Jun 29

Die meist genutzte Informationsquelle im Internet sind Videos und hier spielt Youtube die Hauptrolle. Für mich sind Podcasts eines der effizientesten Social Media Instrumente, den kein anderes Medium kann Kompetenzen so authentisch rüberbringen. Eine Möglichkeit also auch für Firmen im B2B Bereich Social Media Marketing zu betreiben.

Ich werde anschliessend an diese Social Media Marketing Serie eine mehrteilige Beitragsreihe zum Thema Videocasts und Youtube bringen. Hier nun eine Zusammenfassung zu Handhabung von Youtube.

Social Media Marketing How To, die Themen der Serie im Überblick
1.) Attention statt Interruption, 2.) Community Building, 3.) 4Cs der Social Media Kommunikation, 4.) Social Media Funnel, 5.) 5 Hürden des Social Media Marketings, 6.) Vermarktung & Traffic generieren, 7.) Social Media Kampagne, 8.) Social Lead generieren, 9.) Facebook Site Dos & Donts, 10.) Youtube richtig nutzen, 11.) Slideshare – Leads Dank Präsi, 12.) Werben auf Twitter, 13.) Suche in Social Networks 14.) Social Media Monitoring

Wer setzt auch auf Youtube wenn’s um’s Eigenmarketing geht und was sind eure Erfahrungen?

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Jun 15

In erster Linie geht es bei Marketingmassnahmen um’s generieren von Umsatz oder zumindest Leads. Ein Lead bezeichne ich als Türöffner, ein erster Kontakt, eine Ansprechperson, also ein wesentlicher Schritt im Verkaufsprozess.

Auch Social Media Marketing zielt auf das generieren von Leads ab. Wie das  ausschaut erkläre ich im Video.

Social Media Marketing How To, die Themen der Serie im Überblick
1.) Attention statt Interruption, 2.) Community Building, 3.) 4Cs der Social Media Kommunikation, 4.) Social Media Funnel, 5.) 5 Hürden des Social Media Marketings, 6.) Vermarktung & Traffic generieren, 7.) Social Media Kampagne, 8.) Social Lead generieren, 9.) Facebook Site Dos & Donts, 10.) Youtube richtig nutzen, 11.) Slideshare – Leads Dank Präsi, 12.) Werben auf Twitter, 13.) Suche in Social Networks 14.) Social Media Monitoring

Auf was achtet Ihr bei der Lead-Generation?

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Jun 10

Ein amerikanischer Pizzalieferant sucht ein neues Rezept für eine ganz spezielle Pizza. Dazu holt er seine Infos nicht aus der Marktforschung, sondern von denen, die am meisten Einfluss auf den späteren Erfolg haben: Seinen Kunden.

Fans von Papa John’s Pizza können auf Facebook ein Rezept vorschlagen. Papa John’s Pizza sieht so sofort, wie die Rezepte bei den Usern ankommen. Innert kürzester Zeit beteiligten sich Tausende von Usern am Wettbewerb. Natürlich winkt auch ein Gewinn – aber der steht nicht im Vordergrund.

Das beliebteste Rezept hat bereits über 3900 Kommentare. Die Entscheidung über die Sieger des Wettbewerbs behalten sich jedoch die Inhaber von Papa John’s und einige Tester vor. Die drei ausgewählten Pizze werden im August auf der Speisekarte des Pizza-Dienstes stehen. Die Pizza, die sich am meisten verkauft, gewinnt. Der Ersteller bekommt 1 Prozent der Einnahmen, lebenslang Gratis-Pizza und einen Werbespot.

Auch der Getränkehersteller Mountain Dew holt sich Input von den Facebook-Usern. Erst riefen das Unternehmen seine Fans auf, es von einer neuen Sorte zu überzeugen. 50 ausgewählte Nutzer erhielten darauf hin einen Testkit, um ihre eigene Sorte herzustellen und ein Video mit einer passenden Kampagne zu erstellen. Und dann Übergab der Konzern die Macht vollständig den Usern. Mit ihren Video riefen die 50 Ausgewählten die Community dazu auf, ihrer Sorte eine Stimme zu geben. Dabei kamen drei Sieger-Sorten raus. Hinter jeder Sorte steht ein Team, das durchs Land reist und die Marke pusht. Aufgabe der Teams ist es, ihr Netzwerk optimal zu nutzen um die eigene Marke bekannt zu machen. Am Ende wird die Marke ins Sortiment aufgenommen, die bei einer Kombination aus Webstimmen und Verkaufszahlen vorne liegt.

Unternehmen werden langsam aktiv. Besonders im Foodbereich sind solche Social Media Kampagnen ein gefundenes Fressen: Die User machen mit.
Kennst du andere Beispiele? Für wen würdest du gerne mal ein Produkt erfinden?

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Jun 01

Um eine Kampagne oder auch das Aufbauen einer Community voran zu treiben, bieten sich eine Reihe von Social Networks und Tools an. Allesamt sind kostenlos, verlangen aber, dass man sich etwas Zeit nimmt und die Vermarktung seriös betreibt.

Der Video zeig eine Serie von solchen Möglichkeiten auf:

Social Media Marketing How To, die Themen der Serie im Überblick
1.) Attention statt Interruption, 2.) Community Building, 3.) 4Cs der Social Media Kommunikation, 4.) Social Media Funnel, 5.) 5 Hürden des Social Media Marketings, 6.) Vermarktung & Traffic generieren, 7.) Social Media Kampagne, 8.) Social Lead generieren, 9.) Facebook Site Dos & Donts, 10.) Youtube richtig nutzen, 11.) Slideshare – Leads Dank Präsi, 12.) Werben auf Twitter, 13.) Suche in Social Networks 14.) Social Media Monitoring

Welche Methoden und Instrumente setzt Ihr für die Vermarktung eures Blogs etc ein?

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Mai 25

Social Media Kampagnen sind in der Schweiz aber auch sonst in Europa immer noch selten gesehen. Dabei hat die Vergangenheit gezeigt, dass man mit Social Media Marketing sehr wohl Aufmerksamkeit generieren kann.

Aus meiner Sicht gibt es 5 Gründe, weshalb einige Marketing-Verantwortlichen immer noch einen Bogen um das Thema machen.

Social Media Marketing How To, die Themen der Serie im Überblick
1.) Attention statt Interruption, 2.) Community Building, 3.) 4Cs der Social Media Kommunikation, 4.) Social Media Funnel, 5.) 5 Hürden des Social Media Marketings, 6.) Vermarktung & Traffic generieren, 7.) Social Media Kampagne, 8.) Social Lead generieren, 9.) Facebook Site Dos & Donts, 10.) Youtube richtig nutzen, 11.) Slideshare – Leads Dank Präsi, 12.) Werben auf Twitter, 13.) Suche in Social Networks 14.) Social Media Monitoring

Welche Gründe seht Ihr noch und was habt Ihr im Zusammenhang mit Social Media Marketing Hürden erlebt?

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Mai 07

Im Web brodelt es: Selten war es so einfach, Texte, Audiobeiträge oder Bilder zu verbreiten. Darauf wird auch der Online-Journalismus reagieren müssen.

Bereits im letzten Blogpost zum Thema Social Media Newsroom wurde klar: Unternehmungen müssen ihre Kommunikation an die Realität 2.0 anpassen. Denn: die neue Medienwelt ist interaktiv und kollaborativ. Die Informationen fliessen nicht mehr nur unilateral vom Journalisten zum Rezipienten. Der Journi verliert nach und nach seine Gatekeeper-Funktion. Und die User erschliessen sich Wissen über nutzergenerierte Inhalte.
Doch genauso, wie sich Firmen an diese Entwicklungen anpassen müssen, werden sich auch die Journalisten und Medienunternehmen neu erfinden müssen – als Anpassung ans Web 2.0.

Die Nachricht wird mich finden
«Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich finden», zitierte die New York Times im März 2008 einen Studenten zum Thema Journalismus im Web 2.0. Diese Aussage bringt die Entwicklungen, auf die es zu reagieren gilt, auf den Punkt. Doch was müssen die Medien leisten, um den neuen Erwartungen der User gerecht zu werden?

Die neue Form der Partizipationskultur im Internet verlangt von den Medienunternehmen grundlegende Änderungen des traditionellen Einbahnstrassen-Status. Sicherlich tun die Medienunternehmen grundsätzlich gut daran, „Share-Funktionen“ einzubauen – egal ob bei Videoclips oder Zeitungsartikel. Des Weiteren sollten sie sich in bestehende soziale Netzwerke einbringen oder idealerweise selber zu sozialen Netzwerken werden.
Auch sollte der Tatsache Rechnung getragen werden, dass User vor allem den Empfehlungen aus ihren persönlichen Netzwerken vertrauen und folgen. In den USA führen mittlerweile mehr Links von Facebook als von Google auf Nachrichten-Websites. Zudem weckt das Echtzeitnetz Erwartungen beim Nutzer, die dann auf klassische Medien übertragen werden.

Dementsprechend werden sich natürlich auch die journalistischen Darstellungsformen anpassen. Will heissen, die klassische Berichterstattung in Form von Artikeln wird durch Blogs, Videoplattformen, Audio-Slideshows, Augmented Reality, Datenvisualisierung oder Geotagging ergänzt. Da wird es der traditionelle Print-Journalismus über kurz oder lang schwer haben, sich gegen diese Art von News-Konkurrenz zu behaupten.

Und was glaubt ihr, wird sich der Online Journalismus den Print Journalismus irgendwann vollkommen ersetzen?

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Apr 29

Copyright NIN.COM

Wie kein anderer beweist Trent Reznor, Mastermind hinter Nine Inch Nails, dass man auch als Musiker auch in Zeiten des kostenlosen Filesharings Geld verdienen kann. Und wie man die Mechanismen des Web 2.0 als perfekte Marketing Plattform nutzt. Ein Musterbeispiel.

Er war der erste Rockstar, der einen Webbyaward, den Oscar des Internets verliehen bekam. 2008 war er ganz vorne mit dabei und veröffentlichte ein Album online zum kostenlosen Download. Binnen sechs Wochen würde “The Slip” 1,4 Millionen mal heruntergeladen. Doch wie verdient der gute Mann Geld? Und deckt die Kosten für den online Service?
Nun, Reznor ist zwar kein Digital Native, aber ein Webfreak und weiss wie man die digitale Welt nutzt. “Mir ist es lieber, wenn zehn Millionen mein Album umsonst herunterladen als 500,000 das Album für 15 Dollar kaufen. Ich will, dass so viele Leute wie möglich meine Musik hören”. Daher gab es eine Limited Edition von “The Slip” als CD, 250,000 Stück, nummeriert und für 10 Dollar zu kaufen. Da er das Album komplett selbst im eigenen Studio innerhalb von drei Wochen produziert hatte, waren 2,5 Mio Dollar genug an CD Verkäufen.
Damit er für die Kostenlosen Donwloads nicht noch draufzahlen muss für Server und Traffic, nutzt er Filesharing Netzwerke, “…eine revolutionäre Vertreibsart, die man nutzen statt bekämpfen sollte.”.

Doch beim Verteilen der kostenlosen Musik hört Reznor nicht auf. Er will das Internet so bedienen, wie es die Nutzer wollen. Seine Website ist nicht eine Promoaktion für Selbstdarsteller, sondern ein ausgewachsenes Social Network. In Foren können sich Fans aus aller Welt austauschen, das eigene Profil lässt sich mit allen erdenklichen anderen Networks und Diensten verbinden, jeder ist herzlich eingeladen seine Bilder und Videos zu NIN hochzuladen, um einen lückenlose Dokumentaion der Band seit 1992 zusammenzufügen.

Reicht das? Trent Reznor noch lange nicht. Auf der Seite können eine ganze Reihe von Songs als Rohmaterial heruntergeladen werden zum Remixen – und jeder kann seinen Remix auch wieder zurückgeben in die Community. Und für Unterwegs, für die immer mehr Mobile Internet nutzende Generation hat NIN auch schon was parat. Eine App für iPhone und iPad, über die man News, Bilder, Videos, Wallpaper, usw bekommt. Und man kann über Geo Location auch sehen wo es in meiner direkten Umgebung Nine Inch Nails Fans gibt, mit Ihnen chatten und gleich für ein reales Treffen verabreden.

Als ich 1992 das erste Album “Pretty Hate Machine” hörte, war mir klar, dass dort ein Genie am Werk ist. Das der Mann aber so viel verstanden hat konnte ich nicht ahnen. Ganz im Gegensatz zur Musikindustrie. Reznor selbst sagt: “Die Plattenfirmen haben keine Ahnung wie das Internet funktioniert und wie es genutzt wird. Sie können und wollen nicht verstehen, dass Musik heute kostenlos ist. Ob man will oder nicht, die Ära der CD ist Vorbei. Statt Alternativen zu entwickeln, setzen sie die Preise für Tonträger absurd hoch und versuchen, die Treue eingeschworener Fans auszunutzen.”
“Dank des Internets kann man heute alles alleine machen. Die Produktion, das Marketing, den Vertrieb. Wer braucht da noch Plattenfirmen?”

Danke Trent, Du sprichst mir aus der Seele.
Gerne postet weitere Beispiele von Künstlern, die es wirklich geschnallt haben.

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Feb 22

Dieb1Wer unterwegs ist und seinen aktuellen Aufenthaltsort via Web bekannt gibt, verrät damit gleichzeitig, dass er gerade nicht zu Hause ist. PleaseRobMe auf ungewöhnliche Art und Weise davor, das zu tun. Twitter findet das aber gar nicht lustig – und sperrt kurzerhand den Twitter-Account von PleaseRobMe.

PleaseRobMe zeigt einfach an, wer momentan nicht zu Hause ist. Standortmitteilungen werden so zu Einladungen für Einbrecher, die nach verwaisten Bleiben suchen.

Natürlich steckt dahinter auch eine pädagogische Absicht: Zeigen, wie gefährlich es sein kann, zu viele Informationen in die Social Networks zu stellen.

Natürlich würde niemand seinen PleaseRobMe direkt seinen Standort verraten, aber das ist auch gar nicht nötig: Die Information wird über einen Feed vom Geo-Social-Network Foursquare abgezogen. Pleaserobme sendet automatisch via Twitter eine Warnmeldung an den betroffenen Nutzer zurück. Die Warnung ist als kleiner Denkanstoss für den Sender gedacht, damit dieser über seine Informationsfreigabe nachdenkt.

Twitter selbst hat den Feed mittlerweile gesperrt. Foursquare reagiert in einem Blogposting ebenfalls ein bisschen gekränkt, da man den Datenschutz ja sehr ernst nehme.

PleaseRobMe basiert in erster Linie auf Twitter. Dort werden die Mitteilungen der Nutzer ausgelesen und mit einem neuen Wortinhalt versehen, der besagt, dass der Nutzer nicht daheim sei. Steigt nun wegen Foursquare die Zahl der Einbrüche? Wohl kaum. Dasselbe würde prinzipiell auch funktionieren, wenn Foursquare dabei gar nicht genutzt würde. Es genügt, bei Twitter nach “Unterwegs nach” zu suchen.

Wie wahr, wie wahr. Wenn jemand bei Facebook eingibt, dass er jetzt für zwei Wochen im Urlaub sei, dann ist das schliesslich auch ein Freipass für Diebe. Darum sollte man das jetzt nicht gleich auf diese beiden Dienste reduzieren. Ob es einfacher ist jemanden auszurauben, wenn er seinen Aufenthaltsort online kommuniziert, sei mal dahingestellt. Den Tätern kommt man auf die Schliche. So oder so.

Was denkt ihr darüber? Sollte man bei Gowalla oder Foursquare aufpassen?

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Jan 13

sixdegrees Die Welt ist so klein geworden, jeder ist mit jedem vernetzt und über ein paar Ecken kann man eigentlich schnellstmöglich jeden Kontakt herstellen. Soweit die Theorie. Jedenfalls die Theorie der “kleinen Welt” oder die Six degrees of separation. Was ist wirklich dran an dieser Idee?

Das wir immer enger vernetzt werden, dass die Welt zusammenwächst ist kein Geheimnis. Das “Six degrees of separation” die grösste Social Media Gruppe (5,8 von über 350 Millionen Mitgliedern) der Welt werden will, scheint auch nicht verrückt. Aber man fragt sich, sind wir wirklich so eng zusammengerückt? Kann man innerhalb einer so kurzen Kette Verbindungen zwischen jedem Menschen auf der Erde herstellen?

Denn das ist der Gedanke hinter der “kleinen Welt” Theorie oder den Six degrees of separation. Innerhalb einer Kette von sechs Kontakten soll jeder Mensch mit jedem bekannt sein. Schaut man sich zum Beispiel mal auf dem Portal Xing um, scheint das wirklich zu funktionieren. Gebe ich dort testhalber “Springer & Jacobi” ein (ich kenne keinen der dort momentan arbeitet, keinen der Inhaber und niemand in meinem Freundeskreis kennt jemanden der momentan dort arbeitet) und klicke auf den ersten Namen der in der Suche erscheint, dann trennen mich nur 4 Kontakte von diesem Menschen. Der erste Kontakt ist eine ehemalige Auszubildende von mir, dann jemand den ich nicht kenne und dann der Herr den ich angeklickt hatte. Scheint also fast plausibel.

xing

Aber eigentlich ist das kleine Welt Phänomen ein alter Hut. Denn schon 1961 startete Michael Gurevich ein Experiment um diese kurze Kette zu erforschen und seine Idee der kleinen Welt zu untermauern. Er probierte es damals noch ganz 1.0 mit “snail mail” Post. Und das Ergebnis war bescheiden – er fand es toll, doch es wird bis heute stark in Frage gestellt. Auch in späteren Jahren wurde diese Idee immer wieder auf die Probe gestellt, die Ergebnisse variierten jedoch je nach der Anforderung des Expermientes. Die Skepsis bleibt.

Rein rechnerisch ist es ziemlich simpel. Gemessen an der Weltbevölkerung müsste jeder ganz einfach ungefähr 50 Menschen kennen – neben dem Ausgangskontakt. Kling gar nicht so viel. Und ist es auch nicht. Dennn 50 Menschen kennen tut jeder. Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch es gibt ein grosses Problem, eine Falltür in die, die Theorie leider stürzt.

Denn es geht ja darum, dass über nur wenige Kontakte in einer Kette jeder Mensch mit jedem auf der ganzen Erde in Verbindung stehen soll. Das fuktioniert bei Menschen die gut vernetzt sind sogar sehr gut. Und bei Otto Normalverbraucher in der ersten Welt noch recht gut. Aber diese Theorie findet ihr Ende. Und zwar ganz einfach bei Menschen die Teil eines Stammes im Amazonas sind und abgeschieden Leben, bei Inuit in den unwirtlichsten Eiswüsten. Es gibt sie noch, die Bollwerke gegen den Spruch “No man is an Island”.

Tatsache ist aber, nicht nur die sogenannt erste Welt, sondern auch Drittweltstaaten und entlegene Orte dieser Welt wachsen schneller zusammen in der Kommunikation als die Hochhäuser in Shanghai oder Abu Dabi in die Höhe schnellen. Somit ist es zumindest im Ansatz wahr, die Kilometer werden “virtuell” kürzer die uns trennen.

Die Frage aber bleibt, ob es irgendwann so weit sein wird, dass wirklich jeder mit jedem über diese kurze Kette in Verbindung stehen wird. Mag sein, diese einsamen Inseln von Menschengruppen verschwinden, mag sein es geht in 50 Jahren wieder in die genau entgegengetzte Richtung. Was denkt ihr?

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Jan 12

gowalla2008 war es Facebook. 2009 war es es Twitter. Und was kommt 2010? Dienste wie Gowalla sollen der Trend von morgen sein. Gowalla was?

Gowalla kombiniert ein soziales Netzwerk mit einem virtuellen Stadtführer. Beantworten wir beim Microblogging-Dienst Twitter in 140 Zeichen die Frage „Was passiert gerade?“, geht es bei Gowalla um „Wo bist du gerade?“. Es braucht lediglich einen Klick und schon ist der eigene Standort auf Gowalla – und auf Wunsch gleichzeitig auch automatisch auf Twitter und Facebook – bekanntgegeben.

Das funktioniert so: Ich bin in der Stadt unterwegs und suche nach Inspiration. Wo gehe ich heute Abend Essen? Wo gibt es guten Kaffee? Oder wo ist etwas grad Aktion? Plattformen wie Qype sind da schön und gut – aber dort weiss ich nicht, was meine Freunde gerade machen, wo sie hingehen! Was also tun, um an diese Infos zu kommen? Gowalla auf dem Smartphone installieren, registrieren und los geht’s.

Mein Handy zeigt mir fortan an, wo meine Freunde derzeit sind und welche Orte – auch Spots genannt – sich in meiner Umgebung befinden. Komme ich in ein Cafe oder Restaurant, “checke ich ein”, um meine Freunde zu benachrichtigen, dass ich gerade dort bin. So sind meine Freunde über meine Lieblingslocations informiert – und ich kann neue Leute kennenlernen.

Ein spielerisches Element kommt noch dazu: Gowalla-Mitglieder tragen virtuelle Gegenstände mit sich herum. Die Palette reicht vom Becher Kaffee über Küchengeräte bis zur Maske. Diese “Items” können am aktuellen Standort eingetauscht werden gegen solche, die jemand vorher dort deponiert hat. Interessant ist das besonders dann, wenn sich besonders wertvolle Gegenstände gelegentlich in reale Dinge umtauschen lassen – ein weit offenes Feld für virale Aktionen.

Aber: Erstmal ist Gowalla einfach wieder ein Dienst mehr. Und Geotagging hatten wir doch schon mal – erinnern wir uns an Plazes. Mitteilen, wo ich grad bin, kann ich mit der neuen Geo-Tagging-Funktion von Twitter auch, wenn mein Client diese Funktion unterstützt. Ob die gute Umsetzung von Gowalla und die Spielchen mit den Items für den ganz grossen Durchbruch reichen werden, muss sich wohl erst noch weisen.

Zur Zeit pusht Gowalla alle paar Minuten eine Standortmeldung auf mein iPhone. Ob es in ein paar Wochen immer noch so sein wird? Was haltet ihr von der Idee? Und wie lange seid ihr schon dabei?

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