Nov 18

Es gibt Sportarten, da zählt der Assist fast soviel wie der eigentliche Treffer.  So ist im Basketball und im Eishockey ein Assist ein wichtiger statistischer Wert für die Beurteilung von Spielern und dessen Mannschaftsdienlichkeit.

Auch im Online-Business ist das Zusammenspiel mehrerer Massnahmen entscheidend für den Erfolg. Nur wurde dieses Zusammenwirken bisher kaum statistisch ausgewertet. Bis im letzten Sommer war das weitverbreitete  Analyse-Tool Google Analytics nicht einmal in der Lage, einen entsprechenden Bericht zu generieren. Bis jetzt wurde die Conversion nur anhand des letzten Cookies (last Cookie wins) berechnet, also nur die letzte Quelle war massgebend, wie gut oder wie schlecht eine Conversion war.

Diese Berechnung ist aber nicht ganz praxisgerecht und beinhaltet Ungenauigkeiten und Nachteile, da ein Besucher in aller Regel nicht bei seinem ersten Besuch das Ziel – zum Beispiel eine Bestellung – generiert, sondern meistens einige Anläufe über womöglich verschiedene Quellen benötigt.

Nun aber gibt es in Google Analytics den Multi-Channel-Trichter. Es ist nun also möglich zu sehen, wie ein Erfolg bezüglich der Effektivität zu Stande kommt.

Multi-Channel-Conversion-Visualisierung

Nehmen wir ein Beispiel aus der Praxis zu Hilfe:
Ein User kommt  beim ersten Besuch über eine AdWords-Werbung in einen Online-Shop und schaut sich ein wenig um, kauft aber noch nichts. Der zweite Besuch erfolgt dann über einen Banner und der dritte Besuch über die klassische Google Suche. Nun beim dritten Besuch kauft der Kunde ein und erstellt so eine Conversion. Bisher stellte sich nun die Frage, wem gehört die Conversion? Der AdWords-Werbung, dem Banner oder der Google Suche? Im bisherigen Tracking bekam die Google Suche die Lorbeeren und die beiden anderen „Mitspieler“ gingen leer aus. Neu bekommen sie einen Assist gutgeschrieben und dürfen auch Stolz auf ihren Beitrag sein. Zumindest werden sie im Spielbericht – der Multi-Channel-Conversion-Visualisierung – hervorgehoben.

Im zweiten Teil zeige ich Euch, warum es in Google Analytics eine Scorerliste gibt und warum Eishockey ein gutes Vorbild für Online Marketing sein kann.

Wie findest Du den neuen Report? Ist es endlich das, was Du schon lange analysieren wolltest? Bist Du daran, Deine Kampagnen entsprechend zu optimieren? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Share |

\\ tags: , , , ,
1 Kommentar »

Nov 17

Breaking Dawn Movie Poster“Breaking Dawn”, der vierte Teil der bei Teenagern angebeteten Twilight-Saga feiert zurzeit rund um den Globus Premiere. Wie wir es in letzter Zeit jedoch schon oft beobachten konnten, haben sich auch hier Hacker den Hype zu Nutze gemacht und massenweise Malware verbreitet – dieses Mal sogar äusserst erfolgreich.

Am Dienstag war es sogar als Trendig Topic auf Twitter zu lesen: “Malicious Hackers Target Twilight Fans”. Anscheinend wurde die meist sehr junge Fancommunity über falsche Suchresultate auf Viren- und Keylog-versuechte Websites gelenkt, meist über die Suchbegriffe “Robert and Kristin kissing”.

Bezüglich der SEO-Thematik ist dieses Phänomen äusserst spannend. Obwohl Google den Algorithmus ständig anpasst, wie bereits gestern gesehen, wird auf Aktualität vermehrt grossen Wert gelegt, was für Malware-Agents Tür und Tor öffnet. Wie auch bei Gaddafi’s Tod gesehen, sind Breaking News und Trending Topics dafür äusserst interessant.

Gleichzeitig erlebte Facebook diese Woche einen harten Spam-Angriff mit Gewalt- und Pornogrphie-Bildern, welche plötzlich im Newsfeed erschienen. Bisher ist noch nicht bekannt, wie genau sich der Virus verbreitet, gehen jedoch davon aus, dass eventuell Anonymous dahinter stehen könnte, welche vor kurzem den Sturz des Netzwerks am 5. November angekündigt hatten.

Am 24. Oktober schlägt Breaking Dawn dann auch in der Schweiz auf. Wie Norton bereits vorwarnt werden bis dahin weitere gross angelegte Spam und Scam Attacken erwartet, vor allem auch über Facebook. Also Vorsicht beim Anklicken von Trending Topics!

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , , , , , ,
keine Kommentare »

Nov 16

Google Algorithmus SEOGoggle ist und war in der Regel ja nicht gerade freizügig mit der Bereitstellung von Informationen betreffend der Algorithmen in ihrer Suchmaschine. Vor kurzem äusserte sich Matt Cutts, vom Google Search Quality Team, wieder mal zu diesem Thema.

Google nimmt im Jahr ca. 500 Änderungen am Algorithmus ihrer Suchmaschine vor. Meist sind dies kleinere „Feineinstellungen“ die in der Regel kaum in den Rankings bemerkt werden. Dann gibt’s natürlich die grösseren Updates, die dann schon einen spürbaren Einfluss auf die Platzierungen in der Google Suchmaschine haben.

Matt Cutts stellte nun in seinem Blogpost einige Änderungen im Algorithmus vor. Ich werde hier nur auf die wichtigsten Punkte eingehen. Den ganzen Post von Matt Cutts findet sich auf englisch in seinem Blog.

Snippets

Mit Snippets sind die Beschreibungen unterhalb des Seitentitels in den Google Suchergebnissen gemeint. Wenn in den Meta-Tags keine Description definiert ist, zieht Google einen Textausschnitt (Snippet) aus dem Inhalt der Seite und verwendet diesen als Kurzbeschreibung. Soweit ist dies nichts neues. Neu aber ist, dass Google dort relevantere Informationen zeigen will. Das heisst zum Beispiel bei Restaurants, dass der Google-Suchende statt eines flachen Begrüssungstext direkt die Öffnungszeiten und Adresse zu sehen bekommt. Bei anderen Produkten hingegen, können das dann gleich Preis und Rezensionen sein.

Seitentitel

Die Algorithmen werden den Seitentitel jetzt noch differenzierter betrachten. Um die Relevanz der Titel zu bewerten, achtet Google nun noch stärker auf die Linktexte der Backlinks. Wenn ich also im Titel von Gemüse schreibe, aber die Backlinks in der Mehrzahl von Schokolade handeln, wird Google die Seite nicht gut ranken.

Bevorzugung von offiziellen Sites

Google probiert festzustellen, ob eine Site ein offizieller Auftritt einer Behörde, Amtes oder einer Unternehmung ist. Ensprechend wird dann diese Site in den Suchergebnissen besser gelistet.

Frischer Content

Google will mehr Frischfleisch am Knochen. Das will heissen, dass Google Inhalte besser bewertet, wenn sie über neuen Content verfügen. Dies macht in meinen Augen auch wirklich Sinn. Wer mal nach einem Windowsproblem gegoogelt hat und in den vorderen Rängen auf Foreneinträge aus dem Jahr 2000 gestossen ist, weiss wovon ich rede.

Das sind mal die wesentlichen Änderungen am Algorithmus. Die anderen Änderungen werden kaum zu gravierenden Umwälzungen in den Suchresultaten führen.

Was meint ihr? Ist Google hier auf einem guten Weg, den Usern immer die relavantesten Ergebnisse zu liefern? Wie immer freue ich mich auf Feedback aller Art. Falls der Artikel gefallen hat, drückt doch einfach auf … na, ihr wisst schon. 

Share |

\\ tags: ,
7 Kommentare »

Nov 10

Facebook vs. Google+

 

 

Vorgestern war der lang ersehnte Moment endlich gekommen: Google lancierte Google+ Business Pages. Der “Big Bang” blieb aus und die Sache lief eher ruhig von statten. Dies vor allem auch, da die Seiten relativ wenig überraschen und nicht enorm viel Neues bieten.  Trotzdem gibt es einige (wenn auch kleine) Unterschiede zu einem Business Auftritt auf Facebook. Doch wo genau kann das neue Netzwerk überzeugen? 

Als erstes lässt sich feststellen, dass die Business-Seiten der zwei Netzwerke sich visuell nicht gross unterscheiden. Profilbilder, Galerien, Fanzahl und Reiter für die Pinnwand sind bei beiden Seiten vorhanden und sind sich auch farblich eher ähnlich. Parktisch ist, dass man die Fotos im Fotobanner bei Google+ beliebig anordnen kann, während Facebook die Reihenfolge randomisiert bei jedem Klick. Bei Google+ bietet sich hier natürlich die Gelegenheit, durch Kreativität aufzufallen.

Hangouts für Google+ Pages könnten den grossen Vorteil der Business Pages ausmachen gegenüber Facebook. Die Frage hier stellt sich nur, wie genau diese von Unternehmen wirklich genutzt werden. Möglich wären zum Beispiel Broadcasts mit Google-exklusivem Content.

Was klar fehlt sind die Facebook-Apps, welche auch ein Fan-Gating ermöglichen und somit den Marken viel mehr Spielraum geben, ihren Fans Specials anzubieten. Dafür hat man bei Google+ noch die Möglichkeit, Wettbewerbe direkt auf der Pinnwand abzuwickeln, was bei Facebook bekanntlich ein grosses “No-Go” ist.

Was sich bisher abzeichnet ist, dass auf Google+ Seiten mehr Information zur Verfügung gestellt wird, während auf Facebook mehr auf Interaktion mit der Community fokussiert wird. Eine solche Aufgabenteilung würde auch die Existenz der Seiten legitimieren und der neuen Plattform eine Nische im Marketing-Mix jeder Firma bieten.

By the way, auch wir sind auf den Zug aufgesprungen und sind auf Google+ vertreten: Hier findest du uns!

NACHTRAG vom 11/11/11:  Google hat nun offiziell Promotions, Wettbewerbe und Gewinnspiele über Google+ verboten wie in den Google Promotion und Gewinnspiel Policy klar zu lesen ist.

Was denkst du über die Google+ Business Pages? Hot or not? Hast du selbst Erfahrungen gemacht mit Google+ Auftritten? 

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , , , ,
1 Kommentar »

Nov 07

Im letzten Beitrag sind wir auf das Berufsbild des Social Media-Managers eingegangen. Innerhalb der zunehmend komplexer und vielschichtiger werdenden Welt des Online-Marketings entstanden weitere Berufsbilder, unter anderem der SEO-Spezialist oder Spezialist für Suchmaschinen-Optimierung.

Berufsbild SEO-Spezialist

Berufsbild SEO-Spezialist

Man kann die Statistiken konsultieren oder Mutmassungen anstellen wie viele Websites heute noch nicht wirklich suchmaschinentauglich sind. Sogar in konservativ geführten Marketingabteilungen hat sich mittlerweile das Bewusstsein etabliert, dass Suchmaschinenmarketing (SEM) ein zentrales Element im Online-Marketing darstellt. Die eigene Website muss nicht nur Usability- und Design-Aspekten genügen, sondern auch den Anforderungen der Search Enginges, hierzulade heisst das vor allem Google. Da bei der Entwicklung von Websites in vielen Fällen zwar vielschichtiges Know-How einfliesst, aber oftmals das Wissen über Funktionsweise und Merkmale der Suchmaschinen fehlt, nimmt die Zahl an Aufträgen für die Optimierung von Web-Auftritten laufend zu. Viele Firmen, Organisationen und Agenturen beschäftigen mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Suchmaschinen-Spezialisten. In vielen Fällen beinhaltet diese Aufgabe vor allem die Suchmaschinen-Werbung (SEA, AdWords). Die ständige Weiterentwicklung bei Google, Bing, Yahoo fordert aber immer mehr Know-How, zum Beispiel hat der Rollout des Farmer- resp. Panda-updates von Google etliche Websiten-Betreiber vor Probleme gestellt, dabei aber glücklicherweise auch Trickser wie Content-Farms oder Scryper Sites. Gefordert sind hier nicht nur ein gewisses Mass an technischem Wissen (u.a. auch HTML und CSS-Kenntnisse), sondern immer mehr auch eine geschickte Hand bei der Kommunikation und idealerweise auch Webpublishing-Erfahrung. (Content is King!) Und da eine Website nie fertig optimiert ist, da permanent äussere Einflüsse auf die Performance einwirken, ist der geübte Umgang mit den Analyse-Tools (z.B. Google-Analytics) ein must. Die abwechslungsreiche Tätigkeit eines Suchmaschinen-Experten wird dabei nicht selten unterschätzt und inskünftig sicherlich noch mehr Bedeutung erhalten. Nicht zuletzt auch deshalb weil immer mehr klar wird dass die Wirkung von qualitativ guten Suchmaschinen-Treffern weitaus höher ist bei weniger Kosten als z.B. der Einsatz von Display-Kampagnen mit Skyscrapern, Bannern etc., auch wenn auch man diese beiden Marketing-Disziplinen nicht direkt miteinander vergleichen sollte. (Push vs. Pull)

Das Leid des SEO-Experten!

Das Leid des SEO-Experten!

Welches sind aus eurer Sicht die wichtigsten Anforderungsmerkmale an einen kompetenten Suchmaschinen-Spezialisten? Beschafft ihr euch das Know-How diesbezüglich extern oder sind in eurer Organisation eigene SEO-Experten am Werk?

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , , , , , ,
5 Kommentare »

Nov 04

Dass eine Seite schnell laden soll, ist gemäss verschiedenen Studien der wichtigste Aspekt für eine erfolgreiche Webseite (Future:Media:ChangeWebSiteOptimization.com, Vandelay Design, Internet Retailer). Google hat unlängst die Ladezeit einer Website sogar als Kriterium für die Gewichtung des Rankings miteinbezogen (.mattcutts.com, searchengineland.com, seroundtable.com).

Google PageSpeed

Ich habe mal die Liste der Top 10 Seiten in den USA genommen (http://www.alexa.com/topsites/countries/US) und alle durch den Page Speed Test von Google laufen lassen.

 

Hier die Ergebnisse (Maximalpunktzahl 100):

Google 98
Facebook 95
YouTube 90
Yahoo 87
Amazon 95
Wikipedia 65
eBay 86
Twitter 95
Blogger 97
Craigslist 80

Abgesehen von Wikipedia erzielen alle Seiten exzellente Werte, was eigentlich nicht weiter erstaunt. Diese Seiten erzielen mehrere Millionen Pageviews pro Tag.

Nun die Top 15 der Schweizer Seiten:

Ricardo 79
20min 78
Blick 87
Bluewin 85
Tagesanzeiger 68
Search.ch 73
SBB 67
SF 81
Local.ch 84
Admin.ch 82
NZZ 78
Postfinance 82
UBS 63
Homegate 91
AutoScout 86
ausser Konkurrenz: INM 85

Auffallend ist, dass nur eine einzige Seite (Homegate) das Prädikat “Top” mit 91 Punkten erreicht, und dass knapp die Hälfte der Seiten (7) einen Score von weniger als 80 Punkten erreicht. Meist sind es immer die gleichen Themen, die zu einem schlechten Score führen: Fehlendes Browser Caching, suboptimale Bilder und fehlende Komprimierung statischer Ressourcen wie HTML-Files, Stylesheets oder JavaScripts.

Dass die Scores von Google Page Speed eine direkte Korrelation zur Ladezeit einer Website haben zeigt der Artikel unter SEO Chat. Danach kann eine Seite mit einem Score von 80 als durchschnittlich betrachtet werden.

Wieviel Wert legt ihr auf die Optimierung der Ladezeit eurer Website? Lohnt sich für Euch der Aufwand?

Share |

\\ tags: , , , , , , , , , ,
3 Kommentare »

Nov 02

Schon seit längerem wartete ich auf eine Überarbeitung von einem meiner Lieblingstools, dem Google Reader. Gestern nun war es soweit und Google rollte den neuen Reader aus. Um es gleich vorwegzunehmen, nicht zur Begeisterung aller User.

Der Wunsch nach einem Update des Feedreaders kam bei mir auf, als Google+ lanciert wurde. Ein tolles Social Network wie ich finde, leider hatte es eben den Nachteil, dass ich meine Empfehlungen aus dem Google Reader nicht direkt in die Google+ Community weitergeben konnte. Twitter, Facebook – alles ging auf Knopfdruck, nur für die hauseigene Plattform musste ich jeweils den Originalbeitrag öffnen, damit ich den Link sharen konnte.

Seit gestern nun hat dieses Elend ein Ende. Der Google Reader wurde einem Redesign unterzogen. Endlich ist es nun möglich, direkt zu Google+ zu sharen. Dies gleich in zweifacher Hinsicht. Man hat neu die Möglichkeit, ein +1 zu vergeben und dann direkt zu sharen oder aber man teilt direkt über „Share on Google+“. Mit letzterem wird nur geshared, ohne ein +1 zu vergeben. Finde ich irgendwie noch lustig, dass Google dies differenziert.
Von der Optik her, hat sich einiges getan. Während der alte Reader mit den Jahren mit einem wirklich angestaubten und trockenen Look daherkam, gefällt mir das neue Design ausserordentlich. Es lehnt sich natürlich auch wieder an den neuen Google Look an, den wir bereits aus Google+, GMail etc. schon kennen. Kommt relativ flockig und leicht daher.
Das Handling fällt einem viel leichter und er ist intuitiver zu bedienen. Viele Funktionen, die man im alten Reader immer wieder gesucht hat, sind nun dort, wo man sie eigentlich auch erwartet.

Google Reader Screenshot

Wie bei so vielem, gilt aber auch hier. Kein Licht ohne Schatten. Viele User bemängeln den Wegfall der Sozialen Komponente des Google Readers. Im alten Reader konnte man die Empfehlungen von anderen Usern abonnieren. Dieses Feature ist nun weggefallen. Ich schätze mal, das bei Google der Gedanke vorherrscht, das eine Community genügt und diese bei Google+ zu sein hat. Persönlich finde ich dies schade, werde aber wohl damit leben müssen.

Was haltet ihr vom neuen Google Reader? War der alte besser? Stören euch noch andere Änderungen? Ich bin gespannt auf euer Feedback!

Share |

\\ tags: ,
5 Kommentare »

Okt 24

Der Bernina-Express der Rhätischen Bahn gehört zu den spektakulärsten und populärsten Bahnlinien der Welt. Erstmals ist dieses Naturspektakel, seit 2008 offizieller Bestandteil des UNESCO Welterbes, nun nicht nur auf Bahnschienen, sondern auch im Internet zu bewundern

55 Tunnels, 196 Brücken und Steigungen von bis zu 70 Promille gehören zu den Merkmalen des Aushängeschildes der Rhätischen Bahn. Entsprechend begeistert dürften die Google-Mitarbeiter gewesen sein, welche den Auftrag erhielten die spektakuläre Fahrt von Thusis bis Tirano mittels einer Trike-Spezialkonstruktion für Google Street View aufzunehmen. In Zusammenarbeit mit der Rhätischen wurde die atemberaubende Szenerie bei schönstem Wetter aufgenommen und wird in Kürze im Internet zu bestaunen sein. Mit 9 Aufnahmerichtungen und zusätzliche Photos wurde das Material produziert, welches in einer 360-Grad- Rundumsicht zu bewundern sein wird.

 

Wird es bald absolet die Wohnung zu verlassen um die schönsten Plätze der Welt zu erkunden oder wird dank dem Internet die Lust gefördert, die Monumente und Naturschauspiele live zu erleben? 

 

Share |

\\ tags: , , , , , , , ,
1 Kommentar »

Okt 07

Hast Du Dich nicht auch schon immer gefragt, was sich – genau in diesem Moment – auf Deiner Website abspielt? Das bereits stark verbreitete und beliebte Google Analytics, hat sich dieser Frage angenommen und liefert nun die Antwort: Google Analytics Real-Time.

Zugegeben, bereits heute kann man sich mittels Tools wie Chartbeat real-time Informationen beschaffen, dennoch will ich die übrigen Auswertungen von Google Analytics nicht missen. Umso besser nun, dass ich alle Infos aus einem Tool erhalte. Wie bei den meisten Neuerungen von Google, ist dieses Feature vorerst nur ausgewählten Kreisen zugänglich, doch in den kommenden Wochen soll der Service laut Google-Blog auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Nun ist es also möglich, via Google Analytics zu erfahren, wie viele Besucher gerade auf der Website sind, wie viel Aufmerksamkeit ein neuer Artikel in den letzten Minuten generiert hat oder auch direkt zu wissen, über welche Social Channels (wie Twitter oder Facebook) die meisten Besucher kommen. Google verspricht auch, dass mit diesem Feature nun sofort festzustellen ist, ob der Google Analytics Code auf der eigenen Seite richtig implementiert wurde oder nicht.
Gleichzeitig kündigte Google einen Premium Analytics Service an. Dieser wird allerdings kostenpflichtig sein, dafür erhält der Kunde, nebst erweiterten Analyse-Möglichkeiten, auch einen Live-Support, der die Funktionstüchtigkeit garantieren soll.

Wie werdet Ihr das neue Feature nutzen und wo seht ihr das Potenzial darin? Welche Real-Time Analyse Services nutzt Ihr zurzeit?

Share |

\\ tags: , ,
keine Kommentare »

Okt 05

„Was der „Like“ Button für Facebook ist, ist der „+1“ Button für Google.“ Diese Aussage stimmt zwar nicht in allen Details, im groben ist es aber so. In meinem heutigen Beitrag möchte ich auf die Auswirkungen eingehen, die sich ergeben, wenn auf „+1“ geklickt wird.

Bevor ich zu den Auswirkungen des „+1“ Buttons komme, möchte ich erst ein Mal aufzeigen, wo man im Web diesen Button überhaupt antrifft.

Auf Websites

Der Button kann auf jeder Website integriert werden.  Eine schöne Anleitung liefert Florian Muff in seinem Blog.  Es kann sich lohnen, noch ein paar Gedanken darauf zu verwenden, auf welchen Seiten ich den Button installiere und wo. Er macht auf den Seiten Sinn, die ich wirklich weiter empfohlen haben möchte. In der Regel sind dies Seiten mit hohem Informationsgehalt oder Produkteseiten in Shops.  Grundsätzlich schadet es aber nicht, wenn der „+1“ Button auf jeder Seite vorkommt.

In den Suchergebnissen von Google

Dazu muss man seine Mailadresse bei Google registriert haben. Ist man auf der Suchseite nicht angemeldet, werden einem auch keine „+1“ Buttons angezeigt. Meldet man sich an, hat man nun die Gelegenheit, jeden Suchtreffer mit „+1“ zu bewerten.  Anders als auf den Websites mit eingebundenem „+1“ Button kann man hier das „+1“ nicht direkt mit einem Post zu Google+ verbinden.

In AdWords Anzeigen

Gleich wie in den Suchergebnissen, können auch AdWords Anzeigen mit „+1“ bewertet werden.

Auf Google+

Hier gehört der „+1“ Button zum Grundkonzept. Ich kann jeden Post der mir gefällt mit „+1“ bewerten. Zu beachten gilt, dass das „+1“ nur für den Post gilt, wenn er keinen Anhang hat. Das heisst, wenn der Post einen Link, ein Foto oder einen Video enthält, dann bewerte ich den jeweiligen Anhang mit „+1“. Die Bewertung ist zwar im Post zu sehen, kommt aber beispielsweise dem Link zu gute.

Die Auswirkungen von „+1“

Wenn ich auf der Google Suchmaschine nicht eingeloggt bin, merke ich nichts von den ganzen Bewertungen. Sobald ich mich aber anmelde, sehe ich in den natürlichen Suchergebnissen Empfehlungen von meinen Freunden bei Google. Dies können Freunde aus Google+, Buzz oder Leute, denen ich im Google Reader folge, sein.
Noch besser wird’s, wenn ich  auf der linken Seite auf mehr Optionen klicke und dort die Einstellung Sozial wähle.  Hier sehe ich nur noch die Empfehlungen von meinen Freunden.

Nun, was bringt mir dies als User? Wenn mir jetzt Google anzeigt, dass ein bestimmtes Suchergebniss von einem Freund empfohlen wird, den ich für sein Fachwissen oder andere Qualitäten schätze, dann wird dieser Link für mich sehr relevant. Ich werde mit grösster Wahrscheinlichkeit darauf klicken. Auch hier gilt wieder das gleiche bei den Adwords Anzeigen.

Was bringt es für den Betreiber einer Website? Wenn beispielsweise ein bestimmtes Produkt in meinem Shop von jemandem mit 500 Freunden bei Google geplusst wird, dann erhalten erstmal die 500 Freunde bei einer gleichartigen Suche dieses Produkt als Empfehlung vom ursprünglichen „Pluser“. Sollte er sich noch dazu entschieden haben, das Produkt beim Plusen gleich noch auf Google+ zu posten, bestehen grosse Chancen, dass die Leser dieses Posts vielleicht auch auf „+1“ klicken. Dieses „+1“ folgt ja dann dem Link auf mein Produkt im Webshop. Natürlich besteht dann auch die Möglichkeit, dass sich dieser Link auch weiter auf Google+ verbreitet, noch mehr geplust wird und sich so weiter potenziert.

Was denkt ihr? Kann man es sich erlauben, auf diese Vorteile zu verzichten? Als User? Als Webseitenbetreiber?

Bin gespannt auf eure Meinungen. Natürlich dürft ihr auch  „+1“ gleich mal hier ausprobieren. Ich finds noch cool. ;-)

Share |

\\ tags: ,
3 Kommentare »

Switch to our mobile site