Mrz 19

We Made ItCrowdfunding heisst eigentlich “Schwarmfinanzierung”. Der Schwarm besteht aus Gönnern, Fans, Mitglieder einer Community etc. All diese Menschen helfen dann zusammen, ein Projekt zu finanzieren. Als Anreiz wird oft mit einer originellen Entschädigung gelockt. In den USA gibt es bereits diverse erfolgreiche Crowdfunding Plattformen, welche zu finanzierende Projekte vorstellen. Nun sind in der Schweiz die ersten 2 Crowdfunding Plattformen live gegangen:

Wemakeit.ch und 100-Days.net

Vor wenigen Wochen starteten die ersten 2 schweizer  Crowdfunding-Plattformen: Wemakeit.ch und 100-days.net. Hinter Wemakeit steht die Ernst Göhner-Stiftung, das Migros Kulturprozent und die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Auf Wemakeit.ch sind momentan mehrere Projekte online. Und zwar aus diversen “Sparten”: Musik, Architektur und Publikationen.

100-days.net wird von Romano Strebel und Christian Klinner betrieben. Jene kreative Köpfe, die vor jahren den erfolgreichen Szenenführer Ron Orp auf die Gasse schickten.

Und, hat’s geklappt?

Ja. Bereits wurden einige Projekte erfolgreich finanziert: Mit Angelina und der Million Dollar Hengst konnte sich eine Theatergruppe ein orignielles Bühnenbild finanzieren. Oder die Band «Death by Chocolate» kam dank Crowdfunding zu ihrem ersten interaktiven Musikvideo!

Beide Plattformen finanzieren sich über Abgaben. Diese betragen umd die 5%. Wemakeit hat einen Business-Plan und möchte in 3 Jahren profitabel sein. Das Team von 100-days.net finanziert sich selber.

Es geht auch ohne Plattform

Es geht aber auch ohne Plattform. Dies bewies der Musiker Christian Fischer aus Rüthi (ZH): Seine Fans halfen mit , die CD für das Künstlerduo Tim & Puma Mimi zu finanzieren. Auf der Website des Labels rief er zur Spendenaktion auf. Und das Originelle daran: Alle, die die CD bis zum 14. März vorbestellten, werden namentlich im Booklet also Co. Producer erwähnt.

Oder ebenfalls ganz aktuell: Der Film Iron Sky, welcher in wenigen Tagen im Kino anläuft, wurde nicht nur von mehreren Produktionsfirmen finanziert, ein Teil der Finanzierung wurde via Crowd Funding generiert. Auf der Webseite Ironsky.net wurde zum Spenden aufgerufen. Dadurch kam fast 1 Mio Euro zusammen, also 8% des Budgets.

Ob mit oder ohne Plattform. Crowdfunding ist in den USA bereits sehr verbreitet. Viele Filme, Musikprojekte und journalistische Reportagen wurde mithilfe von Crowdfunding finanziert. Und auch in der Schweiz wird sich dies durchsetzen und Crowdfunding wird einen festen Platz in diversen Budgetsplanungen finden.

Hier ein Link zu einer Liste mit weiteren Crodfunding-Plattformen: leanderwatting.de.

Und was haltet ihr vom neuen Phänomen “Crowdfunding”?

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Mrz 16

Ob dies unter Betrug läuft oder nicht – das kann ich nicht beurteilen da ich kein Jurist bin. Dreist ist es allemal. Sehr dreist. Aber alles schön der Reihe nach:

Am Mittwoch erhielt ich eine harmlose Message auf WhatsApp:

SMS Dienst Swisscom

Komisch daran war lediglich, dass kein Name, sondern nur eine Nummer als Absender genannt wurde. Also fragte ich kurz und knapp nach: “Wer bist du?”

Darauf kam heute Mittag eine noch merkwürdigere Antwort:

SMS Dienst Swisscom

Und dann der ganz grosse Hammer:

SMS Dienst Swisscom

Ich sollte also ein SMS an die Kurznummer 420 senden und so in einen teuren Abodienst gelockt werden. Frech!

Ein gutes Beispiel für schlechtes Community Management.

Eine Anfrage bei Swisscom ergab folgendes: Hinter diesem Message Terror steckt die Firma Terrifix mit Firmensitz in Zug. Eine Recherche auf der Terrifix Website zeigte: Diese Firma betreibt mehrere derartige SMS-Dienste.

Darauf hin wandte ich mich an deren Kundendienst. Dieser konnte mir jedoch nicht sagen welcher Datenbank sie meine Nummer entnommen haben! Und erst recht nicht wer mich auf WhatsApp so perfide angemailt hat.

Ich hoffe derartige Marketingmethoden werden öfters publik gemacht oder juristisch geandet. Nur so können wir uns wehren.

Was haltet ihr von derartigen ‘Tricks’ ? Habt ihr auch schon solche Nachrichten erhalten?

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Mrz 15

Am 30. März werden alle Seiten definitiv auf das Timeline-Format umgestellt – wir haben darüber geschrieben. Hier gebe ich ein paar Tipps, wie ihr eure Page sehr einfach mit Apps aufpeppen könnt.

Sauber F1 TeamDie Apps werden unterhalb des Bannerbildes angezeigt. Die Reihenfolge der Apps kann selber bestimmt werden – bis auf den Foto-Tab. Dieser bleibt Fix an erster Stelle und zeigt jeweils das aktuellste Foto an.

Natürlich könnt ihr eigene Apps programmieren, rsp. iFrames mit einer Breite von 810 Pixel einbinden. Aber es gibt gute vorprogrammierte Apps, die ihr mit wenigen Klicks einbinden könnt.

Hier 3 Beispiele:

1. Youtube Channel auf FB einbiden

Mit der App von Involver könnt ihr euren Youtube Channel mit wenigen Klicks in eure Facebook Page integrieren.

2. Twitter auf Facebook einbinden

Auch für Twitter bietet Involver eine App an. Damit könnt ihr euren Twitter Feed auf der Facebook Page einbinden. Allerings sind die Tweets 4h verzögert. Nur wer einen Pro Account löst kann die Tweets live anzeigen lassen.

3. FAQ Tab

fb-520 bietet eine gute App um ein FAQ Tab auf der Facebook Page einzubinden.

Tipp: Die Anwendungen posten zwar meistens ein eigenes “Titelbildchen” für den App-Reiter rsp. Tab. Diese könnt ihr allerdings jeweils austauschen und so eure Page individueller gestalten rps. branden.

Was haltet ihr von der neuen Facebook Timeline für Business Pages?

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Mrz 12

Pinterest scheint in letzter Zeit in aller Munde  zu sein, doch wissen die meisten Unternehmen nicht wirklich, was damit anzufangen ist. Dass ein Modelabel oder Lebensmittelhersteller auf Pinterest ein potentielles Publikum findet, scheint auf den ersten Blick klar. Doch welche Möglichkeiten haben Firmen aus anderen Branchen? Was kann Pinterest überhaupt und wieso lohnt es sich, auf einem weiteren Netzwerk präsent zu sein? Wir sind noch zu keinem abschliessenden Fazit gekommen, möchten aber im folgenden einige Punkte aufzeigen, welche eine Pinterest-Präsenz durchaus lohnenswert gestalten können.

Was ist Pinterest – eine Kurzzusammenfassung: Auf Pinterest können Fotos und Videos als sog. Pins veröffentlicht, und in Pinboards sortiert werden. Eine Mischung zwischen Favoritenbildung, Blog und Scrapbooking. Followers können Nutzern, sowie einzelnen Pinboards (je nach Interessengebiet) folgen. Folgt man einem Pinboard, erscheinen diese Pins im eigenen Newsfeed. Pins können geteilt und mit “Gefällt mir” markiert werden. Mehr zum Thema gibt’s hier: http://pinterest.com/about/

5 Gründe für Pinterestst-Auftritte von Unternehmen

1.Traffic generieren

Jeder Pin auf Pinterest wird mit einem Link hinterlegt. Wer also ein Foto eines Produkts pint, welches sich auf der eigenen Website befindet, bietet dem User die Möglichkeit, über den Pin die Seite zu besuchen. Wedding Republic, eines der ersten Unternehmen, welches sich aktiv mit Pinterest beschäftigte, vermeldete einen Besucherzuwachsc von 75% in den ersten 30 Tagen. Heute wird der Zuwachs wohl etwas geringer ausfallen, trotzdem ist es eine positive Positionierung. Einzige Downside aus der SEO-Perspektive: Die Links sind no-follow.

2. Pinterest als “Online Store”

Ein alternativer Approach ist es, Pinterest als eine Art Online-Store zu nutzen. Die Idee dahinter? Ich stelle mein Produkt auf Pinterest, mit einem Link in der Beschreibung (“buy here”), welcher direkt zum Online-Verkaufspunkt führt. Users verbreiten daraufhin das Bild mit der Beschreibung.

3. Wettbewerbe

Was auf Facebook und co. schon lange passé ist, kann bei Pinterest (vorläufig noch) problemlos angewendet werden.  Die Idee ist simpel: Ich poste ein Board mit der Aufschrift “Wettbewerb”, poste 5 Bilder, zum Beispiel von neuen Produkten darin und fordere User auf, für ein Bild zu stimmen, indem sie auf “like” klicken. Unter allen Teilnehmern wird das beliebteste Produkt verschenkt. Die Möglichkeiten sind unzählig und die Guidelines werden ein solches Vorgehen bestimmt nicht mehr lange erlauben. Daher jetzt einsteigen!

4. Exklusive Pinterest-Angebote für Followers

Auch Specials können noch über Pinterest verbreitet werden. Als Beispiel könnte ein Gutschein für Fans gepinnt werden, welcher ausgedruckt oder auf dem Handy 10% Rabatt auf ein bestimmtes Produkt vor Ort gewährt. Eine gute Strategie, um Online-Fans in die “Real World” zu locken. Auch in Form von QR-Codes eine Möglichkeit.

Weiter könnten auf diese Weise Eintrittskarten für Events verschenkt werden. Die ersten 15 Likes werden auf die Gästeliste gesetzt usw.  Hier heisst es kreativ sein.

5. Kundenfeedback einholen

Zwar eine etwas unspektakuläre und fast offensichtliche Funktion, jedoch in diesem Fall spannend. Wie oben erwähnt könnte man durch “likes” abschätzen, z.B. welche Produktefarbe beim Publikum am besten ankommt. Vorausgesetzt natürlich, das wirkliche Zielpublikum befindet sich auf Pinterest. Ein Hello-Kitty Ferrari verbreitet sich zwar auf Pitnerest gut, doch im Laden…?

Grundsätzlich gilt, wie bei allen Netzwerken: Herausfinden, wer die Anspruchsgruppen sind, Abonnenten nicht mit Pins überfluten und nicht auf Anhieb zu viel erwarten. Dann klappt’s auch mit Pinterest!

Zum Abschluss hier noch ein Pinboard mit Pins zum Thema Pinterest für Business: http://pinterest.com/pinterestbiz/. Happy Pinning!

Welche Erfahrungen hast du mit dem Netzwerk gemacht? Glaubst du in die Zukunft von Pinterest? Was würdest du abonnieren? Was würde dich interessieren? Hast du kreative Umsetzungen entdeckt?

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Mrz 05

Eher kurz und bündig wurde letzte Woche der Wechsel von den alten Seiten-Profilen auf die Timeline für Facebook-Seiten angekündigt, was einige Seitenbesitzer ins Rotieren brachte. Auf den ersten Blick scheinen alte Strategien und Konzepte auf dem neuen Design komplett zu versagen. Nun heisst es also “think outside the box” oder “think outside of Facebook”. Die kreativen Ideen haben in den Anfangsphasen grosses Potential. Und so sieht das ganze aus:

Was ist neu? Am offensichtlichsten ist wohl das Cover-Bild. Eine Marke hat dort die Möglichkeit, sich in voller Breite grafisch zu präsentieren (851 x 315 Pixel). Wie zu erwarten war, gibt es jedoch auch für das Cover-Foto strenge Richtlinien. Nicht erlaubt sind Preise und Kaufinformationen, Kontaktinformationen, Referenzen zu Facebook-Funktionen wie “Gefällt mir” oder “Teilen” und jegliche Handlungsaufrufe wie “Jetzt kaufen” usw. Zudem dürfen auch dort keine geistigen Eigentumsrechte Dritter verletzt werden. Trotz der Einschränkungen kann das Cover-Foto kreativ genutzt werden um die eigene Marke zu präsentieren und mehr Fans zu generieren.

Das Profilbild wurde dafür drastisch reduziert und besteht nur noch aus einem Quadrat mit einer Grösse zwischen 180 x 180 bis 32 x 32 Pixeln. Lange Profilbanner an der Seite sind somit nicht mehr möglich. Spezielle Grafiken müssen somit zwingend ins Cover-Foto eingebaut werden. Wie wir jedoch bereits bei der Timeline von Privatprofilen gesehen haben, können diese zwei Bilder in Kombination sehr kreativ eingesetzt werden.

Eine weitere zentrale Veränderung betrifft die Apps und somit alle Features die damit verbunden sind. Nicht mehr  möglich ist es ein Welcome-Tab einzurichten und somit mit Fan-Gating und co. die Fanzahl zu steigern. Ein Fan-Gating ist zwar grundsätzlich noch einbaubar, funktioniert zurzeit jedoch nicht einwandfrei und ist auch nicht allzu sinnvoll, wenn die Application nicht auf der ersten Seite angezeigt wird.

Die Apps stehen neu oben unter dem Cover-Foto und nicht mehr an der Seite. Es können maximal 4 angezeigt werden, die restlichen werden durch ein aufklappbares Fenster angezeigt. Die Apps können durch eine grössere Grafik beschildert werden, was wiederum grössere Gestaltungsfreiheiten bietet.

Als eines der wichtigsten Funktionen scheint mir die Möglichkeit, Posts hervorzuheben und in ganzer Breite anzuzeigen, sowie diese oben zu fixieren. Hiermit kann trotz fehlendem Welcome-Tab darauf Einfluss genommen werden, was der User als erstes sieht.

Nun, klingt alles spannend. Doch was passiert mit den alten Designs? Am 30. März werden alle Seiten definitiv auf das Timeline-Format umgestellt, inklusive ihrer Apps. Grundsätzlich kann mit den alten Designs weitergearbeitet werden. Diese werden als schmales Fenster zentriert angezeigt. Eine längerfristige Anpassung ist jedoch auf jeden Fall zu empfehlen.

Wir werden wohl in den nächsten Wochen einige Erfahrungen machen, wie die Timeline einerseits von den Usern angenommen wird, andererseits wie sich das neue Design auf das Nutzungsverhalten auswirken werden. We will keep you posted…

Welche Erfahrungen hast du mit dem Chronik-Design gemacht? Hast du spannende Designs entdeckt? Bist du auf Probleme gestossen? Denkst du, das Design wird von Facebook nochmals angepasst?

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