Feb 20

Eine Werbeagentur vermittelt Stellvertreter auf Facebook. Man stelle sich vor, man ist im Spital oder in den Ferien, Flitterwochen etc. Und das eigene Facebookprofil ist am verweisen. Damit das nicht passiert gibts jetzt die App Socialsitter.net.

Aus verschiedenen Charakteren kann man sich ein Profil aussuchen. Zum Beispiel gibts da Tom, der Fitnesscoach, oder Renate die Hausfrau und Mutter. Diese Charakteren posten dann stellvertretend Statusmeldungen, Links und Likes. Obwohl man also eigentlich weg ist, lebt das eigene Profil.

Dahinter steckt die Werbeagentur Kolle Rebbe. Ob diese App wirklich ernstgemeint ist kann ich also nicht abschliessend sagen.

Was sicher ist, immer mehr Menschen erkennen das Potential einer online Community. Entweder für sich selbst oder für das Unternehmen. Und mittlerweile stellen auch grosse Schweizer Unternehmen für Social Media Ressourcen zur Verfügung wie eine aktuelle Studie der HWZ (Hochschule für Wirtschaft Zürich) zeigt.

Das kennen wir ja von den Promis. Obwohl viele Prominente selber Twittern, haben nicht wenige dafür eine Agentur engagiert: Lukas Podolskis Twitter Account zum Beispiel wird von einer Agentur betreut.

Kann sich jemand vorstellen, jemand anders für sich twittern zu lassen?

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Feb 08

Suchmaschinen-Marketing, welches sich in die Kernbereiche Suchmaschinen-Optimierung (SEO – Search Engine Optimization) und Suchmaschinen-Werbung (SEA – Search Engine Advertising) unterteilen lässt, wird nach wie vor immer wieder bei Entscheidungsträgern hinterfragt. Eigentlich erstaunlich, gemessen am Kosten/Nutzenverhältnis. In diesem Beitrag legen wir den Fokus auf die Suchmaschinen-Optimierung. 

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Suchmaschinen-Optimierung (SEO): so werden Sie gefunden!

Ein nicht unwesentlicher Anteil der Entscheidungsträger innerhalb von Unternehmen und Marketingabteilungen ist nach wie vor etwas zurückhaltend mit dem Mitteleinsatz für für die Suchmaschinen-Optimierung. In diesem Blog wurde in der Vergangenheit immer wieder auf das Warum (reason why) und das Wie (Knowhow & How To) bei der Suchmaschinen-Optimierung eingegangen. In der Folge als Reminder einige der wichtigsten Gründe, warum die Suchmaschinen-Optimierung eine wichtige Rolle innerhalb des (Online-)Marketing-Mix spielt. Diese Auflistung könnte dabei noch weiter ergänzt werden, in den kommenden Wochen werden wir auf einige Punkte im Detail und vertieft eingehen bezüglich der wirkungsvollen Umsetzung.

1. Awareness & Bekanntheitsgrad: Kunden, Partner und Konsumenten suchen die Produktinformationen heute mehrheitlich im Internet, dabei spielen Suchmaschinen, allen voran Google, eine entscheidende Rolle. Entsprechend kann eine Website noch so gut aussehen: wenn man diese über die Suchmaschinen nicht auffindbar macht ist das vergleichbar mit einem schönem Prospekt welcher im eigenen Keller verstaubt.

2. Geringer Streuverlust: Mit einer soliden Optimierung kann sichergestellt werden, dass vor allem jene angesprochen werden, welche auch nach den entsprechenden Inhalten suchen. Das heisst der Streuverlust ist hier massiv geringer als z.B. bei einem sehr teuren Massenversand, bei welchem der Grossteil der Empfänger nicht angesprochen wird.

3. Cross-Media: Wer eine Kampagne auffährt sollte sicherstellen, dass die Inhalte der Website nicht nur auffindbar sind, sondern auch zur jeweiligen Kampagne passen. Nach wie vor werden potentielle Kunden z.B. mittels flankierenden Massnahmen (Radio, Plakat, Inserat etc.) angesprochen und suchen später Informationen dazu im Internet auf der Basis der Kampagnenbotschaften. Wenig erfolgreich ist dabei die die Angabe von Website oder Landingpage innerhalb der Werbe-Formate, der User kann sich das auf Grund der Reizüberflutung kaum merken und sucht eher mit Stichworten/Keywords später via Suchmaschine.

4. Konkurrenzvorteil: Speziell in Verdrängungsmärkten, bei welchen der Wettbewerb der verschiedenen Anbieter gross ist, ist der Vorteil resp. Vorsprung gegenüber dem Mitbewerber eminent wichtig. Neben einer soliden On-Page-Optimierung kann dabei vor allem dank dem zielgerichteten Einsatz von Off-Page-Massnahmen gegenüber der Konkurrenz ein Vorsprung erarbeitet werden.

5. Qualität & Controlling: Solide Suchmaschinen-Optimierung stellt vor allem auch sicher, dass Aufbau und Inhalt einer Website auf die jeweiligen Anspruchsgruppierungen und deren Ansprüche und Informationsverhalten zugeschnitten sind. Dabei sind viele der Erhebungs-Tools, z.B. Google Analytics, kostenlos und generieren keine Einstandskosten, nur die Ressourcen (Knowhow, Personal, Zeit) müssen hier eingeplant werden. Damit kann sichergestellt werden, dass der shift von der Absenderorientierung zur empfängergerechten Kommunikation sichergestellt ist.

Welchen Stellenwert geniesst die Suchmaschinen-Optimierung bei euch?

 

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Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Jan 09

Lauberhornrennen in Wengen - Didier CucheAls Schweizer, Skisport-Fan und Social Media Manager freue ich mich riesieg auf dieses Higlight. Und natürlich habe ich nach “Lauberhornrennen” auf diversen Social Media Plattformen gesucht. Und ich wurde fündig: Die Channels existieren, haben aber noch Potential, v.a. im Bereich Content und Community Management.

Die Channels sind zwar auf der Webseite vom Lauberhornrennen verlinkt, haben haber praktisch noch keinen Inhalt und nur wenig Followers. Auf Facebook sind es deren lediglich 99, auf Twitter ist noch gar nix los. Lediglich in ihrem Youtube-Channel befinden sich einige Videos.

Da all diese Communities an prominenter Stelle auf der offiziellen Website verlinkt wurden, gehe ich davon aus dass hier in Kürze “die Post abgehen” wird. Ich freue mich auf Hintergrundinfos, Interviews,.. kurzt gesagt, auf Content. Und darauf, dass dann auf diesen Plattformen eine angeregte Diskussion entsteht und u.a. auch Fragen der Fans direkt beantwortet werden. Toll wären neben aktuellen Infos auch kleine Extras, wie z.Bsp. ein Kalender-Tab auf der Facebook Page, worin sämtliche Austragungszeiten der Wettkämpfe ersichtlich sind – Dinge, die einen konkreten Nutzen stiften. Und ganz wichtig ist auch das Involvement der Protagonisten. Ich hoffe diese werden in die Diskussion mit eingebunden.

Lauberhorn Rennen und Social Media

Was nützt der Social Media Auftritt den Veranstaltern?

1. Social Media macht attraktiv

Neben der Gewinnung von neuen Fans steigert der Schritt zum Social Web den Bekanntheitsgrad und kurbelt so den Umsatz an: Mehr Besucher kommen an die Rennen. Davon profitiert nicht nur der Veranstalter, sondern auch sämtliche Sponsoren und das Lokale Gewerbe (mehr Hotelübernachtungen etc.).

2. Entscheidungen gemeinsam treffen

Die Interaktivität gestattet es Außenstehende ihr Fachwissen einzubringen. Die Communities bieten einen ausgezeichneten Zugang für Partner und Skifans zum Event “Lauberhornrennen”. Das Publikum rsp. die Community Mitglieder können so direkt in die Entscheidungsfindung eingebunden werden (Crowdsourcing).

3. Werbung und PR

Die Communities können für Werbung und PR genutzt werden.

4. Fanbindung

Die Fans werden so an diesen jährlichen Event gebunden und erhalten auch in Zukunft Informationen über Skirennen in Wengen.

5. Mitarbeitersuche

Ich kann mir vorstellen dass ein solch grosser Event nur mit vielen motivierten Helfern durchführbar ist. Und gerade weil dieses Rennen ja lediglich 1mal im Jahr stattfindet, ist es sicher schwierig genug Helfer zu finden. Die Social Media Plattformen könnten genau in diesem Punkt helfen.

Fazit: Ich bin gespannt auf die Rennen am Lauberhorn. Und auf deren Resonanz in Social Media. Hier scheint sich was anzubahnen. Und das Schönste an solchen Communities ist deren Nachhaltigkeit. Social Media Communites – sind sie einmal aufgebaut – können mit einem Minimum an Community Management am Leben erhalten werden und stiften so über Jahre hinweg Nutzen.

Würden sie Social Media Communites von grossen Sportveranstaltungen beitreten?

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Jan 06

Wer seine Webseitenstatistiken abruft, beispielsweise mit Google Analytics, ist in der Regel auch an eine für die Google Suchmaschine optimierte Website interessiert. Ein wichtiges Element dafür ist der kostenlose Dienst Google Webmastertools.

Um diesen nutzen zu können, ist ein Google Account nötig, von Vorteil über Gmail den E-Mail-Service von Google.

Um in Google Analytics weiterführende Informationen und Reports nutzen zu können, empfiehlt es sich, Google Webmastertools mit dem Analytics-Tool zu verknüpfen. Dafür muss der gleiche Account verwendet werden. Mehr dazu in einem der nächsten Artikel hier im Blog. Vorab aber schon mal einige Hinweise zum Google Webmastertool als solches.

Die Google Webmastertools lassen sich in fünf Kategorien unterscheiden:

Website-Konfiguration

  • XML-Sitemaps
    Hier kann man eine oder mehrere XML-Sitemaps eintragen. Somit teilt man Google die Sitestruktur mit. Das beschleunigt das Erkennen von neuen Seiten.
  • Crawler-Zugriff
    Mittels der robots.txt Datei wird mitgeteilt, was der Suchroboter durchforsten darf und was nicht. Die robots.txt kann hier erstellt werden.
  • Sitelinks
    Sitelinks werden von Google selber erstellt. Darauf hat man keinen direkten Einfluss. Erstellte und nicht erwünschte Sitelinks kann man hier entfernen.
  • Einstellungen
    Info und Einstellungen zum geografischen Ziel.
  • URL-Parameter
    Durch die Angabe von URL-Parametern kann die Effizienz des Crawling erhöht werden. Man sollte jedoch vorsichtig damit umgehen und wissen, was man für Parameter setzt.

Ihre Website im Web

  • Suchanfragen
    Ausführliche Statistik zu Suchanfragen, Page Impressions und Klicks auf einen bestimmten Zeitraum einstell- und abrufbar.
  • Links zu Ihrer Website
    Übersicht der Backlinks zu Ihrer Website und den am meisten verlinkten Content.
  • Keywords
    Eine Keywordliste  die Google beim crawlen der Site gefunden hat.
  • Interne Links
    Liefert eine Liste der internen Links oder von aussen auf Ihre Website verweisenden Links.
  • Abonnentenstatistk
    Liste der RSS-Feedbenutzer, die über ein Google-Produkt wie Google Reader oder iGoogle abonniert sind.

+1 Daten

  • Auswirkungen auf die Suche, Aktivität und Zielgruppe
    Liefert eine Statistik mit +1 kommentierten Impressionen, Klicks und den Auswirkungen. Sofern man den +1 Button auf der Website einsetzt.

Diagnose

  • Malware
    Prüft die Site auf Schadsoftware. Sollte was gefunden werden, liefert Google Informationen wie die „infizierte“ Website wieder bereinigt werden kann.
  • Crawlingfehler
    Listet alle nicht gefundenen URL Ihrer Website auf. Das können URL’s sein, die geändert und ohne 301-Weiterleitung eingerichtet wurden.
  • Crawlingstatistik
    Sämtliche Crawler Aktivitäten des Googlbot werden hier dargestellt. Zum Beispiel die Ladedauer und Anzahl der gecrawlten Seiten.
  • Abruf wie Googlebot
    Hier kann man sehen wie der Googlebot die Website sieht. Es liefert auch „versteckte“ Inhalte wie z.B. von Hackern eingepflanzte Codes etc.
  • HTML –Vorschläge
    Zeigt Probleme mit Seitentiteln oder doppelt verwendete Meta-Beschreibungen an.

Google Labs
Dieser Bereich wird ständig weiterentwickelt. Das wichtigste Modul ist hier meiner Meinung nach die Website-Leistung. Diese liefert Informationen zu den durchschnittlichen Ladezeiten der Webseiten.

Benutzt ihr die Google Webmastertools? Welche Module sind für euch die wichtigsten? Welche Erfahrung habt ihr damit gemacht?

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