Feb 08

Suchmaschinen-Marketing, welches sich in die Kernbereiche Suchmaschinen-Optimierung (SEO – Search Engine Optimization) und Suchmaschinen-Werbung (SEA – Search Engine Advertising) unterteilen lässt, wird nach wie vor immer wieder bei Entscheidungsträgern hinterfragt. Eigentlich erstaunlich, gemessen am Kosten/Nutzenverhältnis. In diesem Beitrag legen wir den Fokus auf die Suchmaschinen-Optimierung. 

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Ein nicht unwesentlicher Anteil der Entscheidungsträger innerhalb von Unternehmen und Marketingabteilungen ist nach wie vor etwas zurückhaltend mit dem Mitteleinsatz für für die Suchmaschinen-Optimierung. In diesem Blog wurde in der Vergangenheit immer wieder auf das Warum (reason why) und das Wie (Knowhow & How To) bei der Suchmaschinen-Optimierung eingegangen. In der Folge als Reminder einige der wichtigsten Gründe, warum die Suchmaschinen-Optimierung eine wichtige Rolle innerhalb des (Online-)Marketing-Mix spielt. Diese Auflistung könnte dabei noch weiter ergänzt werden, in den kommenden Wochen werden wir auf einige Punkte im Detail und vertieft eingehen bezüglich der wirkungsvollen Umsetzung.

1. Awareness & Bekanntheitsgrad: Kunden, Partner und Konsumenten suchen die Produktinformationen heute mehrheitlich im Internet, dabei spielen Suchmaschinen, allen voran Google, eine entscheidende Rolle. Entsprechend kann eine Website noch so gut aussehen: wenn man diese über die Suchmaschinen nicht auffindbar macht ist das vergleichbar mit einem schönem Prospekt welcher im eigenen Keller verstaubt.

2. Geringer Streuverlust: Mit einer soliden Optimierung kann sichergestellt werden, dass vor allem jene angesprochen werden, welche auch nach den entsprechenden Inhalten suchen. Das heisst der Streuverlust ist hier massiv geringer als z.B. bei einem sehr teuren Massenversand, bei welchem der Grossteil der Empfänger nicht angesprochen wird.

3. Cross-Media: Wer eine Kampagne auffährt sollte sicherstellen, dass die Inhalte der Website nicht nur auffindbar sind, sondern auch zur jeweiligen Kampagne passen. Nach wie vor werden potentielle Kunden z.B. mittels flankierenden Massnahmen (Radio, Plakat, Inserat etc.) angesprochen und suchen später Informationen dazu im Internet auf der Basis der Kampagnenbotschaften. Wenig erfolgreich ist dabei die die Angabe von Website oder Landingpage innerhalb der Werbe-Formate, der User kann sich das auf Grund der Reizüberflutung kaum merken und sucht eher mit Stichworten/Keywords später via Suchmaschine.

4. Konkurrenzvorteil: Speziell in Verdrängungsmärkten, bei welchen der Wettbewerb der verschiedenen Anbieter gross ist, ist der Vorteil resp. Vorsprung gegenüber dem Mitbewerber eminent wichtig. Neben einer soliden On-Page-Optimierung kann dabei vor allem dank dem zielgerichteten Einsatz von Off-Page-Massnahmen gegenüber der Konkurrenz ein Vorsprung erarbeitet werden.

5. Qualität & Controlling: Solide Suchmaschinen-Optimierung stellt vor allem auch sicher, dass Aufbau und Inhalt einer Website auf die jeweiligen Anspruchsgruppierungen und deren Ansprüche und Informationsverhalten zugeschnitten sind. Dabei sind viele der Erhebungs-Tools, z.B. Google Analytics, kostenlos und generieren keine Einstandskosten, nur die Ressourcen (Knowhow, Personal, Zeit) müssen hier eingeplant werden. Damit kann sichergestellt werden, dass der shift von der Absenderorientierung zur empfängergerechten Kommunikation sichergestellt ist.

Welchen Stellenwert geniesst die Suchmaschinen-Optimierung bei euch?

 

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Jan 25

Access on MegauploadNachdem letzte Woche der File-Sharing-Anbieter Megaupload vom FBI vom Netz genommen wurde, kocht die Gerüchteküche weltweit. Niemand weiss so genau, welche Dienste eigentlich legal arbeiten und wer vielleicht sogar als nächstes vom Netz fliegen könnte. Auch der Schweizer Anbieter RapidShare wird in diesem Zusammenhang häufig genannt. Doch wer arbeitet legal und was genau ist überhaupt erlaubt in der Schweiz?

Die rigorose Abschaltung von Megaupload kam für viele Nutzer überraschend. Nicht nur der Service wurde vom Netz genommen, auch User, welche über den Service private Dateien speicherten und teilten, haben keinen Zugang zu ihren Files mehr. Über Twitter beschwerten sich tausende darüber und viele sehen den Akt des FBI als ersten Schritt in Richtung SOPA und PIPA, wonach File Sharing in den USA offiziell geahndet werden könnte (mehr Informationen dazu hier). Doch was genau darf man eigentlich in der Schweiz?

Megaupload hatte einen Server in Virginia, was dem FBI den Eingriff ermöglichte. International gesehen hat jedoch jedes Rechtssystem immer nur nationale Gültigkeit, das heisst was in den USA verboten ist, muss in der Schweiz nicht zwangsläufig auch illegal sein. File Sharing an sich ist in der Schweiz nicht verboten. Es werden jedoch im Gesetz klare Grenzen gesetzt:

Bisher erlaubt ist das Herunterladen von geschütztem Material zum persönlichen Gebrauch, auch wenn der Upload illegal erfolgt ist. Zudem darf man geschützte Dateien mit Personen teilen, mit welchen man eng verbunden ist. Weiter dürfen geschützte Dateien in einen Passwort-geschützten Bereich geladen werden. Vor allem hier bewegen sich Plattformen wie RapidShare und co. auf dünnem Eis.

Die laufende Diskussion veranlasste RapidShare zu einem Statement, wonach sie versicherten, dass ihr Service zu 100% legal sei. Nach RapidShare führt die Problematik von Megaupload vor allem auf ein Downloadvergütungssystem zurück, welches eine hohe Anzahl Downloads belohnt, was das aktive File Sharing zusätzlich anheizen kann. Zudem versicherte RapidShare, dass sie einen völlig legalen Service anbieten würden, welcher rigide gegen Urheberrechtsverletzungen vorginge. Trotzdem besteht auch bei RapidShare die Gefahr, dass Dateien über Google öffentlich zugänglich werden, auch wenn dies nicht im Sinne des Anbieters ist.

Wie sinnvoll Aktionen wie die Schliessung von Megaupload sind, lässt sich hier unter ein grosses Fragezeichen stellen. Sollten SOPA und PIPA abgesegnet werden, werden wir uns noch vielen solchen Situationen gegenüber gestellt sehen, auch hier in der Schweiz. Ob dies das richtige Handling der Problematik ist, ist fragwürdig. Fest steht, dass bei diesem Thema seit Jahren Klärungs- und Regelungsbedarf besteht.

Wie stehst du zu File Sharing? Wie sollte die Situation am besten gehandelt werden? Wie managed man im Internet ständig androhende Copyright Issues am sinnvollsten?

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Jan 13

In Analyse-Tools, wie beispielsweise Google Analytics, Webtrends oder etracker wird durch umfangreiche Reports und Trackingvarianten die Conversion aufgezeigt und optimiert. Das ist sinnvoll und wichtig und sollte auch möglichst exakt durchgeführt werden.

Man darf aber dabei nicht vergessen, was mit all den Besuchern passiert, die das gewünschte Ziel – zum Beispiel ein Kaufabschluss – nicht tätigen. Da liegt ein enormes Verbesserungspotenzial, denn oft sind das mehr als 90% aller Besucher. Nur mit weiteren Optimierungen, verbesserter Benutzerfreundlichkeit und noch besserem Nutzererlebnis alleine kann man die Conversion nicht endlos steigern. Modernes Internetmarketing hilft einem, die verpasste Verkaufschance doch noch zu nützen.

E-Mail-Benachrichtigung

Hat der Besucher sich schon registriert, also seine E-Mail-Adresse angegeben, sollte man dies nützen. Es ist wichtig, dass man den Besucher anregt, den Kaufvorgang doch noch zu beenden. Dies muss schnell geschehen, denn über 50% aller erfolgreichen Warenkorb-Rückgewinne finden innerhalb der ersten paar Stunden statt. Falls nicht, sollte man später nochmals darauf hinweisen, denn weitere 10% werden innerhalb der nächsten 48 Stunden verzeichnet. Dabei sollte man es aber belassen, nicht dass das E-Mails als Belästigung – oder sogar als Spam – wahrgenommen wird. Tipp: In der letzten Benachrichtigung darauf hinweisen, dass der Warenkorb bald verfallen wird, was zum Handeln auffordert. Unbedingt den gespeicherten Warenkorb verwenden und nicht einfach auf die Startseite linken.

Mit Partner verbinden

Aber was, wenn der Besucher – und das ist vermutlich die Mehrheit – sich noch nicht registriert hat? Sind die Besucher für immer verloren? Nein, es gibt immer noch gute Chancen, den Besucher zu seinem Glück zu zwingen. Durch übergreifende Partnernetzwerke, Affiliate-Systeme und Keyword-Advertising kann man den Besucher auch zu einem späteren Zeitpunkt – oft sogar über mehrere Wochen – „verfolgen“. Dies geht in aller Regel über Cookies oder IP-Adressen. So können bei Suchmaschinen, News-Anbietern und diversen anderen Seiten nun genau passende Text-, Bild- und Videoanzeigen platziert werden. Diese Werbemöglichkeit können fast uneingeschränkt ausgebaut und optimiert werden. So sollte man sich merken, wo der ursprüngliche Abbruch des Kaufprozesses – z.B. bei der Auswahl der Lieferart – stattgefunden hat oder welche Artikel im Warenkorb waren. Mit diesen Informationen schaltet man nun für genau den Besucher passende Werbeanzeigen mit Gratislieferung oder mit verlockenden Angeboten zu den präferierten Produkten. Dabei holt man wieder den gespeicherten Warenkorb, zeigt die richtigen Produkte auf der Startseite und benutzt das Empfehlungsmarketing zum Erfolg.

Und nicht vergessen in allen Links und Anzeigen die speziellen Kampagnen Tags benutzen, um die wiederkehrenden Kunden exakt über Google Analytics auswerten zu können.

Ich finde dieses Marketingpotenzial einfach gewaltig. Und Du? Hast Du auch schon Erfahrungen dazu gemacht? Man muss doch die 90% der Besucher zu ihrem (Kauf-)Glück zwingen! 

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Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Jan 06

Wer seine Webseitenstatistiken abruft, beispielsweise mit Google Analytics, ist in der Regel auch an eine für die Google Suchmaschine optimierte Website interessiert. Ein wichtiges Element dafür ist der kostenlose Dienst Google Webmastertools.

Um diesen nutzen zu können, ist ein Google Account nötig, von Vorteil über Gmail den E-Mail-Service von Google.

Um in Google Analytics weiterführende Informationen und Reports nutzen zu können, empfiehlt es sich, Google Webmastertools mit dem Analytics-Tool zu verknüpfen. Dafür muss der gleiche Account verwendet werden. Mehr dazu in einem der nächsten Artikel hier im Blog. Vorab aber schon mal einige Hinweise zum Google Webmastertool als solches.

Die Google Webmastertools lassen sich in fünf Kategorien unterscheiden:

Website-Konfiguration

  • XML-Sitemaps
    Hier kann man eine oder mehrere XML-Sitemaps eintragen. Somit teilt man Google die Sitestruktur mit. Das beschleunigt das Erkennen von neuen Seiten.
  • Crawler-Zugriff
    Mittels der robots.txt Datei wird mitgeteilt, was der Suchroboter durchforsten darf und was nicht. Die robots.txt kann hier erstellt werden.
  • Sitelinks
    Sitelinks werden von Google selber erstellt. Darauf hat man keinen direkten Einfluss. Erstellte und nicht erwünschte Sitelinks kann man hier entfernen.
  • Einstellungen
    Info und Einstellungen zum geografischen Ziel.
  • URL-Parameter
    Durch die Angabe von URL-Parametern kann die Effizienz des Crawling erhöht werden. Man sollte jedoch vorsichtig damit umgehen und wissen, was man für Parameter setzt.

Ihre Website im Web

  • Suchanfragen
    Ausführliche Statistik zu Suchanfragen, Page Impressions und Klicks auf einen bestimmten Zeitraum einstell- und abrufbar.
  • Links zu Ihrer Website
    Übersicht der Backlinks zu Ihrer Website und den am meisten verlinkten Content.
  • Keywords
    Eine Keywordliste  die Google beim crawlen der Site gefunden hat.
  • Interne Links
    Liefert eine Liste der internen Links oder von aussen auf Ihre Website verweisenden Links.
  • Abonnentenstatistk
    Liste der RSS-Feedbenutzer, die über ein Google-Produkt wie Google Reader oder iGoogle abonniert sind.

+1 Daten

  • Auswirkungen auf die Suche, Aktivität und Zielgruppe
    Liefert eine Statistik mit +1 kommentierten Impressionen, Klicks und den Auswirkungen. Sofern man den +1 Button auf der Website einsetzt.

Diagnose

  • Malware
    Prüft die Site auf Schadsoftware. Sollte was gefunden werden, liefert Google Informationen wie die „infizierte“ Website wieder bereinigt werden kann.
  • Crawlingfehler
    Listet alle nicht gefundenen URL Ihrer Website auf. Das können URL’s sein, die geändert und ohne 301-Weiterleitung eingerichtet wurden.
  • Crawlingstatistik
    Sämtliche Crawler Aktivitäten des Googlbot werden hier dargestellt. Zum Beispiel die Ladedauer und Anzahl der gecrawlten Seiten.
  • Abruf wie Googlebot
    Hier kann man sehen wie der Googlebot die Website sieht. Es liefert auch „versteckte“ Inhalte wie z.B. von Hackern eingepflanzte Codes etc.
  • HTML –Vorschläge
    Zeigt Probleme mit Seitentiteln oder doppelt verwendete Meta-Beschreibungen an.

Google Labs
Dieser Bereich wird ständig weiterentwickelt. Das wichtigste Modul ist hier meiner Meinung nach die Website-Leistung. Diese liefert Informationen zu den durchschnittlichen Ladezeiten der Webseiten.

Benutzt ihr die Google Webmastertools? Welche Module sind für euch die wichtigsten? Welche Erfahrung habt ihr damit gemacht?

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Dez 01

Letzte Woche habe ich über die Angriffe auf die Marken Continental, Adidas und co. berichtet, und mich mit deren Krisenmanagement befasst. Was zurzeit jedoch viel mehr als nur einen “Shitstorm” auslöst in den USA ist der SOPA, der Stop Online Piracy Act (H.R. 3261), welcher dem US Amerikanischen Staat das Recht gibt, Urheberrechtsverletzungen zu ahnden. 

Dass Urheberrechtsverletzungen im Internet schon lange ein Problem darstellen, welches rechtlich nur schwer gelöst werden kann, wissen wir nun doch schon seit einigen Jahren. Viel wurde darüber geschrieben und philosophiert über internationale Rechtslegungen und Regelungen, welche die Grauzone auflösen würden. Nun hat die USA gehandelt und den SOPA veröffentlicht, welcher Urheberrechtsverletzungen ab sofort strafbar machen soll – in jedem Fall.

Nicht nur Justin Bieber müsste sich demnach fürchten, denn er wurde mit Cover-Songs bekannt, was ihm angeblich bis zu 5 Jahre Haft einbringen könnte. Viele Anbieter wie Google und Facebook fürchten den “Untergang des Internets” und die volle Zensur durch den Staat, wie wir sie bereits von China und co. kennen. Und so ganz falsch liegen sie damit nicht.

Mashable veröffentlichte dazu letzte Woche eine Grafik, welche aufzeigt, was durch das Gesetz theoretisch eintreffen könnte, darunter die Überwachung und Zensur von Social Network Seiten und die Blockierung von Seiten, welche kontroverse Information verbreiten, wie zum Beispiel aus China oder Syrien.

Das Web kocht daher seit Tagen, es wurden zahlreiche Webseiten aufgesetzt die gegen den Vorschlag  protestieren und zum “Aufstand” aufrufen, denn das Gesetz könnte jederzeit in Kraft treten, sobald es von der Regierung abgesegnet wird.

Offen bleibt wie viel an der Sache künstliche Panik ist, welche wir aus den USA nur zu gut kennen, und wie viel wirklich auf ein Zensur-ähnliches Verhalten der Regierung herauslaufen würde.

SOPA – Pros und Cons – wie stehst du zu den Entwicklungen in den USA? Bist du für oder gegen eine solche Regelung? Was müsste passieren, um Piraterie im Internet in den Griff zu bekommen? Sollte deiner Meinung nach Piraterie überhaupt eingeschränkt werden?  

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Nov 10

Facebook vs. Google+

 

 

Vorgestern war der lang ersehnte Moment endlich gekommen: Google lancierte Google+ Business Pages. Der “Big Bang” blieb aus und die Sache lief eher ruhig von statten. Dies vor allem auch, da die Seiten relativ wenig überraschen und nicht enorm viel Neues bieten.  Trotzdem gibt es einige (wenn auch kleine) Unterschiede zu einem Business Auftritt auf Facebook. Doch wo genau kann das neue Netzwerk überzeugen? 

Als erstes lässt sich feststellen, dass die Business-Seiten der zwei Netzwerke sich visuell nicht gross unterscheiden. Profilbilder, Galerien, Fanzahl und Reiter für die Pinnwand sind bei beiden Seiten vorhanden und sind sich auch farblich eher ähnlich. Parktisch ist, dass man die Fotos im Fotobanner bei Google+ beliebig anordnen kann, während Facebook die Reihenfolge randomisiert bei jedem Klick. Bei Google+ bietet sich hier natürlich die Gelegenheit, durch Kreativität aufzufallen.

Hangouts für Google+ Pages könnten den grossen Vorteil der Business Pages ausmachen gegenüber Facebook. Die Frage hier stellt sich nur, wie genau diese von Unternehmen wirklich genutzt werden. Möglich wären zum Beispiel Broadcasts mit Google-exklusivem Content.

Was klar fehlt sind die Facebook-Apps, welche auch ein Fan-Gating ermöglichen und somit den Marken viel mehr Spielraum geben, ihren Fans Specials anzubieten. Dafür hat man bei Google+ noch die Möglichkeit, Wettbewerbe direkt auf der Pinnwand abzuwickeln, was bei Facebook bekanntlich ein grosses “No-Go” ist.

Was sich bisher abzeichnet ist, dass auf Google+ Seiten mehr Information zur Verfügung gestellt wird, während auf Facebook mehr auf Interaktion mit der Community fokussiert wird. Eine solche Aufgabenteilung würde auch die Existenz der Seiten legitimieren und der neuen Plattform eine Nische im Marketing-Mix jeder Firma bieten.

By the way, auch wir sind auf den Zug aufgesprungen und sind auf Google+ vertreten: Hier findest du uns!

NACHTRAG vom 11/11/11:  Google hat nun offiziell Promotions, Wettbewerbe und Gewinnspiele über Google+ verboten wie in den Google Promotion und Gewinnspiel Policy klar zu lesen ist.

Was denkst du über die Google+ Business Pages? Hot or not? Hast du selbst Erfahrungen gemacht mit Google+ Auftritten? 

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Nov 07

Im letzten Beitrag sind wir auf das Berufsbild des Social Media-Managers eingegangen. Innerhalb der zunehmend komplexer und vielschichtiger werdenden Welt des Online-Marketings entstanden weitere Berufsbilder, unter anderem der SEO-Spezialist oder Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung.

Berufsbild SEO-Spezialist

Berufsbild SEO-Spezialist

Man kann die Statistiken konsultieren oder Mutmassungen anstellen wie viele Websites heute noch nicht wirklich suchmaschinentauglich sind. Sogar in konservativ geführten Marketingabteilungen hat sich mittlerweile das Bewusstsein etabliert, dass Suchmaschinenmarketing (SEM) ein zentrales Element im Online-Marketing darstellt. Die eigene Website muss nicht nur Usability- und Design-Aspekten genügen, sondern auch den Anforderungen der Search Enginges, hierzulade heisst das vor allem Google. Da bei der Entwicklung von Websites in vielen Fällen zwar vielschichtiges Know-How einfliesst, aber oftmals das Wissen über Funktionsweise und Merkmale der Suchmaschinen fehlt, nimmt die Zahl an Aufträgen für die Optimierung von Web-Auftritten laufend zu. Viele Firmen, Organisationen und Agenturen beschäftigen mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Suchmaschinen-Spezialisten. In vielen Fällen beinhaltet diese Aufgabe vor allem die Suchmaschinen-Werbung (SEA, AdWords). Die ständige Weiterentwicklung bei Google, Bing, Yahoo fordert aber immer mehr Know-How, zum Beispiel hat der Rollout des Farmer- resp. Panda-updates von Google etliche Websiten-Betreiber vor Probleme gestellt, dabei aber glücklicherweise auch Trickser wie Content-Farms oder Scryper Sites. Gefordert sind hier nicht nur ein gewisses Mass an technischem Wissen (u.a. auch HTML und CSS-Kenntnisse), sondern immer mehr auch eine geschickte Hand bei der Kommunikation und idealerweise auch Webpublishing-Erfahrung. (Content is King!) Und da eine Website nie fertig optimiert ist, da permanent äussere Einflüsse auf die Performance einwirken, ist der geübte Umgang mit den Analyse-Tools (z.B. Google-Analytics) ein must. Die abwechslungsreiche Tätigkeit eines Suchmaschinen-Experten wird dabei nicht selten unterschätzt und inskünftig sicherlich noch mehr Bedeutung erhalten. Nicht zuletzt auch deshalb weil immer mehr klar wird dass die Wirkung von qualitativ guten Suchmaschinen-Treffern weitaus höher ist bei weniger Kosten als z.B. der Einsatz von Display-Kampagnen mit Skyscrapern, Bannern etc., auch wenn auch man diese beiden Marketing-Disziplinen nicht direkt miteinander vergleichen sollte. (Push vs. Pull)

Das Leid des SEO-Experten!

Das Leid des SEO-Experten!

Welches sind aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungsmerkmale an einen kompetenten Suchmaschinen-Spezialisten? Beschafft ihr euch das Know-How diesbezüglich extern oder sind in eurer Organisation eigene SEO-Experten am Werk?

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Nov 04

Dass eine Seite schnell laden soll, ist gemäss verschiedenen Studien der wichtigste Aspekt für eine erfolgreiche Webseite (Future:Media:ChangeWebSiteOptimization.com, Vandelay Design, Internet Retailer). Google hat unlängst die Ladezeit einer Website sogar als Kriterium für die Gewichtung des Rankings miteinbezogen (.mattcutts.com, searchengineland.com, seroundtable.com).

Google PageSpeed

Ich habe mal die Liste der Top 10 Seiten in den USA genommen (http://www.alexa.com/topsites/countries/US) und alle durch den Page Speed Test von Google laufen lassen.

 

Hier die Ergebnisse (Maximalpunktzahl 100):

Google 98
Facebook 95
YouTube 90
Yahoo 87
Amazon 95
Wikipedia 65
eBay 86
Twitter 95
Blogger 97
Craigslist 80

Abgesehen von Wikipedia erzielen alle Seiten exzellente Werte, was eigentlich nicht weiter erstaunt. Diese Seiten erzielen mehrere Millionen Pageviews pro Tag.

Nun die Top 15 der Schweizer Seiten:

Ricardo 79
20min 78
Blick 87
Bluewin 85
Tagesanzeiger 68
Search.ch 73
SBB 67
SF 81
Local.ch 84
Admin.ch 82
NZZ 78
Postfinance 82
UBS 63
Homegate 91
AutoScout 86
ausser Konkurrenz: INM 85

Auffallend ist, dass nur eine einzige Seite (Homegate) das Prädikat “Top” mit 91 Punkten erreicht, und dass knapp die Hälfte der Seiten (7) einen Score von weniger als 80 Punkten erreicht. Meist sind es immer die gleichen Themen, die zu einem schlechten Score führen: Fehlendes Browser Caching, suboptimale Bilder und fehlende Komprimierung statischer Ressourcen wie HTML-Files, Stylesheets oder JavaScripts.

Dass die Scores von Google Page Speed eine direkte Korrelation zur Ladezeit einer Website haben zeigt der Artikel unter SEO Chat. Danach kann eine Seite mit einem Score von 80 als durchschnittlich betrachtet werden.

Wieviel Wert legt ihr auf die Optimierung der Ladezeit eurer Website? Lohnt sich für Euch der Aufwand?

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Okt 21

Hand mit Libyscher Fahne Gestern Nachmittag erreichte uns die mehr oder weniger überraschende Nachricht von Gaddafis Tod. Ein weiterer Tag, an welchen man sich noch Jahre später erinnern wird und die meisten von uns, wie auch ich, erfuhren die Nachricht über das Internet, beziehungsweise Social Media. Doch die Neuigkeit stellte uns vor ganz neue Herausforderungen und Grundsatzfragen im Feld des Social Web.

Kurz nachdem die Todesnachricht eingegangen war, veröffentlichte die Nachrichtenagentur AFP grausige Fotos des gefallenen Führers, einmal schwer verwundet und einmal tot. Über Twitter reisten die Bilder binnen Sekunden um die ganze Welt und damit brachen auch die unzähligen Diskussionen los, ob ein solches Foto überhaupt verbreitet werden sollte, wie auch schon damals bei der Exekution von Saddam Hussein.

Mit den Fotos trat zugleich das nunmehr bekannte Phänomen auf, welches in letzter Zeit zu beobachten ist, sobald ein Thema sich viral verbreitet: Spam & Malware. Der Erfolg dieser Links basiert vor allem darauf, dass sich Suchmaschinen grösstenteils auf das Verhalten von Usern beziehen um festzustellen, ob ein Link seriös ist oder nicht. Bei einem “Breaking News”-Thema jedoch, gibt es keine Vorgeschichte dazu, was den Spammern Tür und Tor für die Verbreitung öffnet und gute Rankings beschert. Also Vorsicht beim öffnen von Links zu diesem Thema. Der nächste Facebook-Virus wartet sicher auch bereits auf uns.

Ein eher amüsantes Problem entwickelte sich jedoch auf Twitter. Stundenlang wurde die Plattform vom gefallenen Diktator regiert, nicht nur wegen der Aktualität, sondern vor allem wegen der grossen Frage nach der korrekten Schreibweise des Namens: “Gaddafi”, “Ghadafi”, “Gadhafi”, “Kadhafi” und “Qaddafi”, jeweils mit und ohne “al” dominierten die Trending Toppics über Stunden, was es fast unmöglich machte, dem Thema ganzheitlich zu folgen, denn insgesamt gibt es ganze 112 Varianten der Schreibweise des Namens.

Der Vorfall zeigte wieder einmal, was für eine wichtige Rolle Social Media in der heutigen Zeit bei der Verbreitung von Nachrichten spielt und dass das Feld ganz neue Grundsatzfragen mit sich bringt. Und ich bin überzeugt, Twitter und co. uns auch in Zukunft über die Veränderungen zur neuen Regierungsweise auf dem Laufenden halten wird.

Wie hast du von der Nachricht erfahren? Was hältst du von der Verbreitung von brutalen Fotos bei geschichtlich wichtigen Ereignissen? Wie sollte am besten damit umgegangen werden? Wo liegen hierbei die Unterschiede zu traditionellen Medien und dem Internet?

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