Maulkorb? Dann gehe ich halt zu Twitter
Der amerikanische Fernseh-Star Conan O’Brien darf bis im September 2010 weder Interviews geben noch im Fernsehen auftreten. Das hatte er – natürlich gegen eine Abfindung in Millionenhöhe – mit seiner Arbeitgeberin NBC vereinbart, als seine Late-Night-Sendung eingestellt wurde. Aber von Social Networks war dabei offenbar nicht die Rede. Und so hat O’Brien Twitter für sich entdeckt.
Auch wenn in den letzten Monaten immer wieder berichtet wurde, dass die Zahl der Twitter-Nutzer stagniert: Zumindest bei der Aktivität rund um den Microblogging-Service ist von einer Abflachung des Booms nichts zu bemerken. Den neuesten Statistiken zufolge werde derzeit bereits mehr als 50 Millionen Tweets pro Tag verschickt.
In der Twitter-Bio von O’Brien steht: „I had a show. Then I had a different show. Now I have a Twitter account“. In seinem ersten Tweet teilte er letzten Mittwoch mit, dass er ein Eichhörnchen interviewt habe. Das fanden mehr als 350′000 Menschen auf Anhieb so aufregend, dass sie seine Follower wurden. Mittlerweile hat er auch schon einen zweiten Tweet rausgelassen und beschrieben, dass er am TV schauen sei, Smacks futtere und nackt sei.
Manchmal ist es ja schon spannend, dass man, nur weil man als prominent zählt, gleich so viele Follower sammeln kann. Denn was gibt der Gute eigentlich von sich? Höchstens so viel wie wir alle. Und trotzdem interessiert’s die Menschen.
Euch frage ich heute ganz plump: Was bringt Follower?









Wer unterwegs ist und seinen aktuellen Aufenthaltsort via Web bekannt gibt, verrät damit gleichzeitig, dass er gerade nicht zu Hause ist.
Heisse Tunes, Videos und Social Media: Die Mischung aus diesen drei Elementen hat die Web-TV Sendung “TV Noir” zum Erfolg gemacht. Aber bei TV Noir wird Social Media nicht nur zum Aufbau der Marke eingesetzt. Das Publikum soll via Facebook und Twitter selbst eine Konzert-Tour organisieren.
Ihr Wachstum ist rasant. Ihre Bedeutung nimmt ständig zu. Und ihre Nutzer verbreiten sich wahrscheinlich schneller als die Schweinegrippe. Soziale Netzwerke boomen. Und: in England können sich seit vergangenem Herbst Studierende gar einen Master für soziale Medien holen.
Twitter wird immer mehr zum besten Kumpel vieler Jobsuchender. Die immense potentielle Reichweite eines Tweets können E-Mail, Jobplattformen und selbst Facebook nie aufbringen. Es gibt praktisch keine Zielgruppe, die man auf Twitter nicht findet – ein Nutzen, den sowohl Personalvermittler wie auch Jobsuchende erkannt haben.
Weinverkostungen fanden bisher meist in einem Weinkeller oder in der guten Stube statt. Nun gibt es eine Online-Variante davon: Seit einiger Zeit verabreden sich ein paar Nasen aus Deutschland reglmässig auf Twitter, um zur gleichen Zeit den gleichen Wein zu degustieren.
Nun ist es also soweit. Bill Gates, einer der Gründer und langjähriger CEO von Microsoft hat Twitter entdeckt. Nachdem sich schon mehrere Male Twitter-User als Bill Gates ausgegeben haben, ist es nun offenbar wirklich die Microsoft Ikone.
Den Spielen der Fussball-WM in Südafrika wird mehr als die halbe Weltbevölkerung zuschauen. Die offiziellen Sponsoren investieren riesige Summen in mobile Kampagnen und Social Media. Fans sollen ihre Teams sozusagen zum Sieg twittern.
Japans Ministerpräsident Yukio Hatoyama bloggt und twittert seit Anfang dieses Jahres. Er ist nicht der erste Politiker, der das tut. Das Besondere an Yukio Hatoyamas Auftritt ist eine Real-World-Komponente.
Wenn jemand der Welt mitteilt, was er oder sie grad tut, kommt das mitunter recht skurril heraus. Facebook, Twitter oder Youtube waren 2009 eine wahre Fundgrube für bizarre Geschichten. Über manche konnte man gar in den News-Spalten der Zeitungen lesen.
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