Es braucht nicht viel – man muss es nur machen. Mit wenigen Schritten kann man sicherstellen, dass Suchmaschinen die Bilder sauber crawlen und indexieren, die Bilder mit den richtigen Keywords versehen werden und das Textumfeld stimmt.
Im klassischen Stil optimieren wir unsere Seiten für die Web-Suchergebnisse. Doch Google bietet bekanntlich viel mehr als nur die Websuche: Bilder, Videos, Maps usw. Wir nennen es Google Universal Search. Durch all diese Kanäle kann ich zusätzliche Besucher auf meine Website bringen. Natürlich macht es für den Einzelnen nicht auf allen Kanälen Sinn zu optimieren. Doch wo das Material zur Verfügung steht und dazu noch qualitativ ist, sollte man die Gelegenheit ergreifen. Ich widme mich hier mal der Bildersuche.
Potential für mehr Traffic
Sowohl bei kommerziellen als auch nicht-kommerziellen Suchbegriffen erscheint die Bildersuche inmitten der natürlichen Suchergebnissen. Schaffe ich es, mein Bild unter die Top 4 oder 5 der Bilder-Position zu bringen, kann ich den Traffic (fast) direkt über die Web-Suchergebnisse abholen.
Aber auch ein kurzer Blick in die Google Webmaster Tools lässt erahnen, wie hoch das zusätzliche Potential über die Bildersuche sein kann.
1. Zugang zur Bilddatenbank ermöglichen
Wie gehe ich nun vor? Zuerst muss ich sicherstellen, dass Suchmaschinen der Zugriff zu den Bildern nicht verwehrt wird. Meistens ist dies in der robots.txt ersichtlich, ob der Bild-Pfad durch einen Disallow-Befehl blockiert wird oder nicht.
Wie für die normalen Seiten kann ich auch für die Bilder eine XML-Sitemap erstellen und an Google senden. Dies hilft zusätzlich, dass Google alle Bilder findet und sich einen Überblick über das vorhandene Arsenal schaffen kann. Weiterführende Informationen dazu findet ihr hier.
2. Optimierung am Bild selbst
Der Bildname ist das Erste, woran ich denken sollte. Am besten bereits bevor ich die Bilder in das CMS hoch lade, sollten sie richtig beschriftet werden. Um beim Beispiel des Gartenzauns zu bleiben:
- schlechtes Beispiel: pic123456_02.jpg
- gutes Beispiel: blick-ueber-gartenzaun.jpg
Wenn ich ein Bild auf der Website einfüge, kann ich ihm verschiedene Attribute (Tags) hinzufügen: Title und Alt (für Alternativ). Der Title wird sichtbar, wenn ich mit der Maus über das Bild fahre, der Alt-Tag, wenn aus irgendwelchen Gründen das Bild nicht geladen werden kann. Diese Attribute dienen also hauptsächlich der Benutzerführung und sollten deshalb nicht “überoptimiert” oder einfach mit Keywords abgefüllt werden.
Es gibt verschiedene Meinungen darüber, ob Title und Alt verschieden beschriftet werden sollen oder nicht. Als Basic empfehle ich, beide gleich zu beschriften, aber dafür gut.
3. Optimierung um das Bild herum
Aus meiner Sicht genauso wichtig wie die Optimierung am Bild selbst sind die Faktoren im Umfeld des Bildes. Wenn mein Bild für den Suchbegriff “Gartenzaun” gefunden werden soll, dann sollte es auf einer Seite platziert werden, wo es um das Thema Gartenzaun geht. Der Suchbegriff sollte somit genügend Mal im Inhaltstext erscheinen. Auch hier muss ich darauf achten, dass nicht überoptimiert wird. Aber das gehört ja zu einem etwas anderen Thema
Zusätzlichen Schub kann ich geben, wenn das Keyword zusätzlich im Seitentitel (H1) und im Browsertitel (Title Tag) vorkommt.
Wie ist eure Erfahrung mit der Bildersuche? Ist für euch der Traffic über Bilder relevant?















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