmen wurden in dieses Program eingeladen und konnten somit auch finanziell von ihren Erfolgsvideos profitieren.

Im YouTube Partnerprogramm kann sein eigener Videokanal verwaltet werden, der von seinen Anhängern auch abonniert werden kann. An den Einnahmen aus Adsense und Werbebannern profitiert der Inhaber des Kanals unmittelbar mit. Bei den Spitzenreitern wie Nigahiga und Fred lassen sich die Einnahmen durchaus sehen. Es wird mit monatlichen Einkünften von über 10‘000 $ gerechnet. Obwohl die produzierten Filme absoluten Nonsens sind, haben die beiden schon bald je 1,5 Mio. Abonnenten in ihren Kanälen.

Wie nun gestern Shenaz Zack im Google Blog ankündigte, will Google auch diejenigen Videoproduzenten fördern, die einzelne Videos auf YouTube hochladen, die sich dann, durch Zufall und virale Verbreitung zum Bestseller entwickeln.
Also, wenn ihr es nun schafft, dass euer Video wirklich viele Views hat, über hohe Viralität verfügt und dazu noch mit den AGB von YouTube übereinstimmt, dann sind die Chancen gross, dass ihr ein Mail von YouTube bekommt, in dem ihr angefragt werdet, ob ihr von YouTube vermarktet werden möchtet.

Was meint ihr? Sind eingeblendete Adwords bei einem Video von Fred wirklich werbewirksam? Ist es wirklich so leicht, von ein paar Blödelvideos zu leben? Woran kann das liegen, dass so schwache Filmchen wie von Fred so viele Abonnenten finden?

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Aug 26

hypernetworksThe audiences of today are technically savvy. When it comes to a media like TV or video, most know how to get what they want, when they want it… and will watch it on the device of their choice. Much of the file sharing technology used to make this possible, such as bit torrent, has been under direct attack by Hollywood under banner of Piracy. But in many aspects, Hollywood is trying to kill the very thing that it has created.

If anything, the last 50 years of TV and advertising has taught us that when we want something, we want it NOW. We live in an on demand world where most anything can be found, bought and enjoyed 24 hours a day from anywhere–we have infinite choice.

But now, the very viewers that have been trained to have it their way, right away are being told: “No, you may not watch until we say… when we say… where we say.” and “This video is not available in your country.” Why? Because the current distribution channel no longer works.

Take TV for example. A TV show is produced, paid for by advertisers that want eyeballs seeing their ad. The show is scheduled for broadcast and people watch–everyone is happy. Now enters a technology that allows the broadcasted show to be recorded for later viewing and the advertising is almost always skipped over. Then the show is encoded and shared for free using another technology, specifically bit torrent. Now many, many more people are able to download this TV show, and watch whenever they want, on what ever device they want and for “free”.

the-piratebay-logoOf course this is also known as Piracy, and Hollywood has spent an enormous amount of money fighting this technology. Perhaps piracy should not be feared and fought, rather harnessed. After all, a downloaded TV show using a file-sharing technology like bit torrent can enjoy the widest distribution, and the most eyeballs possible. And what is more, this hyper-distribution system gets more efficient the more it is used. How does this work in the market place? How does Hollywood make money with free?

Here it is important to remember that the #1 reason to create a TV show is: Get Viewers. But how can money be extracted from the viewers that are downloading a TV show for free? It’s not money the viewers are providing, it is the eyeballs–the money comes from the same place it always has, namely advertisers.

The question now is: what will advertising look like in a hyper-distributed TV show that does not have commercial breaks, is watched all over the globe and on many different types of devises? Advertising in a hyper-distributed system will be covered in a following post, but in the meantime, how can you imagine advertising will be embedded into downloaded TV shows?

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