Jan 25

Access on MegauploadNachdem letzte Woche der File-Sharing-Anbieter Megaupload vom FBI vom Netz genommen wurde, kocht die Gerüchteküche weltweit. Niemand weiss so genau, welche Dienste eigentlich legal arbeiten und wer vielleicht sogar als nächstes vom Netz fliegen könnte. Auch der Schweizer Anbieter RapidShare wird in diesem Zusammenhang häufig genannt. Doch wer arbeitet legal und was genau ist überhaupt erlaubt in der Schweiz?

Die rigorose Abschaltung von Megaupload kam für viele Nutzer überraschend. Nicht nur der Service wurde vom Netz genommen, auch User, welche über den Service private Dateien speicherten und teilten, haben keinen Zugang zu ihren Files mehr. Über Twitter beschwerten sich tausende darüber und viele sehen den Akt des FBI als ersten Schritt in Richtung SOPA und PIPA, wonach File Sharing in den USA offiziell geahndet werden könnte (mehr Informationen dazu hier). Doch was genau darf man eigentlich in der Schweiz?

Megaupload hatte einen Server in Virginia, was dem FBI den Eingriff ermöglichte. International gesehen hat jedoch jedes Rechtssystem immer nur nationale Gültigkeit, das heisst was in den USA verboten ist, muss in der Schweiz nicht zwangsläufig auch illegal sein. File Sharing an sich ist in der Schweiz nicht verboten. Es werden jedoch im Gesetz klare Grenzen gesetzt:

Bisher erlaubt ist das Herunterladen von geschütztem Material zum persönlichen Gebrauch, auch wenn der Upload illegal erfolgt ist. Zudem darf man geschützte Dateien mit Personen teilen, mit welchen man eng verbunden ist. Weiter dürfen geschützte Dateien in einen Passwort-geschützten Bereich geladen werden. Vor allem hier bewegen sich Plattformen wie RapidShare und co. auf dünnem Eis.

Die laufende Diskussion veranlasste RapidShare zu einem Statement, wonach sie versicherten, dass ihr Service zu 100% legal sei. Nach RapidShare führt die Problematik von Megaupload vor allem auf ein Downloadvergütungssystem zurück, welches eine hohe Anzahl Downloads belohnt, was das aktive File Sharing zusätzlich anheizen kann. Zudem versicherte RapidShare, dass sie einen völlig legalen Service anbieten würden, welcher rigide gegen Urheberrechtsverletzungen vorginge. Trotzdem besteht auch bei RapidShare die Gefahr, dass Dateien über Google öffentlich zugänglich werden, auch wenn dies nicht im Sinne des Anbieters ist.

Wie sinnvoll Aktionen wie die Schliessung von Megaupload sind, lässt sich hier unter ein grosses Fragezeichen stellen. Sollten SOPA und PIPA abgesegnet werden, werden wir uns noch vielen solchen Situationen gegenüber gestellt sehen, auch hier in der Schweiz. Ob dies das richtige Handling der Problematik ist, ist fragwürdig. Fest steht, dass bei diesem Thema seit Jahren Klärungs- und Regelungsbedarf besteht.

Wie stehst du zu File Sharing? Wie sollte die Situation am besten gehandelt werden? Wie managed man im Internet ständig androhende Copyright Issues am sinnvollsten?

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Jan 20

Der Erfolg einer Webseite ist sehr direkt von einer guten Usability und einer guten User Experience abhängig. Aber ist die gewünschte Seite auch Benutzerfreundlich und ist das Benutzererlebnis so wie es sein soll?

Zwar gibt es Erfahrungswerte und Statistiken, aber passt das auch zur Seite und zur Zielgruppe? Wie findet sich der Besucher zurecht? Was schaut er sich an und was nicht? Und ist die Handlungsaufforderung überhaupt zu sehen?

Um möglichst gute Erkenntnisse darüber zu bekommen, sollte man einem Besucher auf die Maus schauen und verfolgen, wie er sie auf der Website bewegt, wo er klickt, wohin er scrollt, ob er das Browserfenster anpasst und wie er durch Formulare navigiert.

So erhält man wertvolle Erkenntnisse über die Bedienbarkeit und die Nutzung und damit die Möglichkeit diese zu optimieren.

Mousetracking

Durch das Mousetracking kann man die Bewegung der Maus auf der Webseite erfassen. Weiterführende Tools können nicht nur die Bewegung aufzeichnen und als Video abspielen, sondern auch unterscheiden zwischen reinen Mausbewegungen, scrollen, klicken differenziert auf die linke oder rechte Maustaste.

Heatmap / Clickmap

Solche “Hitze-” oder “Klickkarten” sind Grafiken, die das Klickverhalten der Besucher darstellen. Zur Visualisierung wird über der Website ein virtueller Layer gelegt, auf der die Klicks der Besucher angezeigt werden.

Visibility Map

Die Visibility Map – in Google Analytics nennt man sie In-Page-Analyse – ist eine visuelle Beurteilung der Sichtbarkeit und des Scrollverhalten. Damit kann beurteilt werden, ob das Layout geeignet ist und was der Nutzer auf der Seite wirklich sieht. Äusserst wichtig für die Prüfung von Call-to-Actions.

Attention Map

Die Aufmerksamkeit der Besucher kann über die Attention Map angezeigt werden. Stellen mit starker Aufmerksamkeit sind transparent und gut erkennbar, im Vergleich dazu sind Stellen mit geringer Aufmerksamkeit dunkel gehalten.

Form Analyzer

Mit diesem Bericht erfährt man, wie sich die Besucher beim Ausfüllen eines Formulars verhalten, wie lange das Ausfüllen einzelner Felder geht oder ob sogar ganz abgebrochen wird. Auch technische Probleme lassen sich damit erkennen.

Schaust Du Deinen Besucher auch über die Schultern? Konntest Du den Erfolg Deiner Website damit steigern? Kennst Du Tools die dafür hilfreich sind?

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Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Jan 11

Evernote LogoSchon länger wird ja Evernote als DIE Clipping Lösung empfohlen und hochgejubelt. Bis ca. vor einem halben Jahr lag mir dieser Dienst irgendwie nicht so richtig. Kann nicht mal sagen, warum das so war. Nun bin ich total begeistert davon und könnte mir den digitalen Alltag nicht mehr ohne vorstellen.

Für die, die Evernote noch nicht kennen, hat mein Kollege Dirk schon vor längerer Zeit mal einen schönen Artikel darüber geschrieben. Ihr findet ihn hier.

Ich bin eigentlich wieder auf Evernote aufmerksam geworden, als ich eine Notizlösung suchte, die ich überall einsetzen kann. Will heissen im Geschäft auf Windows, Unterwegs auf dem Android Handy und Zuhause auf dem Linux-Rechner oder dem Android Tablett. Vielleicht konvertiere ich ja noch mal zu Mac, und da will ich ja nicht mein ganzes Gedankengut wieder verlieren.
Evernote erwies sich also für meine Zwecke als ideal. Für alle Betriebssysteme einen Client, sehr gute Browserversion mit allen Möglichkeiten, alle Funktionen die man braucht und ziemlich weit als Sharingdienst verbreitet.  Der letzte Punkt ist meist nicht so wichtig, wenn man aber den ganzen Tag durch das Web pflügt, ist das ganz nützlich.

Auch ein perfekter Dienst kann man für sich noch perfekter machen. Ich habe mir noch die Erweiterung Clearly für den Chromebrowser  installiert. Diese Erweiterung wandelt jede beliebige Webseite in eine bereinigte und einfach lesbare Form um und verfügt über einen Button, mit der der bereinigte Artikel direkt ins Evernote geschickt werden kann.

Persönlich mache ich mir noch sehr stark die Mailfunktion von Evernote zu nutzen. Diese wird gerne mal vergessen. Jeder Evernote Account verfügt über eine eigene Mailadresse und es lässt sich alles als Mail zu Evernote schicken. Praktisch, wenn sonst keine Sharing Möglichkeit besteht.
Im weiteren habe ich mir für Newsletter und andere Informationen, die in meinem Mailpostfach landen und keine Reaktion von mir benötigen, jeweils Filter installiert, die mir die Mails gleich weiter nach Evernote schicken. So belasten sie nicht meine Postfächer und ich lese sie, wenn ich Zeit dazu habe, zusammen mit den anderen Artikeln, aus Google Reader etc. die ich mir für später aufgehoben habe.

Ihr seht also, mit ein wenig Kreativität kann man sich so allerlei Dienst auf den Leib schneidern. Wie geht ihr so mit Evernote um? Kennt ihr vielleicht sogar noch was besseres? Freue mich auf euer Feedback, und wenn es nur ein +1 ist.

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Jan 06

Wer seine Webseitenstatistiken abruft, beispielsweise mit Google Analytics, ist in der Regel auch an eine für die Google Suchmaschine optimierte Website interessiert. Ein wichtiges Element dafür ist der kostenlose Dienst Google Webmastertools.

Um diesen nutzen zu können, ist ein Google Account nötig, von Vorteil über Gmail den E-Mail-Service von Google.

Um in Google Analytics weiterführende Informationen und Reports nutzen zu können, empfiehlt es sich, Google Webmastertools mit dem Analytics-Tool zu verknüpfen. Dafür muss der gleiche Account verwendet werden. Mehr dazu in einem der nächsten Artikel hier im Blog. Vorab aber schon mal einige Hinweise zum Google Webmastertool als solches.

Die Google Webmastertools lassen sich in fünf Kategorien unterscheiden:

Website-Konfiguration

  • XML-Sitemaps
    Hier kann man eine oder mehrere XML-Sitemaps eintragen. Somit teilt man Google die Sitestruktur mit. Das beschleunigt das Erkennen von neuen Seiten.
  • Crawler-Zugriff
    Mittels der robots.txt Datei wird mitgeteilt, was der Suchroboter durchforsten darf und was nicht. Die robots.txt kann hier erstellt werden.
  • Sitelinks
    Sitelinks werden von Google selber erstellt. Darauf hat man keinen direkten Einfluss. Erstellte und nicht erwünschte Sitelinks kann man hier entfernen.
  • Einstellungen
    Info und Einstellungen zum geografischen Ziel.
  • URL-Parameter
    Durch die Angabe von URL-Parametern kann die Effizienz des Crawling erhöht werden. Man sollte jedoch vorsichtig damit umgehen und wissen, was man für Parameter setzt.

Ihre Website im Web

  • Suchanfragen
    Ausführliche Statistik zu Suchanfragen, Page Impressions und Klicks auf einen bestimmten Zeitraum einstell- und abrufbar.
  • Links zu Ihrer Website
    Übersicht der Backlinks zu Ihrer Website und den am meisten verlinkten Content.
  • Keywords
    Eine Keywordliste  die Google beim crawlen der Site gefunden hat.
  • Interne Links
    Liefert eine Liste der internen Links oder von aussen auf Ihre Website verweisenden Links.
  • Abonnentenstatistk
    Liste der RSS-Feedbenutzer, die über ein Google-Produkt wie Google Reader oder iGoogle abonniert sind.

+1 Daten

  • Auswirkungen auf die Suche, Aktivität und Zielgruppe
    Liefert eine Statistik mit +1 kommentierten Impressionen, Klicks und den Auswirkungen. Sofern man den +1 Button auf der Website einsetzt.

Diagnose

  • Malware
    Prüft die Site auf Schadsoftware. Sollte was gefunden werden, liefert Google Informationen wie die „infizierte“ Website wieder bereinigt werden kann.
  • Crawlingfehler
    Listet alle nicht gefundenen URL Ihrer Website auf. Das können URL’s sein, die geändert und ohne 301-Weiterleitung eingerichtet wurden.
  • Crawlingstatistik
    Sämtliche Crawler Aktivitäten des Googlbot werden hier dargestellt. Zum Beispiel die Ladedauer und Anzahl der gecrawlten Seiten.
  • Abruf wie Googlebot
    Hier kann man sehen wie der Googlebot die Website sieht. Es liefert auch „versteckte“ Inhalte wie z.B. von Hackern eingepflanzte Codes etc.
  • HTML –Vorschläge
    Zeigt Probleme mit Seitentiteln oder doppelt verwendete Meta-Beschreibungen an.

Google Labs
Dieser Bereich wird ständig weiterentwickelt. Das wichtigste Modul ist hier meiner Meinung nach die Website-Leistung. Diese liefert Informationen zu den durchschnittlichen Ladezeiten der Webseiten.

Benutzt ihr die Google Webmastertools? Welche Module sind für euch die wichtigsten? Welche Erfahrung habt ihr damit gemacht?

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Jan 05

Mit 250 Tweets pro Minute hat sich die Nachricht vom Tod des “Máximo Lider” von Kuba, Fidel Castro über Twitter verbreitet und hielt sich trotz Gegenberichten für eine geraume Zeit unter den Top Tweets auf. Das Spezielle daran? Der Ex-Staatspräsident soll angeblich noch quietschFidel sein…

Es brauchte einen Blogpost von Yohandry Fontana, eines “regierungsnahen” kubanischen Bloggers, um das Gerücht, wenn auch langsam, von Twitter zu verbannen. Mit einem kurzen “Fidel Castro estudia, analiza, y se ríe de las bolas de Twitter. La CIA lo intentó matar más de 700 veces y Twitter anda por ese camino” (in Kürze: Castro hätte sich über die Tweets amüsiert. Nachdem der CIA 700 Mal versuchte ihn zu töten, würde Twitter nun den gleichen Weg einschlagen) stellte er die Situation richtig, und konnte dem Tweet-Sturm den Wind aus den Segeln nehmen.

Eigentlich alle Jahre wieder verbreitet sich das Gerücht über den Tod des Diktators, sei es als Virus oder als Nachricht in Zeitungen,  doch Twitter hat dem ganzen noch mehr Power verliehen. Als Gerüchteküche fungiert der Service äusserst effizient, was je länger je mehr auch von Unternehmen genutzt wird. Bereits im Juni 2011 wurde in einer Studie mit einem System namens “Trumor” untersucht, welche Twitterer einflussreich sind und weshalb ihre Tweets besser verbreitet werden. Dass ein erfolgreicher Twitterer nicht alleine an seinen Follower-Zahlen erkannt werden kann, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Jedoch zu determinieren, wer auf Twitter den Ton angibt, ist kein einfaches Unterfangen.

Ein Marketing-Konzept, welches Informationen über Twitter-Leader verbreitet, könnte Zielgruppen innert kürzester Zeit, zum Beispiel vor einer gesponserten Veranstaltung, erreichen und würde so für eine gezielte Informationsstreuung sorgen. Mir persönlich jedoch gefällt vor allem die Geschwindigkeitsangabe von mehreren Newsportalen in “Tweets/min“. Diese öffnet Tür und Tor für neue Ausdrücke wie “mit 10’000 Stundentweets” oder “er ist schnell wie ein Tweet!”. Ich freue mich bereits auf die ersten Geschwindigkeitsüberschreitungen… (#FailWale)

Verfolgst du Gerüchte über Twitter? Was hältst du von der Informationsform über Opinion-Leader, welche über Twitter vermehrt an Bedeutung gewinnt? Welche Konsequenzen könnte eine solche Verbreitung auf die gesellschaftlichen Entwicklungen haben?

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Dez 29

Klout ScoreDer Begriff “Klout Score” ist momentan in aller Munde. Was misst dieser Klout Score eigentlich genau? Klout ist eine Plattform, welche ihre Social Media Aktivitäten misst und diese mit dem sogenannten Klout Score darstellt. Klout berücksichtigt vor allem Social Media Netzwerke wie Facebook, Twitter und Google+. Ferner können auch andere Plattformen wie LinkedIn, Foursquare, Youtube und WordPress etc. eingegeben werden. Heraus kommt dann der Klout Score, eine Messgrösse für den Einfluss bzw. den Social Impact.

Klout.com

Der Klout Score wird aus ca. 40 unterschiedlichen Variablen berechnet. Am schwersten gewichtet werden folgende Werte:

True Reach: Wieviele Personen werden direkt von ihnen beeinflusst.

Amplification: Wie stark beeinflussen sie diese Personen? Erzeugen sie Involvment? Klout untersucht dabei, wie viele Kommentare ihre Beiträge erhalten und wie oft diese mit anderen geteilt werden.

Network Impact: Welchen Einfluss üben sie über ihre Kontakte hinaus aus?  Gehen Meinungsführer auf ihre Beiträge ein und teilen diese Meinungsführer ihre Inhalte?

Bei Klout kann sich jeder anmelden. Sie benötigen dazu nicht mal einen Login. Die Anmeldung erfolgt über ihren Twitter oder Facebook Account.

Welche Anwendungsmöglichkeiten bringt Klout?

Damit kann der Einfluss von Berühmtheiten gemessen werden. Justin Bieber ist im Bereich Social Media zum Beispiel einflussreicher als Barack Obama.

Arbeitgeber können den Klout Score für Recruitment nutzen. Damit kann der Einfluss den potentielle Bewerber haben gemessen werden.

Marketing: Im Zeitalter der Informationsüberflutung fasst Klout den digitalen Marktwert einzelner Personen und Unternehmen in Zahlen. Dank dem Klout Score können besonders einflussreiche Meinungsführer identifiziert oder miteinander verglichen werden.

Kritikpunkt:

Der Klout Score darf nicht überbewertet werdern. Unter anderem darum, weil Klout nicht alle Netzwerke für die Messung einbezieht. Nicht Jeder ist angemeldet und nur Wenige haben all ihre Netzwerke mit Klout verlinkt. Xing wird zum Beispiel nicht unterstützt. Ebenso werden selbstgehostete Blogs nicht berücksichtigt. Lediglich die Blogger, die ihren Blog online bei WordPress hosten, können ihren WordPress Account mit Klout verlinken.

Was sind eure Erfahrungen mit Klout? Nutzen sie den Klout Score und wenn ja für was?

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Dez 28

Es war schon lange zu erwarten, wenn auch auf nicht ganz offiziellem Wege. Siri steht bald für ältere iPhone-Modelle zur Verfügung – behauptet mindestens iOS4Life auf YouTube…

Bisher war Siri mehr oder weniger der einzige Kaufgrund für ein iPhone 4s, wenn man das iPhone 4 schon zuhause hatte. Nun verspricht iOS4Life jedoch, das Feature für ältere Modelle anzubieten und scheint laut Video die Lösung bereits gefunden zu haben.

Das grösste Problem hierbei wird jedoch nicht die Installation, sondern die Rechenleistung des iPhone4. Es scheint auf den ersten Blick fragwürdig, ob das iPhone 4 mit der Datenmenge von Siri wirklich umgehen kann, oder ob man am Ende das iPhone gänzliche lahmlegt, sollte die Installation möglich sein.

Rein rechtlich gesehen ist eine Installation von Siri auf dem iPhone 4 nicht illegal, seit dem Launch des iOS 5.0.1 Update. Apple wird sich jedoch bestimmt bemühen, das schlagendste Verkaufsargument für ihr neues Modell unter Verschluss für ältere Versionen zu halten. Wir bleiben auf jeden Fall gespannt und freuen uns auf einen Testlauf von Siri auf dem iPhone4!

Hast du oder möchtest du Siri auf deinem iPhone? Würdest du das Feature verwenden oder hilft es dir bereits im Alltag? Würdest du nur wegen Siri ein iPhone 4S kaufen?

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Dez 27

Auch ich bin immer mehr mobil im Internet, sei es, um einzuchecken bevor ich abfliege oder um Verspätungen im ÖV zu umgehen. Mobile-Websites werden immer wichtiger und schreien oft buchstäblich danach, optimiert zu werden. Doch Mobile-Surfer haben zum Teil gänzlich eigene Bedürfnisse entwickelt. Hier nur ein paar Punkte, welche bei einem Mobile-Auftritt beachtet werden sollten:

Simplicity | Ich suche keine perfekt ausgestaltete Seite, wenn ich sie mobil besuche. Hauptsache sie wird schnell geladen und ich finde so bald als möglich, was ich suche. Einige unter uns bezahlen nämlich noch nach geladenen MBs.

Concentration | Die Mobile-Bildschirme sind klein und lange scrollen ist unpraktisch. Die wichtigsten Informationen (also die Info, welche der Nutzer höchst wahrscheinlich mobil suchen würde) und Telefonnummern sollten zuerst und klickbar erscheinen.

Image | Bilder sollten möglichst sparsam eingesetzt werden und wenn überhaupt, dann nicht mit gigantischen Files arbeiten. Kein User möchte lange warten, bis das Bild endlich auf dem Bildschirm erscheint, auch um eine hohe Bounce-Rate zu vermeiden.

Variety | Nicht jedes Mobilgerät stellt Seiten identisch dar. Genau wie eine Website auf Chrome, Firefox, IE und co. richtig aussehen muss, sollte sie auch auf den handelsüblichen Mobilgeräten durchgehend richtig dargestellt werden.

Sind diese Punkte erst einmal abgehakt, kann das “Finetuning” angegangen werden. Und zur Inspiration für neue Kreationen, hier noch einige spannende Beispiele von Top Mobile Sites.

Was erwartest du von einer guten Mobile-Seite? Was geht gar nicht? Hast du schon schlechte oder sehr gute Erfahrungen gemacht?

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Nov 11

Schnell ging’s und schon war das erste Update von iOS 5 auf dem Markt. Still und leise wurde es lanciert, und dies auf eine ganz neue Weise: Das Update ist direkt über das iPhone oder iPad erhältlich, ohne lästiges Anschliessen an den Computer und iTunes. Und so geht’s:

Ich hatte erst nach dem Download eine rote “1″ neben dem Icon für die Einstellungen, welche mir anzeigte, dass nun ein Update für mein iPhone zur Verfügung stehe. Dies wird sich jedoch beim nächsten Update bestimmt ändern. Ich musste nach dem ersten Download ein zweites Mal genehmigen, dass ich meine Software aktualisieren möchte. Die Prozedur geschieht also im ganzen zwei Mal. Danach startet das Gerät neu.

Versprochen wird eine längere Batterielaufzeit, welche durch iOS 5 etwas angegriffen schien, und Updates für unsere Australischen iPhone-Pals. Doch das eigentliche Novum ist der Download über das Gerät selbst (was Android-Nutzer wohl leise schmunzeln lässt…). Es müssen auch nicht mehr die ganzen  Packages heruntergeladen werden, denn es reicht, die Updates als “Patches” zu installieren. Ich spare also in Zukunft die Stunden vor meinem Laptop in welchen iTunes gigantische Files zu installieren versucht…

Das Update ist übrigens nur für iPhone 4S, iPhone 4 und iPhone 3GS erhähtlich. Ältere Geräte werden nicht mehr untersützt. Die iPads sind jedoch noch beide dabei.

Hast du das Update installiert? Sind dir Veränderungen aufgefallen? Updates über die Cloud – Hot or Not?

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