Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Jan 09

Lauberhornrennen in Wengen - Didier CucheAls Schweizer, Skisport-Fan und Social Media Manager freue ich mich riesieg auf dieses Higlight. Und natürlich habe ich nach “Lauberhornrennen” auf diversen Social Media Plattformen gesucht. Und ich wurde fündig: Die Channels existieren, haben aber noch Potential, v.a. im Bereich Content und Community Management.

Die Channels sind zwar auf der Webseite vom Lauberhornrennen verlinkt, haben haber praktisch noch keinen Inhalt und nur wenig Followers. Auf Facebook sind es deren lediglich 99, auf Twitter ist noch gar nix los. Lediglich in ihrem Youtube-Channel befinden sich einige Videos.

Da all diese Communities an prominenter Stelle auf der offiziellen Website verlinkt wurden, gehe ich davon aus dass hier in Kürze “die Post abgehen” wird. Ich freue mich auf Hintergrundinfos, Interviews,.. kurzt gesagt, auf Content. Und darauf, dass dann auf diesen Plattformen eine angeregte Diskussion entsteht und u.a. auch Fragen der Fans direkt beantwortet werden. Toll wären neben aktuellen Infos auch kleine Extras, wie z.Bsp. ein Kalender-Tab auf der Facebook Page, worin sämtliche Austragungszeiten der Wettkämpfe ersichtlich sind – Dinge, die einen konkreten Nutzen stiften. Und ganz wichtig ist auch das Involvement der Protagonisten. Ich hoffe diese werden in die Diskussion mit eingebunden.

Lauberhorn Rennen und Social Media

Was nützt der Social Media Auftritt den Veranstaltern?

1. Social Media macht attraktiv

Neben der Gewinnung von neuen Fans steigert der Schritt zum Social Web den Bekanntheitsgrad und kurbelt so den Umsatz an: Mehr Besucher kommen an die Rennen. Davon profitiert nicht nur der Veranstalter, sondern auch sämtliche Sponsoren und das Lokale Gewerbe (mehr Hotelübernachtungen etc.).

2. Entscheidungen gemeinsam treffen

Die Interaktivität gestattet es Außenstehende ihr Fachwissen einzubringen. Die Communities bieten einen ausgezeichneten Zugang für Partner und Skifans zum Event “Lauberhornrennen”. Das Publikum rsp. die Community Mitglieder können so direkt in die Entscheidungsfindung eingebunden werden (Crowdsourcing).

3. Werbung und PR

Die Communities können für Werbung und PR genutzt werden.

4. Fanbindung

Die Fans werden so an diesen jährlichen Event gebunden und erhalten auch in Zukunft Informationen über Skirennen in Wengen.

5. Mitarbeitersuche

Ich kann mir vorstellen dass ein solch grosser Event nur mit vielen motivierten Helfern durchführbar ist. Und gerade weil dieses Rennen ja lediglich 1mal im Jahr stattfindet, ist es sicher schwierig genug Helfer zu finden. Die Social Media Plattformen könnten genau in diesem Punkt helfen.

Fazit: Ich bin gespannt auf die Rennen am Lauberhorn. Und auf deren Resonanz in Social Media. Hier scheint sich was anzubahnen. Und das Schönste an solchen Communities ist deren Nachhaltigkeit. Social Media Communites – sind sie einmal aufgebaut – können mit einem Minimum an Community Management am Leben erhalten werden und stiften so über Jahre hinweg Nutzen.

Würden sie Social Media Communites von grossen Sportveranstaltungen beitreten?

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Jan 06

Wer seine Webseitenstatistiken abruft, beispielsweise mit Google Analytics, ist in der Regel auch an eine für die Google Suchmaschine optimierte Website interessiert. Ein wichtiges Element dafür ist der kostenlose Dienst Google Webmastertools.

Um diesen nutzen zu können, ist ein Google Account nötig, von Vorteil über Gmail den E-Mail-Service von Google.

Um in Google Analytics weiterführende Informationen und Reports nutzen zu können, empfiehlt es sich, Google Webmastertools mit dem Analytics-Tool zu verknüpfen. Dafür muss der gleiche Account verwendet werden. Mehr dazu in einem der nächsten Artikel hier im Blog. Vorab aber schon mal einige Hinweise zum Google Webmastertool als solches.

Die Google Webmastertools lassen sich in fünf Kategorien unterscheiden:

Website-Konfiguration

  • XML-Sitemaps
    Hier kann man eine oder mehrere XML-Sitemaps eintragen. Somit teilt man Google die Sitestruktur mit. Das beschleunigt das Erkennen von neuen Seiten.
  • Crawler-Zugriff
    Mittels der robots.txt Datei wird mitgeteilt, was der Suchroboter durchforsten darf und was nicht. Die robots.txt kann hier erstellt werden.
  • Sitelinks
    Sitelinks werden von Google selber erstellt. Darauf hat man keinen direkten Einfluss. Erstellte und nicht erwünschte Sitelinks kann man hier entfernen.
  • Einstellungen
    Info und Einstellungen zum geografischen Ziel.
  • URL-Parameter
    Durch die Angabe von URL-Parametern kann die Effizienz des Crawling erhöht werden. Man sollte jedoch vorsichtig damit umgehen und wissen, was man für Parameter setzt.

Ihre Website im Web

  • Suchanfragen
    Ausführliche Statistik zu Suchanfragen, Page Impressions und Klicks auf einen bestimmten Zeitraum einstell- und abrufbar.
  • Links zu Ihrer Website
    Übersicht der Backlinks zu Ihrer Website und den am meisten verlinkten Content.
  • Keywords
    Eine Keywordliste  die Google beim crawlen der Site gefunden hat.
  • Interne Links
    Liefert eine Liste der internen Links oder von aussen auf Ihre Website verweisenden Links.
  • Abonnentenstatistk
    Liste der RSS-Feedbenutzer, die über ein Google-Produkt wie Google Reader oder iGoogle abonniert sind.

+1 Daten

  • Auswirkungen auf die Suche, Aktivität und Zielgruppe
    Liefert eine Statistik mit +1 kommentierten Impressionen, Klicks und den Auswirkungen. Sofern man den +1 Button auf der Website einsetzt.

Diagnose

  • Malware
    Prüft die Site auf Schadsoftware. Sollte was gefunden werden, liefert Google Informationen wie die „infizierte“ Website wieder bereinigt werden kann.
  • Crawlingfehler
    Listet alle nicht gefundenen URL Ihrer Website auf. Das können URL’s sein, die geändert und ohne 301-Weiterleitung eingerichtet wurden.
  • Crawlingstatistik
    Sämtliche Crawler Aktivitäten des Googlbot werden hier dargestellt. Zum Beispiel die Ladedauer und Anzahl der gecrawlten Seiten.
  • Abruf wie Googlebot
    Hier kann man sehen wie der Googlebot die Website sieht. Es liefert auch „versteckte“ Inhalte wie z.B. von Hackern eingepflanzte Codes etc.
  • HTML –Vorschläge
    Zeigt Probleme mit Seitentiteln oder doppelt verwendete Meta-Beschreibungen an.

Google Labs
Dieser Bereich wird ständig weiterentwickelt. Das wichtigste Modul ist hier meiner Meinung nach die Website-Leistung. Diese liefert Informationen zu den durchschnittlichen Ladezeiten der Webseiten.

Benutzt ihr die Google Webmastertools? Welche Module sind für euch die wichtigsten? Welche Erfahrung habt ihr damit gemacht?

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Nov 17

Breaking Dawn Movie Poster“Breaking Dawn”, der vierte Teil der bei Teenagern angebeteten Twilight-Saga feiert zurzeit rund um den Globus Premiere. Wie wir es in letzter Zeit jedoch schon oft beobachten konnten, haben sich auch hier Hacker den Hype zu Nutze gemacht und massenweise Malware verbreitet – dieses Mal sogar äusserst erfolgreich.

Am Dienstag war es sogar als Trendig Topic auf Twitter zu lesen: “Malicious Hackers Target Twilight Fans”. Anscheinend wurde die meist sehr junge Fancommunity über falsche Suchresultate auf Viren- und Keylog-versuechte Websites gelenkt, meist über die Suchbegriffe “Robert and Kristin kissing”.

Bezüglich der SEO-Thematik ist dieses Phänomen äusserst spannend. Obwohl Google den Algorithmus ständig anpasst, wie bereits gestern gesehen, wird auf Aktualität vermehrt grossen Wert gelegt, was für Malware-Agents Tür und Tor öffnet. Wie auch bei Gaddafi’s Tod gesehen, sind Breaking News und Trending Topics dafür äusserst interessant.

Gleichzeitig erlebte Facebook diese Woche einen harten Spam-Angriff mit Gewalt- und Pornogrphie-Bildern, welche plötzlich im Newsfeed erschienen. Bisher ist noch nicht bekannt, wie genau sich der Virus verbreitet, gehen jedoch davon aus, dass eventuell Anonymous dahinter stehen könnte, welche vor kurzem den Sturz des Netzwerks am 5. November angekündigt hatten.

Am 24. Oktober schlägt Breaking Dawn dann auch in der Schweiz auf. Wie Norton bereits vorwarnt werden bis dahin weitere gross angelegte Spam und Scam Attacken erwartet, vor allem auch über Facebook. Also Vorsicht beim Anklicken von Trending Topics!

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Nov 07

Im letzten Beitrag sind wir auf das Berufsbild des Social Media-Managers eingegangen. Innerhalb der zunehmend komplexer und vielschichtiger werdenden Welt des Online-Marketings entstanden weitere Berufsbilder, unter anderem der SEO-Spezialist oder Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung.

Berufsbild SEO-Spezialist

Berufsbild SEO-Spezialist

Man kann die Statistiken konsultieren oder Mutmassungen anstellen wie viele Websites heute noch nicht wirklich suchmaschinentauglich sind. Sogar in konservativ geführten Marketingabteilungen hat sich mittlerweile das Bewusstsein etabliert, dass Suchmaschinenmarketing (SEM) ein zentrales Element im Online-Marketing darstellt. Die eigene Website muss nicht nur Usability- und Design-Aspekten genügen, sondern auch den Anforderungen der Search Enginges, hierzulade heisst das vor allem Google. Da bei der Entwicklung von Websites in vielen Fällen zwar vielschichtiges Know-How einfliesst, aber oftmals das Wissen über Funktionsweise und Merkmale der Suchmaschinen fehlt, nimmt die Zahl an Aufträgen für die Optimierung von Web-Auftritten laufend zu. Viele Firmen, Organisationen und Agenturen beschäftigen mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Suchmaschinen-Spezialisten. In vielen Fällen beinhaltet diese Aufgabe vor allem die Suchmaschinen-Werbung (SEA, AdWords). Die ständige Weiterentwicklung bei Google, Bing, Yahoo fordert aber immer mehr Know-How, zum Beispiel hat der Rollout des Farmer- resp. Panda-updates von Google etliche Websiten-Betreiber vor Probleme gestellt, dabei aber glücklicherweise auch Trickser wie Content-Farms oder Scryper Sites. Gefordert sind hier nicht nur ein gewisses Mass an technischem Wissen (u.a. auch HTML und CSS-Kenntnisse), sondern immer mehr auch eine geschickte Hand bei der Kommunikation und idealerweise auch Webpublishing-Erfahrung. (Content is King!) Und da eine Website nie fertig optimiert ist, da permanent äussere Einflüsse auf die Performance einwirken, ist der geübte Umgang mit den Analyse-Tools (z.B. Google-Analytics) ein must. Die abwechslungsreiche Tätigkeit eines Suchmaschinen-Experten wird dabei nicht selten unterschätzt und inskünftig sicherlich noch mehr Bedeutung erhalten. Nicht zuletzt auch deshalb weil immer mehr klar wird dass die Wirkung von qualitativ guten Suchmaschinen-Treffern weitaus höher ist bei weniger Kosten als z.B. der Einsatz von Display-Kampagnen mit Skyscrapern, Bannern etc., auch wenn auch man diese beiden Marketing-Disziplinen nicht direkt miteinander vergleichen sollte. (Push vs. Pull)

Das Leid des SEO-Experten!

Das Leid des SEO-Experten!

Welches sind aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungsmerkmale an einen kompetenten Suchmaschinen-Spezialisten? Beschafft ihr euch das Know-How diesbezüglich extern oder sind in eurer Organisation eigene SEO-Experten am Werk?

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Okt 12

SEO Onpage Optimierung: Mit optimalen Titeln zu besseren PlatzierungenSeit längerer Zeit ist die Gestaltung des Seitentitels ein wesentlicher und dennoch vernachlässigter Faktor für die Suchmaschinenoptimierung. Nach meiner kleinen Serie zum optimalen Content für Google, erkläre ich heute, was beim Seitentitel zu beachten ist.

Seit dem die Webbrowser die geöffneten Seiten in Tabs organisieren, führt der Seitentitel im Bewusstsein der User eine eher untergeordnete Rolle. Dabei wird gerne vergessen, dass dieser Titel genau dies ist, was ein User nach einer Suchanfrage bei Google als erstes von meiner Site sehen wird.

Da ja Google bestrebt ist, dem User die relevantesten Inhalte zur Suchanfrage zu vermitteln, spielt der Seitentitel hier eine sehr wichtige Rolle. Der User wird sich anhand des Seitentitels und der Beschreibung darunter entscheiden, ob er dem Link folgen wird oder nicht. Google möchte nun natürlich in den vorderen Rängen auch Ergebnisse präsentieren, die von den Usern weiterverfolgt werden. Habe ich nun einen Titel, der den User nicht zum Klick animiert, werde ich die Seite wohl nie in den vorderen Rängen bei Google finden.

Wenn ich mir nun die Suchergebnisse für einen beliebigen Suchbegriff bei Google anschaue, fallen mir folgende Punkte auf.

  • Mein gesuchter Begriff taucht praktisch in jedem Titel der vorgeschlagenen Seiten auf. Der Suchbegriff ist von Google auch schön fett hervorgehoben.
  • Der Suchbegriff befindet sich praktisch immer in der vorderen Hälfte des Titels, vielfach ganz vorne, als erstes Wort.
  • Die Titel werden meist in voller Länge angezeigt
  • Meist kann ich anhand des Titels erahnen, was mich auf der Seite erwartet.

Was muss ich nun beim Festsetzen des Seitentitels beachten, damit diese Kriterien eingehalten werden?

  • Der Schlüsselbegriff, mit dem die Seite gefunden werden will, gehört unbedingt in den Titel.
  • Das Keyword soll möglichst weit vorne stehen. Vielfach steht vorne erstmal der Firmenname oder gar die URL. Das gehört möglichst weit nach hinten.  Wenn der User nach einem Firmennamen sucht, wird er die Firma auch so finden.
  • Die Länge des Titels sollte 69 Zeichen nicht überschreiten. Längere Titel werden sonst von Google gekürzt. (Erkennbar an den drei Punkten hinter dem Titel in den SERPS). Lässt sich dies nicht vermeiden, sollte darauf geachtet werden, dass ab Zeichen 69 nur noch wenig relevante Informationen stehen und kein komplettes Wort über diese Zeichenzahl aus geht. Hätte sonst zur Folge, dass das ganze Wort vorher schon gekappt wird.
  • Der Titel muss unbedingt relevant zum Inhalt sein.  Die wichtigste Regel überhaupt. Man kann nicht im Titel einen Inhalt versprechen, der so nicht im Content vorhanden ist. Google wird auch immer rafinierter, solche Divergenzen festzustellen.

Meine Vermutung geht in die Richtung, dass Google in naher Zukunft die Titel in ihren Suchergebnissen selber generieren wird. Gut vorstellbar ist auch, dass sie einen ansprechenden, relevanten Titel übernehmen werden, Titel die den Ansprüchen nicht genügen aber von Google, anhand der Inhalte, selber generiert werden.

Ihr seht also, es lohnt sich ein paar Gedanken in den Titel zu investieren. Habt ihr bis jetzt darauf geachtet? Wie sehen eure Erfahrungen zu diesem Thema aus? Ich freue mich wie immer auf euer Feedback in Form von Kommentaren, „Gefällt mir“ und „+1“.

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Sep 28

Google Content optimierenHeute kommen wir zum letzten Teil, meiner kleinen Serie über den optimalen Content für Google. Im ersten Teil erklärte ich den Aufbau einer Site, im zweiten was es zu beachten gibt für die Homeseite und im dritten noch die essentiellen Dinge für die Unterseite.
Nun gibt es noch einige Tricks bei der Formatierung, die es zu beachten gibt. Egal ob Startseite oder Unterseite.

Im allgemeinen sollte der Fliesstext in handliche Abschnitte gegliedert sein und schon rein optisch leicht lesbar sein. Dies kann zwar die Suchmaschine nicht bewerten, aber wenn der User auf eine Textwüste trifft, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass er schnell wieder von der Seite verschwindet, was Google natürlich registrieren kann.

Das Ziel sollte sein, dass der Besucher einen Text auch schnell überfliegen kann, damit er schnell die für ihn relevanten Informationen findet. Hilfreich dabei sind folgende Formatierungen.

Titel

Gliedert den Text mit Titeln, und zwar mit relevanten Titeln. Wenn möglich sollten die Titel die Keywords enthalten.  So wird es für den Besucher gleich ersichtlich, wo er „seine“ Informationen findet. Der Haupttitel, und nur der, sollte immer mit H1 formatiert sein. Danach folgen weitere Untertitel, die dann mit H2 formatiert werden. Die Formatierungen sind deshalb wichtig, weil Google so diesen Text auch als Headline, oder eben als Titel, registriert.
Strikte Formatierung mit diesen Tags haben auch den schönen Nebeneffekt, dass neuerdings der 1 Platz in den Google Suchergebnissen mit dieser Struktur ausgegeben wird. Besonders schön sieht man es, wenn der erste Platz von einem Wikipedia Artikel belegt wird.

Titel richtig formatiert für Google

Man sieht unter dem Haupteintrag die vier Links, die direkt auf die H2 Titel verweisen. Bei einem Klick auf den Link, landet man also direkt beim entsprechenden Untertitel.  Für den User sicherlich eine nützliche Sache.

Fett

Wenn man die wichtigsten Keywords Fett formatiert, bedeutet dies für den Besucher eine Hilfe beim überfliegen der Texte und Google findet ja alles toll, was dem Nutzer hilft. Könnte also auch ein kleiner Vorteil sein, wird aber meist aus designtechnischen Gründen nicht angewendet.

Einzigartiger Text

Man sollte tunlichst vermeiden, Text von irgendwoher zu kopieren. Der Text muss einzigartig sein. Geht nicht nur um Copyright Verletzungen, sonder auch darum, dass Google nur den Text indexiert, der auch zuerst auf dem Netz war. Wenn ich nun einen Text, oder Teile eines Textes, kopiere, riskiere ich den Umstand, dass diese Seite nie auf Google gelistet wird oder aber dann sehr weit hinten.

So, jetzt solltet ihr eigentlich alles wissen, was wichtig ist, wenn ihr guten Content ins Netz stellen wollt. Oder habe ich was vergessen? Totalen Stuss erzählt? Eure Ergänzungen und Anmerkungen könnt ihr gerne hier in der Kommentarsektion platzieren. Hat euch der Artikel einfach nur gefallen? Kein Problem. Ich freu mich auch, wenn er geteilt, geplust oder mit „Gefällt mir“ markiert wird.

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Sep 21

Content für Google optimiertWeiter geht es mit meiner kleinen Serie über die Contentoptimierung. Nachdem ich im ersten Teil den Aufbau einer Site erklärt habe und den zweiten Teil der Startseite gewidmet habe, geht’s nun weiter mit den Unterseiten. Was ist dort zu beachten?

Obwohl die Unterseiten in der Hirarchie tiefer stehen als die Startseite eines Webauftrittes, sollten sie für den User mehr Nutzen bringen, als die Homepage. Wieso denn das? Ganz einfach. Hier ist genügend Platz, um auf ein bestimmtes Thema zu fokussieren und somit ist dies auch der Ort, wo sich der User über das gesuchte Thema Informationen beschaffen kann.  Der Idealfall ist natürlich, wenn der User, der Informationen in einer Suchmaschine über ein Thema sucht, direkt aus der Suchmaschine auf die Seite kommt und dort genau dies findet, das er sucht.

Die optimalen Unterseiten

Bei der Startseite setzt man den Fokus auf die Navigation. Anders hier auf den Unterseiten. Der Inhalt der Seiten sollte das widerspiegeln, was der Benutzer bei Google gesucht hat. Wir wollen dem Suchenden also die Informationen geben, die er braucht, ohne dass er eine erneute Seite aufrufen muss. Wenn der User das Gefühl hat, dass er hier die Informationen bekommen hat, die er sucht, wird er natürlich auch gerne auf einen weiter führenden Link klicken, um zum Beispiel einen Kaufvorgang einzuleiten.

Um die User der Suchmaschinen auf diese Unterseiten zu bringen, bedingt es, dass die Seite auch in den Suchergebnissen auftaucht. Dies möglichst auf der ersten Ergebnisseite und möglichst weit oben. Klar, aber wie bringe ich meine Unterseiten dort hin?

Wieder mal gilt „Content ist King“. Der Spruch ist zwar schon ein wenig abgelutscht, hat aber noch immer seine Gültigkeit. Der Content sollte also dem Besucher der Seite wirklich einen Mehrwert bieten. Da er ja von der Suchmaschine erfasst werden sollte, ist Text die erste Wahl. Klar kann man vieles auch mit Bildern, Grafiken, Flashanimationen oder Video erklären. Diese Medien haben aber alle den Nachteil, dass die Suchmaschine den Inhalt nicht indexieren kann. Mann muss natürlich nicht auf Grafische Elemente verzichten, allerdings sollte man darauf achten, dass sie von Informationen in Textform begleitet werden und, falls möglich mit relevanten Tags versehen sind.

Der Text selber kann ruhig mal ein wenig länger sein. Er sollte natürlich die wichtigsten Keywords enthalten, mit denen man bei der Suchmaschine gefunden werden will. Man sollte allerdings aufpassen, dass nicht zu häufig das gleiche Wort vorkommt. In letzter Zeit hat Google massiv bei der Semantik zugelegt. Während Google früher wirklich nur die einzelnen Worte „wahrgenommen“ hat, ist die Suchmaschine heute auch in der Lage, Synonyme zu erkennen und die Relevanz eines ganzen Textes, ja sogar einer ganzen Site, zu einem Keyword zu erkennen und dies in die Rankings einfliessen zu lassen.  Wenn man jetzt noch beim Thema dieser einen Seite bleibt, dann kann eigentlich nicht mehr viel passieren.

Da Google den Content gut strukturiert mag, gehe ich im vierten und letzten Teil noch auf die Metatags und die Formatierungen ein.

Wie wichtig ist euch, dass ihr wirklich relevanten Content auf eure Suchanfrage bekommt? Wie immer freue ich mich auf eure Kommentare, +1en und „Gefällt mir“‘s.

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Sep 14

Google Content optimierenLetzte Woche hatte ich eine kleine Serie gestartet, in der ich aufzeigen will, wie man seinen Webauftritt gestallten sollte, damit der Content optimal von Google indexiert wird und auch Chancen bestehen, dass man seine Site in den vorderen Rängen der natürlichen Suchergebnissen wieder findet. Nachdem ich im letzten Artikel den Aufbau und die Planung erklärt habe, geht’s heute weiter mit der Startseite.

Vielfach ist das Erste, das ein Besucher von einer Site sieht, die Startseite. Deshalb legt man sicherlich wert drauf, dass diese den Besucher nicht gerade vertreibt. Um dies zu erreichen, ist es nicht unbedingt nötig, dass der Besucher zuerst ein Sekundenlanges Intro anschauen muss, bevor er zu den gesuchten Informationen kommt. Flash Animationen sind zwar nett anzusehen, aber gerade wenn die ganze Seite in Flash daher kommt, wird es schon schwieriger mit Google. Die Suchmaschine kann die Informationen, die in die Animation eingebettet sind nur schwer indexieren.

Also wie sollte denn das aussehen?

Die optimale Startseite

Idealerweise wird also HTML verwendet. Vom Inhalt her sollte man die Seite nicht überladen. Da gilt das Moto, weniger ist mehr. Das Ziel sollte sein, dass der User auf der Homepage eine Zusammenstellung des Inhaltes der Unterseiten erfassen kann. Wenn er auf einen Blick sieht, wo er die Informationen, die er sucht, erhalten kann, wird ihn ein Klick mehr nicht stören.

Das sollte dann folgendermassen aussehen. Im Inhalt wird kurz angesprochen, welche Arten von Informationen der User finden kann. Es sollte hier kurz geschildert werden, was der eigentliche Zweck der Site ist und welche Infos den User erwarten. Es soll dem User suggeriert werden, dass er auf dem richtigen Weg zu seinem Ziel ist. Zweck sollte nicht sein, dass er alle Informationen hier findet, sondern das er über die Navigation tiefer in die Site einsteigt.

Wichtige Keywords, unter denen man gefunden werden will, sollte man entweder im H1 Titel verwenden oder noch besser in der Navigation. Sollte dies nicht möglich sein, gehören sie in den Inhaltstext. Im Titel und im Inhalt, sollte man die Keywords implementieren, die keine eigenen Zielseiten haben. Um beim Beispiel von letzter Woche zu bleiben, werden für die Möbelschreinerei  die Keywords wie Schreinerei, Möbeldesign, Einrichtungsbau etc. auf der Homepage in den Inhalt eingebaut. Keywords wie Holzstühle, Tisch, Holzschränke etc. werden eigene Zielseiten haben und somit auf eigenen Unterseiten in viel besserem Kontext untergebracht. Wichtig für diese Keywords ist der Umstand, dass sie in der Benutzerführung als Menüpunkte erscheinen. Der User wird diese auf den ersten Blick sehen und so direkt zu den Informationen kommen, die er sucht und der Roboter von Google wird den Menüpunkten folgen und so die Unterseiten auch optimal indexieren.

So viel zum Thema Homepage. Was meint ihr? Hab ich was hilfreiches vergessen? Seid ihr anderer Meinung? Würde mich über Kritik und Ergänzungen in den Kommentaren freuen. Der Artikel hat euch gefallen? Dann schnell noch auf „Gefällt mir“ oder auf „+1“ klicken.

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Sep 07

Content für Google optimiertSchon lange wird ja gemunkelt, dass Content der König ist und Inhalte immer wichtiger werden, wenn es um Suchmaschinenoptimierung geht. Dass dies so ist, steht eigentlich schon lange fest und trotzdem wird diesem Punkt vielfach viel zu wenig Beachtung geschenkt.

In meiner kleinen Serie, die ich heute starte, gehe ich der Frage nach, wie den guter Content für Google aussehen sollte.
Im ersten Teil befasse ich mich mit dem Aufbau einer Site und was dabei unbedingt beachtet werden sollte.

Am Anfang jedes Webauftritts steht ja die Konzeption. Man fragt sich, was man dem User vermitteln will, was man mit dem Auftritt erreichen will (verkaufen, informieren, präsentieren), wie das Layout aussehen soll und vieles mehr.

Gerade schon an diesem Punkt lohnen sich schon mal ein paar Gedanken, wie ich meine Inhalte strukturieren will, damit sie für die User möglichst optimal präsentiert werden. Genau, für die User und nicht für Google! Alles was die User mögen werden, wird auch Google mögen und dies wird sich später in den Rankings bei der Suchmaschine niederschlagen.

Es lohnt sich zu Begin des Aufbaus folgende Punkte zu beachten, da sie nach dem Bau der Site und der Indexierung bei Google nur schwer wieder umgestellt werden können:

Welches sind die relevantesten Informationen, die ich dem User vermitteln will?

Wenn ich also z. B. eine Site plane, für eine Möbelschreinerei, dann sind die relevantesten Begriffe nicht Stuhl, Schrank oder Tisch, sondern Begriffe wie Möbel, Schreinerei, Holzarbeiten, oder Möbeldesign.
Diese relevanten Begriffe gehören auf die Startseite. Google und die User gehen immer davon aus, dass die relevantesten Informationen auf der Startseite stehen.

Wie verlinke ich auf die Unterseiten?

Damit ich die Menüführung konzipieren kann, muss ich mir erst im klaren sein, wie ich die restlichen Informationen strukturieren will.  Dabei ist zu beachten, dass jede Unterseite, die bei Google gefunden werden soll, unbedingt zur Startseite verlinkt sein sollte. Das heisst, dass ich jede Unterseite im  Menü verlinken muss.
Bei der Verlinkung ist auch darauf zu achten, dass diese möglichst nicht zu tief erfolgt. Wenn ich nochmals das Beispiel der Möbelschreinerei nehme, könnte in der Navigation der Punkt „Möbel aus Holz“ stehen. Dieser Punkt verlinkt auf eine Unterseite, wo zum einen Informationen über Holzmöbel zu finden sind, zum anderen aber auch weiter verlinkt wird zu den einzelnen Möbelkategorien wie „Stühle“, „Tische“ oder „Betten“. Dies ist mal ein guter Ansatz, hat aber schon mal den Nachteil, dass  der Zugang zu den Produktekategorien  schon ein Klick weiter von der Homepage entfernt ist.
Dies lässt sich relativ einfach beheben, wenn man die Möbelkategorien auch auf der Startseite verlinkt. Um die Homepage nicht unübersichtlich zu machen, wäre es vielleicht eine gute Idee, dies mit Ausklapp Menüs auf dem Punkt „Möbel aus Holz“ zu lösen.
Natürlich lässt sich dies auch durch eine zweite Navigation-Bar mit den Produkteseiten oder einer Verlinkung im Footer lösen. Wege gibt es unzählige, man sollte sich aber von vornherein im Klaren darüber sein, welchen Weg man einschlagen will.

Soviel mal über die Konzeption einer Suchmaschinentauglichen Site. Nächste Woche werde ich aufzeigen, wie denn die Homepage aussehen sollte, damit sie Google auch gerne vorne in den Rankings zeigen wird.
Habt ihr Anmerkungen zu meinen Ausführungen in diesem Post? Sind die Informationen hilfreich? Wie immer freue ich mich über Kommentare, „Gefällt mir“ und „+1“en. 

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