Feb 20

Eine Werbeagentur vermittelt Stellvertreter auf Facebook. Man stelle sich vor, man ist im Spital oder in den Ferien, Flitterwochen etc. Und das eigene Facebookprofil ist am verweisen. Damit das nicht passiert gibts jetzt die App Socialsitter.net.

Aus verschiedenen Charakteren kann man sich ein Profil aussuchen. Zum Beispiel gibts da Tom, der Fitnesscoach, oder Renate die Hausfrau und Mutter. Diese Charakteren posten dann stellvertretend Statusmeldungen, Links und Likes. Obwohl man also eigentlich weg ist, lebt das eigene Profil.

Dahinter steckt die Werbeagentur Kolle Rebbe. Ob diese App wirklich ernstgemeint ist kann ich also nicht abschliessend sagen.

Was sicher ist, immer mehr Menschen erkennen das Potential einer online Community. Entweder für sich selbst oder für das Unternehmen. Und mittlerweile stellen auch grosse Schweizer Unternehmen für Social Media Ressourcen zur Verfügung wie eine aktuelle Studie der HWZ (Hochschule für Wirtschaft Zürich) zeigt.

Das kennen wir ja von den Promis. Obwohl viele Prominente selber Twittern, haben nicht wenige dafür eine Agentur engagiert: Lukas Podolskis Twitter Account zum Beispiel wird von einer Agentur betreut.

Kann sich jemand vorstellen, jemand anders für sich twittern zu lassen?

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Feb 17

JavaScript FrameworksEgal ob es sich um komplexe Business Lösungen oder einfache Formulare handelt, stehen heute für die Realisierung von Web-Lösungen sehr mächtige Frontend Libraries zur Verfügung. Dabei spart man nicht nur Zeit und Geld bei der Umsetzung, sondern stellt gleichzeitig auch sicher, dass die Lösung technisch korrekt daherkommt – sofern man die wichtigsten Tipps und Tricks einhält.

Wenn man sich auf die 5 wichtigsten JavaScript Frameworks konzentriert (jQuery, ExtJS, Prototype, MooTools, YUI), kann man sagen, dass alle die folgenden Merkmale besitzen:

  • Ajax Support
  • Element Selektoren
  • DOM Durchwanderung
  • DOM Manipulation
  • Event Handling
  • JSON
  • Cross-Browser Kompatibilität

Welches Framework aber soll ich dann im eigenen Projekt verwenden?

Nach Auflistung der Stärken der einzelnen Libraries sollte es einfacher fallen sich für die am besten geeignete Library zu entscheiden:

  • jQuery beinhaltet nur einen kleinen Satz von User Experience (UX) -Verbesserungen; User Interface (UI) -Komponenten können nur durch die zusätzliche Einbindung des jQuery UI Frameworks bewerkstelligt werden
  • Protoype: Beinhaltet keine zusätzlichen UI-Komponenten oder UX-Verbesserungen. Diese können aber durch die Einbindung  des Frameworks Script.aculo.us hinzugefügt werden
  • Mootools beinhaltet ebenfalls keine UI-Controls, sondern nur in Verbindung mit MooTools.More
  • YUI und ExtJS beinhalten eine grosse Anzahl von vorgefertigten UI-Komponenten, sogenannten Widgets, die Out-of-the-Box verwendet werden können

Der Nachteil an den Komplettlösungen YUI und ExtJS ist, dass die Ressourcen sehr gross werden können und so einen Abstrich bei der Ladegeschwindigkeit im Browser hingenommen werden muss. Und das Customizing, also die individuelle Erweiterung von Komponenten, ist bei diesen beiden Lösungen komplexer als bei den anderen drei Frameworks.

Zusammenfassend kann zum Einsatzgebiet der einzelnen Frameworks gesagt werden:

  • jQuery und Prototype eignen sich hervorragend zur Erweiterung von grafischen Web-Oberflächen
  • ExtJS und YUI sind die beste Wahl, wenn applikatorische Lösungen gebaut werden
  • Mootools ist stark bei Animationen und grafischen Gestaltungen

Dass es aber auch durchaus sinnvoll sein kann, zwei unterschiedliche Frameworks in ein und derselben Lösung zu verwenden, haben wir beim Projekt Blacksocks gezeigt: Hier wird für die Administrationsoberfläche im CMS G3 ExtJS, auf der normalen Webseite aber jQuery verwendet.

Die genannten Frameworks bieten auch Versionen für mobile Plattformen. Diese beinhalten vorgefertigte UI-Komponenten, die das Verhalten von nativen Apps klonen.

Die wirtschaftlichen Aspekte beim Einsatz von JavaScript Frameworks sind auch vielfältig:

  • mehr Zeit für Kundenbedürfnisse, da Problematiken wie z.B. Crossbrowser-Kompatibilitäten eliminiert werden können
  • Konzentration aufs Wesentliche
  • Erleichterung in der Programmierung dank vielen modularen Out-of-the-Box Features
  • Wiederverwendung auf allen Ebenen, so z.B. im Mobile Bereich
  • hohe Qualität für Kundenlösung, da für jedes Bedürfnis ein Plugin oder Widget vorhanden ist
  • Innovation ohne Investitionen, da diese durch grosse Communities getrieben werden
  • schnelleres Time-To-Market

Was habt ihr für Erfahrungen mit JavaScript Frameworks gemacht? Kennt ihr noch weitere erwähnenswerte Frameworks? Lohnt es sich überhaupt als Entwickler Kenntnisse in mehr als einem oder zwei Frameworks zu haben, oder lohnt es sich Spezialisten für jede Sprache zu haben?

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Feb 10

Seit Jahren wird Linux als das Betriebssystem der Zukunft gepriesen. Im Serverbereich ist Linux sehr präsent. Und mit dem Linux Derivat Android auch auf den Smarphones. Auf den Heimrechnern schaffte Linux jedoch nie den grossen Durchbruch. Bis jetzt: Die Marktforscher von Netmarketshare berichten, dass seit August 2011 der Marktanteil von Linux bei den Desktop-Betriebssystemen konsequent über 1,0 Prozent liegt. Seit September 2011 steigt die Zahl der Linux-Installationen auf Desktop-Rechnern sogar fortlaufend an. Im Dezember 2011 soll Linux auf 1,41 Prozent aller Desktop-Maschinen installiert gewesen sein.

Ich habe mich vom keimenden Linuxfieber anstecken lassen und bin selber mit Ubuntu 11.10 unterwegs. Auf der Webseite Ubuntuusers.de findet man alles: Downloads, Tipps und ein Forum. Und diese Version begeistert. Ich habe mir Ubuntu auf meinem Lenovo installiert. Bis auf die WLAN Karte lief von Anfang an alles. Und beim WLAN Problem half mir jemand im Ubuntuforum weiter: Innerhalb von 2h hatte ich eine Antwort rsp. Lösung auf mein Problem. Das schafft kein kommerzieller Kundensupport. Weder langes Warten in einer Telefonhotline noch lästiges Anstehen an einer Genius Bar. Nach zig Jahren DOS, Windows und 2 Jahren Apple habe ich nund meine grosse Liebe endlich gefunden.

Die meisten Programme unter Linux unterscheiden sich kaum mehr von ihren Windows-Versionen oder Entsprechungen. Äußerst komfortabel ist, dass so gut wie alles vorinstalliert scheint. Selbst wenn etwas fehlt, ist die Nachinstallation von Programmen oder Codecs zur Darstellung von Videos ein Kinderspiel. Apps können einfach via Ubuntu Software Cennter mit einem Klick runtergeladen werden. Alle meine unter Windows angelegten Dateien (Texte, Bilder, Filme etc.) sind zugänglich und nutzbar.

Spotify LinuxUnd seit ich herausgefunden habe, dass es sogar einen Spotify (Preview) Client für Linux gibt, habe ich gar keinen Grund mehr um Windows zu starten.

Ubuntu: Keine Viren, keine störenden Updates, und kein lästiges Rebooten mehr. Ubuntu läuft absolut stabil und macht genau das was ich will und kann – meiner Meinung nach – locker mit OSX von Apple mithalten. Mit dem Unterschied: Ubuntu selber und alle Programme darauf sind gratis.

Was halten sie von Linux auf Home Rechnern?

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Feb 06

Facebook

Facebook plant den Börsengang. Dieser Schritt wird über 1000 Mitarbeiter zu Millionären machen. Zuckerberg selber ist bereits Dollar-Milliardär, jetzt wird er auch noch Steuer-Milliardär. Mark Zuckerberg muss nach dem Börsengang von Facebook wohl 1,5 Milliarden Dollar an den Fiskus zahlen. Die kalifornische Regierung schmiedet bereits Investitionspläne.

Aus diesem Anlass hier einige eindrückliche Zahlen zu Facebook:

  •  Facebook ist die zweitbestbesuchte Website der Welt.

Nur noch Google.com verzeichnet mehr Besucher. (Quelle: Alexa.com)

  • 85% der Internetznutzer haben einen Facebook Account.
  • 74% der Internetnutzer nutzen Facebook täglich.
  • 41% der Menschen haben mindestens 1 mal in ihrem Leben einen Link, Video oder eine Story über einen Brand auf Facebook geteilt

Die Leute möchten über sie oder ihren Brand sprechen. Sie möchten ihre Inhalte auf Facebook teilen, geben sie ihnen einen Grund dafür, bieten sie Inhalte an. Inspirieren sie die Menschen.

  • 66% der Facebook Nutzer mit über 100 Freunde haben mal eine Fanpage eines Brands “geliked”.

Facebook ist in den Medien allgegenwärtig. Aber hätten sie trotzdem solch eindrückliche Zahlen erwartet?

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Feb 02

Viele Unternehmen betreiben mittlerweile ein Facebook Page. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass nur wenige die Möglichkeiten einer Facebook-Fanpage ausnutzen. Klar, das Wichtigste ist eine aktive Community rsp. ein gutes Community Management. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten. Es muss ja nicht gerade ein komplexer Facebook-Onlineshop sein, ein einfacher Landing-Tab macht ihre Page interssanter und individueller. Hier eine Kurzanleitung wie sie einen sogenannten Landing Tab erstellen können:

1. Anwendung erstellen

Einen Tab erstellen Sie unter diesem Link. Damit sie Anwendungen erstellen können müssen sie sich als Facebook Developper registriert haben. Im nun folgenden Dialog geben wir der App einen aussagekräftigen Namen. Der Name ist nur für interne Zwecke wichtig, ihr solltet aber trotzdem einen aussagekräftigen Namen vergeben, damit ihr bei mehreren Apps, die ihr vielleicht später für weitere Tabs erstellen werdet, nicht den Überblick verliert. Danach folgt wie üblich “Terms of Use” und ggf. ein Captcha.

2. Anwendung richtig einstellen

Oben könnt ihr ein Bild für ein Icon einfügen. Sollte das Bild größer als 16×16 pixels sein, so wird es zugeschnitten und umgewandelt. Danach unten nur den “Seitenreiter” auswählen und folgende Daten eintragen:

Facebook Landing Page

Hier können sie den Tab Namen eingeben, der dann tatsächlich für den Tab auf der Facebook-Fanseite genutzt wird. Bei Page-Tab URL die Adresse zur erstellten HTML- oder PHP-Datei eigeben. Dieses File (Breite ist fix: 520 Pixel) wird dann im iframe auf der Facebook-Fansite dargestellt. Wichtig: Es muss auch ein Link zu einem File mit SSL-Unterstützung eingegeben werden. Diese HTTPS-Adresse wird inzwischen von Facebook aus Gründen der Sicherheit zwingend gefordert. Wer kein Geld für ein SSL-Zertifikat ausgeben möchte findet unter diesem Link eine kostenlose Möglichkeit für Speicherplatz mit SSL-Unterstützung.

3. Tab auf Facebook-Fanseite freischalten

Hier der Muster-Link für die Freischaltung:

https://www.facebook.com/dialog/pagetab?app_id=MEINE_APPID&display=popup&next=MEINE_URL

Dieser muss natürlich angepasst werden:

Für MEINE_APPID die ID der App eingeben und für MEINE_URL die URL angeben, welche bei Page Tab URL (siehe Bild oben) gewählt wurde.

Diese Muster-URL sollte dann so aussehen:

https://www.facebook.com/dialog/pagetab?app_id=1234567890&display=popup&next=http://meinedomain.de

Mit dieser URL könnt ihr dann eure App der Page hinzufügen: URL einfach im Browser eingeben und auf den Button “Der Seite hinzufügen”. Das war es!

4. Einstellungen auf der Fanpage selber:

Nun muss dieser Landing Tab noch als Standard Tab definiert werden, damit dieser auch als erstes Angezeigt wird, wenn ein neuer Fan die Page besucht:

Facebook Start SeiteSoviel zur Erstellung eines FB Landing Tabs. Bei Fragen helfen wir ihnen gerne weiter, benutzen sie dazu einfach das Formular rechts und kontaktieren sie uns.

Was sind ihre Erfahrungen mit einem FB Landing Tab?

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Jan 27

Customer Journey – zu Deutsch „die Reise des Kunden“ – gilt als einer der Trends für das laufende Jahr. Im Online-Bereich ist damit der Weg des Kunden von der ersten „Begegnung“ mit dem Online-Anbieter bis zur Conversion – also dem Kauf oder der Kontaktaufnahme – gemeint.

Beispiel eines Customer Journey

Die Analyse der Kundenreise – auch 360° oder Kunden- und Kaufprozess-Analyse genannt – erfolgt mittels spezieller Tools. Google Analytics ist eines davon. Ich habe bereits im November in meinem zweiteiligen Blog-Post über Multi-Channel-Trichter die Möglichkeiten aufgezeigt, wie man das Zusammenspiel mehrerer Werbemassnahmen für eine Erhöhung der Conversion nutzen kann.

In solchen Analysen dreht sich vieles um die Berührungspunkte, auch „Touchpoints“ genannt, die der Kunde durchläuft. Die Online-Bewertung u.a. über Suchmaschinen, Google AdWords, Social Media oder Mobile-Apps kann man effizient – auch technisch betrachtet – realisieren.

Anspruchsvoller wird es, wenn man auch Offline-Berührungspunkte auswerten will. Inserate in Print-Medien, Plakate, TV, Kino oder Ladenlokale und Ausstellungen sind deutlich komplexer in der ganzheitlichen Beurteilung der Customer Journey. Aber zum Glück für die Marketingfachleute findet immer mehr eine Verschmelzung von Online und Offline statt. Fernsehen wird immer häufiger an Online-Geräten geschaut, QR-Codes helfen in Inseraten oder auf Produkten und Bilderkennungssoftware liefert auch nützliche Daten zurück. Durch gezielte Aktionen in Ladenlokalen oder Ausstellungen, verrät der Kunde seine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer und schon ist wieder ein Touchpoint vorhanden, der analysiert und ausgewertet werden kann.

Letztendlich kann damit der Werbeeinsatz optimiert und die Effizienz der Conversion beurteilt werden. Damit wird die Customer Journey ein nützliches Instrument für die Marketinganalyse.

Wohin geht die Zukunft?

Oft enden beim Kauf oder bei der Kontaktaufnahme die Analysen und Auswertungen. Meiner Meinung nach ist die Reise des Kunden hier aber nicht zu Ende. Auch der ganze Kundenservice danach, die Sendungsverfolgung (Track & Trace der Post), Retouren, Reparaturen oder Garantiefälle sind meiner Meinung nach genau so wichtige Berührungspunkte. Mit diesen Erkenntnissen lässt sich die Customer Journey auch mit quantitativen, qualitativen und subjektiven Erkenntnissen ergänzen. Diese übergreifende Analyse kann als Customer Journey Map visualisiert werden. Wird es im richtigen Umfang genutzt, sind Unternehmen in der Lage das eigene Portfolio an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen und die Kundenzufriedenheit damit zu steigern.

Es gibt eine Vielzahl von Geschäftsprozessen – nicht nur im E-Commerce – die so ausgewertet werden können. Auch bei E-Procurement, E-Government oder E-Learning (die Liste ist natürlich nicht abschliessend) ist Customer Journey wichtig.

Analysierst Du die Customer Journey? Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Verwendest Du Google Analytics oder ein anderes Tool?

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Jan 26

Pinterest Logo

Pinterest – das neue Social Network polarisiert. Und das zu Recht. Mit wenig Aufwand findet man sich sehr schnell zurecht und begreift umgehend die Grundfunktionen. Pinterest ist meiner Meinung nach die Innovation, die ich eigentlich von Google für Google+ erwartet hätte. Wie funktioniert Pinterest?

Anmeldung:

Zuallererst muss man – wer hätte das gedacht -  sich anmelden. Allerdings kann man sich momentan nur bei Pinterest anmelden, wenn man eine Invitation kriegt. Leute die bereits bei Pinterest registriert sind können Invitations versenden, oder ihr könnt euch selber eine Invitation über diesen Link bestellen. Bei mir dauerte es allerdings eine ganze Woche, bis ich die Einladung erhielt.

Bei der Anmeldung muss man entweder einen Twitter- oder Facebookaccount mit dem Login verlinken. Diese Verlinkung kann aber nachträglich wieder entfernt werden.

Funktionalität:

Pinterest ist ein soziales Netzwerk mit welchem virtuelle Pinnwände erstellt werden. An diese Pinnwände können Bilder-Kollektionen, Videos etc.  mit Beschreibungen angeheftet werden. Diese können öffentlich oder privat abgespeichert werden. Die Idee hinter Pinterest ist der gemeinsame Austausch über verschiedene Hobbys, Interessen und Einkaufstipps mithilfe virtueller Pinnwände.

Die meisten Pinnboards widmen sich bestimmten Themen. Dazu kommen die sozialen Funktionen. Man kann den Pinnwänden von Freunden folgen oder gar zusammen Pinnwände bewirtschaften. Für die Viralität sorgen Funktionen wie der ♥-Button oder der Repin rsp. Resharebutton.

Das TIME Magazine wählte Pinterest zu den “50 besten Websites” des Jahres 2011.

Wird Pinterest das neue Facebook?

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Jan 25

Access on MegauploadNachdem letzte Woche der File-Sharing-Anbieter Megaupload vom FBI vom Netz genommen wurde, kocht die Gerüchteküche weltweit. Niemand weiss so genau, welche Dienste eigentlich legal arbeiten und wer vielleicht sogar als nächstes vom Netz fliegen könnte. Auch der Schweizer Anbieter RapidShare wird in diesem Zusammenhang häufig genannt. Doch wer arbeitet legal und was genau ist überhaupt erlaubt in der Schweiz?

Die rigorose Abschaltung von Megaupload kam für viele Nutzer überraschend. Nicht nur der Service wurde vom Netz genommen, auch User, welche über den Service private Dateien speicherten und teilten, haben keinen Zugang zu ihren Files mehr. Über Twitter beschwerten sich tausende darüber und viele sehen den Akt des FBI als ersten Schritt in Richtung SOPA und PIPA, wonach File Sharing in den USA offiziell geahndet werden könnte (mehr Informationen dazu hier). Doch was genau darf man eigentlich in der Schweiz?

Megaupload hatte einen Server in Virginia, was dem FBI den Eingriff ermöglichte. International gesehen hat jedoch jedes Rechtssystem immer nur nationale Gültigkeit, das heisst was in den USA verboten ist, muss in der Schweiz nicht zwangsläufig auch illegal sein. File Sharing an sich ist in der Schweiz nicht verboten. Es werden jedoch im Gesetz klare Grenzen gesetzt:

Bisher erlaubt ist das Herunterladen von geschütztem Material zum persönlichen Gebrauch, auch wenn der Upload illegal erfolgt ist. Zudem darf man geschützte Dateien mit Personen teilen, mit welchen man eng verbunden ist. Weiter dürfen geschützte Dateien in einen Passwort-geschützten Bereich geladen werden. Vor allem hier bewegen sich Plattformen wie RapidShare und co. auf dünnem Eis.

Die laufende Diskussion veranlasste RapidShare zu einem Statement, wonach sie versicherten, dass ihr Service zu 100% legal sei. Nach RapidShare führt die Problematik von Megaupload vor allem auf ein Downloadvergütungssystem zurück, welches eine hohe Anzahl Downloads belohnt, was das aktive File Sharing zusätzlich anheizen kann. Zudem versicherte RapidShare, dass sie einen völlig legalen Service anbieten würden, welcher rigide gegen Urheberrechtsverletzungen vorginge. Trotzdem besteht auch bei RapidShare die Gefahr, dass Dateien über Google öffentlich zugänglich werden, auch wenn dies nicht im Sinne des Anbieters ist.

Wie sinnvoll Aktionen wie die Schliessung von Megaupload sind, lässt sich hier unter ein grosses Fragezeichen stellen. Sollten SOPA und PIPA abgesegnet werden, werden wir uns noch vielen solchen Situationen gegenüber gestellt sehen, auch hier in der Schweiz. Ob dies das richtige Handling der Problematik ist, ist fragwürdig. Fest steht, dass bei diesem Thema seit Jahren Klärungs- und Regelungsbedarf besteht.

Wie stehst du zu File Sharing? Wie sollte die Situation am besten gehandelt werden? Wie managed man im Internet ständig androhende Copyright Issues am sinnvollsten?

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Jan 20

Der Erfolg einer Webseite ist sehr direkt von einer guten Usability und einer guten User Experience abhängig. Aber ist die gewünschte Seite auch Benutzerfreundlich und ist das Benutzererlebnis so wie es sein soll?

Zwar gibt es Erfahrungswerte und Statistiken, aber passt das auch zur Seite und zur Zielgruppe? Wie findet sich der Besucher zurecht? Was schaut er sich an und was nicht? Und ist die Handlungsaufforderung überhaupt zu sehen?

Um möglichst gute Erkenntnisse darüber zu bekommen, sollte man einem Besucher auf die Maus schauen und verfolgen, wie er sie auf der Website bewegt, wo er klickt, wohin er scrollt, ob er das Browserfenster anpasst und wie er durch Formulare navigiert.

So erhält man wertvolle Erkenntnisse über die Bedienbarkeit und die Nutzung und damit die Möglichkeit diese zu optimieren.

Mousetracking

Durch das Mousetracking kann man die Bewegung der Maus auf der Webseite erfassen. Weiterführende Tools können nicht nur die Bewegung aufzeichnen und als Video abspielen, sondern auch unterscheiden zwischen reinen Mausbewegungen, scrollen, klicken differenziert auf die linke oder rechte Maustaste.

Heatmap / Clickmap

Solche “Hitze-” oder “Klickkarten” sind Grafiken, die das Klickverhalten der Besucher darstellen. Zur Visualisierung wird über der Website ein virtueller Layer gelegt, auf der die Klicks der Besucher angezeigt werden.

Visibility Map

Die Visibility Map – in Google Analytics nennt man sie In-Page-Analyse – ist eine visuelle Beurteilung der Sichtbarkeit und des Scrollverhalten. Damit kann beurteilt werden, ob das Layout geeignet ist und was der Nutzer auf der Seite wirklich sieht. Äusserst wichtig für die Prüfung von Call-to-Actions.

Attention Map

Die Aufmerksamkeit der Besucher kann über die Attention Map angezeigt werden. Stellen mit starker Aufmerksamkeit sind transparent und gut erkennbar, im Vergleich dazu sind Stellen mit geringer Aufmerksamkeit dunkel gehalten.

Form Analyzer

Mit diesem Bericht erfährt man, wie sich die Besucher beim Ausfüllen eines Formulars verhalten, wie lange das Ausfüllen einzelner Felder geht oder ob sogar ganz abgebrochen wird. Auch technische Probleme lassen sich damit erkennen.

Schaust Du Deinen Besucher auch über die Schultern? Konntest Du den Erfolg Deiner Website damit steigern? Kennst Du Tools die dafür hilfreich sind?

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Jan 20

MR Burns CryAm Mittwoch kämpfte das ganze Web für die Freiheit des Internets! Und dies mit Erfolg. Obwohl das Ganze noch nicht ausgestanden ist. Immerhin, die SOPA-Front bröckelt: Einige Abgeordnete haben nach eigenen Angaben die Seite gewechselt. Andere fordern Nachbesserungen und wollen die Abstimmung über die Gesetze verschieben.

Hier die Eckdaten und Bilder des Protests:

  • Während 24 Stunden war die englischsprachige Seite von Wikipedia nicht erreichbar, Google zensierte sein Logo.
  • Die beiden Aktionsportale SOPAStrike und AmericanCensorship riefen zum E-Mail Protest auf. Nach eigenen Angaben haben Leute bis zu 350.000 E-Mails an Kongressabgeordnete versendet.
  • Gemäss  “Los Angeles Times” unterzeichneten gestern nicht weniger als 4,5 Millionen Menschen eine Petition gegen SOPA.
  • 25’000 WordPress Blogger haben ihre Seite via WP-Plugin verdunkelt.
  • Gemäss Twitter wurden zwischen Mitternacht und 4 Uhr Nachmittags (NY Zeit) mehr als 2.4 Mio Tweets mit dem Hashtag #SOPA Verfasst.

Weitere Bilder vom SOPA Protest in dieser Gallerie:

Mehr über SOPA in Jennys Blogpost vom 1. Dezember.

Und wie stehen sie zum Thema “Piraterie”? Sind überhaupt Gesetze notwendig und wenn ja wie weit sollen diese Gesetze gehen?

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