Feb 22

Dieb1Wer unterwegs ist und seinen aktuellen Aufenthaltsort via Web bekannt gibt, verrät damit gleichzeitig, dass er gerade nicht zu Hause ist. PleaseRobMe auf ungewöhnliche Art und Weise davor, das zu tun. Twitter findet das aber gar nicht lustig – und sperrt kurzerhand den Twitter-Account von PleaseRobMe.

PleaseRobMe zeigt einfach an, wer momentan nicht zu Hause ist. Standortmitteilungen werden so zu Einladungen für Einbrecher, die nach verwaisten Bleiben suchen.

Natürlich steckt dahinter auch eine pädagogische Absicht: Zeigen, wie gefährlich es sein kann, zu viele Informationen in die Social Networks zu stellen.

Natürlich würde niemand seinen PleaseRobMe direkt seinen Standort verraten, aber das ist auch gar nicht nötig: Die Information wird über einen Feed vom Geo-Social-Network Foursquare abgezogen. Pleaserobme sendet automatisch via Twitter eine Warnmeldung an den betroffenen Nutzer zurück. Die Warnung ist als kleiner Denkanstoss für den Sender gedacht, damit dieser über seine Informationsfreigabe nachdenkt.

Twitter selbst hat den Feed mittlerweile gesperrt. Foursquare reagiert in einem Blogposting ebenfalls ein bisschen gekränkt, da man den Datenschutz ja sehr ernst nehme.

PleaseRobMe basiert in erster Linie auf Twitter. Dort werden die Mitteilungen der Nutzer ausgelesen und mit einem neuen Wortinhalt versehen, der besagt, dass der Nutzer nicht daheim sei. Steigt nun wegen Foursquare die Zahl der Einbrüche? Wohl kaum. Dasselbe würde prinzipiell auch funktionieren, wenn Foursquare dabei gar nicht genutzt würde. Es genügt, bei Twitter nach “Unterwegs nach” zu suchen.

Wie wahr, wie wahr. Wenn jemand bei Facebook eingibt, dass er jetzt für zwei Wochen im Urlaub sei, dann ist das schliesslich auch ein Freipass für Diebe. Darum sollte man das jetzt nicht gleich auf diese beiden Dienste reduzieren. Ob es einfacher ist jemanden auszurauben, wenn er seinen Aufenthaltsort online kommuniziert, sei mal dahingestellt. Den Tätern kommt man auf die Schliche. So oder so.

Was denkt ihr darüber? Sollte man bei Gowalla oder Foursquare aufpassen?

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Jan 13

sixdegrees Die Welt ist so klein geworden, jeder ist mit jedem vernetzt und über ein paar Ecken kann man eigentlich schnellstmöglich jeden Kontakt herstellen. Soweit die Theorie. Jedenfalls die Theorie der “kleinen Welt” oder die Six degrees of separation. Was ist wirklich dran an dieser Idee?

Das wir immer enger vernetzt werden, dass die Welt zusammenwächst ist kein Geheimnis. Das “Six degrees of separation” die grösste Social Media Gruppe (5,8 von über 350 Millionen Mitgliedern) der Welt werden will, scheint auch nicht verrückt. Aber man fragt sich, sind wir wirklich so eng zusammengerückt? Kann man innerhalb einer so kurzen Kette Verbindungen zwischen jedem Menschen auf der Erde herstellen?

Denn das ist der Gedanke hinter der “kleinen Welt” Theorie oder den Six degrees of separation. Innerhalb einer Kette von sechs Kontakten soll jeder Mensch mit jedem bekannt sein. Schaut man sich zum Beispiel mal auf dem Portal Xing um, scheint das wirklich zu funktionieren. Gebe ich dort testhalber “Springer & Jacobi” ein (ich kenne keinen der dort momentan arbeitet, keinen der Inhaber und niemand in meinem Freundeskreis kennt jemanden der momentan dort arbeitet) und klicke auf den ersten Namen der in der Suche erscheint, dann trennen mich nur 4 Kontakte von diesem Menschen. Der erste Kontakt ist eine ehemalige Auszubildende von mir, dann jemand den ich nicht kenne und dann der Herr den ich angeklickt hatte. Scheint also fast plausibel.

xing

Aber eigentlich ist das kleine Welt Phänomen ein alter Hut. Denn schon 1961 startete Michael Gurevich ein Experiment um diese kurze Kette zu erforschen und seine Idee der kleinen Welt zu untermauern. Er probierte es damals noch ganz 1.0 mit “snail mail” Post. Und das Ergebnis war bescheiden – er fand es toll, doch es wird bis heute stark in Frage gestellt. Auch in späteren Jahren wurde diese Idee immer wieder auf die Probe gestellt, die Ergebnisse variierten jedoch je nach der Anforderung des Expermientes. Die Skepsis bleibt.

Rein rechnerisch ist es ziemlich simpel. Gemessen an der Weltbevölkerung müsste jeder ganz einfach ungefähr 50 Menschen kennen – neben dem Ausgangskontakt. Kling gar nicht so viel. Und ist es auch nicht. Dennn 50 Menschen kennen tut jeder. Ausnahmen bestätigen die Regel. Doch es gibt ein grosses Problem, eine Falltür in die, die Theorie leider stürzt.

Denn es geht ja darum, dass über nur wenige Kontakte in einer Kette jeder Mensch mit jedem auf der ganzen Erde in Verbindung stehen soll. Das fuktioniert bei Menschen die gut vernetzt sind sogar sehr gut. Und bei Otto Normalverbraucher in der ersten Welt noch recht gut. Aber diese Theorie findet ihr Ende. Und zwar ganz einfach bei Menschen die Teil eines Stammes im Amazonas sind und abgeschieden Leben, bei Inuit in den unwirtlichsten Eiswüsten. Es gibt sie noch, die Bollwerke gegen den Spruch “No man is an Island”.

Tatsache ist aber, nicht nur die sogenannt erste Welt, sondern auch Drittweltstaaten und entlegene Orte dieser Welt wachsen schneller zusammen in der Kommunikation als die Hochhäuser in Shanghai oder Abu Dabi in die Höhe schnellen. Somit ist es zumindest im Ansatz wahr, die Kilometer werden “virtuell” kürzer die uns trennen.

Die Frage aber bleibt, ob es irgendwann so weit sein wird, dass wirklich jeder mit jedem über diese kurze Kette in Verbindung stehen wird. Mag sein, diese einsamen Inseln von Menschengruppen verschwinden, mag sein es geht in 50 Jahren wieder in die genau entgegengetzte Richtung. Was denkt ihr?

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Jan 12

gowalla2008 war es Facebook. 2009 war es es Twitter. Und was kommt 2010? Dienste wie Gowalla sollen der Trend von morgen sein. Gowalla was?

Gowalla kombiniert ein soziales Netzwerk mit einem virtuellen Stadtführer. Beantworten wir beim Microblogging-Dienst Twitter in 140 Zeichen die Frage „Was passiert gerade?“, geht es bei Gowalla um „Wo bist du gerade?“. Es braucht lediglich einen Klick und schon ist der eigene Standort auf Gowalla – und auf Wunsch gleichzeitig auch automatisch auf Twitter und Facebook – bekanntgegeben.

Das funktioniert so: Ich bin in der Stadt unterwegs und suche nach Inspiration. Wo gehe ich heute Abend Essen? Wo gibt es guten Kaffee? Oder wo ist etwas grad Aktion? Plattformen wie Qype sind da schön und gut – aber dort weiss ich nicht, was meine Freunde gerade machen, wo sie hingehen! Was also tun, um an diese Infos zu kommen? Gowalla auf dem Smartphone installieren, registrieren und los geht’s.

Mein Handy zeigt mir fortan an, wo meine Freunde derzeit sind und welche Orte – auch Spots genannt – sich in meiner Umgebung befinden. Komme ich in ein Cafe oder Restaurant, “checke ich ein”, um meine Freunde zu benachrichtigen, dass ich gerade dort bin. So sind meine Freunde über meine Lieblingslocations informiert – und ich kann neue Leute kennenlernen.

Ein spielerisches Element kommt noch dazu: Gowalla-Mitglieder tragen virtuelle Gegenstände mit sich herum. Die Palette reicht vom Becher Kaffee über Küchengeräte bis zur Maske. Diese “Items” können am aktuellen Standort eingetauscht werden gegen solche, die jemand vorher dort deponiert hat. Interessant ist das besonders dann, wenn sich besonders wertvolle Gegenstände gelegentlich in reale Dinge umtauschen lassen – ein weit offenes Feld für virale Aktionen.

Aber: Erstmal ist Gowalla einfach wieder ein Dienst mehr. Und Geotagging hatten wir doch schon mal – erinnern wir uns an Plazes. Mitteilen, wo ich grad bin, kann ich mit der neuen Geo-Tagging-Funktion von Twitter auch, wenn mein Client diese Funktion unterstützt. Ob die gute Umsetzung von Gowalla und die Spielchen mit den Items für den ganz grossen Durchbruch reichen werden, muss sich wohl erst noch weisen.

Zur Zeit pusht Gowalla alle paar Minuten eine Standortmeldung auf mein iPhone. Ob es in ein paar Wochen immer noch so sein wird? Was haltet ihr von der Idee? Und wie lange seid ihr schon dabei?

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Jan 04

Web 2.0 war eines der grossen Hype-Wörter im Internet. Der Ausdruck schmückte jede Präsentation und doch wusste dazumal keiner wirklich für was er stand. Nun spricht jeder von Social Media, ein Begriff der das Internet erst vor kurzem zur erobern begonnen hat.

Doch sucht man überhaupt nach Social Media? Ist der “Soziale Web” für die User ein Thema wie es einmal Web 2.0 war?
Der Frage bin ich mit Hilfe von Google Trends nachgegangen.

Wie habt Ihr die 2.0 Welle erlebt und was denkt Ihr wie lange es dauern wird bis Social Media den selben Hype auslöst wie Web 2.0 vor ein paar Jahren noch? Oder verschwindet Social Media so schnell wie’s gekommen ist?

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Dez 16

ripDas Internet wächst schneller als Shanghai, bringt uns ungeahnte Fortschritte und zeigt auch immer wieder seine Tücken. Glücklicherweise schaffen diese mitunter auch neue Dienstleistungzweige und damit Arbeitsplätze – selbst in grössten Krisenzeiten. In diesem Beispiel sogar für Kunden die nicht mehr in den Genuss der Services kommen.

Oft wird gerätselt wieviel der bei Social Networks registrierten User auch aktiv sind. Mit diesen Zahlen gehen die Betreiber nicht gerne an die Öffentlichkeit, weil die Userzahlen Garanten für Werbebuchungen sind. Eine Frage die mittlerweile die Runde macht ist, wieviele der regisrierten Nutzer leben eigentlich noch? Denn im Falle des Ablebens kann man sein Profil nicht mehr löschen, es sei denn man hat seine Zugangsdaten für die Hinterbliebenen irgendwo zugänglich abgelegt.

So kann es sein, dass man zwar im realen Leben “offline” gegangen ist, post mortem aber immer noch Energy Packs von Mafia Wars bekommt (die leider niemanden zurück bringen), anderen bei Farmville aushilft und neuen Usern als Freund vorgeschlagen wird. Und sollte man niemandem seine Zugansdaten gegeben haben, kann es durchaus ein Kampf mit dem Betreiber werden, bis die Hinterbliebenen das Profil des schmerzlich Vermissten löschen lassen können.
Um diesem Problem frühzeitig entgegen zu Wirken, haben ein paar findige Schweden die digitale Nachlassverwaltung mywebwill.com gestartet. Nach dem Ableben werden Emails an Freunde und Verwandte versendet, Profile gelöscht, Newsletter abbestellt und das digitale Leben in den offline Modus gestellt.

ableben

Ich warte schon gespannt darauf, wann die ersten Polemiker schreien, es sei abstruse Geldmacherei mit dem Leid der Menschen. Das halte ich allerdings für totalen Unsinn, denn der Notar, der einen “realen” Nachlass regelt wird ja auch nicht beschimpft für seine Arbeit. Einer muss den Job schliesslich machen.

Wie findet Ihr diesen Service des digitalen letzten Willens? Makaber oder einfach eine konsequente Zeiterscheinung unseres Lebens im Web 2.0?

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Dez 14

youtube-logoYoutube ist eins der Social Networks das von Google akquiriert wurde. Und wie bei den meisten Google-Sites lässt die Administration stark zu wünschen übrig. Das gilt auch für Youtube und trotzdem wurde für die Site ein interessantes Statistikmodul entwickelt.

Videos die auf Youtube geladen werden, können danach in Blogs und Websites eingebunden (embedded) werden. So erhöht sich die Zahl der Views des Videos auf Youtube. Interessant für den Ersteller des Videos ist natürlich, wenn man mehr als nur die Anzahl Views geliefert kriegt.

Youtube liefert eine Statistik, die u. a. detailliert darauf schliessen lässt woher der Besucher kam. Wie das ausschaut erkläre und zeige ich im Video.

Nutzt Ihr die Statistikmöglichkeiten von Youtube bereits oder gibt’s andere Tools die ähnliche Informationen liefern?

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Dez 11

social-networking-failureTwitter wächst kaum mehr, China zensuriert weiterhin grosse Teile des Web, und Google Wave war auch nicht innovativ genug, um dem darum entstandenen Hype gerecht zu werden. Kein gutes Jahr für die IT also.

Neigt sich ein Jahr dem Ende zu, schiessen Listen wie Pilze aus dem Boden. Die besten Feuerwehrautos, die besten Energydrinks oder die besten Handys. ReadWriteWeb hat auch so eine Sammlung ins Web gestellt.

Bei dieser Liste geht es aber nicht um das Beste von irgendwas, sondern darum, was 2009 nicht optimal lief. Einige spannende Dinge sind drauf, die im Stress des zu Ende gehenden Jahres schon fast wieder drohen vergessen zu gehen.

Beispielsweise gibt es immer noch kein ordentliches TouchPad. Twitter ist zwar im 2009 ordentlich gewachsen, aber eine wirkliche Innovation haben die EntwicklerInnen nicht zu Stande gebracht.

In China wird “The Great Firewall” immer dicker und höher. Eine Lockerung der Internetzensur liegt in weiter Ferne. Ob Twitter , Youtube oder Facebook – alles was mit Social Networks zu tun hat, wird weiterhin stark zensuriert oder gleich ganz geblockt.

Google Wave hat sich zu einer grossen Enttäuschung  entwickelt. Erst war der Hype gross, doch die Innovation ist gering. Der neue Dienst scheint noch lange nicht am Ziel seiner Möglichkeiten angelangt zu sein.

Weiter zählt ReadWriteWeb zu den schwärzesten Momenten des Jahres, dass Microsoft und Don Dodge getrennte Wege gingen und der Launch von Spotify in den USA verschoben werden musste.

Der grösste Fail überhaupt sei aber der Werbespot von LeapFish – der sei einfach nur unerträglich und dämlich.

Naja. Hoffentlich wird das IT-Jahr 2010 wieder besser.

Was wünscht ihr euch? Wo kann noch mehr Hirnschmalz investiert werden? Wo lauern die nächsten Fallen?

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Dez 08

Wieder so ein neues Wort im Umlauf, alle Tech-Gläubigen reden davon, der grosse Rest weiss erstmal nicht so richtig was es heisst und noch viel weniger wofür man es brauchen kann.

Dabei finde ich, es ist eine wirklich brauchbare Enwicklung die uns da ins Haus steht. Kein verrücktes Sience Fiction Zeug, dass keine vernünftige Anwedung im Alltag findet, sondern -wenn es denn gut gemacht ist- ein sehr nützliches Helferlein das in naher Zukunft sicherlich einiges einfacher machen wird. Die richtig guten Anwendungen fehlen aber derzeit meines Erachtens nach noch.

Hier noch der Link für die mobilen Freunde des Bewegtbildes.

Was sind Apps und Anwedungen die Ihr Euch wünschen würdet? Oder haltet Ihr das ganze doch für reine Spielerei die bald wieder verschwunden ist?

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Nov 25

tchiboideasDerer guten Ratschläge gibt es viele für Aktionen im Web und besonders im Social Media Bereich. Attention, Involvement, Fans, … Doch wie solche Lösungen handfest funktionieren, da ist oft Schweigen im Walde. Deshalb stelle ich hier ein Projekt vor, das nicht ur von A bis Z durchdacht und erfolgreich ist, sondern das Thema “in die Zielgruppe reinhören” zur Perfektion bringt.

Denn was der Tchibo Konzern mit “Ideas” aufgesetzt hat, ist nicht nur Mitmachweb par excellence, sondern auch ein Geniestreich mit grossem Vorbild.

Tchibo Ideas – ein Konzept wie aus einem neuen Lehrbuch
www.tchibo-ideas.de ist eine Seite die sich mit Alltagsproblemen und deren Lösungen beschäftigt. Nicht etwa als Angebot, sondern als Erfinder Plattform. Und das funktioniert so:
Jeder kann seine kleinen oder grossen Wehwehchen aus dem täglichen Leben als zu lösendes Problem einstellen. Meist sind es Umstände die uns allen bekannt sind und unsere Nerven strapazieren.
Alle diese Wünsche nach Lösungen für derartige Probleme werde gesammelt und auf der Seite vorgestellt. Und die User können entscheiden, wer in die Topliga der dringend zu lösenden Probleme kommt.

Shritt 2: Die Gewinnerprobleme
- werden nun ausgeschrieben, damit jeder Erfinder oder der, der sich zu einem solchen mit oder ohne Talent dazu berufen fühlt, im stillen Kämmerlein eine geniale Lösung dazu aushecken kann. Da werden Skizzen gezeichnet, Prototypen gebaut und stolz präsentiert auf der Website. Und wieder voted und entscheidet die Zielgruppe, wer das Rennen macht und die ihrer Meinung nach beste Lösung präsentiert.

Schritt 3: Wir verkaufen Dir was Du willst
Und dann kommt meines Erachtens nach der echte Clou an der Geschichte. Tchibo lässt die von den Usern als beste Lösung auf die Alltagsnerver gewählten Produkte herstellen und in die Regale stellen. Man leistet sich also einfach keine Flops mehr. Man lässt die Käufer über Probleme reden, Lösungen dafür finden und produziert nur noch auf Kundenwunsch. Sag mir was du kaufen willst und ich lass es für dich herstellen.

Kennt man das nicht irgendwoher?
dsds4_motto1_003Doch, kennt man. Vom Engländer Simon Fuller, dem Erfinder von Pop Idol, auch bekannt als lizensierte Version Deutschland sucht den Superstar oder Superstars von 3+ in der Schweiz. Alle Kids wollen Superstar werden, man kreiert einen riesen Hype, bekommt Unsummen an Werbeeinnahmen mit der Show und lässt den Konsumenten entscheiden was er denn morgen im CD Regal kaufen will. Und ich will weder Fuller noch Tchibo in ein schlechtes Licht stellen. Beide Konzepte bedeuten eine echte Win-Win Situation. Nämlich der Kunde bekommt was er will und der Produzent setzt kein Geld mehr mit Ladenhütern in den Sand. Nicht uneigennützig von den Herstellern, aber effektiv.

Seid Ihr mit mir einer Meinung? Oder denkt Ihr das ist trotzdem nur beschönigte Abzocke? Ist das System genial oder müsste man noch einige Schritte weiter gehen und wenn ja, welche fehlen Euch?

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Nov 23

Wie setzt man Web 2.0 und Social Media als Marketing Instrument intelligent ein? So lautet der Titel des Referats, das ich am Internet-Briefing halten durfte.

Die anschliessende Diskussion unter den rund 80 Teilnehmern drehte sich vor allem um die Effizienz dieser neuen Möglichkeiten.
Man fragte sich u.a. was Facebook-Gruppen bringen oder wie Blogs im B2B-Bereich sinnvoll eingesetzt werden.

Mein Referat startete mit einer Anlehnung an Reto Hartingers Einladung, in welcher er mich als “die Websau” ankündigte. Ich zeigte den Wandel von Web 1.0 zu Web 2.0 auf, wies auf die Gefahren der neuen Medien hin und erörterte die Gründe weshalb Social Media Projekte hier zu Lande immer noch eine Rarität sind.
Abgeschlossen wurde das Referat mit zwei Case Studies zu Projekten, die die INM AG im Bereich Social Media und Web 2.0 durchführte.

Hier das Video zum Referat.

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