Voll an der Zielgruppe vorbei
Mit Werbung soll immer eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden. Die Firma Eppendorf lässt eine Boy-Group ein Pipettier-Gerät besingen. Zielgruppe: Laboranten. Na ja.
Das Ziel ist relativ simpel: mit Werbung soll Absatzförderung erreicht werden. Und so ist die Werbung – in diesem Fall die Wirtschaftswerbung – ein Instrument der betrieblichen Absatzpolitik. Soweit so gut. Damit diese Absatzförderung auch erreicht wird, muss aber so einiges beachtet werden.
Werbung muss immer Aufmerksamkeit erregen. Soviel ist klar. Und dies dann idealerweise bei der zuvor definierten Zielgruppe. Kommt es nicht zur gewünschten Aufmerksamkeit, so hat die Werbung auf allen Ebenen versagt. Denn nur durch besagte Aufmerksamkeit, kann die Zielgruppe letztlich zur Kaufentscheidung motiviert werden.
Und so existiert in der Werbung ein breites Spektrum an Strategien und Inszenierungen, um das an die Zielgruppe zu bringende Produkt anzupreisen. Vor allem auch im Online-Bereich.
Von Boygroups und Pipettier-Systemen
Einen Versuch, ihr Produkt an den Mann – oder in diesem Fall an die Frau – zu bringen, hat die Firma Eppendorf gemacht. Eppendorf ist ein Unternehmen der Biotechnologie und entwickelt, produziert und vertreibt Systeme für die Life-Science-Forschung für den Einsatz in Laboren weltweit. Eine etwas trockene Materie, um diese zu bewerben. Sollte man meinen. Nun Eppendorf macht das Beste daraus. Nebst einem ansprechenden Internetauftritt, Online-Spielen und –Wettbewerben, ist die Unternehmung auch bei Facebook, Twitter und Youtube vertreten.
Und: um die jüngste Pipettier-System anzupreisen, liess sich Eppendorf etwas Ungewöhnliches einfallen. Fünf mehr oder weniger knackige Jungs besingen als klassische Boygroup in einem Musikvideo eine junge Laborantin. Gesungen wird von einem neuartigen, vollautomatischen Pipettier-System, mit dem natürlich alles besser wird. Kein mühsames Pipettieren mehr bis in die Nacht hinein. Die besungene holde Blonde hätte wieder mehr Freizeit. Weiter singen die fünf dann auch im Refrain von DNA, RNA, Proteinen und Zellkulturen.
Nebst dem Musikvideo kann auf der Internetseite der Soundtrack als MP3 oder als Ringtone fürs Handy herunter geladen werden. Der Songtext steht als PDF zur Verfügung. Und es existieren sowohl eine umfassende Wallpaper-Gallery mit Bildern der Boygroup sowie eine Making of-Gallery zum Video. Weiter kann bei Gefallen das Video direkt an Freunde weiter empfohlen werden.
Sicher mal eine witzige und ungewöhnliche Werbe-Idee für ein solches Produkt. Doch natürlich drängt sich hier ganz schnell die Frage auf, ob Eppendorf damit die Zielgruppe auch erreicht. Denn es ist schon fraglich, ob sich Menschen, die in einem Labor beschäftigt sind, von einer Boy-Group angesprochen fühlen. Denn das Konzept einer solchen zielt ja in erster Linie auf die Teenie-Generation ab. Von daher bleibt hier nur als abschliessendes Urteil: zwar mal etwas anderes, aber eben voll an der Zielgruppe vorbei.
Und was glaubt Ihr, erreicht Eppendorf damit die Menschen, die mit dieser Werbung hätten angesprochen werden sollen?



The audiences of today are technically savvy. When it comes to a media like TV or video, most know how to get what they want, when they want it… and will watch it on the device of their choice. Much of the file sharing technology used to make this possible, such as bit torrent, has been under direct attack by Hollywood under banner of Piracy. But in many aspects, Hollywood is trying to kill the very thing that it has created.
Of course this is also known as Piracy, and Hollywood has spent an enormous amount of money fighting this technology. Perhaps piracy should not be feared and fought, rather harnessed. After all, a downloaded TV show using a file-sharing technology like bit torrent can enjoy the widest distribution, and the most eyeballs possible. And what is more, this hyper-distribution system gets more efficient the more it is used. How does this work in the market place? How does Hollywood make money with free?






Über die klassischen Banner und über dessen Zukunft haben wir bereits in unserem Blog berichtet. Neben immer tieferen Klickraten machen Banner-Blocker den Einsatz von Bannern immer fragwürdiger.
Social Ads nennt sich die neue Werbeform. Und auch hier steht die Interaktion mit dem Besucher im Vordergrund. Er wird nicht mit einem Flash-Banner in seinem Surf-Fluss unterbrochen. Social Ads versuchen die Aufmerksamkeit des Besuchers über einen relevanten Content zu erlangen.
Vor einer Woche habe ich hier 

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