Mrz 23

Office Suites

Mit Google Docs, Open Office und Libre Office stehen drei grosse kostenlose Office Suites zur Verfügung. Da stellt sich die Frage: Wieso soll man noch für eine Office Suite wie z.B. Microsoft Office Geld ausgeben?

Freeware Lösungen sind längst kein Synonym mehr für Software für Arme, denn sowohl deren Umfang als auch Qualität lassen sich mit vielen kommerziellen Produkten vergleichen. Ein erfolgreiches Beispiel ist das Office-Paket LibreOffice.

Libre Office bietet ein Paket für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, das Erstellen von Grafiken und eine Datenbank.

Open Office ist eine komplette Office Suite, welche in zahlreichen Sprachen und für viele Betriebssysteme zur Verfügung steht. Zudem können sämtliche gängigen Microsoft Office Format gelesen und geschrieben werden, sodass ein Umstieg nur noch ein Kinderspiel ist.

Eine weitere Alternative bietet Google Docs, da es über das Web zugänglich ist und keine weitere Installation erfordert. Der grosse Vorteil liegt darin, dass man von jedem Browser aus jederzeit auf seine Dokumente zugreifen kann. Ja sogar Zugriff über Smartphones ist garantiert. Ein kleiner Nachteil ist, dass man dafür Online sein muss – aber wer ist heute schon offline?

In diesem Zusammenhang habe ich mir folgende Kriterienliste mit Favoriten pro Kriterium zusammengestellt, welche bei der Auswahl einer Office Suite behilflich sein kann:

  1. Kosten - Open Office und Google Docs
  2. Funktionalität – Microsoft Office und Open Office
  3. Look & Feel – Microsoft Office
  4. Support – Open Office
  5. Dateifreigabe – Google Docs
  6. Drucken – Microsoft Office
  7. Export und Import – Open Office und Google Docs
  8. Änderungskontrolle und Versionierung – Google Docs
  9. Installation - Google Docs
  10. Updates - Google Docs
  11. Kompatibilität der Dateiformate – Open Office und Google Docs
  12. Kompatibilität der Betriebssysteme – Open Office und Google Docs

Welche Office Suite setzst Du ein? Welche Erfahrungen hast Du damit bisher gesammelt?

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Mrz 02

Die Funktionen von “Google Search Plus your World” werden angeblich bald auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz lanciert. Nach dem Launch in den USA spalteten sich die Meinungen. Andere Anbieter wie Twitter veröffentlichten im Januar 2012 starke Proteste und sprachen sogar vom “schwarzen Tag des Internets”. Nun bietet Google jedoch neu die Möglichkeit an, der drohenden “Bubble” zu entfliehen, und dies mit einer einfachen Einstellung. 

Die Idee hinter Google Search Plus scheint mir einerseits Sinn zu machen, andererseits stellt sich durch die Funktion vermehrt die Frage, ob wir auf dem besten Weg zur Informationsisolation sind. In Kürze: die Suchresultate, welche mir von Google gezeigt werden, basieren grösstenteils auf den +1 Angaben und Google+ Profilen meiner Kontakte und sind somit auf meine Person und Interessen zugeschnitten. Ich finde also was ich hören will – und eventuell sowieso schon weiss. Dies bedeutet nicht nur eine Herausforderung für jeden SEO-Spezialisten, sondern bietet mir auch ein eventuell stark verzerrtes Weltbild.

Sogar Fotoergebnisse werden in den USA neu so gestaltet, dass Bilder, welche von einem meiner Kontakte auf Google+ geteilt worden sind, prominent auf der ersten Seite erscheinen. Gekennzeichnet werden diese Bilder lediglich durch ein “Limited” am rechten unteren Bildrand.

Das Feature konnte bisher nicht viele Fans gewinnen. Daher gab es bis heute zahlreiche Anfragen, wie Google Search Plus your World deaktiviert werden könne,  um wieder weltweit relevante Suchergebnisse zu erhalten.

Und neuerdings ist die Einstellung einfach, dank einem neuen Feature, welches von Google eingeführt wurde: Neben der Anzeige der personalisierten Resultate befindet sich ein Button, welcher, ähnlich wie bei den Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook oder Google+, die Möglichkeit der Auswahl des Figürchen und der Weltkugel bietet:

Auf diese Weise erhofft sich Google, mehr Akzeptanz für das Feature zu erhalten. Und ich muss ehrlich sagen, auch wenn mir die Sache anfangs unheimlich war, mit der neuen Filterfunktion bringt Google Search Plus your world erhebliche Vorteile. Und die Gefahr der “Social Bubble” wird zumindest minimiert.

Wie sich das Projekt vor allem auch in Europa entwickelt? – wir bleiben gespannt und warten auf den Launch in der Schweiz.

Was denkst du über Google Search Plus your world? Wo siehst du Potential und wo die Gefahren? In welche Richtung sollten sich Suchmaschinen deiner Meinung nach entwickeln? 

 

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Feb 24

Analytics ProEigentlich sind Web Analytics-Daten wie Börsendaten, ein tägliches Auf und Ab. Der Trend ist entscheidend, deshalb sollte man auch nicht unbedingt jeden Tag in die Statistik von Google Analytics schauen. 

Aber auch ich ertappe mich immer wieder, dass ich mehrmals täglich in die Web Statistik schaue. Wie viele Zugriffe haben wir heute, verläuft das A/B-Testing wie erwartet, ist die Conversion am steigen und stimmen die E-Commerce-Umsätze.

Vielleicht schaue ich gerade jetzt, wie viele Besucher unser Blog hat. Ich will aber auch informiert sein, wenn ich unterwegs bin und keinen Zugriff aufs klassische Google Analytics habe. Deshalb musste eine App für das Apple iPhone und die Android Geräte her. Die Besten stelle ich Euch hier vor:

Analytics Pro
Richtig gut und mein persönlicher Favorit – aber leider nicht kostenlos – ist die App „Analytics Pro“. Nicht nur eigene Accounts, auch Kundenaccounts kann man damit auf dem iPhone betrachten. Die App hat eine Vielzahl an Reports und Statistiken, die man sogar via AirPrint ausdrucken kann. Leider gibt es die App bis jetzt nur für die Apple Geräte. Die CHF 6.- sind für „Analytics-Junkies“ gut investiertes Geld.

Analytics HD
Die „Analytics HD“ App ist einer der wenigen Apps, die es auch optimiert für Apple iPad gibt. Zwar wird im Apple iTunes die App nicht so ausführlich beschrieben, die Kosten von CHF 7.- lohnen sich aber trotzdem. Die App ist intuitiv zu bedienen und hat über 50 informative Reports. Gerade für User, die sich in der herkömmliche Google Analytics-Oberfläche nicht so zurecht finden, ist die Tablet-Version eine gute Alternative.

Dashboard für Google Analytics
Als kostenlose Variante empfehle ich die App „Dashboard für Google Analytics“. Sie ist zwar nicht so umfangreich wie die kostenpflichtigen, aber die wichtigsten Kennzahlen sind so immer griffbereit. So ist man gewappnet, wenn der Chef mal nach den neusten Statistik-Zahlen fragt. Das Dashboard gibt es auch für Android.

gAnalytics
Die beste Wahl für Android-Geräte ist die App „gAnalytics“. Es ist nicht unbedingt ein Desktop-Ersatz, aber die wichtigsten Werte sind schnell gefunden. Die Version ist aktuell noch im Beta-Status, gerade erst am 23. Februar 2012 aktualisiert und sogar kostenlos.

mAnalytics
Auch die zweite Empfehlung für Android ist kostenlos. Sie heisst auch fast gleich. „mAnalytics“ ist aber nicht vom gleichen Entwickler. Ein Erfahrungsbericht bringt es auf den Punkt: Tut was es soll, ist übersichtlich und kostenlos. Entscheide doch selbst, welche App besser ist.

Benutzt Du auch Google Analytics für unterwegs? Welche App ist Dein Favorit und gibt es noch andere, die Du empfehlen kannst?

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Jan 20

Der Erfolg einer Webseite ist sehr direkt von einer guten Usability und einer guten User Experience abhängig. Aber ist die gewünschte Seite auch Benutzerfreundlich und ist das Benutzererlebnis so wie es sein soll?

Zwar gibt es Erfahrungswerte und Statistiken, aber passt das auch zur Seite und zur Zielgruppe? Wie findet sich der Besucher zurecht? Was schaut er sich an und was nicht? Und ist die Handlungsaufforderung überhaupt zu sehen?

Um möglichst gute Erkenntnisse darüber zu bekommen, sollte man einem Besucher auf die Maus schauen und verfolgen, wie er sie auf der Website bewegt, wo er klickt, wohin er scrollt, ob er das Browserfenster anpasst und wie er durch Formulare navigiert.

So erhält man wertvolle Erkenntnisse über die Bedienbarkeit und die Nutzung und damit die Möglichkeit diese zu optimieren.

Mousetracking

Durch das Mousetracking kann man die Bewegung der Maus auf der Webseite erfassen. Weiterführende Tools können nicht nur die Bewegung aufzeichnen und als Video abspielen, sondern auch unterscheiden zwischen reinen Mausbewegungen, scrollen, klicken differenziert auf die linke oder rechte Maustaste.

Heatmap / Clickmap

Solche “Hitze-” oder “Klickkarten” sind Grafiken, die das Klickverhalten der Besucher darstellen. Zur Visualisierung wird über der Website ein virtueller Layer gelegt, auf der die Klicks der Besucher angezeigt werden.

Visibility Map

Die Visibility Map – in Google Analytics nennt man sie In-Page-Analyse – ist eine visuelle Beurteilung der Sichtbarkeit und des Scrollverhalten. Damit kann beurteilt werden, ob das Layout geeignet ist und was der Nutzer auf der Seite wirklich sieht. Äusserst wichtig für die Prüfung von Call-to-Actions.

Attention Map

Die Aufmerksamkeit der Besucher kann über die Attention Map angezeigt werden. Stellen mit starker Aufmerksamkeit sind transparent und gut erkennbar, im Vergleich dazu sind Stellen mit geringer Aufmerksamkeit dunkel gehalten.

Form Analyzer

Mit diesem Bericht erfährt man, wie sich die Besucher beim Ausfüllen eines Formulars verhalten, wie lange das Ausfüllen einzelner Felder geht oder ob sogar ganz abgebrochen wird. Auch technische Probleme lassen sich damit erkennen.

Schaust Du Deinen Besucher auch über die Schultern? Konntest Du den Erfolg Deiner Website damit steigern? Kennst Du Tools die dafür hilfreich sind?

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Jan 20

MR Burns CryAm Mittwoch kämpfte das ganze Web für die Freiheit des Internets! Und dies mit Erfolg. Obwohl das Ganze noch nicht ausgestanden ist. Immerhin, die SOPA-Front bröckelt: Einige Abgeordnete haben nach eigenen Angaben die Seite gewechselt. Andere fordern Nachbesserungen und wollen die Abstimmung über die Gesetze verschieben.

Hier die Eckdaten und Bilder des Protests:

  • Während 24 Stunden war die englischsprachige Seite von Wikipedia nicht erreichbar, Google zensierte sein Logo.
  • Die beiden Aktionsportale SOPAStrike und AmericanCensorship riefen zum E-Mail Protest auf. Nach eigenen Angaben haben Leute bis zu 350.000 E-Mails an Kongressabgeordnete versendet.
  • Gemäss  “Los Angeles Times” unterzeichneten gestern nicht weniger als 4,5 Millionen Menschen eine Petition gegen SOPA.
  • 25’000 WordPress Blogger haben ihre Seite via WP-Plugin verdunkelt.
  • Gemäss Twitter wurden zwischen Mitternacht und 4 Uhr Nachmittags (NY Zeit) mehr als 2.4 Mio Tweets mit dem Hashtag #SOPA Verfasst.

Weitere Bilder vom SOPA Protest in dieser Gallerie:

Mehr über SOPA in Jennys Blogpost vom 1. Dezember.

Und wie stehen sie zum Thema “Piraterie”? Sind überhaupt Gesetze notwendig und wenn ja wie weit sollen diese Gesetze gehen?

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