Bryan Graf

vineDas neueste Mitglied der Twitter Familie: Vine! Anfang Monat hat Website Marketing ja bereits darüber berichtet; eine 6 Sekunden Video App aus dem Hause Twitter. Erinnerungen, Gesehenes oder kurze stop-go Animationen einfangen und teilen. Doch wie könnte man VINE fürs Business nutzen? Einige Ideen…

Erinnert ihr euch noch an den Start von Twitter, als Sie uns unsere Gedanken mit einer Limite von 140 Zeichen aufzwangen? Zumindest für mich als eher Wortkarger dafür Vielschreiber anfangs ein Ding der Unmöglichkeit. Jetzt fordern sie mich / uns mit nur 6 Sekunden Video heraus.

Ende Januar / Anfang Februar gestartet, teilte Twitter’s Vine vor 2 Wochen 113’897 Videos (oder über 2’300 Videos pro Stunde) an nur einem Wochenende, das dank der New York Fashion Week und den Grammys. Dies nur mal zur eindrücklichen Veranschaulichung wie gross bereits der Einfluss dieses jungen Netzwerkes in der Social Media Welt ist.

Für erklärungsbedürftige Produkte / Themen empfiehlt sich nach wie vor ein längeres Video auf YouTube oder Vimeo. Dennoch liegt bekannterweise in der Kürze die Würze, weshalb ich euch hiermit einige Möglichkeiten zur Nutzung von Vine fürs Geschäft zu Gemüte führen möchte. Denn gerade in dieser schnellebigen Welt, liegt die Zukunft vielleicht in diesen nur 6 Sekunden vollste Kreativität / Teasing…

Brand Awareness – Vine ist eine tolle Möglichkeit, die Persönlichkeit des Unternehmens zu präsentieren. Kurze Einblicke & Insights.

Team Vorstellen – Den Followern das Team vorstellen; sei es mit einer kleinen Office Tour, Szenen im Büro oder kurzen Interviews mit Mitarbeitern. So schafft man Vertrauen auf persönlichem Level und steigert somit auch die Glaubwürdigkeit.

Events – Gerade für das Bewerben von Events, könnten kleine Vine Videos eine einfache Möglichkeit und Chance sein. Ein kleines Sneak Preview / ein kleiner Teaser, welchen man mit einem Hashtag weiter Twittern und so die virale Kampagne starten kann. Die Kreativität ist hierbei der Schlüssel. Zudem würde man mit einem 6 Sekunden Video ein kleines Sneak Preview geben, aber durch die Limitation nicht zu viel freigeben.

Testimonials – Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte und 6 Sekunden Video von glücklichen Gesichtern könnten eurem Kunden ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Auch 1-Wort Snapshots von Kunden über das Produkt oder den Service, könnten ziemlich spannend sein.

Product Launch – Mit Vine ein neues Produkt, Service oder Feature demonstrieren. Eigentlich ist es dasselbe wie Bilder über das Produkt zu zeigen oder ein kurz geschriebener Abriss über die Features. Aber nichts fesselt mehr, das Produkt in echt zu sehen oder via einem kurzen Video.

Wie bei allen Social Media Aktivitäten von der Business Perspektive aus gesehen, empfiehlt es sich genau abzukären, ob die Plattform für das eigene Geschäftsfeld nützlich ist bzw. die zusätzliche Investition / zeitlichen Ressourcen dafür aufgebracht werden können.

Wer von euch hat Vine bereits auprobiert oder ist gar schon ein Profi im “Vinen”?

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Jenny Peier

facebookWir haben von den “grossen Skandalen” auf YouTube und Facebook gehört, wobei auch Justin Bieber und Lady Gaga Klicks, Fans und Likes etc. verloren haben, als aufgedeckt wurde, dass sie (und wir sind an dieser Stelle unglaublich schockiert) tatsächlich Fans etc. gekauft haben! Sozusagen das online-Äquivalent zum gekauften Doktortitel… Die Skandale halten jedoch Anbieter solcher Services nicht davon ab, mit immer dreisteren Methoden Kunden zu akquirieren. Ein harmloses Beispiel dessen ereignete sich kürzlich auf der Facebook-Seite der INM AG.

Facebook-Likes kaufen ist – abgesehen davon dass es gegen die Policy von Facebook verstösst – in der heutigen Zeit sinnlos und, sollte der Betrug auffliegen, für jedes Unternehmen äusserst unangenehm. Zudem ist es auch nicht mehr zeitgemäss, denn 200’000 Facebook-Likes eines Staubsaugervertreters, das haben wir alle mittlerweile gelernt, sagen noch nichts über die Qualität des Unternehmens aus. Aus der Perspektive der Unternehmung entsteht ebenfalls kein Mehrwert, ausser der fälschlich angenommenen Image-Verbesserung, denn gekaufte Facebook-Fans schweigen und liefern somit keine Interaktion, welche durch die prominente Darstellung des Wertes immer zentraler wird.

Trotzdem, das Geschäft mit den gekauften Likes scheint noch lukrativ. So hat die INM AG über Facebook vor kurzem die folgende Nachricht erhalten:

das unmoralische angebot

 

 

 

Das Angebot kam von einem Privataccount einer Frau namens “Pierre”.  Zwar haben wir dankend abgelehnt, trotzdem zwei Punkte finden wir an dieser Stelle bemerkenswert:

  1. Seit den grossen Skandalen setzen “Fan-Seller” anscheinend auf kleinere Mengen, für den “small push” (welcher aus meiner Sicht nichts bringt), locken damit wohl zu grösseren Angeboten oder sogar auf korrumpierte Webseiten (wir haben davon abgesehen, die Seite zu besuchen).
  2. “We added 2 Fans/Likes to your page” – sprich Fake-Likes wurden bereits hinzugefügt, ohne unsere Zustimmung. Sollte er nun die 2 entfernen, wird uns das wohl wenig ausmachen. Was jedoch, sollte jemand auf die Idee kommen, bei z.B. einem Grossunternehmen über einige Zeit z.B. 10’000 Likes hinzuzufügen, und anschliessend mit der Löschung drohen? Ein Verlust von 10’000 Likes würde auffallen, und das Unternehmen käme automatisch in Erklärungsnot. Auf diese Weise wird unser unmoralisches Angebot schnell zur Erpressung…

Unser Fazit: Gefahren drohen den Unternehmen im Web an jeder Ecke - hier braucht es einen Online-Kommunikationsprofi, welcher mit solchen ”Krisen” umzugehen weiss, um Image-Schäden zu vermeiden. Bezüglich des unmoralischen Angebots? Jeder muss sich überlegen, wo er das Ziel seiner Facebook-Seite sieht. Wer den Kanal als Kommunikationsmittel für seine Zielgruppe nutzen will hat kein Bedürfnis, zahlreiche Fans aus fernen Ländern zu kaufen. Ein Blumentopfverkäufer aus Schlieren schadet seinem Ruf mehr mit 200’000 Fans aus Tunesien, als mit 52 Fans, welche sich auch über das Thema auf der Seite unterhalten. Authentizität ist am Ende des Tages was zählt. Und diese wird nur durch ein seriöses und kontinuierliches Management einer Präsenz erreicht.

Wo siehst du die Probleme mit den Fake-Likes? Welche Angebote hast du über Social Media Kanäle erhalten?

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Bryan Graf

Twitter Kaufen per HashtagEinkaufen wird mobil: Aus der Kooperation von Twitter und American Express ist der neue Service AmexSync entstanden, dieser ermöglicht es den Usern für – momentan ausgewählte – Produkte per Hashtag zu bezahlen. Ebenfalls publizierte Twitter eine mit compete erhobene aktuelle Studie zur Nutzung und Aktivität seiner User – 60% der 200 Millionen nutzen Twitter mobil. Wie nahezu bei allen Plattformen wird sich diese Zahl vergrössen.

Die Resultate der aktuellen Studie wurden letzte Woche auf dem Unternehmensblog publiziert. 60% der 200 Millionen User verwenden Twitter mobil. 57% sind auch weniger gewillt diesen Dienst auf dem Desktop zu nutzen sondern ziehen das Mobile vor, 86% nutzen Twitter mehrmals täglich und 15% greifen hauptsächlich via Tablet zu.

Twitter Study Compete

Fast noch spannender ist der nächste Chart. 157% ist die Nutzung wahrscheinlicher beim Aufstehen, 3 x mehr beim Pendeln, 160% höher während dem Arbeiten oder in der Schule, 169% während dem Einkaufen und 129% beim Schlafen gehen. Wer wohl auch von Twitter träumt?

twitter_compete_2012_mobile-study-usage

 

Die Berechnung scheint mir zwar etwas kompliziert aber das Thema Einkaufen ist bei Twitter in anderer Sache ebenfalls ein grosses Thema. Bereits seit einem Jahr läuft die Kooperation Twitter – AmEx und nun gibt’s daraus den neuen Dienst AmexSync.

Zukünftig sollen User online Hashtag-Einkäufe tätigen können, das Angebot ist momentan noch beschränkt, dennoch können Kunden von AmEx von diesem Angebot ab sofort Gebrauch machen. Mit Hashtags wie #BuyAmexGiftCard25 können die Nutzer 25$-Geschenkgutscheine zu 15 Dollar via Twitter einkaufen, aber auch ein Kindle Fire Tablet von Amazon oder Schmuck von DK gehören zum derzeitigen Angebot. Vorausgesetzt der User hat die Kreditkartendaten mit dem Twitter Account verknüpft. Nach dem Posting des Hashtags erhält man eine Bestätigungsnachricht von @AmexSync, welche einen Bestätigungs-Hashtag enthält. Innerhalb 15min muss dieser dann abgeschickt werden und der Kauf ist dann abgeschlossen.

Kaufen per Hashtag – Was hält ihr von dieser Lösung? Seid ihr American Express Kunde?

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Bryan Graf

Die 5 Gründe für Social Media Nutzung auch in Ihrem GeschäftRendiert sich Social Media?  Social Media ist schwer messbar! Social Media ist nur für B2C! Mit Social Media können gar keine Leads generiert werden! Fragen und Aussagen mit welchen ich nach wie vor noch konfrontiert werde, wenn ich bei der Frage nach meinem Beruf mit Social Media Manager antworte. Im gestrigen Blogpost und ersten Teil dieses Thema’s habe ich dazu mein Statement abgegeben / meine Meinung kundgetan. Heute möchte ich gerne die 5 Gründe für die Social Media Nutzung aufzeigen, die für nahezu jedes Geschäft / Business-Model von Relevanz sind.

Wieso ist Social Media eben nicht nur für B2C sondern auch für das B2B spannend? Einerseits ist Social Media nicht nur Facebook, sondern spannende Networks wie Xing und LinkedIn gehören ebenso dazu, ebenfalls der virale Effekt von Podcasts, Videos auf Vimeo oder YouTube und die Verknüpfung zu Google’s weiteren Diensten wird vielfach nach wie vor unterschätzt.  Social Media ist zudem vielleicht doch mehr als der Eine oder Andere denkt… 5 Gründe, weshalb die Social Media Nutzung auch in Ihrem Geschäft wichtig sein könnte:

Social Media als Kundenservice
Eine Präsenz auf einem Social Network kann als Platz dazu dienen, mit Ihnen in Kontakt zu treten, zu interagieren und die After-Sales Beziehungen zu stärken, welche für eine langfristige Partnerschaft immens wichtig sind. Ebenso können Anfragen in kürzester Zeit beantwortet und auf  Beschwerden reagiert werden.

Social Media als Community Building Werkzeug
Wieviel Ihrer Internet-Zeit befinden Sie sich auf Social Media Sites? Genau! Ein User kann auf eine Website gelangen und dann schnell wieder weitersurfen. Bringt man den User dazu die eigene Facebook Page zu liken oder dem Twitter Account zu folgen, so besteht schon mal eine viel grössere Chance diesen an sich zu binden und als Kunden zu gewinnen.

Social Media als Marketing Werkzeug
Social Media Marketing Kampagnen können sehr kosteneffizient sein. Gibt es tolle Angebote, einen spannenden Wettbewerb oder schöne Events? Super Angebote und dergleichen, werden gerne geteilt / weiterempfohlen und der Virale Effekt nimmt seinen Lauf – quasi Mund-zu-Mund auf digitalem Wege. Eine clevere Kampagne stärkt einerseits den Brand, die Awareness und andererseits auch die Kunden-Datenbank, sowie den Abverkauf.

Social Media als Traffic Tool
Wenn man tollen engaging content kreieren kann, dann wollen die Leute mehr sehen. Das virale Potenzial von geposteten Inhalten ist enorm gross. Viele sehen bereits die Suche innerhalb von Social Networks – bspw. der Facebook Graph Search als die Zukunft des Suchens im Web. So bringt man allenfalls ebenso mehr Traffic auf die eigene Site.

Social Media als SEO Tool
Im Internet wird hauptsächlich gesucht. Der Job einer Suchmaschine ist es, dem User möglichst die korrekten Resultate auf seine Suchbegriffe zu liefern. Vermehrt sollen diese Resultate auch individualisiert werden, zugeschnitten auf die Präferenzen des Users – dies einerseits aus Informationen die er auf einem Profil irgendwo hinterlegt hat, früheren besuchten Websites und nun spielt auch die persönliche Empfehlung mehr und mehr eine Rolle. Empfehlungen aus Social Media werden für Google mehr und mehr relevant. Wird in den verschiedenen Social Networks über den Brand gesprochen und Inhalte davon geteilt / weiterempfohlen – so kann dies ein wertvoller Indikator für die Search Engine Optimization sein.

Kundenservice, Community-Buildling, Marketing Werkzeug, Traffic Tool und SEO-Booster – oder auch mal just for fun. Wie sieht Ihre Social Media Strategie aus?

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Bryan Graf

Die 5 Gründe für Social Media Nutzung auch in Ihrem GeschäftAuch wenn Facebook mittlerweile 9 Jahre alt ist, werde ich immer noch vielfach gefragt, ob sich Social Media denn rendiert. Ebenso werde ich öfters mit Aussagen konfrontiert wie “Social Media ist schwer messbar”, “Social Media ist nur für B2C” oder auch  ”Mit Social Media können gar keine Leads generiert werden”. Gerne möchte ich daher 5 Gründe für die Social Media Nutzung aufzeigen, die für nahezu jedes Geschäft / Business-Model von Relevanz sind und ebenso ein  Statement zu den 3-4 erwähnten Fragestellungen abgeben. 

Das Thema wurde zwar – auch auf anderen Plattformen – öfters bereits behandelt, aber so lange diese Fragestellungen auftauchen muss dem Rechnung getragen werden. Vergangene Woche feierte Facebook (per 04. Februar 2004 gegründet) den 9. Geburtstag. Nur schon auf dieser Plattform allein sind mittlerweile über 1 Milliarde Nutzer registriert.  Voriges Jahr tat sich viel in der Online Welt – Facebook ging an die Börse und übernahm zudem den Foto-Dienst Instagram (mittlerweile 90 Millionen User). Auch Twitter ist auf dem Vormarsch, die News / Microblogging Plattform erfreut sich nach wie vor grosser Beliebtheit und konnte weitere Nutzer dazu gewinnen – nicht zuletzt machte Twitter mit der Lancinerung des neuen Dienst VINE auf sich aufmerksam.

Google+ ist mit über 400 Millionen Usern auf dem Vormarsch und hat gar Twitter als Social Network No 2 abgelöst, auch wenn ich teilweise gar beobachtet habe, dass bei den Social Signals auf einer Website gar mehr User von Twitter als Facebook gekommen sind. Nur schon die Zahlen der User die sich auf all diesen verschiedenen Social Networks tummeln sind enorm, die Zahlen an Werbung im Bereich Social Media sind ein weiterer Indikator um zu bestimmen ob sich Social Media rendiert oder nicht. Zumindest der Markt ist da. Wenn nun einige nach einem Boom schreien, frage ich mich, weshalb eine Plattform davon bereits seit 9 Jahren aktiv ist, Twitter gibt’s auch bereits seit 6 Jahren und MySpace (ja diese Plattform ist zwar etwas aus der Mode geraten, gibt’s aber immer noch resp. kämpft um ein Comeback) ist auch bald 10 Jahre alt. Diese Unternehmen bestehen mittlerweile schon länger als viele andere aus anderen Branchen.

Auch wenn ich mit den Social Media Aktivitäten vielfach nicht unbedingt auf direktem Wege Kunden gewinne, so auf indirektem. Image und Vertrauen sind qualitative und mitentscheidende Faktoren für den Kaufentscheid. Auch kommt der Kunde vielleicht via einem Link einmal auf den Online Shop, speichert diesen als Favoriten und kauft erst beim morgigen Besuch ein Produkt. Darauf aufmerksam geworden ist er via ein Social Network, allerdings lässt sich dies im Analytics nicht mehr nachvollziehen, dass er/sie ursprünglich via Social Network auf uns aufmerksam geworden ist. Dennoch können wir via bspw. Google Analytics genau sehen, wieviel Traffic von welchen Social Networks gekommen ist. Da aber Social Media schlichtweg auch als Online Kommunikation bezeichnet werden kann, so konnte ich selbst schon bei gewissen Branchen – eben mit online kommunizieren und in den Dialog treten – einen direkten Lead generieren. Auch gibt es teilweise Shops, welche ihre Umsätze via Facebook generieren.

[Fortsetzung folgt morgen]

Kennt ihr jemanden, der (privat) nicht in den sozialen Medien aktiv ist? Gibt es Unternehmen die aktiv sein sollten und es nach wie vor (noch) nicht sind?

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Jenny Peier

Valentinstag OnlinePersönlich sagt mir der Valentinstag nicht zu sehr zu. Die Idee, auf Kommando einmal im Jahr dem Liebsten zu zeigen, dass man ihn doch noch mag scheint mir etwas erzwungen. Dennoch, diese Art von Feiertag ist für jedes Business ideal um Content für alle Social Media Präsenzen zu generieren. Doch wie umsetzen? 

Fokussieren wir mal auf die gängigste Plattform Facebook und überlegen in erster Linie, was unser Publikum sucht. Zurzeit, nennen wir sie mal die “vorvalentinischen Zeit”, sucht es vor allem Ideen – kreative Kleinigkeiten und Inspirationen, wie man den Schatz überraschen kann. Hier lohnt es sich, auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen, anstatt die eigenen Produkte zu bewerben. Sagen wir, ein Brand postet eine Woche lang Vorschläge für Geschenke – eines davon ist aus der eigenen Linie. Auf diese Weise ist das Produkt gut eingebettet, der Nutzer empfindet die Kommunikation nicht als störende Werbebotschaft und wird unter Umständen das Produkt als Geschenk auswählen. Möglichst noch einen 10% Gutschein als PDF oder eine  Foursquare Aktion o.ä. anhängen, dann ist der Anreiz platziert.

Zum perfekten Geschenk gehört jedoch noch die traditionelle Valentinskarte. Sei es print oder digital, nichts ist so romantisch wie ein paar eigene Worte. Wieso nicht eine digitale (oder print) Karte online stellen und die Abonnenten der Seite diese ausfüllen (ausdrucken) und versenden oder auf die Wand posten lassen? Ist die Idee hübsch umgesetzt, spricht sich die Sache schnell rum. Und der Aufwand ist gering, um die “darüber sprechen”-Zahl zu erhöhen.

Nicht zu vergessen sind die Valentins-Hasser, eine weitere dankbare Zielgruppe für Input. Hier muss ich mich als Marke fragen, wo ich stehen möchte und vor allem wo sich wohl meine Zielgruppe befindet. Ein Alternativprogramm für den Valentinstag oder “I don’t like V-Day”-Karten wären hierfür eine Idee. Aber mit dem “Anti-Thema” lässt sich so einiges Kreatives anstellen. Man darf auch ein bisschen böse sein…

Am Valentinstag selbst sind Geschenkideen (ausser sie sind super, super last-minute wie ein ausdruckbarer Spa-Gutschein o.ä.) passé, es gilt, dem eigenen Kunden etwas “Liebe” zu zeigen. Dankesmessages, kleine Aufmerksamkeiten (%-Gutscheine, Specials, gratis-Produkte im Laden vor Ort für den Tag etc.) sind jetzt aktuell. Doch alles im Rahmen und nicht zu kitschig. Der Header darf gut und gerne ein paar Herzchen enthalten und die Wand darf mit ein, zwei hübschen Bilchen geziert werden, aber nicht übertreiben, denn es wird nicht nur einen Brand auf Facebook geben, welcher etwas für Valtentinstag geplant hat…

Als letztes noch ein Modetrend der sicher (mindestens dieses Jahr noch) funktioniert: Infografiken – mit Humor aufgebaut und hübsch gestaltet, sei es Anti- oder Pro-Valentinstag – da sollten einige Shares drin liegen. Aber auch hier nicht übertreiben, unser Computer-Screen hat nicht die Grösse eines Fussballfeldes.

Dies sind nur einige basic Ideen, und ich bin sicher dass uns viele kreative Köpfe dieses Jahr wieder überraschen werden. Alles in allem ist V-Day der perfekte Marketing-Tag, und so soll er auch genutzt werden! Und damit wir nicht ganz unromantisch erscheinen widme ich – ganz im Namen der oben definierten vorvalentinischen Zeit – diesen Beitrag meinem Zukünftigen ;)

Valentinstag online – süss, störend, oder einfach nur lahm? Welche Aktionen würdest du noch tolerieren? Was geht gar nicht? 

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Bryan Graf

InstagramDer Foto-Dienst Instagram baut seine Webpräsenz weiter aus. Neu lässt sich der Feed auch im Browser – analog wie App – betrachten. Fotos von Personen / Brands, denen man folgt, können ebenfalls geliked und kommentiert werden. Profitieren von dieser Öffnung werden beide Seiten.

28 Tage dauerte der diesjährige WK fürs Vaterland (jährlicher Wiederholungskurs schweizerisches Militär) – für die Zeit musste vorallem mein iPhone hinhalten, damit ich natürlich trotz des Dienstes dennoch auf dem aktuellsten Stand der Dinge in der Online-Welt informiert bleibe. Auch der Akku musste für die ständigen Aufrufe der E-Mails, der mobilen surferei und vorallem durch die intensive Benutzung der Apps regelrecht Höchstleistungen erbringen. So war dieser vielfach bereits nach wenigen Stunden wieder leer und da im Bunker nicht immer & überall eine Steckdose zur Verfügung steht (vom Empfang ganz zu schweigen), wurde dieser wenn immer möglich wieder geladen. Schön nun im Office wieder aufrecht sitzen und entspannt in einen grossen Bildschirm schauen zu können. Ich bin, wie ich gemerkt habe, nach wie vor noch bevorzugter Desktop User.

Das Navigieren via Browser finde ich doch schon viel entspannter – auch geht’s so schneller und dies nicht zuletzt durch ein gewisses Multitasking zwischen den verschiedenen Tabs & Fenstern. Dennoch gibt es einige “Mobile Only” Dienste. Beispielsweise Twitter’s neuer Dienst “Vine”, welchen ich auch runtergeladen und installiert habe. Irgendwie werde ich nicht ganz warm mit diesen Kurzfilmchen – für mich jetzt mehr Spielerei als dass es für Firmen für Marketing-Zwecke spannend sein könnte, oder gibt’s andere Meinungen? Ein anderes Beispiel ist Instagram, respektive hier gibt es einen teilweisen Wandel. Vor einigen Monaten hat Instagram die Web Profile inkl. eigenen Vanity URLs herausgerollt (website-marketing berichtete) auf welchen man den eigenen Fotostream im Browser anschauen konnte.

instagram_post-web-version

Wie am Dienstagabend via Kevin Systrom’s Blogpost auf dem Instagram Blog bekannt wurde, ermöglicht der Dienst nun auch das Anschauen des vollen Feeds / Fotostreams fremder Inhalte. Sprich neu kann man den Feed mit den Fotos der Personen / Brands, denen man folgt, auf Instagram auch betrachten, liken und kommentieren, ohne dass man hierfür das Smartphone in die Hand nehmen muss – alles bequem im Browser. Lediglich das Hochladen von Bildern bleibt der App vorbehalten: “We do not offer the ability to upload from the web as Instagram is about producing photos on the go, in the real world, in realtime.”

Instagram profitiert mit dieser Öffnung sicherlich auch einerseits mit einer grösseren Reichweite durch die User, welche über kein iPhone oder Android Gerät verfügen und mit anderen Tablets wie Windows, Blackberry & Co. unterwegs sind, andererseits ergeben sich dadurch auch bessere Monetarisierungsmöglichkeiten für Werbung. Für die breite Öffentlichkeit gewinnt diese Plattform sicherlich mehr an Attraktivität, denn trotz eingeschränkter Funktionalität, dennoch Visibilität – im Moment also eine Win-Win Situation.

Surfst du mehr Mobil oder Desktop? Hast du die Web-Variante deines Instagram-Accounts schon mal angeschaut?

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Praktikant - Michael Besek

Two girls and a puppyDiese beiden Schwestern machten das Undenkbare möglich: sie sammelten 1 Million likes damit sie ein neues Hundebaby adoptieren dürfen. Um die Geschichte zu verstehen, müssen wir die Uhr ein bisschen zurückdrehen:

Vor ein paar Monaten verstarb ihr vorheriger Hund und die Eltern der beiden Schwestern wollten zuerst keinen neuen Hund für die Familie. Als sie aber einen Facebook-Post gesehen haben in dem andere Kinder einen Aufruf für likes machten, sagten sich die beiden Schwestern: „Hey, das können wir auch!“

Nach kurzer Diskussion stellte ihnen also ihr Vater die Aufgabe: 1 Million Likes.

Der erste Schritt war also: Zuerst mal eine Facebook-Seite eröffnen. Unter dem Namen Twogirlsandapuppy (zu Deutsch: 2 Mädchen und ein Hundebaby) erstellten sie eine Seite auf Facebook und posteten ein Foto, auf dem sie mit einem Plakat ihre Aufgabe erläuterten; 1 Million likes müssen sie sammeln, damit sie ein neues Hundebaby haben dürfen.

Zuerst fragten sie nur Freunde und Bekannte, ob sie ihre Seite gerne liken würden – die Aufgabe schien unmöglich zu sein. Da aber Facebook-Seiten öffentlich sind und von jedem gesehen werden können, verbreitete sich die Nachricht viral: Freunde klickten auf die Seite, deren Freunde sahen das und klickten auch darauf, und deren Freunde wiederum fanden diese Idee auch super und klickten genauso auf diese Seite. Innerhalb von nur wenigen Tagen sammelten sich mehr als eine Million likes an: Aus einer Idee wurde ein Hype.
Wie viral die Facebook-Seite ist, zeigt uns der Zeitraum in dem die Likes generiert wurden: Die Seite wurde erst letzten Dienstag erstellt. Wenn man alle Likes der Bilder, Seite und Posts zusammenzählt, dann sind das sogar mittlerweile fast drei Millionen Klicks auf den Like-Button.

Wer den weiteren Verlauf verfolgen will, kann das auf ihrer Facebook-Seite machen: Es werden regelmässig Posts veröffentlicht.

Würdet ihr auch einen „Like spenden“ für eine solche Sache? Denkt ihr, dass virale Kampagnen auch langlebig sein können oder nur ein kurzer Hype sind?

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Michael Fürer

Auch im 2012 hat sich wieder einiges in den Social Networks getan. Die Zeit der überschaubaren Kanäle scheint vorbei zu sein und nur wer sich stets auf dem Laufendem hält und ein Gespür dafür hat, welche Kanäle sich wie entwickeln und entwickeln könnten, kann einigermassen langfristige Kommunikations-Massnahmen planen und mit innovativem Marketing punkten. Umso wichtiger ist es, eine Kommunikations-Strategie zu entwickeln, die von den Kanälen unabhängig ist und auch auf neue Social Networks adaptierbar ist.

Damit ihr wisst, welche Kanäle sich im 2012 für welche Massnahme am besten eigneten – und voraussichtlich auch im 2013 weiter bewähren wird -, hat sich pardot.com die Mühe gemacht, und die aus ihrer Sicht relevanten Kanäle in knappe aber schlüssige Infokarten zusammengefasst. Geliefert werden die Karten mit Infos zu Wachstum, monatliche Besucher und einer ROI-Einschätzung zu Massnahmen.

2012 Social Media Report Cards [INFOGRAPHIC] - Pardot Infographic

Auf welche Netzwerke baut ihr im 2013? Habt ihr an ein bestimmtes Netzwerk besonders grosse Erwartungen?

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Michael Fürer

Social Media bildet für viele Unternehmen ein Risiko, was dazu führt, dass erst gar kein Social Media Auftritt erstellt – geschweige denn aktiv betrieben –  wird. Es ist nicht weit hergeholt, dass für manche Unternehmen die Macht von Social Media das Aus bedeuten kann.

Risk- / Issuemanagement für Social Networks

Unternehmen, welche kein seriöses und kanalgerechtes Risk- / Issue-Management betreiben, laufen Gefahr, von Beschwerden, Kritik, Enthüllungen von (falsch) Wahrheiten und dergleichen (angetrieben durch das Social Network) überhäuft zu werden. Dass es dabei schnell auch um Geld gehen kann, liegt auf der Hand. Erst mal gilt es sich bewusst zu sein, dass Social Networks einen eigenen Willen haben. Auch muss verstanden werden, dass Social Media Marketing und Kommunikation auf einem Dialog basiert; Eine Social Media Kampagne endet nicht mit der Publikation, sondern startet mit dieser. Der Dialog ist das Ziel und nicht die Information.

Versteht mich nicht falsch, ich würde nie behaupten, dass man deshalb die Finger von Social Networks lassen soll; nach wie vor geniessen Unternehmen, welche eine professionelle und durchdachte Social Media Strategie fahren, grosses Ansehen. Einhergehend muss einer Unternehmung auch bewusst sein, dass die Entscheidung, ob man selbst zum Thema in Social Networks wird, nicht bei der Unternehmung, sondern bei der Community liegt. Man entrinnt der Social Media Gefahr also nicht, wenn man selbst von Social Media Kommunikation absieht. Das ist so ähnlich, wie wenn ein Kleinkind die Hand vor die Augen hält und behauptet „Du siehst mich nicht!“, nur weil es selbst nichts sieht. Die eigentliche Frage, die sich Unternehmen also stellen müssen, befasst sich damit, ob man im Dialog mitwirkt oder nicht.

Ist dies erst mal geklärt, muss man sich auch bewusst sein, dass die Social Networks nicht einfach nur aus Facebook und eventuell noch Twitter bestehen. Google Local Erfahrungsberichte, Kununu-Bewertungen, Fachforen – um nur wenige zu nennen – gehören genauso in ein Monitoring. Gerade Google Local bietet zahlreiche Beispiele in Form von Erfahrungsberichte, die verzweifelnd schreiend auf ihre Bearbeitung warten. Also nochmals: Social Media geschieht auch ohne ihr Unternehmen und sie können nichts dagegen tun, ausser – natürlich – sich damit zu befassen und die Richtung gezielt zu beeinflussen.

Doch wie kann man nun Risiken vorbeugen? Ganz einfach, man schaut den Risiken ins Auge und befasst sich bereits vor dem Eintreffen eines Problems mit der Lösung. In anderen Worten Issue- / Riskmanagement und damit an sich nichts Neues. Dies hilft nicht nur im Sinne einer Vorbeugung, es hat zugleich den attraktiven Effekt, dass man authentisch und selbstbewusst kommunizieren kann.

Dazu sollte man sich zu jedem potenziellen Risiko einen Plan ausarbeiten, der den Keim möglichst schon vor dem grossen Ausbruch erstickt. Fragen wie „Welche Art von Krisen sind für uns denkbar?“, „Wie Antworten wir auf Stimmen, die die Richtung zur potenziellen Krise einschlagen?“, „Welche Tonalität verwenden wir für welchen Issue?“, „Wer muss bei welchem Issue involviert werden? Und wer übernimmt intern die Verantwortung?“, „Wie schnell können, und sollen wir reagieren?“. Die Strategie, die diese Fragen beantwortet, sollte nun denn möglichst eindeutig und einfach erstellt werden, sodass sie im Fall der Fälle schnell umgesetzt werden kann und somit Risiken weiter reduziert werden. Es versteht sich von selbst, dass sich dieses Issue- / Riskmanagement den Corp. Kommunikations-Richtlinien unterordnet, resp. einhergeht. Unternehmen, die derweilen weder noch besitzen, empfehle ich, sich spätestens jetzt darüber Gedanken zu machen.

Hat eure Unternehmung das Issue-Management um die Social Network Kanäle ergänzt? Kennt ihr Beispiele von Firmen, die sich in dieser Disziplin besonders gut bewiesen haben? 

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