Jan 12

gowalla2008 war es Facebook. 2009 war es es Twitter. Und was kommt 2010? Dienste wie Gowalla sollen der Trend von morgen sein. Gowalla was?

Gowalla kombiniert ein soziales Netzwerk mit einem virtuellen Stadtführer. Beantworten wir beim Microblogging-Dienst Twitter in 140 Zeichen die Frage „Was passiert gerade?“, geht es bei Gowalla um „Wo bist du gerade?“. Es braucht lediglich einen Klick und schon ist der eigene Standort auf Gowalla – und auf Wunsch gleichzeitig auch automatisch auf Twitter und Facebook – bekanntgegeben.

Das funktioniert so: Ich bin in der Stadt unterwegs und suche nach Inspiration. Wo gehe ich heute Abend Essen? Wo gibt es guten Kaffee? Oder wo ist etwas grad Aktion? Plattformen wie Qype sind da schön und gut – aber dort weiss ich nicht, was meine Freunde gerade machen, wo sie hingehen! Was also tun, um an diese Infos zu kommen? Gowalla auf dem Smartphone installieren, registrieren und los geht’s.

Mein Handy zeigt mir fortan an, wo meine Freunde derzeit sind und welche Orte – auch Spots genannt – sich in meiner Umgebung befinden. Komme ich in ein Cafe oder Restaurant, “checke ich ein”, um meine Freunde zu benachrichtigen, dass ich gerade dort bin. So sind meine Freunde über meine Lieblingslocations informiert – und ich kann neue Leute kennenlernen.

Ein spielerisches Element kommt noch dazu: Gowalla-Mitglieder tragen virtuelle Gegenstände mit sich herum. Die Palette reicht vom Becher Kaffee über Küchengeräte bis zur Maske. Diese “Items” können am aktuellen Standort eingetauscht werden gegen solche, die jemand vorher dort deponiert hat. Interessant ist das besonders dann, wenn sich besonders wertvolle Gegenstände gelegentlich in reale Dinge umtauschen lassen – ein weit offenes Feld für virale Aktionen.

Aber: Erstmal ist Gowalla einfach wieder ein Dienst mehr. Und Geotagging hatten wir doch schon mal – erinnern wir uns an Plazes. Mitteilen, wo ich grad bin, kann ich mit der neuen Geo-Tagging-Funktion von Twitter auch, wenn mein Client diese Funktion unterstützt. Ob die gute Umsetzung von Gowalla und die Spielchen mit den Items für den ganz grossen Durchbruch reichen werden, muss sich wohl erst noch weisen.

Zur Zeit pusht Gowalla alle paar Minuten eine Standortmeldung auf mein iPhone. Ob es in ein paar Wochen immer noch so sein wird? Was haltet ihr von der Idee? Und wie lange seid ihr schon dabei?

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Nov 03

Man schlendert durch ein Möbelhaus und findet da eine Tischchen, dort ein Regal und drüben auch noch einen schönes Sideboard. Was nun? Einfach drauflos-kaufen und hoffen, dass das neu erstandene Möbelstück dann schon – irgendwie – zum Rest der Einrichtung passt? IKEA probierte mit der „Einrichtungskamera“ mal was ganz neues.

Die Strategen des schwedischen Möbelhauses IKEA haben das Problem natürlich längst erkannt. Das Überwinden der Kaufbarriere „Vorstellungskraft“. Dafür entwickelte man eine Applikation für das Mobiltelefon, mit der es möglich ist, Möbel mittels der integrierten Handycam in den eigenen häuslichen Räumen zu betrachten. Der Kunde wählt aus dem in der „IKEA Einrichtungskamera“ gespeicherten Einrichtungen sein gewünschtes Möbelstück aus, aktiviert die Handykamera und kann nun auf dem Display seines Handys das Möbelstück im Raum positionieren.

IKEA Einrichtungsplaner

Leider handelt es sich bei der „Einrichtungskamera“ des Möbelkonzerns nur um einen „Use-Case“, der von Februar bis August 2009 in Deutschland lief. Verbreitet wurde die Applikation per Bluetooth Säule in den IKEA-Läden, durch einen SMS-Download (WAP) und auf der Webseite von IKEA Deutschland.

Endlich ein Best-Practice-Beispiel, dass ich mir in der Realität durchaus vorstellen kann. Denn was gibt’s schlimmeres, als ein Möbelstück nach Hause zu schleppen um dann festzustellen, dass es doch nur so halb zur vorhandenen Einrichtung passt?

Fändet ihr solche “Einkaufs-Entscheidungshilfen” sinnvoll und würdet ihr sie nützen? In welchen anderen Konsumgebieten könntet ihr euch eine solche Applikation vorstellen?

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Sep 08

Apples Goldgrube: Der iPhone-App-StoreWas wäre das iPhone ohne die in Apples App Store erhältlichen Zusatzprogramme? Studien zeigen, dass der Durchschnittsnutzer ganze 65 Apps auf seinem iPhone installiert hat – und damit Apple Unmengen von Geld in die Taschen spült.

Mit einer Studie wollte die Firma AppsFire herausfinden, wie viel einzelne Kunden im App Store für Applikationen ausgeben – und hat dabei durchaus erstaunliches festgestellt. So gaben die 1200 befragten Nutzer des hauseigenen Dienstes an, durchschnittlich fast 80 Dollar für Applikationen auszugeben. Ganze 65 Zusatzprogramme sind auf den iPhones der Freaks durchschnittlich installiert, für die es im Durchschnitt rund 1,56 Dollar zu berappen gilt. Sieben Prozent der Nutzer gaben allerdings an, sie hätten keine kostenpflichtigen Zusatzprogamme installiert, sondern würden nur kostenlose Programme nutzen. Die “Gratis-Nutzer” haben dann aber auch deutlich weniger Programme auf ihrem iPhone. Typischerweise seien das weniger als 20 Apps, heisst es in der Studie.

Die “Downloaderitis” der iPhone-User spült aber auch Unmengen von Geld in die Taschen von Apple. So soll das Unternehmen laut einem Bericht von ‘Apple Insider’ monatlich rund 200 Millionen US-Dollar mit seinem App Store einnehmen – pro Jahr stolze 2,4 Milliarden Dollar. Auch wenn die Zahlen von ‘Apple Insider’ auf einer anderen Studie beruhen, eines scheint klar: Apple hat mit dem App Store eine wahre Goldgrube erschaffen.

Wieviele Apps habt ihr auf eurem iPhone installiert? Wie viele davon sind kostenpflichtige Programme? Und: Wie viel Geld gebt ihr für eure Zusatzprogramme aus?

(Photo: CC/Steve Rhodes)

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Sep 01

Greenbooks Hotelbuchung Augmented RealityZwar ist “Augmented Reality” (AR) nichts wirklich neues, denn bereits Ende der 90er Jahre wurde die Technik für technische Anwendungen, Medizin und auch Architektur verwendet. Das Konzept fand 1994 sogar in einem Roman des US-Autors William Gibson Verwendung. Mit der immer stärkeren Verbreitung von Smartphones könnte nun aber der Durchbruch von AR kurz bevorstehen.

Wenn uns technische Hilfsmittel mehr zeigen als die Natur hergibt, spricht man von “Augmented Reality”. Auch wenn uns der Begriff noch etwas schwerfällig über die Lippen kommt – technisch ist er mit modernen Handys relativ einfach umzusetzen, alles was es braucht, ist eine Kamera, ein GPS-Empfänger, ein Rechner und ein Bildschirm. Und funktionieren tut es bereits. Zum Beispiel mit der Applikation Layar, die derzeit nur für Googles Betriebssystem Android verfügbar ist. Layar legt über das von der Kamera aufgenomme Bild einen Layer, der weitere Infos zu den in der Kamera etwa sichtbaren Gebäude oder ähnlichem anzeigt.

Wikipedia, Wohnungen, Nationalparks
Wer mit seinem Handy und gestartetem Layar etwa durch die Stadt Zürich läuft, kriegt so etwa Informationen aus Wikipedia, flickr oder Brightkite auf dem Bildschirm angezeigt. In anderen Ländern ist man da schon bedeutend weiter und kann viele weitere, speziell auf den lokalen Markt angepasste Layer nutzen. So kann in den Niederlanden oder Deutschland etwa nach freien Wohnungen gesucht, in Spanien der Nationalpark Las Torunes erkundet oder in Japan nach Verkehrsverbindungen gesucht werden.

Für die Schweiz gibt es, und das erstaunt, bisher keinen einzigen Layer. Dabei wären auch hier die Möglichkeiten sehr vielfältig. Das meint auch Marteen Lens-Fitzgerald, Co-Founder von Layar auf meine Anfrage. Layar stellt dazu eine offene API zur Verfügung und würde sich über Developer aus der Schweiz freuen. Aber offensichtlich ist “Augmented Reality” noch nicht in der Schweiz angekommen. Dabei gäbe es doch auch bei uns allerlei lokales zu erkunden, oder?

Und das iPhone?
Und wer sich nun wundert, warum iPhone-Benutzer für einmal das Nachsehen haben und auf offizielle “Augmented Reality”-Apps warten müssen: Schuld ist Apple. Der Konzern aus dem amerikanischen Cupertino hat es bisher nämlich noch nicht erlaubt, Applikationen zu verkaufen, die auf die Kameraschnittstelle zugreifen.

Trotzdem: Erste Programmierer haben es offenbar geschafft, via Update ihrer Applikation die Sperre von Apple zu umgehen. So gibt es seit kurzem etwa eine App der französischen Firma Presselite, die das Streckennetz der Londoner Busse und der Pariser Metro anzeigt und daneben Informationen über Sehenswürdigkeiten, Geschäfte und Restaurants einblendet. Und auch der amerikanische Empfehlungsdienst Yelp hat mittels eines Updates seiner App eine derartige Funktion in sein Programm geschmuggelt. Beide Anwendungen zeigen jedoch keine Daten für die Schweiz an.

Was haltet ihr vom Konzept der “Augmented Reality” auf dem Handy? Mehrwert oder einfach nur Spielerei? Eure Meinungen sind gefragt!

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Jun 26

Was verändert sich zurzeit massiv in unserem Umgang mit Informationen? Weshalb verzeichnet YouTube seit einer Woche 400% mehr mobile Uploads?

post-election-kenya-kiberaWährend den politischen Unruhen in Kenia (2008) sassen wir zeitweise im Guesthouse in Nairobi fest – dummerweise genau zwischen dem Kibera-Slum und dem von den Slumbewohnern anvisierten Demonstrationsplatz. Meute und Schüsse waren zu hören. Besonders verunsichernd die Mediensperre: keine Infos mehr am TV.

Aber ich hatte meinen HTC TyTN II dabei – unser Fenster zur Welt. Es war nicht nur für Telefonate zur Botschaft von Nutzen, sondern auch als Quelle für News von CNN oder dem EDA. Auch dann, als wir wegen blockierten Strassen per Flugzeug aus der Stadt flohen: mitten im “Busch” war CNN verfügbar. Das Internet ist zunehmends in unserer Tasche.

Internet in der Tasche: jetzt für alle
Damals (2008!) wurde ich noch als Freak angeschaut, mit dem HTC im Guesthouse-Garten – heute ist der iPhone Mainstream. Andere Hersteller müssen sich daran messen, daran wachsen. Es kommen laufend Modelle auf den Markt, die mit Web-Funktionen punkten müssen (Bspw. Nokia N97). Nach und neben dem iPhone werden Smartphones mit dem Google-System Android eine starke Rolle spielen.

htc-heroiPhone und Android setzen neue Massstäbe
Ich hatte über den mittlerweile erfolgten Android-Start in der Schweiz geschrieben. Es geht weiter: im Juli kommt HTC Hero. Das teflonbeschichtete Phone ist intuitiv gebaut und lässt sich leicht für den geschäftlichen bzw. privaten Einsatz optimieren. Mobiles Internet ist nicht mehr nur für Business. Im Apple Store Zürich beobachtet man Gruppen von Über-50-Jährigen bei kostenlosen iPhone-Schulungen. Mobiles Internet verändert die Gesellschaft.

 

Smartphones – smart genug für 90% unserer Computeraufgaben
E-Mails lesen und versenden, Fotos hochladen, Facebook checken, Musik hören, YouTube surfen, Termine koordinieren, Skypen und sogar Dokumente bearbeiten – das geht immer besser direkt am Mobiltelefon. Wofür müssen die Leute heute noch an einem warmen Sommerabend an den PC? Genau: nur noch zum Gamen.

Websites müssen auch mobile Versionen bereitstellen
Dies hat Auswirkungen auf die Anforderungen von Websites – wer eine Website betreibt, die nicht auf Mobiltelefonen funktioniert, steht heute wesentlich schlechter da als vor einem Jahr (aber noch besser als in einigen Monaten). Google erbringt einen Beweis für das veränderte Benutzerverhalten: seit dem Verkaufsstart des neuen (videofähigen) iPhones vor einer Woche, sind die Uploads von Mobiltelefonen um 400% gestiegen.

Hast du schon Erfahrungen gemacht mit Websites, die positiv/negativ auffallen beim Aufruf via Mobiltelefon? Wie hat dein Mobiltelefon dein Surfverhalten (PC vs. mobil) verändert? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen. Die Kommentarsektion ist offen.

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Jun 09
Das neue iPhone 3G S

Das neue iPhone 3G S

Die Marketingstrategen des amerikanischen Computerherstellers Apple haben es einmal mehr geschafft. Geschickt gestreute Gerüchte über ein neues oder günstigeres iPhone, mögliche neue Funktionen, und keinerlei Bestätigungen oder Dementis seitens Apple haben die Erwartungen an die gestrige Keynote anlässlich der Worldwide Developers Conference (WWDC) in San Francisco fast ins Unermessliche steigen lassen. Auch Zeitungen, Online-Portale und Blogs machten sich zu (un-) freiwilligen Helfern und schrieben sich bereits im Vorfeld die Finger wund.

Und die Gerüchteküche sollte Recht behalten: Ganz am Ende seiner Keynote präsentierte Apple-Marketingchef Phil Schiller tatsächlich ein neues iPhone: Das iPhone 3G S. Mehr ‘S’ also Speed soll es dank der Unterstützung von HSDPA haben und so Surfgenuss mit maximalen 7,2 Megabit/Sekunde bieten. Die Kamera verfügt nun über drei Megapixel Auflösung, verfügt (endlich) über einen Autofokus und kann neu auch Videos aufnehmen. Auch die Laufzeit der Batterie wurde massiv verbessert. So soll es nun möglich sein, bis zu 9 Stunden via WLAN zu surfen (mit HSDPA rund 5 Stunden). Die Möglichkeit, das iPhone mit Sprachbefehlen zu steuern, ein digitaler Kompass und die Möglichkeit nun auch MMS-Nachrichten mit dem Kulthandy zu versenden, runden die augenfälligsten Neuerungen ab.

Das bisherige, “alte” iPhone 3G mit 8 GB Speicher bleibt ebenfalls auf dem Markt und mutiert zum Billighandy. Schlappe 99 Dollar soll das Modell – zumindest in den USA – kosten. Doch auch das neue iPhone 3G S, das in der Schweiz am 19. Juni auf den Markt kommen soll, hat das Zeug zum Preisbrecher. Amerikanische AT&T-Kunden sollen für das 16-Gbyte-Modell 199 Dollar, für das 32-Gbyte-Modell 299 Dollar zahlen müssen. Wieviel die Geräte in der Schweiz kosten sollen, bleibt offen, denn weder Orange noch Swisscom haben ihre Webseiten bisher aktualisiert. Und Apple macht wie immer auf Geheimniskrämerei: Die Preise will man erst am 19. Juni bekannt geben.

Eine Revolution ist das neue iPhone sicher nicht, es kann einfach alles ein bisschen besser. Nur: Reicht euch dieses „bisschen besser“ für einen Umstieg auf die „Speed“-Version? Oder genügt die Leistung des „alten“ 3G?

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Mai 06

Kyte auf dem iPhone

Branded kyte Channel auf dem iPhone

Der Schweizer Dani Graf startete mit kyte.tv als einer der ersten einen Webservice um User Generated Video als eigenen TV Kanal zu senden – zunächst klar ausgerichtet auf den Mobile Markt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bzgl. der Annahme von einer reinen Mobile Applikation hat sich kyte.com, mit Büros in San Francisco und Zürich, zu einem ausgereiften und erfolgreichen System gemausert.

Wie Studien belegen, ist das meistgenutzte Thema im Social Media Segment das ansehen und verbreiten von Videos. Somit also eine gute Voraussetzung um Services rund um das Thema WebTV anzubieten. Im  Dezember 2006 startete kyte.tv unter der Leitung von CEO Dani Graf, doch die Hürden einer reinen Mobile Applikation waren hoch. Im gegensatz zu dem Asiatischen Markt wie Japan, China oder beispielsweise Indien, wo viele Internetnutzer in Ermagelung von PCs alles über das Handy machen, ist der reine Mobile Boom in Europa und USA für viele noch nettes Beiwerk.

Um diese Anlaufschwierigkeiten zu mildern, wurde das System auch als Web und Mobile Web Applikation bereitgestellt, wodurch man nichts mehr auf dem Handy installieren musste. Möglich wurde wie Weiterentwicklung auch durch die angenehme Finanzspritze in Höhe von 5,6 Millionen USD vom spanischen Telekom Anbieter Telefonica im Dezember 2007.

Was ist kyte.com?
Einfach gesagt, ein Service für Jedermann, um seinen eigenen WebTV Kanal zu erstellen und in eigene Webseiten einzubinden, respektive über Mobile zu verteilen. Dabei bietet der Service auf kyte.tv nach einer einfachen Registrierung die Möglichkeit den eigenen Kanal zu erstellen und Fotos, Videos oder Webcam Aufnahmen hinzuzufügen. Für eine einfache Handhabung gibt es sogar das kyte Studio, einen drag-and-drop Editor mit dem man durch drei kurze Schritte zum Broadcaster wird. Das ganze ist kostenlos, einzig das kleine kyte logo im player muss man in Kauf nehmen.

kyte Studio - mit wenigen Klicks zum eingenen TV Channel

kyte Studio - mit wenigen Klicks zum eingenen TV Channel

kyte als Unternehmensservice
Da der Schweizer an sich ja mit Geld umegehen kann, gab es von Anfang an auch ein Konzept mit dem Geld verdient werden kann, anstatt Web 2.0 Gerecht  erstmal Millionen zu verbrennen bis man sich kaufen lässt – oder der letzte das Licht ausmacht. Unternehmen können den Service als branded application nutzen und so ihre Unternehmens- kommunikation auf das nächste Level heben. Dabei ist die Handhabung im Prinzip genauso einfach wie die kostenlose Version, bietet allerdings bedeutend mehr Möglichkeiten, inklusive eigener API Umgebung. Focussiert bleibt kyte.com weiterhin auf den Mobile Markt als Verbreitungskanal und die Services, im Speziellen für das beliebte iPhone, wurden enorm ausgebaut.

Bei diesem bezahlten Modell geht es weniger um die Einspielung von Werbefilmen (was natürlich möglich ist), sondern um einen Mehrwert für den Nutzer, den das Unternehmen bereitstellt – in einem TV Kanal der durch die eigene Gestaltung keinen Hinweis mehr auf kyte.com gibt. Dabei sind die Kosten auch passabel, die Pakete kosten zwischen 150 und 300 USD im Monat in der Premium Version, darüber gibt es noch das Professional Paket, worüber sich die Seite preislich ausschweigt.

Meines Erachtens nach ein wirklich guter Schritt hin zum WebTV – für den Enduser als kostenlose Version, für Unternehmen als hervorragende Möglichkeit unkompliziert die Kommunikation über den hauseigenen TV Channel zu erweitern. Bis der focussierte Mobile Bereich sich auch hierzulande durchsetzten wird, dauert es sicher noch. Das aber schon nächstes Jahr nach Schätzungen 4 Mrd Handys weltweit genutzt werden macht Dani Graf Hoffnung – zu Recht! Was sind Eure Erfahrungen und Meinungen zu kyte.com und WebTV?

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Apr 27

kooaba-logoKooaba hat eine innovative Kampagne für die Automatenbetreiberin Selecta lanciert. Sie bringen modernste Technologie in den “Bahnhofsalltag” hinein. Wir haben mit Marc Steffen, Marketing & Sales Manager bei kooaba über die Kampagne gesprochen.

Sam Steiner: Bevor wir die Selecta-Kampagne genauer anschauen – wer oder was ist kooaba, eine Werbeagentur?

Marc Steffen: kooaba ist Anbieter einer Technologie zur Bilderkennung über Mobiltelefone. Sie erlaubt die Verbindung von physischen Objekten mit digitalen Informationen über die Handykamera ohne den Einsatz von zusätzlichen Codes oder Tags. Wir bieten solche Services sowohl im B2B- als auch B2C-Bereich an.

Aus den Medien hat man schon von eurer Filmplakat-Suchmaschine gehört. Wie kann diese Technologie denn nun von euren Kunden genutzt werden?

Unsere visuelle Suchmaschine liefert anhand eines Handy-Fotos relevante Zusatzinformationen zum fotografierten Objekt. Unsere Datenbank enthält bereits Infos zu hundertausenden von DVDs und CDs. Brands und Verlage können so statischen Print oder Produkte interaktivieren und mit Zusatzinformationen aber auch Gewinnspielen, Coupons, Votings bis hin zu direkten Kaufmöglichkeiten verlinken.

Selecta-AutomatZur neuen Selecta-Kampagne: Wie interaktiviert Selecta ihr Sortiment? Wie läuft die Promotion aus Sicht des Teilnehmers ab?

Der Teilnehmer hat die Aufgabe, mit dem Handy sein Lieblingsprodukt aus dem Automaten zu fotografieren und das Foto zur Erkennung an kooaba zu senden. Dabei stehen ihm zwei Kanäle zur Auswahl: MMS oder E-Mail. Als Feedback erhält der Nutzer eine auf das Produkt bezogene Teilnahmebestätigung. Als attraktiven Anreiz zur Teilnahme verlost Selecta einen brandneuen Peugeot 207.

Gibt’s auch eine Smartphone-Applikationen zu dieser Kampagne (iPhone & Co.)?

Wir bieten neben den softwareunabhängigen Kanälen MMS und E-Mail eine kostenlose kooaba Search Applikation fürs iPhone an. Über die Anwendung lassen sich wie erwähnt Filmplakate, DVDs und CDs fotografieren und relevante Zusatzinfos abrufen. Weitere Smartphones unterstützen wir in Kürze ebenfalls.

Im Fall der Selecta-Kampagne sind die Produkte nur über MMS und E-Mail verlinkt.

Was genau will Selecta erreichen?

In erster Linie eine Beschäftigung der Konsumenten mit ihrem Sortiment. Über diese Promotion entsteht dank der visuellen und interaktiven Komponente ein intensiver Markenkontakt mit ihren Produkten. Davon profitieren wiederum die Lieferanten.

Viele Teilnehmer löschen die Produktfotos nach dem Versand nicht sofort. Jede weitere Durchsicht der Fotos erzeugt wertvolle, zusätzliche Markenkontakte. Weiter können wir Marktforschungsdaten liefern, indem wir ausweisen, wie oft welches Produkt von den Konsumenten fotografiert wurde bzw. welche bei der Promotion am beliebtesten sind.

MarsWo seht ihr weitere Einsatzmöglichkeiten für ein solches System in Zukunft?

Neben Medien wie DVDs, CDs, Games und Bücher über unsere visuelle Suche sehen wir die Zukunft in der Möglichkeit vom mobilen Abruf zusätzlicher Produktinformationen im Retail. Konsumenten können über ein einfaches Foto einer Produktanzeige oder einer realen Verpackung über ihr Handy zeit- und ortsunabhängig zusätzliche Informationen über das Produkt abrufen und es direkt kaufen. Damit wird ein echtes und intuitives One-Click-Shopping möglich und jede Werbefläche zum Point of Sale.

Weiter bildet Bilderkennung die Brücke von physischem Print zu relevanten digitalen Zusatzinformationen im Verlagsbereich. Ohne dass Codes oder Tags in Zeitungen und Magazinen abgedruckt werden müssen, können bestehende Layouts einfach und schnell über Bilderkennung interaktiviert werden.

Wir arbeiten derzeit an einem weiteren spannenden Produkt, das wir anlässlich des MobileMondays am 12. Mai an der Orbit präsentieren werden.

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Mrz 23

unijob-iphoneWie sieht Jobsuche 2.0 aus? Das können andere wohl besser beantworten als wir. Im Kundenauftrag haben wir jedoch eine Job-Applikation für iPhone entwickelt, das kostenlos in iTunes erhältlich ist und schon diverse positive Echos ausgelöst hat. Probiert es aus!

Universal-Job reagiert auf die neue Mobilität
Vor einigen Jahren veränderten die Online-Stellenportale die Landschaft im Stellensuche-Gebiet. Heute sind es iPhone & Co., die die Grenzen zwischen online und offline schwammig machen und Informationen direkt dorthin liefern, wo das Leben sich abspielt. Universal-Job hat diese Veränderung früh erkannt.

Funktionen für die Stellensuche
Als Einstieg wird eine Liste der neusten Jobs angezeigt. In der Detailansicht wird die Stelle näher beschrieben. Man hat die Möglichkeit, direkt mit dem Personalberater zu sprechen. Interessante Jobs können als Favoriten gespeichert werden. Weiter liefert die Suche gezielt Arbeitsstellen nach Kategorie (KV, Informatik, Bau, …), Region (Grossraum Zürich, Mittelland, …) oder nach Suchbegriff gefiltert. Daneben erfährt man auch GPS-unterstützt, welche Universal-Job-Filialen in der Gegend ihren Sitz haben. Diese Adressen kann man als Kontakte ins Adressbuch übernehmen, direkt anrufen, anmailen oder einen Routenplan mit Google Maps anzeigen.

Fazit: nützliches Tool für unterwegs
Wer abends im Restaurant erfährt, dass ein Freund am Arbeitsort unzufrieden ist – oder selbst eine Stelle sucht, wird diese Applikation ganz praktisch finden. Da wir zunehmends zu Hause mit unseren Smartphones spielen, wäre eine Arbeitswegberechnung von der aktuellen GPS-Position aus eine ganz glatte Ergänzung.

Habt ihr die Applikation getestet? Was denkt ihr darüber? Kennt ihr andere Apps aus ähnlichen Gebieten? Welche zusätzlichen Funktionen könntet ihr euch für ein Job-App vorstellen? Werden Firmen solche Apps bauen müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen?

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Feb 26

mobile-omMit dem Erscheinen von Handys, die immer mehr den mobilen Gebrauch des Internets in den Vordergrund stellen, stellt sich die Frage, wie sich das Onlinemarketing in Zukunft weiterentwickeln wird. Da die Internetuser in nächster Zeit immer mehr Wert auf den mobilen Gebrauch legen werden, schadet es sicherlich nichts, wenn man sich heute schon Gedanken darüber macht, wie sich diese Zielgruppe in Zukunft bewerben lässt.

Mit dem Erscheinen des iPhone von Apple, den neuen Handys auf Grundlage der Android Plattform oder des neuen Nokia N97, wird sich auf dem Onlinemarketing Sektor einiges verändern. Auch die vermehrte Nachfrage nach Netbooks wird sich sicherlich in diesem Bereich niederschlagen.

Da diese Geräte in der Regel meist GPS unterstützen, wäre es theoretisch möglich, zu jedem Zeitpunkt zu erfahren, wo sich das Gerät genau befindet. Dies bedeutet, dass mit einer entsprechenden Applikation, der Internetuser genau die Werbung zugespielt bekommen könnte, wenn er sich geographisch am richtigen Ort befindet.

In einem Praxis Beispiel würde dies so aussehen: Der User ist auf einem Shoppingbummel in der Stadt. Wenn er nun zum Beispiel länger als 10 Sekunden vor dem Schaufenster einer Boutique steht, könnte eine Meldung auf seinem Display erscheinen, die ihm einen Rabatt auf bestimmte Labels dieser Boutique zusichert. Um den Kunden sofort in den Laden zu ziehen, könnte dieser Gutschein natürlich auch zeitlich z.B. auf eine Viertelstunde limitiert werden.
Der potentielle Kunde zieht es nun vor, nicht auf dieses Angebot einzugehen. Da er noch Lebensmittel einkaufen muss, wird er in das Geschäft eines Grossverteilers gehen. Der Grossverteiler registriert, dass ein Kunde das Geschäft betreten hat, der die Applikation dieses Supermarktes installiert hat. Da diese Applikation nur läuft, wenn der Kunde Teilnehmer des Kundenbindungsprogrammes ist, kann er vom Grossverteiler direkt identifiziert werden. Über die History der bisherigen Einkäufe, kann er nun leicht feststellen, wo die Interessen des Kunden liegen. Nun kann die Person direkt auf ihrem Handy zielgerichtet beworben werden.
Das Ganze wäre natürlich technisch noch einfacher zu handhaben, wenn die mobilen Geräte mit RFID ausgerüstet wären. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies nicht lange Zukunftsmusik bleiben wird.

Jetzt fragt man sich natürlich, welcher Internetuser wird sich auf so etwas einlassen. Im Moment werden sicherlich alle abwinken. Wie sieht das aber aus, wenn z.B. der Handy Provider keine Gesprächsgebühren mehr verlangt, wenn das Handy für solche Werbung freigeschaltet wird? Ich bin überzeugt viele mobile Internetuser werden da schon mal schwach werden. Auch für die Handyprovider öffnet sich hier vielleicht ein interessantes Geschäftsfeld.

Wie seht ihr die Zukunft für mobile User? Ist dieses Szenario für euch eher beängstigend oder haltet ihr es für realistisch? Wie stellt ihr euch die mobile Zukunft vor?

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