Customer Journey – Die Reise des Kunden zur Marketinganalyse
Customer Journey – zu Deutsch „die Reise des Kunden“ – gilt als einer der Trends für das laufende Jahr. Im Online-Bereich ist damit der Weg des Kunden von der ersten „Begegnung“ mit dem Online-Anbieter bis zur Conversion – also dem Kauf oder der Kontaktaufnahme – gemeint.
Die Analyse der Kundenreise – auch 360° oder Kunden- und Kaufprozess-Analyse genannt – erfolgt mittels spezieller Tools. Google Analytics ist eines davon. Ich habe bereits im November in meinem zweiteiligen Blog-Post über Multi-Channel-Trichter die Möglichkeiten aufgezeigt, wie man das Zusammenspiel mehrerer Werbemassnahmen für eine Erhöhung der Conversion nutzen kann.
In solchen Analysen dreht sich vieles um die Berührungspunkte, auch „Touchpoints“ genannt, die der Kunde durchläuft. Die Online-Bewertung u.a. über Suchmaschinen, Google AdWords, Social Media oder Mobile-Apps kann man effizient – auch technisch betrachtet – realisieren.
Anspruchsvoller wird es, wenn man auch Offline-Berührungspunkte auswerten will. Inserate in Print-Medien, Plakate, TV, Kino oder Ladenlokale und Ausstellungen sind deutlich komplexer in der ganzheitlichen Beurteilung der Customer Journey. Aber zum Glück für die Marketingfachleute findet immer mehr eine Verschmelzung von Online und Offline statt. Fernsehen wird immer häufiger an Online-Geräten geschaut, QR-Codes helfen in Inseraten oder auf Produkten und Bilderkennungssoftware liefert auch nützliche Daten zurück. Durch gezielte Aktionen in Ladenlokalen oder Ausstellungen, verrät der Kunde seine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer und schon ist wieder ein Touchpoint vorhanden, der analysiert und ausgewertet werden kann.
Letztendlich kann damit der Werbeeinsatz optimiert und die Effizienz der Conversion beurteilt werden. Damit wird die Customer Journey ein nützliches Instrument für die Marketinganalyse.
Wohin geht die Zukunft?
Oft enden beim Kauf oder bei der Kontaktaufnahme die Analysen und Auswertungen. Meiner Meinung nach ist die Reise des Kunden hier aber nicht zu Ende. Auch der ganze Kundenservice danach, die Sendungsverfolgung (Track & Trace der Post), Retouren, Reparaturen oder Garantiefälle sind meiner Meinung nach genau so wichtige Berührungspunkte. Mit diesen Erkenntnissen lässt sich die Customer Journey auch mit quantitativen, qualitativen und subjektiven Erkenntnissen ergänzen. Diese übergreifende Analyse kann als Customer Journey Map visualisiert werden. Wird es im richtigen Umfang genutzt, sind Unternehmen in der Lage das eigene Portfolio an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen und die Kundenzufriedenheit damit zu steigern.
Es gibt eine Vielzahl von Geschäftsprozessen – nicht nur im E-Commerce – die so ausgewertet werden können. Auch bei E-Procurement, E-Government oder E-Learning (die Liste ist natürlich nicht abschliessend) ist Customer Journey wichtig.
Analysierst Du die Customer Journey? Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Verwendest Du Google Analytics oder ein anderes Tool?









Eigentlich war ja SPAM ein Markenname für eine Dose mit “SPiced hAM”, welche es seit dem Jahr 1936 gab und die während der kriegsbedingten Rationierung in Grossbritannien fast überall und unbeschränkt erhältlich war. Heute verstehen wir unter den Begriff Spam jedoch etwas anderes…
Somit erstaunt es nicht, dass die Kalifornier auch mit ihrem
Ein Cookie, zu Deutsch “Keks” oder “Plätzchen” ist ein kurzer Eintrag, welche Webseiten auf dem Computer eines Anwenders ablegen. Diese dienen zum Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen. So können die kleinen Häppchen denn auch Informationen über das Surfverhalten am betreffenden Computer als auch gewählte Einstellungen und Präferenzen speichern.
Google Doodles werden verwendet, um auf besondere Ereignisse hinzuweisen, wie Geburtstage von berühmten Künstlern und Wissenschaftlern, Jahrestage von wichtigen Ereignissen, Sportanlässen, den Beginn von Jahreszeiten etc. Die Idee dazu entstand 1998, als die Google Gründer Larry und Sergey an ihrem Unternehmens-Logo herumspielten und eine Figur hinter das zweite “o” im Wort Google setzten um so auf ihre Teilnahme am Burning Man Festival in der Wüste von Nevada hinzuweisen. 


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