Tumblr vs. WordPress – Macht Tumblr das Blog-Rennen?
Wenn ich jemanden in meinem Umfeld nach einem Blogging-Service fragen würde, käme bei den meisten bestimmt als erste Antwort WordPress, vielleicht noch gefolgt von Blogger by Google. Nur wenige habe sich bei uns bisher mit der Plattform Tumblr auseinandergesetzt, welcher im Moment in den USA boomt. Diese Woche hat Tumblr jedoch auch bei uns Schlagzeilen gemacht: Mit über 20 Millionen Blogs hat der Service WordPress überholt, obwohl WordPress schon 4 Jahre länger besteht.
Zugegeben, ein Direktvergleich der Anbieter ist etwas gewagt. Erstens werden viele WordPress-Blogs nicht beim Service selbst gehostet, und wurden bei dieser Auswertung gar nicht mitgezählt. Zweitens bietet Tumblr eine weitere Dimension an, welche über einen reinen Blogging-Service hinausgeht: ein soziales Netzwerk. Doch auch auf dieser Ebene brilliert der Service und landete an erster Stelle der “5 Social Networks on the Rise”.
Was genau ist jedoch Tumblr eigentlich und was macht es so spannend? Ich kann mich noch gut an die Anfänge von Facebook erinnern. Ich hatte meinen süssen MySpace-Account, worin ich Stunden für die Gestaltung investiert hatte und war gar nicht begeistert von dem kühlen, blauen Antlitz des Neuankömmlings. Lange forderte die Facebook-Community eine Möglichkeit, Profile zu gestalten, doch Facebook blieb bei den Standardfarben.
Tumblr setzt nun bei unserem Bedürfnis nach Selbstdarstellung an. Wie bei den meisten Blog-Services kann der Blog beinahe unbegrenzt verändert werden, mit hunderten von Skins und einem HTML-Editor. Dazu kommt jedoch, dass ich mich mit der Tumblr-Community vernetzen kann. Wie bei Twitter kann ich anderen Usern folgen und erhalte deren Updates auf meiner Pinnwand. Ich kann Posts meiner Followings direkt “liken” und mit einem Klick auf meinem Blog veröffentlichen, alias “rebloggen”. Diese Features machen es einem neuen Blogger viel einfacher, sich in der Community zu etablieren.
Schaut man sich Tumblr an setzt bei den meisten der “Apple-Effekt” ein: Man will es auch haben, weiss aber noch nicht so genau, wofür man es braucht. Wie und ob sich der Service jedoch auch bei uns etablieren wird, werden wir in den nächsten Monaten sehen. Ich bin auf jeden Fall auf den Zug aufgesprungen, und hab mir meinen eigenen Tumblr-Account erstellt.
Benützt du WordPress oder einen anderen Blogging-Service? Würdest du Tumblr verwenden? Was gefällt dir am Service, was nicht? Glaubst du, die Plattform könnte Erfolg haben bei uns? Was fehlt dir an den bisherigen Services?




Es ist noch nicht lange her, da war MySpace die Nummer eins unter den Social Networks. Inzwischen verliert die Firma, die zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehört, gegenüber Facebook immer mehr an Boden.
Weihnachten 1992. Mein grosser Bruder bekam damals seinen ersten PC geschenkt. Klein-Christina (6) war natürlich sofort Feuer und Flamme für das technische Gerät. Als man sich dann später ohne komplizierte Umwege ins Internet einwählen konnte, war es sowieso um mich geschehen. Eine grosse Liebe, die jetzt schon 18 Jahre andauert.
Das Social Media Plattformen Menschen zusammen bringen steht sicher ausser Frage. Man bleibt mit vielen in Kontakt und tauscht sich bequem aus, sended live feeds aus dem täglichen Leben, statt verstaubte E-Mails schreiben zu müssen. Soweit so gut. Dennoch will ich ein bisschen genauer unter die Lupe nehmen wie sozial und nah wir uns denn wirklich sind.
Es geschah im Frühjahr 2007. Damals machte sich eine junge Crew von webbegeisterten Menschen auf, das Web zu revolutionieren. Sie setzten sich das Ziel, eine Schweizer Community-Plattform im Stile von (damals) 



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