Bryan Graf

Google - Content MarketingDer Begriff “Content Marketing” ist im 2013 schon fast zu einem Buzzword avanciert, vorallem durch Marketingfachleute. Trotz der Allgegenwärtigkeit haben die Marketers ziemlich Mühe mit der Definition des Begriffes! Die Auslegungen gehen doch schon ziemlich weit auseinander…

Überall wird über Content Marketing erzählt und geschrieben – Content Marketing ist das neue SEO, Content in Verbindung mit Storytelling oder auch etwas kritischere Ansichten wie ‘wir brauchen keinen guten Content, wir brauchen Interaktionen’ im Bereich Community Management. Manch einer fragt sich daher vielleicht: “Ist Content Marketing wirklich etwas, worauf ich achten muss?”. Ja das musst du – und hier sind die Gründe weshalb:

Niemand möchte mit dem Verkauf sprechen

Das Verhalten der Konsumenten hat sich in jüngster Vergangenheit stark gewandelt. Mit dem Fortschritt der mobilen Technologie & Social Media wird dieser Wandel – über sämtliche Altersgruppen über hinaus – weiter vorangetrieben. Es gibt je mehr Prosumenten (Konsument & Produzent), der Austausch und Empfehlungen finden auf dem Web via Social Networks, Foren, Empfehlungsportale oder YouTube Videos statt. Die potenziellen Käufer rufen nicht mehr das Sales an, um sich über die Produkte zu informieren. Diese Tage sind vorbei!

Niemand möchte mehr mit einem Verkäufer sprechen – die meisten Käufer meiden diese Konversation, bis sie eine definitive Kaufabsicht / Kaufentscheidung gefällt haben. Einer Studie zufolge, wird der Verkauf erst kontaktiert, nachdem bereits 70% des Weges durch den Käufer bereits zurückgelegt wurde.

Wie kriegen nun diese Käufer die Information, wonach sie suchen? Online.

Sie suchen nach der Lösung ihres Problems selbständig und unabhängig – also ohne das Telefon in die Hand zu nehmen und einen Verkäufer anzurufen – und sie machen das via der Suche im Web.

Es ist eine Google Welt

Es ist eine Google Welt in der wir leben – zumindest online. Konsumenten öffnen den Browser und suchen / informieren sich selber, was zu einer dramatischen Veränderung in der Marketing Welt geführt hat. Das Umdenken hat bisher allerdings noch nicht bei allen Marketern / Unternehmen stattgefunden! Jetzt wo der Konsument auf Google gehen kann und diesen Dienst zum informieren und kennenlernen deines Produktes oder deines Brands nutzt, sollten dort besser gute Informationen für sie verfügbar sein.

Die Internetnutzer nutzen Google zunehmend um durchs Web zu navigieren. Die Zahl der Google-Suchen hat in den vergangenen 10 Jahren stetig zugenommen und war im 2012 höher denn je. Schlechte Seiten / uninteressanter Content wird zunehmend aus den Suchresultaten verschwinden oder zumindest nicht mehr auf den vorderen Rängen platziert sein. Die Marketer welche darauf nicht eingestellt sind, werden zudem Kundeninteraktionen und den damit verbundenen Abverkauf versäumen.

Beide Trends, die Verachtung des Verkäufers und die Zunahme des “Googlens” bringen wohl deshalb “Content Marketing” vermehrt ins Rampenlicht und ist bei Marketern sowohl grosses Diskussionsthema als auch top Priorität fürs 2013.

Alles schön & gut, doch was kümmert mich das?

Wenn  du diese beiden Trends und die damit verbundenen Auswirkungen nicht wahrnimmst, so spielst du nach veralteten Marketing Standards. Es ist wie das Rollschuh-Laufen, wenn alle anderen auf Inlineskates setzen. Auch wenn du die klassische Variante bevorzugst, wirst du das Rennen nie ohne neue Technologien & Methoden gewinnen (und ich flitze denn Rennrädern nach).

Ihr müsst mit euren Käufern interagieren, den Dialog aufbauen, eine Konversation führen. Anstatt, dass der Verkauf erst bei einer möglichen Kaufabsicht zum Zuge kommt, muss die Konversation schon vorher mit informativem – und tollem – Content starten, welchen der Nutzer online auffinden kann. Zugleich sollte es dem Nutzer auch möglichst einfach gemacht werden, mit euch in den Dialog zu treten – aber nur wenn er will! Content Marketing heisst allerdings nicht, den potenziellen Kunden zu täuschen und ihn auf die eigenen Lösungen und Produkte aufmerksam zu machen, sondern hilft ihm seine Ziele zu erreichen und erfolgreich(er) zu sein.

Man muss Content zur Verfügung stellen, welcher nicht ausschliesslich auf einen Abverkauf abzielt, sondern in erster Linie die Probleme des Nutzers lösen kann. Dieser Content ist wertvoll! Deine Firma wird so zum Experten in diesem Gebiet und Wissen zu teilen ist der beste Weg, so auch neue Kunden zu gewinnen. Gutes Content Marketing bringt den Konsumenten weiter, erhöht mehr Traffic auf der eigenen Seite, bringt Leads und auch Umsatz fürs Unternehmen. Content Marketing ist Weltenverbesserer, SEO-Hilfsmittel und Umsatz-Treiber zugleich – das Unternehmen wird auffindbarer, erfolgreicher und macht die Welt für die Käufer besser – auch in einer Google Welt.

In welchen Branchen seht ihr den grössten Nachholbedarf? Gibt es weitere Inputs?

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Timotheus Bruderer

Keywords tracken mit individuellen SuchergebnissenIndividuelle Suchergebnisse, gespeist von der Browser-Historie eingeloggter User, soziale Verknüpfungen und der Lokalität machen eine neutrales Tracken der Keywords beinahe unmöglich. Ausser man wendet ein paar Browser-Tricks an. Oder noch besser, man verfolgt den Durchschnitt fixiert sich nicht auf Momentaufnahmen.

Die Positionen der eigenen Website in den Suchmaschinen zu überprüfen ist gar nicht mehr so einfach. Ob mit Tools oder manueller Überprüfung der Keywords, man stellt unweigerlich fest, dass Unterschiede in den Suchergebnissen auftauchen. Woher kommt das?

Suchmaschinen-Server
Die Resultate der Suchmaschinenseiten befinden sich auf Hunderten von Servern, die nicht zeitgleich, sondern nacheinander aktualisiert werden. Alleine dieser Vorgang kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Individualisierung der Suchergebnisse
Das Ziel der Suchmaschinen ist es, die Ergebnisse einer Suche möglichst individuell – das heisst – dem Suchverhalten des Benutzers angepasst – zu liefern. Hierfür werden verschiedene Daten gesammelt, die dann die Suchergebnisse individuell gestalten. Bei eingeloggten Usern kann Google anhand der Browser-Historie das Surf-Interesse interpretieren. Weiter sind zahlreiche sogenannte Social Signals aus dem Bekannten- und Freundeskreis vorhanden; da kann es gut sein, dass Tweets, geteilte Posts auf Google+ oder anderen Kanälen die Top Positionen durcheinander bringen.

Lokalität
Auch in Bezug auf die Lokalität sind die Suchergebnis-Seiten starker Individualisierung unterworfen. Es ist klar, dass eine Website bei Google.ch andere Positionen aufweist als z.B. bei Google.de oder Google.at. Doch auch innerhalb einer Länder-Suchmaschine werden auf regionaler Ebene verschiedene Ergebnisse angezeigt. Im Raum Zürich erhalte ich für [pizza bestellen] andere Resultate, als wenn ich mich in Bern befinde. Auch einleuchtend sind Suchbegriffe, die mit Ortschaften kombiniert sind – Blumen Zürich und Maler Basel.

All diese Faktoren spielen natürlich zusammen und machen das Ganze so richtig schön komplex. Wie kann ich nun meine Keywords einigermassen authentisch im Auge behalten?

Tipp 1: Versuch auf neutrale Ergebnisse
Es gibt einige Tricks, wie man sich möglichst nahe an neutrale Ergebnisse herantasten kann: Man löscht vor der Positionsprüfung den Speicher des Browsers und die Web-Chronik oder benutzt einen Browser, bei dem keine Chronik hinterlegt wird und bei jeder Schliessung der Speicher gelöscht wird. Man bedenke aber, dass sich jeder Server, der zur Ranking-Abfragen genutzt wird, immer nur an einem Ort befindet.

Tipp 2: Den Durchschnitt beachten
Eine andere und aus meiner Sicht sinnvollere Möglichkeit ist es, jeweils den Durchschnitt zu beachten. Hierzu geben die Google Webmaster Tools den besten Einblick. Die Suchbegriffe können global oder nach Standorten (Ländern) gefiltert werden – mit einem Spektrum von 1 bis zu 3 Monaten.

Wie geht ihr mit den individuellen Suchergebnissen um? Habt ihr da bewährte Vorgehensweisen? Würde mich freuen, von euren Lösungen zu erfahren.

 

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Bryan Graf

Twitter - Website MarketingTwitter VS Instagram Part 2: Nachdem ich letzte Woche u.A. über die neuen Web-Profile bei Instagram berichtet habe, kündete Twitter am vergangenen Donnerstag deren neues Update an. Die Fotofilter sind es (noch) nicht – bei der Erneuerung sollen Bilder, News und auch Videos hervorgehoben und in einem sozialeren Look bzw. Kontext präsentiert werden.  

In den vergangenen Monaten habe Twitter mit der automatischen Vervollständigung, verwandten Suchbegriffen oder der Korrekturvorschläge immer wieder neue Features in deren Real-Time Suche implementiert – das neue Update bringt Neuerungen an den Suchresultaten selbst. Bilder, Videos und News werden neu in einem mehr sozialeren Kontext geschneidert & angezeigt bzw. aufbereitet, so die Mitteilung in deren Blog-Eintrag.

Was sich konkret geändert hat:

Bilder & Videos zuerst: Bei der Suche nach Hashtags oder Keywords werden über dem eigentlichen Stream neu eine Reihe relevanter Bilder und Videos angezeigt

Headlines & Photos: Bilder und Videos werden auch (im iPhone & Android App) im Stream der Suchresultate mit einer Vorschau angezeigt

Mehr Kontext: Bis anhin war es bei den user-spezifischen Suchresultaten unklar, weshalb nun ein Tweet nach Twitter’s Ansicht relevanter war. Nun wird angezeigt, weshalb bestimmte Inhalte weiter oben stehen – als Kontext werden hierfür die Favorites und Retweets angezeigt

Twitter - Social Network - Search Results Pictures

Die Neuerungen sollen ab sofort bei Twitter.com, sowie auf dem neuesten Update der mobilen Apps für iOS und Android vorzufinden sein. Das Update gefällt, allenfalls werde ich somit auf dem iPhone dem #Discover Button mehr Beachtung schenken. Bisher hat mich dieser wenig interessiert. Twitter / Instagram: Die Annäherung der beiden Social Networks ist also definitiv nicht einseitig – sprich nicht nur die Web-Profile Instagram’s kommen Twitter’s Profile sehr nahe, Twitter’s neuerlicher Fokus auf Bilder & Videos finde ich doch schon sehr interessant. Die Gerüchte rund um Twitter’s eigene Instagram ähnliche Fotofilter bleiben noch Spekulationen, aber nach diesen Neuerungen dürfen wir definitiv gespannt bleiben…

Nutzt ihr aktiv die Suche bei Twitter? Nach was sucht ihr bei Twitter – nach Personen, Bildern, …? Was twittert ihr mehr: Text oder Bild?

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Bryan Graf

Google News Meta Tag "News Keywords"“Zurück in die Zukunft” –  Nachdem die Meta-Tags im SEO (Suchmaschinenoptimierung) zunehmend an Bedeutung verloren haben, führt nun Google diese wieder ein – dies allerdings in einer abgewandelten Form. Das Feature ist für Websites, die Quelle von Google News sind und ihren Artikeln nun bestimmte Suchbegriffe zuordnen können.

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Google nun auf ein bekanntes Feature setzt, dass für die Arbeit mancher SEO-Agentur Konsequenzen haben dürfte. Nachdem der Meta-Tag im SEO Bereich in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung verloren hat, führt diesen nun Google wieder ein – neu aber in einer anderen Form. Mit dem neuen Tag ‘news_keywords’ können Verleger fortan einem Artikel passende Suchbegriffe zuordnen – beispielsweise ‘Social Media’ oder ‘Facebook’. Funktionieren tut dies allerdings nur für Websites, die Quelle von Google News sind.

Der Tag könnte für diesen Eintrag also so heissen:
<meta name=”news_keywords” content=”Google, Meta Tag, Google News, News Keywords”>

Bis zu 10 dieser Keywords oder Wortgruppen können so durch Kommas hinterlegt werden. Die Reihenfolge scheint keinen Einfluss zu haben. Zudem können die Suchbegriffe gemäss Google auch verwendet werden, um Mehrdeutigkeiten zwischen verwandten Begriffen zu vermeiden. In der Google Hilfe sind zu diesem Thema entsprechende Beispiele zu finden.

Gibt dieses Feature den unprofessionellen Agenturen wieder neuen Nährboden? In der Ankündigung dieses Features betont Google, dass der neue Meta-Tag nur einer von diversen Ranking-Faktoren ist. Qualitativer Inhalt ist somit immer noch der sicherste Weg, um in den Google Nachrichten zu erscheinen – wir dürfen gespannt bleiben…

Was hält ihr von der Einführung dieses news_keywords Meta-Tag’s? Was für einen Einfluss hat dies auf den SEO-Bereich? Sucht ihr über Google News? 

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Bryan Graf

Suchmaschine FacebookMark Zuckerberg gab vorige Woche das erste ausführliche Interview seit dem Börsengang. Stattgefunden hat dieses mit dem Journalisten Michael Arrington an der TechCrunch Disrupt Konferenz in San Francisco. Nebst Zugeständnissen zum verpatzten Börsengang gab Zuckerberg zugleich Lösungen bekannt: Ein eigenes Facebook-Phone wird es nicht geben aber so arbeitet man allerdings bei Facebook unter anderem nun offiziell an der hauseigenen Suchmaschine.

Die Facebook Aktie erholte sich etwas vom freien Fall und legte nach Zuckerberg’s Interview kräftig zu. Schon jetzt habe Facebook täglich eine Milliarde Suchanfragen und man kümmere sich gar nicht gross drum, liess Zuckerberg verlauten. Facebook sei in der einzigartigen Position, die konkreten Fragen der Menschen beantworten zu können. Mit einer eigenen Suchmaschine und der grossen Mitgliederzahl könnte man dem Marktführer Google am lukrativen Suchanzeigen-Geschäft durchaus Anteile abjagen. So soll die Facebook Suchmaschine allerdings anders arbeiten als Google oder auch Bing. Die Suchmaschine soll auf Fragen direkt antworten und nicht nur Websites aufrufen, die für einen Suchbegriff relevant erscheinen. Details zu dieser Facebook Suchmaschine gab er keine weiteren bekannt, aber es wird kommen – “Irgendwann werden wir es tun. Ein Team arbeitet daran.”

Werden wir nun also bald nicht mehr Googeln sondern auch Facebooken? Bisher konnte ja – zumindest in der westlichen Hemisphäre – noch kein Unternehmen Google ernsthaft gefährlich werden. Microsoft als Google’s schärfster Rivale konnte zuletzt mit ihrer eigenen Suchmaschine ‘Bing’ mit Hilfe von Yahoo in den USA auf gut 30% im US Markt zulegen. Facebook’s gute Beziehungen zu Microsoft (das Unternehmen ist bei Facebook beteiligt), könnten allenfalls eine Chance sein, falls überhaupt Synergien genutzt werden.

Zukunft Social Search?
Mit dem Schritt Facebook’s in die Welt der Suchmaschinen können wir nun sehen, in welche Richtung sich der Suchmaschinenmarkt definitiv entwickeln wird. Bereits Google liess Suchresultate mit ihrem Social Network Google+ verschmelzen. Die Bedeutung der Social Signals für Suchmaschinen wird in Fachkreisen heiss diskutiert, also wieso nicht den umgekehrten Approach fahren? Ein Fragezeichen stellt sich allerdings noch – Facebook war bisher wenig interessiert den User auf Drittseiten / andere Quellen zu lotsen, daher bin ich doch sehr gespannt wie diese Suche nun genau aussehen wird…

Was haltet ihr von Zuckerberg’s Plänen nach einer eigenen Facebook Suchmaschine? Mit welcher Suchmaschine sucht ihr am Liebsten? Habt ihr auch schon mit Bing oder Yahoo gesucht?

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Michael Fürer

“Ein schwarzer Tag für das Internet” veräusserte Google-Pressesprecher Key Oberleck als er vom kürzlich verabschiedeten Leistungsschutzrecht Wind bekam.  Ein Gesetzesenturf, entstanden in der deutschen Politik, welcher darauf abziehlt Pressemeldungen in Schutz zu nehmen. Demnach sollen nämlich Verlage nun die Möglichkeit haben, von News-Portalen wie Google News, welche eben diese News von Verlagen aufbereiten und verlinken eine Lizenzgebühr zu verlangen.

Google News soll Gebühren zahlen?
Ein unverständlicher Schachzug der deutschen Politik, wie wir finden. Schon längst können Website-Betreiber bestimmen, was von Ihrer Website indexiert werden darf und was nicht. Es geht noch weiter: Google bietet News-Portalen sogar an, dass explizite News mit einem minimalistischem Code auf der Seite von der Indexierung ausgeschlossen werden können, sollte dies gewünscht sein. So kann nun denn jeder News-Seiten-Betreiber (z.B. Verlage) selbst bestimmen, ob die eigene News indexiert werden soll oder nicht. Weshalb also eine Lizenzgebühr einführen, welche das eigentlich bereits Geregelte durch Gebühren verkompliziert?

Weiterhin von einer derartigen “Steuer” (Leistungsschutzrecht) befreit sind Zitate und Links, damit sollen Blogs geschützt werden.  Dennoch bleibt die Frage, wie Google mit diesem Leistungsschutzrecht in Zukunft umgehen wird. Denkbar zum Beispiel, dass Verlage, die dieses Recht geltend machen wollen, künftig einfach komplett aus den Google News verbannt werden, was wiederum zu Traffic-Einbussen führen würde. In einem ähnlichen Case in Belgien ist dies bereits so geschehen.

Der Kampf geht also weiter. Print vs. Online Medien. Ohne voreingenommen zu wirken, der Gewinner steht für mich über kurz oder lang eigentlich fest. Gewinnen wird, wer mit der Zeit geht und neue Möglichkeiten nutzt und adaptiert.

Was haltet ihr von diesem Gesetzesentwurf? Wie würdet ihr die Problematik angehen? 

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Philipp Sauber

Im Bereich Suchmaschinenoptimierung, Keyword Analyse und AdWords gibt’s unzählige Tools, welche eine unglaubliche Masse an Informationen liefern. Dabei sind die meisten Marketers schon mit der Fülle an Daten die Google Analytics und die Webmaster Tools liefern überfordert.
Vor allem aber bei der Keyword Analyse und dem Bestimmen der Zielgruppe bez. des Zielgebiets ist Google Insights ein weiteres Tools des Suchmaschinenriesen, das wertvolle Fakten liefert. Und das auch für Europäische Länder.

Wie das Tool anzuwenden ist und welche spannenden Insights man damit gewinnen kann, wie immer im Video.

Welche Tools setzt Ihr für die Keyword Analyse ein und was denkt Ihr über Google Insights?

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Michael Fürer

wenn der Arbeitgeber dich googelt…dann sieht er hoffentlich nur, was er auch sehen soll. Search Engine Marketing (kurz SEM) und insbesondere Search Engine Optimization (SEO) sind heutzutage für die meisten Unternehmen Standard. Doch wie sieht‘s eigentlich mit den personenbezogenen Suchergebnissen aus? Lohnt sich ein „Personal Branding“ für jedermann? Hast Du Dich schon mal gegoogelt? Was wenn unter deinem Namen negativ assoziierte Informationen auf Google erscheinen? Was denkt ein HR-Verantworlicher, wenn sie dich googlen? Genug Fragen um sich dem Thema mal tiefer zu widmen.

Aber zunächst ein paar Zahlen zur Ausgangslage; Pro Tag werden gemäss brandyourself.com 1 satte Milliarde Namen gegoogelt, davon wird in 94% der Fälle nur die erste Seite an Suchergebnissen begutachtet. 15% aller Leute haben mindestens ein negatives Suchresultat, das dem Ruf schaden könnte (in Google’s Top 10 versteht sich). 2% aller Personen erreichen es im Gegenzug, die komplette Liste der ersten Seite für sich beanspruchen zu können. Grundsätzlich bin ich nicht heiss darauf, mich zu diesen 2% zählen zu können, doch will ich kontrollieren können, was Google über mich liefert. LinkedIn, Xing aber auch unser Blog sind Ergebnisse, unter denen ich mich gerne suchen lasse, insbesondere mein Geblogge soll ja gehört werden, klar. Doch was tun, wenn sich nun ein rufschadender Link unter die anderen mischt? Egal ob die Rufschädigung dahinter stimmt, frei erfunden ist oder sich eine andere Person mit selbem Name dahinter verbirgt: Dieser Link muss weg! „Es gibt zig Leute mit meinem Namen!“ könnte sich manch einer denken. Macht es das einfacher? Nein! Denn wer möchte schon verwechselt werden mit einer Person, die ihrem/unserem Namen alles andere als gute Reputation verschafft. Also:

Negative Links finden und verdrängen!

Der schnellste und direkteste Weg ist, den Betreiber der entsprechenden Information zu bitten, den Inhalt vom Netz zu nehmen. Doch da dies in den wenigsten Fällen klappt, bleibt nur die Verdrängung des Links auf die 2. Seite (mindestens). Folglich müssen neue Links her oder bestehende aufgewertet werden, denn nur so rutschen andere Links nach unten. Am einfachsten geht dies mit den Social Networks. Gemäss BrandYourself.com schliesst dabei LinkedIn besonders gut ab. Auch Facebook, Google+ und Twitter schaffen es in der Regel hoch in die Top 10 von Google, womit man schon mal drei gute und vor allem repräsentative Links platzieren kann. Wer nun Panik kriegt und insbesondere mit seinem Facebook-Profil nicht in Google gefunden werden will, sollte sich einmal mehr die Privacy Einstellungen der entsprechenden Networks annehmen. Zu meiner Person findet der Google-User (als Beispiel) zwar mein Profil, hat aber nur sehr beschränkt Einsicht in meine Aktivitäten, respektive sieht nur das, was ich auch bewusst als „Public“-Content definiere. Ist der User nicht bei Facebook angemeldet, sieht er gar nur mein Cover- sowie mein Profilbild, that’s it.

Genügt dies nicht, kann man sich mit weiteren Microsites, wie about.me oder eben brandyourself.com gute Chancen ausrechnen, um weitere Positionen zu ergattern. Zweitere Website bietet gar einen Dienst, der aktiv positive Links (welche der Nutzer deklariert) pusht, um somit negative Links weiter zu verdrängen. Ein Service, den ich bis anhin zum Glück nicht nutzen musste ;-) . Wer sich Google selbst zu nutzen machen will und über neuauftauchende Links stehts im Bilde sein möchte, kann sich des Google’s Alert Tool bedienen, welches einem benachrichtigt, sobald wieder was auftaucht.

Negative Inhalte gar nicht erst zulassen.

Mal abseits all der anderen Namensfetter im Netz, ist man allgemein schon mal gut bedient, wenn man ab und zu wiedermal all seine Profile im Netz prüft und insbesondere ein Auge auf die Sicherheitseinstellungen wirft. Noch sicherer fährt, wer erst gar nicht (und damit mein ich auch in Kreisen der engeren Freunde), peinliche Inhalte Online stellt. Bleibt authentisch in allem, was ihr im Netz so tut, so wiederspiegeln zumindest eure eigenen Links das, was ihr auch offline vermitteln wollt.

Wie geht ihr mit dem Thema um? Wisst ihr über eure Ergebnisse Bescheid? Wurdet ihr gar schon angesprochen auf eure Resultate? Lasst es uns wissen.

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Philipp Sauber

Speed matters! Das gilt nicht nur für den Besucher einer Website, sondern auch für die Roboter der Suchmaschinen. Wer eine E-Commerce Plattform betreibt weiss, dass die Conversion Rate bei zunehmender Ladezeit der Website massiv abnimmt. Es lohnt sich demnach für den E-Shop Betreiber darauf zu achten, dass die Inhalte möglichst schnell zur Verfügung stehen. Besonders entscheidend ist’s dann wenn sich der User im Check-Out Prozess befindet.

Nun ist die Lade-Geschwindigkeit einer Website auch für Google eine wichtige Messgrösse wenn’s um’s Ranking geht. Sprich, schnelle Sites haben hier einen Vorteil.
Wie Google eine Website punkto Geschwindigkeit bewertet, lässt sich anhand verschiedener Tools (auch online) in Erfahrung bringen. Mehr dazu wie immer im Video.

Wie schneidet eure Website ab und arbeitet ihr aktiv an der Lade-Geschwindigkeit?

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Timotheus Bruderer

Google’s “Tierpark” hat die SEO-Welt in den letzten Monaten ziemlich auf Trab gehalten. Zuerst das Panda-Update, jetzt noch das von Pinguin. Dazwischen wurde noch das Update des Seiten Layout Algorithmus gezwängt. Was aber verfolgt Google mit diesen Updates, was sind ihre Ziele? Und worauf sollten wir als Website-Betreiber achten? Hier ein kurzer Überblick mit ein paar Empfehlungen.

Panda Update
Diese Algorithmus-Veränderung, die seit ihrem Rollout im Februar 2011 bis heute etliche Updates erhielt, dient dem Zweck, auf den Textinhalt der Webseiten mehr Wert zu legen. Seiten, die qualitativ besseren Content aufweisen, sollen bevorzugt werden.

Was macht die Qualität einer Seite aus? Wenn sie dem Besucher einen Mehrnutzen bietet, sprich, wenn der Google-Nutzer das findet, wonach er auch gesucht hat. Deshalb sollte der Inhalt immer für den Leser und nicht für Suchmaschinen erstellt werden. Man kann sich selbst fragen: Würde ich diesen Text durchlesen wollen?

Seiten Layout Algorithmus
Der Grund für dieses Update im Januar 2012 ist folgender: Ich suche bei Google z.B. nach einem Blumenladen in Zürich, klicke auf ein Suchergebnis und muss zuerst scrollen, bevor ich den Textinhalt zum Thema finde. Das spricht nicht gerade für Relevanz. Der Algorithmus schaut sich also das Layout einer Seite an und untersucht, an welcher Stelle das entsprechende Keyword vorkommt. Steht es erst weiter unten im Text, kann es sein, dass das Ranking zurückgestuft wird.

Auch hier gilt, dass die Seite in erster Linie für den Leser gestaltet werden sollte. Wenn wir dazu noch die “magischen 2 Sekunden” im Usability beachten, sollten wir uns gut überlegen, was alles vor dem eigentlichen Inhalt zu erscheinen braucht. Seiten mit Werbeanzeigen oberhalb des Contents werden nicht benachteiligt, solange dies nicht übertrieben wird.

Pinguin Update
Vor der Benennung wurde es vor allem unter dem Begriff “Over Optimization Penalty” diskutiert. Das Ziel ist dasselbe wie bei Panda – einfach die andere Seite vom Pferd, die “Überoptimierung”. Dieser Algorithmus sei auch eine Art Generalüberholung der Suchmaschine im Kampf gegen Webspam.

Durch dieses neueste Update, das Ende April 2012 unter dem Namen “Penguing Update” live ging, sollen die Taktiken von Webspamern schneller aufgespürt und abgestraft werden. Unter Webspam sind all die Techniken und Bemühungen zu verstehen, die gegen die derzeitigen Google Richtlinien verstossen. Durch diese Techniken wird oft versucht, den Weg in die Top Rankings abzukürzen.

Empfehlenswert ist hier, vor allem auf die Keywords-Verteilung (oder Überfüllung) auf der Website, im Title-Tag und besonders auf das Linkbuilding zu achten. Und natürlich die Google Richtlinien studieren. :)

Fazit
Ob und welches Algorithmus-Update die eigene Webseite trifft oder nicht, kann nur vermutet werden. Die Ranking-Entwicklung und Google-Nachrichten in den Webmaster Tools kann Hinweise geben. Wichtig zu wissen ist, dass Google den Fokus immer mehr darauf setzt, die Handlungsfreiheit von blosser Suchmaschinenoptimierung auf qualitätsarmen Webseiten einzuschränken. Denn seit ihrer Gründung möchte die Suchmaschine dem Google-Nutzer noch besser das liefern können, wonach er sucht: guten, hilfreichen Inhalt auf seine Suchanfragen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit den Algorithmus-Updates gemacht? Wie steht ihr zu den Google-Bestrebungen?

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