Aug 12

Vor drei Wochen berichtete ich über die Umstellung von MS Exchange / Outlook, als Mail System, zu GMail. Inzwischen bin ich noch auf ein Feature von GMail gestossen, dass ich euch nicht vorenthalten will.

GMail besitzt die schöne Eigenschaft, dass man ein Mail nicht nur an die „richtige“ E-Mail Adresse schicken muss, damit es ankommt. Wenn ein Mail beispielsweise an die Adresse vorname.nachname+test@gmail.com gesendet wird, kommt die Mail genauso an. Man hat also die Möglichkeit, die Adresse mit einem Plus Zeichen und einer x-beliebigen Zeichenfolge zu erweitern.

“Super Sache”, wird man denken. “Aber zu was, bitteschön soll das gut sein? Ich kann ja die Adresse richtig schreiben.”

Nun ja, dieses Feature dienst ja auch nicht dazu, irgendwelche Tippfehler aufzufangen. Die Erweiterung mit dem Plus kommt natürlich beim Empfänger auch an. Für ihn ist es ein Leichtes, sich einen Filter für diese Adresse zu generieren. Dies eröffnet ganz neue Dimensionen.

  • Man kauft zum Beispiel auf dem Internet ein und weiss genau, wenn ich was kaufe, werde ich neben den Transaktionsinformationen noch mein Leben lang einen unkündbaren Newsletter bekommen und darüber hinaus täglich Vorschläge, was ich dort sonst noch kaufen könnte.
    Man gibt also beispielsweise die Mail-Adresse mit der Extension +spamshopping ein und definiert entsprechend einen Filter auf diese Adresse, der die Mails gleich mit „Spamshopping“ labelt. Danach wartet man, bis die Transaktionen abgewickelt sind. Anschliessend kann der Filter so eingestellt werden, dass die Mails an diese Adresse direkt gleich gelöscht oder archiviert werden.
  • Die Mitarbeiter adressieren die Mails mit der richtigen Adresse (z. B. +Projektname) und man konfiguriert sich die Filter so, dass gleich das richtige Projektlabel gesetzt wird.
  • Eine andere grossartige Methode ist die, die ich seit kurzem auf einem privaten Account verfolge. Ich brauche mein GMail-Konto als Notizbuch. Ich verwende verschiedene Adresserweiterungen und verschicke meine Notizen von überall her per E-Mail an dieses Konto. Dort wird alles per Filter gekennzeichnet und dank der sehr guten Suche in GMail finde ich die Notizen jederzeit und von jedem Ort aus wieder. Ein System das ich nicht mehr missen will.

Je länger ich mich mit GMail abgebe, je besser gefällt mir der Dienst von Google. Nutzt ihr die Sache mit den Plus-Erweiterungen schon? Kennt ihr andere Features, die das Leben mit GMail versüssen?

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: ,
7 Kommentare »

Jul 29

Es scheint so, dass Google in letzter Zeit vor allem auf kosmetische Updates zu setzen scheint. Seit ein paar Tagen erscheint die Google Bildersuche im neuen Kleid.

Diesen Anblick kennen wir ja schon

Nun hat Google das Design geändert und das Ganze kommt ein wenig frischer daher

Als ich es das erste Mal sah, hatte ich zuerst den Eindruck, dass die Übersichtlichkeit ziemlich gelitten hat. Dieser Eindruck täuscht aber. Sobald man mit dem Cursor auf ein Bild hält, öffnet sich das Bild in einem Popup zusammen mit den Angaben zum Bild, wie es bisher schon bekannt war. Beim Klick auf das Popup sieht man im Vordergrund das Bild in voller Grösse, im Hintergrund die Seite, auf der das Bild integriert ist. Wenn das Bild weggeklickt wird, befindet man sich direkt auf dieser Webseite.

Ein weiterer Vorteil sehe ich darin, dass in den Suchergebnissen gleich auf der ersten Seite hunderte von Treffern platziert werden. In der alten Ansicht musste dauernd zwischen den Seiten herumgeswitcht werden um sich einen Überblick zu verschaffen.

Was meint ihr zu neuen Suche? Macht solche Kosmetik bei Google Sinn?

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags:
5 Kommentare »

Jul 19

Auch Google spürt den Spieltrieb: Der Suchpionier plant den Einstieg in dieses lukrative Geschäft und bastelt an einem Angebot namens Google Games.

Zynga steht zur Zeit ganz vorne, wenn es um Social Games geht. Kein Wunder also, dass Google bis zu 200 Mio US-Dollar in Zynga investiert. Spiele wie Farmville oder Mafia Wars sollen die Basis für Google Games bilden.

Google hat nicht wie üblich über seine Venture-Capital-Sparte investiert, sondern direkt aus dem eigenen Topf. Ausserdem sucht Google Leute, die sich für diese Games-Geschichte interessieren.

Für Zynga bedeutet der Google-Deal ein Stück mehr Unabhängigkeit. Auch wenn Facebook der grosse Macker ist: Das Netzwerk hat Zynga mit seiner enormen Reichweite gross gemacht, wollte seine Stellung zuletzt aber ausnutzen. Zynga positionierte sich um, etwa mit der breiten Einbindung seiner Spiele bei Yahoo. Mit der Google-Reichweite im Rücken muss sich Zynga in dieser Hinsicht keine Gedanken mehr machen. Google wird wohl seine Games in Apps wie Gmail einbinden und so für den grossen Ansturm sorgen.

Mit Spielen wie Farmville lockt die Firma viele Spielsüchtige an, die auf Facebook und Co. viele ihrer Daten hinterlassen. Die Verhaltensmuster der Nutzer fliesst in den Datenpool von Social Graph ein. Google sammelt auch Daten über seine Suche, fühlt sich von Social Media aber zunehmend abgeschnitten.

Bisher gilt Google so ein bisschen als Versager, was Social Media angeht. Orkut lief nicht und mit dem Anlauf von Google Me wirds genau so sein. Wird Google mit ihren Games auch endlich mal Erfolg im Social Media-Bereich haben?

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: ,
1 Kommentar »

Jul 15

Am letzten Wochenende war es soweit. Die INM AG migrierte die Outlookfunktionen in die Cloud, oder genauer gesagt, wir nutzen seit Montag GMail für die E-Mail Kommunikation und den Google Kalender für die Agendafunktionen. Obwohl erst ein paar Tage seit der Migration vergangen sind, wage ich es hier mal ein kurzes Fazit zu ziehen.

Um es gleich vorweg zu nehmen, die Migration klappte, absolut ohne Probleme. Da ich auf Outlook mit einer relativ einfachen Ordnerstruktur arbeitete und diese vor der Migration noch auf eine “Schicht” reduzierte, hatte ich nicht damit zu kämpfen, dass GMail aus jedem Ordner und Unterordner ein eigenes Label generiert. Bei Kollegen, die eine ausgeklügelte Verzeichnisstruktur verwendeten, war genau dies der Fall, was einigen Aufwand an Neuorganisation und Label umschreiben verursachte. Hier mal kurz die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht.
Gleich problemlos beim Kalender. Dieser wurde 1:1 übernommen. Einzig die Sitzungszimmer mussten noch von Hand integriert werden.

Vorteile der Google Lösung

  • Mail und Kalender ist von überall und jedem webfähigen Gerät erreichbar. Es wird nicht zwingend ein Client gebraucht, da alle Funktionen im Browser zu Verfügung stehen. Um den vollen Funktionsumfang bei Outlook im Browser zu geniessen, war zwingend ein Internet Explorer nötig. Als User, der privat Linux oder Mac nutzt, ein Ding der Unmöglichkeit.
  • Die ganze “Ordnungsphilosophie” ist einfacher. Es wird nichts in Ordner sortiert sondern mit Labels getagt. Dies hat den Vorteil, dass ein Mail auch mehre Labels haben kann. Dies war bei Outlook nicht möglich, ausser man kopierte die Mails.
  • Die Mails werden nach Konversationen zusammengehalten. Dies erleichtert das Labeln und das Wiederauffinden der vollständigen Konversationen. Bei Outlook wurde jedes Mail nach Datum angezeigt und ganze Konversationen mussten in der Ablage zusammengesucht werden.
  • Filter können mit wenigen Klicks generiert werden. Bei Outlook war dies so umständlich, dass man es meist sein gelassen hat. Hier gleich noch ein Hinweis auf eine interessante Mailstrategie von Andreas von Gunten. Nutze ich privat schon länger und hat sich bei mir bewährt. Die Migration ist eine gute Gelegenheit, dies auch im Geschäft umzusetzen.
  • Die Google Labs stellen auch ein paar nützliche Tools zu Verfügung, mit denen man sich sein Mail und den Kalender auf den persönlichen Bedarf zu schneiden kann.
  • Die Google Lösungen brauchen keine Updates auf dem Client, sind schnell aufgestartet und brauchen auch keinen Backup. All dies lernt man erst schätzen, wenn man mal auf Outlook verzichten kann.

Nachteile der Google Lösung

Tja, da fällt mir eigentlich nichts ein. Ah – vielleicht mal die Fanbrille weglegen….

  • Es kann ja mal sein, dass das Internet ausfällt. Mit Outlook hatte man in solchen Fällen immerhin den bestehenden Mailbestand noch zu Verfügung. Aber ich wage mal zu behaupten, dass Google die höhere Ausfallsicherheit als so mancher Exchange-Server hat. Und falls das Internet mal ausfällt oder Google dicht macht? Nun ja, dann hätten wir als Internet Agentur natürlich noch andere Probleme…..
  • Zum Thema Datensicherheit könnte man natürlich viel schreiben. Ich bin allerdings der Meinung, dass sich sowieso nicht kontrollieren lässt, wo ein Mail überall durchkommt und ev. gelesen werden kann. Falls es sich um Sicherheitsrelevante Mails handeln, kommt sowieso nur eine Datenverschlüsselung in Frage. Wieviele Leute kennt ihr, die eine Datenverschlüsselung anwenden?

So, das wären mal meine ersten Eindrücke von dieser Migration. Im grossen und ganzen bin ich begeistert. Bin gespannt auf eure Meinungen und Inputs zu diesem Thema. Wie immer könnt ihr sie in der Kommentarsektion hinterlassen.

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: , ,
4 Kommentare »

Jul 08

Vor gut einem Monat ging Google Caffeine an den Start. Ich habe in diesem Blog darüber berichtet. Inzwischen ist genug Zeit vergangen um ein erstes Fazit über die Auswirkungen zu ziehen.

Im Vorfeld der Einführung von Caffeine wurde in SEO Kreisen ziemlich heftig spekuliert, was dies wohl für die Rankings in den natürlichen Suchergebnissen bedeutet. Um es gleich vorweg zu nehmen, alle Befürchtungen haben sich nicht bewarheitet.

Die Änderungen durch Caffeine scheint tatsächlich nur den technischen Ablauf und die Geschwindigkeit der Indexierung zu betreffen. Bei allen Kundenprojekten die ich betreue, konnte ich nicht feststellen, dass sich bestehende Positionierungen durch die Änderungen am Index massiv veränderten. Teilweise hatte ich aber das Gefühl, dass Google die Sites öfters cached und neue Seiten auch schneller indexiert und in den natürlichen Suchergebnissen schneller anzeigt.

Die offensichtlichsten Veränderungen zeigten sich im neuen Look der Google Ergebnisseiten. Seit der Einführung von Caffeine werden vermehrt die sogenannten Universal Search Ergebnisse in die natürlichen Suchergebnisse eingemischt. Darüber berichtete ich bereits hier.

Wie sind eure Erfahrungen mit den Suchtreffern seit der Einführung von Google Coffeine? Habt ihr anderes festgestellt als ich?

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: ,
2 Kommentare »

Jul 01

Seit geraumer Zeit versucht Google mit eigenen Diensten in den Social Networks Fuss zu fassen. Bisher leider eher vergeblich. Orkut war, ausser in Brasilien nie der Renner, Google Wave scheiterte am Konzept, das wohl nur die wenigsten wirklich zu nutzen wussten und Google Buzz ist mittlerweile zu einem Mashup von Google-Reader Empfehlungen und Twitter verkommen. Der richtige Reisser fehlt noch immer. Nun verdichten sich die Zeichen, dass unter Hochdruck an “Google Me” gearbeitet wird.

Am letzten Wochenende veröffentlichte Kevin Rose (Gründer von Digg) folgenden Tweet, der aber inzwischen wieder gelöscht wurde:

Mehr zu sagen hatte dann am Montag darauf Adam D’Angelo über sein von ihm selbst gegründeten Frage-Antwort Portal. D’ Angelo war vorher im Technikvorstand von Facebook vertreten. Er äusserte sich dahingehend, dass Google Me tatsächlich ein Projekt bei Google ist, an dem viele Leute mit oberster Priorität arbeiten. Google habe verstanden, dass sie ein vollständiges und erstklassiges soziales Netzwerk, nach dem Vorbild von Facebook benötigen. Google hatte das Wachstum von Facebook schwer unterschätzt und bekommt nun langsam kalte Füsse.

Warum Google einen Facebook Klon braucht

Google leidet zunehmend daran, dass sich immer mehr des Lebens im Web in geschlossenen Communities à la Facebook abspielt. Dort verpassen die Google Spider sämtliche Informationen, die nur den Nutzern der ensprechenden Communities vorbehalten bleibt. Die führt zu einer immer grösseren Lücke im Google Index. Dieser Umstand sorgt dafür, dass Google immer weniger das Ziel erreicht, das ganze Web in ihrem Index abzubilden.

Wie müsste Google Me aussehen, um Facebook die User streitig zu machen?

Google könnte Facebook komplett klonen. Viele Dienste die Facebook bietet, hat Google ja bereits ähnlich im Portefeuille. Was meiner Meinung nach aber auf keinem Fall kopiert werden darf, ist die ganze Geschichte mit der Datenhoheit. Gerade jetzt mit den vielen Datenschutzdiskussionen rund um Facebook, gieren ein guter Teil der Facebook User nach einer Alternative, mit der die Daten wirklich beim User bleiben. Wenn Google es jetzt noch hinkriegen würde, dass man seinen Account mit allen seinen eigenen Inhalten mit ein paar Klicks exportieren könnte und woanders wieder importieren könnte, dann wäre wohl der Traum einiger Facebookuser erfüllt.

Google wird es sehr schwer haben, Facebook die User abspenstig zu machen. Das grösste Problem wird der Umstand sein, dass die User Facebook die ganzen Inhalte überlassen, wenn sie das Netzwerk verlassen. Dies beinhaltet natürlich auch das ganze “Freundenetzwerk”. An diesem Punkt braucht Google gute Argumente, um die Facebook User abzuwerben. Wer will den seine Community in mehreren gleichen Netzwerken parallel pflegen?

Was meint ihr, was muss Google bringen, damit ihr Facebook untreu werdet?

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: , ,
keine Kommentare »

Jun 17

Seit geraumer Zeit hat Google, unter dem Projektnamen Caffeine, an den Änderungen ihrer Indexierung gewerkelt. Die Umstellungen wurden jetzt vor einigen Tagen weltweit auf allen Google Datacentern eingeführt. Was bedeutet dies nun für Google, die User und die Leute die sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigen? Ich will hier mal ein paar Antworten geben.

Google hat mit der Umstellung ihres Indexes vor allem erreicht, dass nun die Inhalte im Web sehr viel schneller indexiert werden. Vor der Reorganisation ordnete Google die Websiten auf verschiedenen Ebenen an. Jede Ebene bekam unterschiedlich schnell Besuch vom Google Spyder, abhängig von der Wichtigkeit der Schicht. Die grösste Schicht, welche den längsten Indexierungszyklus hatte, wurde nur alle paar Wochen indexiert. Für jede Indexierung wurde das komplette Web durchgecrawlt. Dies hatte zur Folge, dass die Indexierung neuer Inhalte deutlich verzögert wurde.

Neu hat sich Google der erhöhten Geschwindigkeit des Internets angepasst. Dienste wie Blogs, Twitter, Foren etc. haben dazu geführt, dass das Web in immer kürzerer Zeit mit mehr aktuellen Inhalten gefüttert wird. Um diesem Fact Rechnung zu tragen, hat Google die Indexierung deutlich erhöht. Die neue Infrastruktur unter dem Namen Caffeine verarbeitet pro Sekunde mehrere hunderttausend Dokumente parallel. Man kann sich hier drunter einen Papierstappel von fast 5 Km Höhe vorstellen. Dies ergibt für Google hunderttausende an Gigabytes frischer Daten im Index.

Vorteile für den User

Für den Google User bedeuten die Änderungen von Google ein Plus in Sachen Aktualität. Neue Inhalte werden sehr viel zeitnaher in Google gefunden. News und Blogbeiträge können bereits ein paar Minuten nach der Publikation in den Suchergebnissen auftauchen.

Veränderungen im SEO

Das wichtigste vorweg. Caffeine bedeutet einen Ausbau der Infrastruktur bei Google. Dies wird nur in wenigen Fällen zu einer Veränderung in den Rankings führen. Allerdings ist Google nun in der Lage, weitere Kriterien in ihren Algorythmus aufzunehmen, die früher aus technischen Gründen aussen vor blieben. Es ist also damit zu rechnen, dass sich hier in naher Zukunft etwas bewegen wird.
Wer allerdings bereits eine gut gerankte Site hat, muss keine grossen Befürchtungen haben, dass er auf einmal abtaucht. Die wichtigsten Kriterien werden nach wie vor das Mass der Dinge bei Google bleiben. Die Suchmaschine verfolgt ja immer noch das gleiche Ziel. Nämlich dem User die besten und relevantesten Informationen für seine Suche zu liefern. Nun einfach ein wenig aktueller.

Was sind eure Erfahrungen mit Caffeine? Haben sich die Rankings dramatisch verschoben? Werden eure Inhalte schneller gefunden?

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: ,
1 Kommentar »

Jun 02

Wie interne und Pressequellen verlauten liessen ist das Ende von Windows basierten Computern bei Google eingeläutet. Neben vielen Produkten die direkt auf das Angebot des Software Giganten zielen, sollen nun auch alle Mitarbeiter nicht mehr mit dem umstrittenen Betriebssystem arbeiten dürfen – ausser mit Sondergenehmigung.

Anfang des Jahres gab es eine denkwürdige Hackerattacke in China auf Google, bei der es laut eigenen Aussagen darum ging “Staatsfeinde” des kommunistischen Systems auszuspionieren. Diese Aktion führte sogar dazu, dass Google sich vom chinesischen Markt zurückzog.

Eine weitere Konsequenz sei nun, wie auch die Financial Times verlauten liess, dass man sich von Windows verabschiedet, da das Betriebssystem viel zu viele Sicherheitslücken aufweise und Aufgrund der grossen Verbreitung das Hauptziel von Hackern ist.

Neue Mitarbeiter sollen nun nur noch mit Mac OSX oder Linux Rechnern ausgerüstet werden, Windows gibt es nur noch zu Testzwecken. Weiter heisst es, wer einen Windows Rechner haben will, braucht sogar eine Genehmigung die bis zum Chief Information Officer hochgehen kann.

Windows schon lange in der Google Schusslinie
Der Abschied von Windows scheint sich nahtlos in das Konzept von Google einzufügen. Die kostenlosen Google Apps zielen auf die Office Suite, Gmail auf Livemail, Chrome gräbt dem IE Kunden ab. Android stinkt gegen Windows Mobile an und das Betriebssystem Chrome OS soll endgültig das verstaubte Modell von lokaler Software ins Grab stossen. Alles passiert im Browser und liegt irgendwo in der Cloud.

Ich persönlich habe vollstes Verständnis für diesen Schachzug, habe ich mich doch schon lange von Windows verabschiedet. Das die Begründung in der grossen Unsichertheit gegen Hackangriffe und Viren liegt, dürfte wohl auch ein schmerzhafter PR Coup gegen Microsoft sein. Ob das der einzig wahre Grund ist bleibt mal dahin gestellt.

Wie steht ihr zu Windows? Hier noch ein schöner Background für alle Fans des OS.



Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: , , ,
3 Kommentare »

Mai 17

Facebook hat zur Zeit einen schweren Stand in der Netzgesellschaft. Negative Schlagzeilen, vor allem über den Datenschutz, reissen einfach nicht ab. Jetzt soll ein Lösch-Tsunami Facebook überfluten, berichtet Cnet. Eine Analyse von Search Engine Land zeigt auf, dass die Worte “How do I delete my Facebook Account” derzeit bei Google ganz vorne auftauchen.

Wenn man ein bisschen tiefer im Dreck wühlt, kommt zudem ans Tageslicht, dass dieser Wunsch, sein Facebook-Profil zu löschen, offenbar schon länger im Raum steht. Wer bei Google-US nur “dele” eingibt, sieht zuoberst den Vorschlag “delete Facebook account”. Zum gleichen Schluss kommt man, wenn man mit Yahoo oder Bing sucht. Googles Trend-Daten reichen nur bis Mitte April. Also könnte die aktuelle Account-Löschwelle schon viel weiter sein als man befürchtet.

Facebook braucht sich im Moment noch keine Sorgen zu machen. Schliesslich haben sie 500 Mio. User. Doch ein bisschen zu denken sollte das den Facbook-Machern schon geben. Wie stark diese Facebook-Flucht noch um sich greifen wird, bleibt abzuwarten.

Ich selber will meinen Account nicht löschen. Aber ich habe nach einem Facebook-Account-Delete-Button gesucht und wurde fündig. So und wer von euch löscht nun seinen Account. Und vor allem warum?

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: , ,
8 Kommentare »

Apr 09

Facebook bringt mehr Zugriffe auf Webseiten von Zeitungen als Google News. Aktuelle Hitwise-Zahlen zeigen nicht nur, dass Facebook Google erstmals in Sachen Traffic überholt hat. Die User des sozialen Netzwerks sind auch loyaler als Google-News-Leser.

Schon Anfang März hatte eine Hitwise-Analystin Ergebnisse präsentiert, wonach Webseiten von Rundfunkanstalten drei mal mehr Traffic über Facebook generieren als über Google News. Nun sind noch mehr Studien zum Vorschein gekommen. Online-Nachrichten erhalten durch Facebook auch regelmässige Besucher, die nicht nur einmal, sondern wiederholt auf die jeweilige Website kommen.

Social Media nützt Newsseiten

Das zeigt einmal mehr, dass Social Media für Newsseiten zunehmend wichtig sind. Zeitungen und andere Medien sollten es den Usern so einfach wie möglich zu machen, ihre Inhalte via Facebook und Co. teilen zu können. Ein erfolgreiches Beispiel dafür ist die Huffington Post. Sie konnte ihren Traffic durch die intensive Einbindung von Social Media deutlich steigern.

Laut den Daten von Hitwise landeten in der ersten Märzwoche 78 Prozent der Facebook-Besucher wiederholt auf den Top 5 der Zeitungswebseiten. Bei den Google-News-Nutzern waren es im Vergleich nur 67 Prozent. Ähnlich war es bei den Webseiten der Radios und TVs. Dort besuchten 77 Prozent der Besucher, die über Facebook kamen, die Seite mehrmals.

Für Werbetreibende und Händler ist es wichtig zu erreichen, dass Besucher immer wieder auf die Seiten zurückkehren. Treue Besucher sind am wertvollsten. Seit neuestem kommen sie eher von Facebook als von Google – und sollten also auch dort abgeholt werden.

Diesen Artikel weiterempfehlen:
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Digg
  • MisterWong.DE
  • StumbleUpon
  • email

\\ tags: ,
keine Kommentare »