Sep 01

Vorweg muss ich sagen, es ist nicht so ganz ein Webhelfer, aber durchaus ein Web 2.0 Thema. Eine weitere iPhone App die ich vor ein paar Tagen installiert habe und von der ich so begeistert bin, dass ich sie euch nicht vorenthalten will. Mein neuer Visitenkartenscanner im Handy: WorldCard Mobile

Die Visitenkarte als Papierversion ist ja ein Relikt, dass sich ebenso hartnäckig hält wie Faxgeräte. Und der einzige Grund noch Papierkärtchen zu haben, ist Papierliebhaberei. Und wenns schon sein muss, dann empfehle ich Paperlux – die Firma macht Visitenkarten mit Reliefeinbrennungen per Laser. Allerdings beginnen die Preise pro Kärtchen dann mindestens bei 2 EUR aufwärts.

Da ich die Kärtchen nie sauber ablege, fliegen sie überall herum, wenn ich dann eines suche finde ich es nicht mehr und schaue den Kontakt auf der Webseite nach. Nun habe ich einen Visitenkarten Scanner fürs iPhone gefunden der endlich auch wirlich funktioniert. Einfach ein Foto mit der eingebauten Kamera schiessen, nochmal schauen ob die Schrift nicht verwackelt ist und auf Einlesen klicken.

Dabei ist die App inklusive Schrifterkennung so intelligent programmiert, dass sie selbst erkennt was Name und Titel ist. Welcher Teil die Anschrift der Firma ist und erkennt auch problemlos Tel, Mobile und Fax(!) Nummern. Alles ohne Fehler bisher bei meinen Versuchen. Wenn man will kann man auch noch ein Bild zufügen, Firmenlogo oder das Passfoto auf der Visitenkarte (ja, so etwsa gibt es, Leute die ihr Konterfei auf die Karte drucken lassen!).

Hat man einen bestehenden Kontakt mit z.B. nur Name und Mobilnummer, kann man diese Daten zusammenführen. Ebenso hat man die Möglichkeit Kontakte zu Gruppieren, um beispielsweise alle Mitarbeiter derselben Firma als Team anzulegen.

Im Vergleich zum Durchschnittspreis im Apple Store kostet die App relativ viel: 6,60 CHF. Aber aus meiner Sicht ist sie jeden Rappen wert!

Nutzt ihr auch diese oder eine vergleichbare App? Was habt ihr für Erfahrungen mit Fehlerquote und Bedienerfrenudlichkeit?

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Aug 26

Heute stelle ich euch mal eines meiner Lieblingstools vor, das ausnahmsweise mal nicht von Google kommt. Das Tool mit dem merkwürdigen Namen “Remember the milk” (kurz RTM) eignet sich hervorragend zur Verwaltung von ToDo-Listen.

Zugegeben, wirklich neu ist Remember the milk nicht. So richtig auf den Geschmack bin ich erst gekommen, seit dem ich über ein Smartphone verfüge. Doch dazu später.

Was kann also Remember the milk nun? Es dient zur Verwaltung von geplanten Aufgaben. Die einzelnen Aufgaben werden kurz umschrieben erfasst und bekommen, falls gewünscht, als Attribute die Fälligkeit, die Priorität, den geplanten Zeitaufwand, den Ort der geplanten Ausführung usw. mit auf den Weg. Alle Attribute sind optional, das heisst, wer es einfach mag, kann sich die Liste auch einfach mal aufstellen und beispielsweise die Prioritäten erst später definieren. Es ist natürlich auch möglich verschiedene Listen zu führen.

Die Listen lassen sich auf einfachste Art verwalten. Abgearbeitete Tasks werden als erledigt markiert, Aufgaben können nachträglich auch einer anderen Liste zugeordnet werden. Das Aufschieben geht auf Knopfdruck. Eine Funktion, die meiner Meinung nach ruhig ein wenig komplizierter hätte ausfallen dürfen.
Erinnerungen an Aufgaben, die die Fälligkeit erreichen, werden per Mail und den wichtigsten Instant Messenger verschickt.

Die wahren Qualitäten entfaltet Remember the milk aber erst so richtig in Verbindung mit einem Smartphone. Dazu sind für IPhone und Android Applikationen erhältlich. Mit diesen ist es möglich, seine Tasklisten online zu synchronisieren und somit die Tasks auf dem Handy zu verwalten. Die Aufgaben werden je nach Wunsch nach Listen, Tags oder Orte aufgeführt. Ein zusätzliches Goodie finde ich die Darstellung “In der Nähe”. Hier werden die Tasks angezeigt, die laut GPS Position in der Nähe ausgeführt werden sollen. Eine Ansicht die ich sehr schätze.

Remember the milk ist ein Tool, das ich nicht mehr missen möchte. Nebst Aufgabenliste brauche ich es auch als Einkaufszettel. Obwohl es viele Funktionen mitbringt ist der Aufbau und die Bedienung simpel geblieben.
Was benutzt ihr so für die Verwaltung von Aufgaben? Was haltet ihr von Remember the milk? Bin gespannt auf eure Kommentare.


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Aug 16

Nach sharing und Notizbuch, heute mal Mobile. Auch wenn die Applikation der SBB erstmal wenig spannend klingt: Auch sie macht mir das (Web)Leben leichter. Vorbei die Zeiten in denen ich Billette an langsamen Automaten kaufen musste, oder in langen Schlangen am Ticketschalter warten.

Was die App kann
Startet man die Applikation kommt man direkt zur Seite Billette. Gekaufte anzeigen, neues kaufen, Spezialangebote, Verbundbillette und Sonderfunktionen, über die ich mir zum Beispiel Billette erstatten lassen kann, wenn der Zug nicht gefahren ist. Weiterhin gibt es natürlich den Fahrplan der SBB, meine Favoriten (falls man öfter die gleiche Strecke fährt), in der ich ohne viel klicken direkt wieder das gleiche Ticket kaufen kann.
Der Newsbutton gibt mir aktuelle Bahnverkehrsinformationen, sogar dieMedienmitteilungen (die ich mir noch nie angesehen habe) und den Bereich Tips und Tricks.  Dahinter verbergen sich einerseits technische Hinweise, falls etwas nicht klappt, wie auch Tips zur Reiseplanung und dem Billettkauf (wie kaufe ich von-nach-via?).

Wie es funktioniert
Der Einkauf funktioniert wirklich leicht und schnell und nachdem ich mein Billett erfolgreich erstanden habe, sendet mir der Server einen QR Code aufs iPhone und damit ist schon alles getan. Das Bordpersonal hat in seinen, wirklich übergrossen Handgeräten einen QR Code Scanner der dann das Billett überprüft. Allerdings sollte man immer ein Ausweisdokument dabei haben. Aus welchem Grund auch immer, will die freundliche Person der SBB immer noch meine Identität überprüfen. Man stelle sich vor, ich hätte als Dirk Worring ein Billett gekauft und dann wäre ich gar nicht Dirk Worring. Sondern vielleicht nur ein Freund von ihm. Nicht auszudenken, was das für Folgen haben könnte für die SBB.

Um das ganze zu Nutzen muss man sich zunächst auf der SBB Webseite für das Mobile Programm anmelden und seine Kreditkarten Daten hinterlegen. Auch das funktioniert schnell und benutzerfreundlich. Technische Probleme hatte ich bis dato weder auch der Website noch mit der Mobile App. Denn auch wenn man keine Netzverbindung hat kann man das Billett mit der QR Code anzeigen lassen. Alles in allem würde ich sagen, das System funktioniert zuverlässiger als die Abfahrtszeiten der Züge.

Somit wieder ein kleiner Helfer, der mit das Zugfahren so bequem macht wie das Fliegen – denn auch dort bin ich schon länger nicht mehr mit einem Papierticket am Gate gewesen, sondern borde den Vogel auch mit Handy und QR Code.
Danke Internet!

Nutzt ihr solche Ticketdienste auch? Was habt ihr in Benutzerfreundlichkeit und Technik für Erfahrungen gemacht bisher? Was fehlt Euch?

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Aug 11

Jeden Tag so viele interessante Links, Bilder, Texte, Videos die ich im Web finde. Und jede Menge Tools um die all die Sachen irgendwo zu sichern. Entweder nur für sich, oder auf Seiten wie Digg um zu sehen wer den Inhalt auch noch toll findet. Mein kleiner Helfer um nichts zu vergessen, was ich wo gefunden habe ist Evernote.

Remember everything – behaupten die Entwickler ganz gerade heraus- und sie haben recht. Denn in Evernote kann man wirklich jeden Dateityp speichern. Bilder, Audiofiles, gescannte Handnotizen, PDFs, Videos, natürlich die profane URL und Snapshots von Webinhalten – jeder Wunsch geht in Erfüllung.

Dabei kann man Evernote entweder nur als Online Dienst benutzen per Browser Plug In, oder sich den Client zusätzlich herunterladen. Auf den Rechner, Handy, iPad – immer alles erreichbar. Legt man eine neue Notiz an, kann man sich zu einer Datei oder einer URL selbstverständlich noch Notizen anlegen und Keywords eintippen. Das macht das Suchen dann schnell und bequem um alles wiederzufinden. Ausserdem kann man sich mehrere “Notizbücher” anlegen und seine gesammelten Werke schon mal vorsortieren.

Was mich vor allem aber begeistert: Evernote hat eine Texterkennung für Bilder. Wenn ich also einen gescannten Text habe oder eine Handnotiz (ok, man muss schon sauber schreiben), dann indexiert Evernote auch diese Inhalte als Text für die Suche.

Hier das Evernote Video:

Free & Pro
Auch Evernote gibt es als kostenlose- und Bezahlversion. Die Unterschiede sind allerdings nicht sehr gross, ebensowenig der Preis. 5 USD / Monat oder 45 USD im Jahr schlagen zu Buche, will man alle Funktionen nutzen und keine Promotioneinblendungen haben.  Allerdings ist mir in der kostenlosen Version noch keine einzige Einblendung unter die Augen gekommen. Von Werbung bleibt man also momentan auch ohne bezahlen wohl verschont.
Was man bekommt für 45 USD ist 500 statt 40 MB uploadlimit im Monat, Lese- und Schreibberechtigung bei gesharten Notizbüchern, SSL Verschlüsselung sowie die on-/offline Synchronization von jeglichen Dateiformaten (free werden nur images, audio, ink und PDF synchronisiert).

Ich arbeite immer noch mit der Free Version, auch wenn ich den Preis nicht unverschämt finde. Da ich allerdings hauptsächlich URLs, Texte und Bilder sichere, brauche ich das monatliche Volumen nicht annähernd.
Alles in allem ein Tool das einfach und übersichtlich zu bedienen ist, on-/offline mit Synchronisation gut funktioniert, auf allen Geräten die ich benutze verfügbar ist und sich gut organisieren und durchsuchen lässt. In dieser Kategorie mein Favorit.

Welche Tools benutzt Ihr um all die Daten zu markieren, sichern und wiederzufinden?

In Teil 1 ging es übrigens um das Sharing Tool Dropbox.

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Jun 09

Gestern war es wieder so weit, ein neues Mobiltelefon wurde vorgestellt und gleich gab es tausende von Artikeln mit Begründungen warum man es kaufen wird. Interessanterweise kommen diese Begründungen im Normalfall erst nach dem Kauf. Warum das so ist, warum Marken uns zu Fans und Advokaten machen und wieso dieses Marketing funktioniert ist eine spannende Reise durch die Psyche.

Am meisten begründet, verteidigt und besser gemacht als es wirklich ist, werden nämlich Dinge wir nicht brauchen und für die wir einen Haufen Geld bezahlen. Gadgets sind das beste Beispiel. Denn in der Fülle der Angebote unterscheiden sich die Produkte nur in winzige Details, die eine Entscheidung auf Basis von Fakten rational überfordern und am Ende in Kapitulation enden.

Dieses Problem beschrieb schon David Ogilvy in den 50ern in seinem Buch Geständnisse eine Werbemannes. Den Werbern war es schon damals ein Graus, dass die Produkte im Überfluss zu haben sind und sich nicht unterscheiden. Also geht es nur über die emotionale Bindung und das Bild das der Konsument gerne von sich selbst hat. Sag mir wie Du dich sehen willst und ich habe die richtige Markenwelt für Dich.

Aus völlig irrationalen Gründen, auf rein emotionaler Basis verteidigt man seine Entscheidung, weil man im Unterbewusstsein oder sogar ganz bewusst meint, man sei der Typ Mensch der dieses Produkt kauft und eben nicht das andere. Und findet schnell ebenso irrationale Gründe warum es viel besser ist als das Produkt, dass man nicht gekauft hat. Tausend fadenscheinige Gründe, die Entscheidung bar aller Fakten zu rechtfertigen.

Diese Befangenheit ist mehrfach erwiesen. Zum einen können Menschen, die einen Gehirndefekt im Areal der Emotionsverabeitung haben nicht mal mehr die Entscheidung treffen welche Frühstücksflocken sie im Supermarkt kaufen sollen. Zu gross die Auswahl, zu klein die Unterschiede, rational ist keine Lösung zu finden. Weil ihnen die emotionale Unterstützung für oder gegen eine Marke fehlt, bleiben sie Stundenlang im Gang stehen und vergleichen jedes noch kleine Detail auf der Packung.
Zum anderen zeigen die Marktforschungstests immer wieder, dass eingefleischte Fans eines Produktes den Blindtest nicht bestehen. Ohne Label kann der Zigarrenraucher seine Lieblingsmarke nicht mehr indentifizieren, der favorisierte Whiskey nicht herausgeschmeckt werden. Und der berühmte Coke / Pepsi Test zeigte in Hirnstrommessungen, dass beim Coke Konsumenten die Pepsi mehr positive emotionale Aktivität auslöste als die seit Jahrzehnten bevorzugte Brause. Trotzdem behaupteten die Probanden, Coke schmecke besser. Gegen die Beweise aus dem eigenen Gehirn. Gegen jede Vernunft.

Wer also das neue Telefon von Apple kauft, der sollte sich keine Illusion machen. Man kann sich all die schönen Begründungen schenken. Legitim und richtig sind nur diese: Man will es haben, weil man sich wie ein Typ für dieses Produkt fühlt, sich selbst in dieser Markenwelt sieht, meint das passt einfach zu mir. Alles andere ist Unsinn.

Ich habe mittlerweile mein drittes 3GS. Weil ich es haben wollte. Weil ich die Marke gut finde. Weil es gut aussieht in meiner Hand. Nur darum. Beweis: Ich habe nicht mal irgendwas verglichen. Es war auf dem Markt und ich wollte es einfach haben. Emotional und völlig irrational.

Und warum kauft ihr Euch Gadgets, genau diesen Flatscreen oder diese Telefon? Ich bin gespannt auf die Erklärungen!

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Apr 13

Es kommt, wie es kommen muss. Buch- und Restaurantkritiken gibt es seit langem online. Nun soll es so ein Bewertungsportal auch bald schon für Menschen geben. Unvarnished (zu deutsch: ungeschminkt) will aufrichtiges Online-Feedback über Personen ermöglichen.

Das Prinzip ist einfach: Ein Mitglied des Klubs der ungeschminkten Besprecher legt ein Profil über eine Person an, so wie man Wikipedia Seiten über Themen anlegen kann. Dann werden andere eingeladen, zu dieser Person und ihrem Profil ihren Senf abzugeben – quasi ein Marktplatz des Reputationsmanagements. Hinter dem Startup stehen eine Reihe von Silicon-Valley-Veteranen, die von eBay, dem Netzwerk LinkedIn und dem Softwarehersteller VMware kommen.

Wieder mal etwas, das zum Scheitern verurteilt ist. Denn wen immer eine schlechte Bewertung trifft, der hat keine Wahl. Weder Profil noch Kommentare können von der “ungeschminkt besprochenen” Person geändert oder gar gelöscht werden. Dies wäre, sagt einer der Betreiber von Unvarnished, gegen das Prinzip des ehrlichen Feedbacks: Auch ein Restaurant könne sich nicht aussuchen, wie die Kritik darüber ausfällt.

Der Autor des Profils sowie der Kommentare geben sich nicht mit ihrer wahren Identität zu erkennen, sondern sie signiren unter Bildschirm-Pseudonymen. Die Anmeldung zu Getunvarnished.com, sobald die Seite öffentlich zugänglich sein wird, erfordert eine Facebook-ID. Allerdings kennen nur die Betreiber den Zusammenhang zwischen Pseudonym und wirklicher Identität. Die Anmeldung mit realer Kennung soll die Benutzer zu Fairness anhalten, sagt der Gründer des neuen Portals, auch wenn sie in der Folge anonym bleiben.

Wollen wir mal schauen, wie lange dieses Netzwerk überlebt. Gerade in den USA, wo sowieso jeder wegen allem verklagt werden kann – wird es räbeln! :-) Oder sähest du es gerne, wenn über dich im Web stehen würde, dass du inkompetent bist usw.?

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Mrz 31

Die offene API von Facebook Developer bietet eine vielzahl interessanter Tools um mit den Usern zu interagieren. Einer meiner Favoriten ist dabei Facebook Connect. Was daran so spannend ist?

Wer connected hat’s einfacher und ist mehr als ein Fan!
Facebook Connect erlaubt die Verbindung zu Drittanbietern über Webseiten, mobile Endgeräte und Spielkonsolen. Jedes Facobook Mitglied kann sich über die Facebook ID einloggen und braucht nur noch einen User / Passwort für alle Seiten die Connnect benutzen. Das ist erstmal Nutzerfreundlich.

Doch  das Gold ist ganz woanders versteckt für die Anbieter. Denn über Facebook Connect kann der User dem Drittanbieter erlauben,  Aktivitäten die auf der Anbieterseite vom User gemacht werden, direkt auf die Pinnwand des Users zu posten. Damit sehen dann auch alle Freunde des Users was z.B. ich gerade auf der Drittseite geschrieben habe.

Im nächsten Schritt kann der User dem Betreiber noch gestatten, News und Posts direkt in meinen Pinnwand Stream zu schicken (ohne jedesmal Bestätigung einholen zu müssen). Im Durchschnitt hat jeder Facebook User 130 Freunde. Bedeutet für meine Unternehmensnachrichten sie erreicht jeden Connect User * 130.

Natürlich muss niemand diesen speziellen Berechtigungen geben, und kann einfach nur sein Facebook Log In für die Dienste benutzen, was ein bequemer Weg ist, sich nicht für jede Seite neue Log In Daten merken zu müssen. Allerdings Beweisen die Nutzer von Facebook Connect nicht nur dass sie Fans einer Marke / Produkt / Service sind, sondern zeigen so grosses Vertrauen zum Anbieter, dass sie die Mitteilungen des Unternehmens ihren Freunden nicht vorenthalten wollen.

Hier sind nochmal 10 tolle Beispiele für die Implementierung von Facebook Connect.

Auch wenn es für den vorsichtigen Nutzer wie Datenklau und Spam aussieht, ist die Akzeptanz recht gross. Nutzt Ihr diesen Service als User oder Anbieter?

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Mrz 25

Keine Angst: @anywhere ist nicht noch eine neue Geo-App. Vielmehr geht es um eine Erweiterung von Twitter: Künftig kann Twitter direkt in diverse Online-Angebote integriert werden – ein Konzept, das bestimmt Erfolg haben wird.

Nach der Integration von @anywhere wird bei lokalen Nutzern einer Website signalisiert, wenn diese auch einen Twitter-Account haben. Beim Bewegen des Mauszeigers über den zugehörigen Link werden gleich die Profil-Informationen von Twitter eingeblendet. Zusätzlich soll es Website-Betreibern möglich sein, ihr eigenes Twitter-Profil stärker mit der eigenen Webpage zu verbinden, so dass Nutzer direkt von hier aus Follower werden können. All dies funktioniert mit wenigen Zeilen Javascript-Code.

Partner zur Einführung des neuen Angebots sind auch schon da. Unter anderem gehören Amazon, Bing, Ebay, New York Times, Yahoo! und Youtube dazu. Auch diese Dienste dürften von der Twitter-Integration profitieren. YouTube etwa, indem Nutzer Videos, die ihnen gefallen, direkt via Twitter weiterverbreiten können, Amazon, indem Kunden Infos über neue Angebote oder Schnäppchen via Twitter weiterverbreiten.

Billiger geht virale Werbung wohl kaum. Der Einführungstermin für @anywhere liegt aber noch nicht genau fest.

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Feb 24

social media - alles zu schnell?Das wir in einer Zeit der Reizüberflutung und immer schneller werdenden Informationskanälen stehen ist wohl für niemanden eine Überraschung. Wer allerdings wie wir Online Marketer ständig den Finger am Puls der Zeit haben muss, der fragt sich schon ob das Tempo noch zu halten ist, in dem neue Ideen und Kanäle aus dem Boden schiessen – und oft genauso schnell wieder verschwinden. Zwei Beispiele:

Zunächst jedoch sei gesagt, es besteht kein Grund zur Panik. Nur weil viele Unternehmer und Marketingleiter nicht so richtig wissen wie sie mit dem Thema Social Media in der Unternehmenskommunikation umgehen sollen, muss man sich keine Sorgen machen, dass das Thema eine reine Blase ist und wieder verschwunden, sobald man grosse Summen des Werbe Etats dort versenkt hat. Kanäle wie Facebook, Youtube, Twitter laufen schon seit Jahren stabil. Und sie werden auch nicht über Nacht abgelöst. Doch bei neuen Ideen sollte man Unterscheidungsvermögen an den Tag legen.


gowalla

Kaum ein halbes ist es her, da sorgte die iPhone App Gowalla für Furore in der Szene. Mittels GPS Signal kann die Applikation den persönlichen Standort ermitteln und zeigt entweder von anderen Nutzern erstellte Ortsmarkierungen an oder man hat die Möglichkeit selber einen Landmarke zu erstellen. Markiert wird so ziemlich alles. Von Sehenswürdigkeiten über Bahnhöfe, Firmenadressen und der eigenen Wohnung. Ist ein Ort erstellt, kann man immer wieder einchecken, sobald man in direkter Nähe ist. Und in kürzester Zeit waren alle Geeks dabei, zu Stosszeiten bekam ich im Minutentakt Nachrichten wer gerade wo eingechekt hat. Doch so schnell wie es kam, wurden die Nutzer auch schon wieder gelangweilt. Ein klassisches Beispiel dafür wie schnell dieser Prozess ablaufen kann, bevor die grosse Masse der normalen Internetnutzer überhaupt bemerkt hat, dass es Gowalla überhaupt gibt. R.I.P.

google_wave
Dieses Schicksal ereilt nicht nur kleine Start Ups, denen es an ausreichend Budget für langem Atem und grosse Werbekampagnen fehlt. Google Wave, das so verstandene Cockpit für alle etablierte Kommunikation im Web (Chat, Mail, Datenaustausch, in die sich alle einklinken können), wurde von Google in einem Stundenvortrag vor dem Launch lauthals beworben. Das an sich ist schon erstaunlich, denn Google entwickelt normalerweise im dunklen Kämmerlein und stellt neue Anwendungen ohne Mitteilungen einfach bereit. Wird schon einer finden.
Zunächst verteilte Google nur einige tausend Zugangscodes zur Betaversion – und wer über Twitter ein Ticket in die Welle anbot wurde heiss umworben. Alle wollte endlich sehen was Google hier versprochen hatte. Jedoch kämpfte das System – ebenfalls ungewöhnlich für Google – mit vielen Systemfehler, war extrem langsam, viele Features waren nur als funktionslose Buttons integriert und ein paar tausend User reichten nicht aus um eine Welle zu erzeugen. Es blieb bei ein paar Wasserring als hätte man einen kleinen Kiesel in einem trüben Tümpel geworfen. Wer heute twitter, er hätte noch einen Zugang für die Wave, der erntet nur noch gähnen. R.I.P.

Ob Wave nun tatsächlich den Grabstein von Google auf den Kopf gestellt bekommt, oder sich nochmals wie Phoenix aus der Asche erhebt bleibt abzuwarten. Denn der Grundgedanke ist gut, aber es braucht noch viel Nachbesserung.
Auch wenn wir uns täglich mit der Materia beschäftigen, es bleibt eine echte Herausforderung zu entscheiden, in welchen neuen Hype man seine Zeit und Energie investiert, in Zeiten in denen Top und Flop so eng beieinanderliegen.

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Dez 28

LinealInternetadressen sind zwar eine Art Eigenwerbung der dazugehörigen Website. Dennoch können sie für bestimmte Zwecke zu lang und zu sperrig sein. URL-Shortener, die Links handlich machen, boomen.

In der Kürze liegt bekanntlich die Würze. Für Adressen von Websites, auch URLs (von Uniform Resource Locator) genannt, gilt das selten. Viel häufiger sind sie lang und unleserlich. Das kann zu Fehlern führen, wenn man sie weitergeben oder veröffentlichen möchte. Und vor allem: Sie lassen sich in dieser Form wegen ihrer schieren Länge nicht in Kurzmitteilungen auf Twitter oder Facebook verpacken.

Die unsichtbare Hand, die das Internet steuert, hat auch für dieses Problem eine Lösung geschaffen. URL Shortener schrumpfen Internetadressen auf gerade noch knapp über 20 Zeichen zusammen. Auch wenn die ursprüngliche Adresse ein kryptischer Rattenschwanz war, bleibt nur etwas übrig wie http://tinyurl.com/5atrga. Dafür ist in jedem Tweet von maximal 140 Zeichen Platz. Wenn jeder Buchstabe zählt, eignet sich j.pm – kürzere URLs sind gar nicht möglich.

URL Shortener, etwa das seit 2002 bestehende TinyURL.com, waren anfangs häufig Hobbys ihrer Betreiber und ein Liebesdienst für andere User. In den letzten Monaten ist aber ein regelrechter Wettkampf um diese Dienste ausgebrochen. Seit kurzem versucht sich auch Google mit einem hauseigenen Verkürzungsservice. goo.gl ist aber derzeit noch nicht öffentlich verfügbar, sondern verkürzt erst URLs innerhalb von Google-eigenen Diensten wie zum Beispiel FeedBurner.

Warum diese Verkürzerdienste auch die Elefanten im Onlineuniversum aufwecken, hat vor allem mit einer Eigenschaft zu tun: Jeder Klick auf eine Kurz-URL wird registriert und kann statistisch ausgewertet werden. So ist leicht festzustellen, welche empfohlenen Links auch tatsächlich angeklickt werden. Der Weg einer Geschichte im Internet lässt sich nachzeichnen. Ein schönes Experiment ist seit einer Woche bei bit.ly online. Auf bitly.tv werden die Videoclips angezeigt, deren bit.ly-Kurzadressen gerade am häufigsten angeklickt werden.

Bit.ly hat sich – von seiner Popularität in der Twitter-Gemeinschaft nach oben getragen – unter den arrivierteren Diensten auch sonst als innovativer Marktführer hervorgetan. So bietet Bit.ly Verlagen seit zwei Wochen die Möglichkeit, eigene Kurz-Adressen zu verwenden. Artikel, die von der Website der New York Times auf Twitter gepostet werden, erhalten etwa eine Adresse, die mit nyti.ms beginnt. Über 1000 Verlage sollen sich schon für diesen Dienst entschieden haben.

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