Jan 20

Der Erfolg einer Webseite ist sehr direkt von einer guten Usability und einer guten User Experience abhängig. Aber ist die gewünschte Seite auch Benutzerfreundlich und ist das Benutzererlebnis so wie es sein soll?

Zwar gibt es Erfahrungswerte und Statistiken, aber passt das auch zur Seite und zur Zielgruppe? Wie findet sich der Besucher zurecht? Was schaut er sich an und was nicht? Und ist die Handlungsaufforderung überhaupt zu sehen?

Um möglichst gute Erkenntnisse darüber zu bekommen, sollte man einem Besucher auf die Maus schauen und verfolgen, wie er sie auf der Website bewegt, wo er klickt, wohin er scrollt, ob er das Browserfenster anpasst und wie er durch Formulare navigiert.

So erhält man wertvolle Erkenntnisse über die Bedienbarkeit und die Nutzung und damit die Möglichkeit diese zu optimieren.

Mousetracking

Durch das Mousetracking kann man die Bewegung der Maus auf der Webseite erfassen. Weiterführende Tools können nicht nur die Bewegung aufzeichnen und als Video abspielen, sondern auch unterscheiden zwischen reinen Mausbewegungen, scrollen, klicken differenziert auf die linke oder rechte Maustaste.

Heatmap / Clickmap

Solche “Hitze-” oder “Klickkarten” sind Grafiken, die das Klickverhalten der Besucher darstellen. Zur Visualisierung wird über der Website ein virtueller Layer gelegt, auf der die Klicks der Besucher angezeigt werden.

Visibility Map

Die Visibility Map – in Google Analytics nennt man sie In-Page-Analyse – ist eine visuelle Beurteilung der Sichtbarkeit und des Scrollverhalten. Damit kann beurteilt werden, ob das Layout geeignet ist und was der Nutzer auf der Seite wirklich sieht. Äusserst wichtig für die Prüfung von Call-to-Actions.

Attention Map

Die Aufmerksamkeit der Besucher kann über die Attention Map angezeigt werden. Stellen mit starker Aufmerksamkeit sind transparent und gut erkennbar, im Vergleich dazu sind Stellen mit geringer Aufmerksamkeit dunkel gehalten.

Form Analyzer

Mit diesem Bericht erfährt man, wie sich die Besucher beim Ausfüllen eines Formulars verhalten, wie lange das Ausfüllen einzelner Felder geht oder ob sogar ganz abgebrochen wird. Auch technische Probleme lassen sich damit erkennen.

Schaust Du Deinen Besucher auch über die Schultern? Konntest Du den Erfolg Deiner Website damit steigern? Kennst Du Tools die dafür hilfreich sind?

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Jan 20

MR Burns CryAm Mittwoch kämpfte das ganze Web für die Freiheit des Internets! Und dies mit Erfolg. Obwohl das Ganze noch nicht ausgestanden ist. Immerhin, die SOPA-Front bröckelt: Einige Abgeordnete haben nach eigenen Angaben die Seite gewechselt. Andere fordern Nachbesserungen und wollen die Abstimmung über die Gesetze verschieben.

Hier die Eckdaten und Bilder des Protests:

  • Während 24 Stunden war die englischsprachige Seite von Wikipedia nicht erreichbar, Google zensierte sein Logo.
  • Die beiden Aktionsportale SOPAStrike und AmericanCensorship riefen zum E-Mail Protest auf. Nach eigenen Angaben haben Leute bis zu 350.000 E-Mails an Kongressabgeordnete versendet.
  • Gemäss  “Los Angeles Times” unterzeichneten gestern nicht weniger als 4,5 Millionen Menschen eine Petition gegen SOPA.
  • 25’000 WordPress Blogger haben ihre Seite via WP-Plugin verdunkelt.
  • Gemäss Twitter wurden zwischen Mitternacht und 4 Uhr Nachmittags (NY Zeit) mehr als 2.4 Mio Tweets mit dem Hashtag #SOPA Verfasst.

Weitere Bilder vom SOPA Protest in dieser Gallerie:

Mehr über SOPA in Jennys Blogpost vom 1. Dezember.

Und wie stehen sie zum Thema “Piraterie”? Sind überhaupt Gesetze notwendig und wenn ja wie weit sollen diese Gesetze gehen?

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Jan 13

In Analyse-Tools, wie beispielsweise Google Analytics, Webtrends oder etracker wird durch umfangreiche Reports und Trackingvarianten die Conversion aufgezeigt und optimiert. Das ist sinnvoll und wichtig und sollte auch möglichst exakt durchgeführt werden.

Man darf aber dabei nicht vergessen, was mit all den Besuchern passiert, die das gewünschte Ziel – zum Beispiel ein Kaufabschluss – nicht tätigen. Da liegt ein enormes Verbesserungspotenzial, denn oft sind das mehr als 90% aller Besucher. Nur mit weiteren Optimierungen, verbesserter Benutzerfreundlichkeit und noch besserem Nutzererlebnis alleine kann man die Conversion nicht endlos steigern. Modernes Internetmarketing hilft einem, die verpasste Verkaufschance doch noch zu nützen.

E-Mail-Benachrichtigung

Hat der Besucher sich schon registriert, also seine E-Mail-Adresse angegeben, sollte man dies nützen. Es ist wichtig, dass man den Besucher anregt, den Kaufvorgang doch noch zu beenden. Dies muss schnell geschehen, denn über 50% aller erfolgreichen Warenkorb-Rückgewinne finden innerhalb der ersten paar Stunden statt. Falls nicht, sollte man später nochmals darauf hinweisen, denn weitere 10% werden innerhalb der nächsten 48 Stunden verzeichnet. Dabei sollte man es aber belassen, nicht dass das E-Mails als Belästigung – oder sogar als Spam – wahrgenommen wird. Tipp: In der letzten Benachrichtigung darauf hinweisen, dass der Warenkorb bald verfallen wird, was zum Handeln auffordert. Unbedingt den gespeicherten Warenkorb verwenden und nicht einfach auf die Startseite linken.

Mit Partner verbinden

Aber was, wenn der Besucher – und das ist vermutlich die Mehrheit – sich noch nicht registriert hat? Sind die Besucher für immer verloren? Nein, es gibt immer noch gute Chancen, den Besucher zu seinem Glück zu zwingen. Durch übergreifende Partnernetzwerke, Affiliate-Systeme und Keyword-Advertising kann man den Besucher auch zu einem späteren Zeitpunkt – oft sogar über mehrere Wochen – „verfolgen“. Dies geht in aller Regel über Cookies oder IP-Adressen. So können bei Suchmaschinen, News-Anbietern und diversen anderen Seiten nun genau passende Text-, Bild- und Videoanzeigen platziert werden. Diese Werbemöglichkeit können fast uneingeschränkt ausgebaut und optimiert werden. So sollte man sich merken, wo der ursprüngliche Abbruch des Kaufprozesses – z.B. bei der Auswahl der Lieferart – stattgefunden hat oder welche Artikel im Warenkorb waren. Mit diesen Informationen schaltet man nun für genau den Besucher passende Werbeanzeigen mit Gratislieferung oder mit verlockenden Angeboten zu den präferierten Produkten. Dabei holt man wieder den gespeicherten Warenkorb, zeigt die richtigen Produkte auf der Startseite und benutzt das Empfehlungsmarketing zum Erfolg.

Und nicht vergessen in allen Links und Anzeigen die speziellen Kampagnen Tags benutzen, um die wiederkehrenden Kunden exakt über Google Analytics auswerten zu können.

Ich finde dieses Marketingpotenzial einfach gewaltig. Und Du? Hast Du auch schon Erfahrungen dazu gemacht? Man muss doch die 90% der Besucher zu ihrem (Kauf-)Glück zwingen! 

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Jan 12

Google plus Your WorldGoogle hat mit dem Roll-Out des neuen Suchalgorithmus “Search plus Your World” begonnen, welcher verspricht, dass meine Suchresultate noch mehr auf meine Person zugeschnitten sind. Dies aufgrund meiner Informationen, welche ich bei Google+ eingegeben habe. Auf der einen Seite ist dies eine super Möglichkeit, G+ einen Boost zu verpassen, andererseits stellt sich die Frage nach der Relevanz der Ergebnisse. Ein zweischneidiges Schwert.

Auch ich selbst bin mir noch nicht sicher, was ich von der neuen Entwicklung bei Google halten soll, denn ausprobieren konnte ich sie in der Schweiz bisher noch nicht. Allerdings habe ich eine Vorschau gesehen. Über den Suchergebnissen werden neu “personal results” angezeigt, welche über meinen Freundeskreis und die Informationen in meinem G+ Profil ermittelt werden. Dadurch finde ich schneller, was Google denkt dass ich suchen könnte…

Gleichzeitig erhöht Google die Sicherstellung der Privatsphäre, indem die Übertragung der Suchbegriffe, sowie der Transfer mit der SSL-Technologie verschlüsselt werden (https). Trotzdem werden alle meine Suchbegriffe mit meinem Konto bei Google gespeichert und sind später abrufbar, ausser ich schalte diese Funktion explizit aus.

Google denkt also mit. Dies jedoch auf Kosten der Relevanz. Für den User ist neu relevant, was in seinem Kreis passiert, statt das, was allgemein in der Welt geschieht. Da höre ich bereits die vielen “Social Bubble”-Theoristen aufschreien und von einer Isolation und Wissenskluft predigen. Jedoch ist es nicht auch im wirklichen Leben so, dass mein Informationsfluss von meiner Umgebung bestimmt wird?

Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das Angebot entwickeln wird. Gerade Anbieter wie Facebook können bei einem solchen Service nicht mithalten, was G+ vielleicht endlich den Boost verleiht, welchen es dringend gebrauchen könnte.

Wie stehst du zu personalisierten Suchergebnissen basierend auf G+? Hast du Bedenken? Welchen Nutzen und welche Gefahren birgt die Personalisierung deiner Meinung nach mit sich?

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Jan 06

Wer seine Webseitenstatistiken abruft, beispielsweise mit Google Analytics, ist in der Regel auch an eine für die Google Suchmaschine optimierte Website interessiert. Ein wichtiges Element dafür ist der kostenlose Dienst Google Webmastertools.

Um diesen nutzen zu können, ist ein Google Account nötig, von Vorteil über Gmail den E-Mail-Service von Google.

Um in Google Analytics weiterführende Informationen und Reports nutzen zu können, empfiehlt es sich, Google Webmastertools mit dem Analytics-Tool zu verknüpfen. Dafür muss der gleiche Account verwendet werden. Mehr dazu in einem der nächsten Artikel hier im Blog. Vorab aber schon mal einige Hinweise zum Google Webmastertool als solches.

Die Google Webmastertools lassen sich in fünf Kategorien unterscheiden:

Website-Konfiguration

  • XML-Sitemaps
    Hier kann man eine oder mehrere XML-Sitemaps eintragen. Somit teilt man Google die Sitestruktur mit. Das beschleunigt das Erkennen von neuen Seiten.
  • Crawler-Zugriff
    Mittels der robots.txt Datei wird mitgeteilt, was der Suchroboter durchforsten darf und was nicht. Die robots.txt kann hier erstellt werden.
  • Sitelinks
    Sitelinks werden von Google selber erstellt. Darauf hat man keinen direkten Einfluss. Erstellte und nicht erwünschte Sitelinks kann man hier entfernen.
  • Einstellungen
    Info und Einstellungen zum geografischen Ziel.
  • URL-Parameter
    Durch die Angabe von URL-Parametern kann die Effizienz des Crawling erhöht werden. Man sollte jedoch vorsichtig damit umgehen und wissen, was man für Parameter setzt.

Ihre Website im Web

  • Suchanfragen
    Ausführliche Statistik zu Suchanfragen, Page Impressions und Klicks auf einen bestimmten Zeitraum einstell- und abrufbar.
  • Links zu Ihrer Website
    Übersicht der Backlinks zu Ihrer Website und den am meisten verlinkten Content.
  • Keywords
    Eine Keywordliste  die Google beim crawlen der Site gefunden hat.
  • Interne Links
    Liefert eine Liste der internen Links oder von aussen auf Ihre Website verweisenden Links.
  • Abonnentenstatistk
    Liste der RSS-Feedbenutzer, die über ein Google-Produkt wie Google Reader oder iGoogle abonniert sind.

+1 Daten

  • Auswirkungen auf die Suche, Aktivität und Zielgruppe
    Liefert eine Statistik mit +1 kommentierten Impressionen, Klicks und den Auswirkungen. Sofern man den +1 Button auf der Website einsetzt.

Diagnose

  • Malware
    Prüft die Site auf Schadsoftware. Sollte was gefunden werden, liefert Google Informationen wie die „infizierte“ Website wieder bereinigt werden kann.
  • Crawlingfehler
    Listet alle nicht gefundenen URL Ihrer Website auf. Das können URL’s sein, die geändert und ohne 301-Weiterleitung eingerichtet wurden.
  • Crawlingstatistik
    Sämtliche Crawler Aktivitäten des Googlbot werden hier dargestellt. Zum Beispiel die Ladedauer und Anzahl der gecrawlten Seiten.
  • Abruf wie Googlebot
    Hier kann man sehen wie der Googlebot die Website sieht. Es liefert auch „versteckte“ Inhalte wie z.B. von Hackern eingepflanzte Codes etc.
  • HTML –Vorschläge
    Zeigt Probleme mit Seitentiteln oder doppelt verwendete Meta-Beschreibungen an.

Google Labs
Dieser Bereich wird ständig weiterentwickelt. Das wichtigste Modul ist hier meiner Meinung nach die Website-Leistung. Diese liefert Informationen zu den durchschnittlichen Ladezeiten der Webseiten.

Benutzt ihr die Google Webmastertools? Welche Module sind für euch die wichtigsten? Welche Erfahrung habt ihr damit gemacht?

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Dez 14

Rechtzeitig zu Weihnachten soll das Galaxy Nexus im schweizer Detailhandel erhältlich sein. Das Vorzeige-Handy, das Google mit Samsung entwickelt hat, ist ist nicht nur wegen Android 4 unter Anhängern ein begehrtes Objekt. Auch vom technologischen Aspekt her ein vielversprechendes mobile Device.

Herausragendstes Merkmal ist sicherlich das 4.65 Zoll grosse AMOLED-Display, welches mit einer Auflösung von 720×1280 Bildpunkten aufwartet. Im Vergleich dazu wird beim neuen iPhone5 auf ein Display von “nur” 4 Zoll spekuliert. Bestätigt ist dies bisher noch nicht. Das Design ist Geschmackssache eines jeden Einzelnen, die technischen Details lassen auf ein solides und für Webanwendungen schnelles Natel schliessen. Eventuell hat das Auswirkungen auf das Online-Verhalten der Natel-Nutzer. Besonders hervorzuheben ist auch die Ausstattung mit NFC (Near Field Communication) was eine Voraussetzung für das Bezahlen per Handy ist.
Auch die Anzahl der Downloads aus dem Android-Shop machen einem deutlich, dass Google seinem Wettbewerber Apple hart auf den Fersen ist. Dienste wie Google Music (bisher nur in USA verfügbar) bestärken dies. Eines ist mir persönlich jetzt schon klar: Apple muss sich warm anziehen und vielleicht sollte die Lancierungs-Strategie neuer Modelle überdacht werden, da das Weihnachtsgeschäft ein wichtiger Bestandteil des Umsatzes ist. Apples Absatzzahlen wiederlegen meine These allerdings regelmässig.
Dennoch wundere ich mich darüber, dass Apple’s iPhone5 so viel später auf den Markt kommt als das Produkt vom Erzfeind Samsung. Hat man hier schon Boden verloren?
Betrachten wir hierzu noch die Tatsache, dass das Galaxy Nexus über ein bisher unüblich grosses Display verfügt, kann man sich leicht folgende Frage stellen: Werden Handys die neuen Tablets? Mit einer Display-Grösse von nahezu 5 Zoll ist der Schritt zum 7 Zoll Tablet nicht mehr weit. Da liegt die Vermutung doch nur allzu nahe, dass Tablets vielleicht heute schon ausgedient haben. Die Tendenz ist auf jeden Fall zu erkennen.

Was meint ihr dazu? Haben Tablets etwa schon ausgedient bevor sie sich richtig etablieren können? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

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Dez 01

Letzte Woche habe ich über die Angriffe auf die Marken Continental, Adidas und co. berichtet, und mich mit deren Krisenmanagement befasst. Was zurzeit jedoch viel mehr als nur einen “Shitstorm” auslöst in den USA ist der SOPA, der Stop Online Piracy Act (H.R. 3261), welcher dem US Amerikanischen Staat das Recht gibt, Urheberrechtsverletzungen zu ahnden. 

Dass Urheberrechtsverletzungen im Internet schon lange ein Problem darstellen, welches rechtlich nur schwer gelöst werden kann, wissen wir nun doch schon seit einigen Jahren. Viel wurde darüber geschrieben und philosophiert über internationale Rechtslegungen und Regelungen, welche die Grauzone auflösen würden. Nun hat die USA gehandelt und den SOPA veröffentlicht, welcher Urheberrechtsverletzungen ab sofort strafbar machen soll – in jedem Fall.

Nicht nur Justin Bieber müsste sich demnach fürchten, denn er wurde mit Cover-Songs bekannt, was ihm angeblich bis zu 5 Jahre Haft einbringen könnte. Viele Anbieter wie Google und Facebook fürchten den “Untergang des Internets” und die volle Zensur durch den Staat, wie wir sie bereits von China und co. kennen. Und so ganz falsch liegen sie damit nicht.

Mashable veröffentlichte dazu letzte Woche eine Grafik, welche aufzeigt, was durch das Gesetz theoretisch eintreffen könnte, darunter die Überwachung und Zensur von Social Network Seiten und die Blockierung von Seiten, welche kontroverse Information verbreiten, wie zum Beispiel aus China oder Syrien.

Das Web kocht daher seit Tagen, es wurden zahlreiche Webseiten aufgesetzt die gegen den Vorschlag  protestieren und zum “Aufstand” aufrufen, denn das Gesetz könnte jederzeit in Kraft treten, sobald es von der Regierung abgesegnet wird.

Offen bleibt wie viel an der Sache künstliche Panik ist, welche wir aus den USA nur zu gut kennen, und wie viel wirklich auf ein Zensur-ähnliches Verhalten der Regierung herauslaufen würde.

SOPA – Pros und Cons – wie stehst du zu den Entwicklungen in den USA? Bist du für oder gegen eine solche Regelung? Was müsste passieren, um Piraterie im Internet in den Griff zu bekommen? Sollte deiner Meinung nach Piraterie überhaupt eingeschränkt werden?  

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Nov 30

Man braucht eine Information. Klar, schnell auf Google suchen. Hier bekommt man ja in den meisten Fällen die relevanteste Antwort auf seine Frage. Nur selten hält man sich vor Augen, was eigentlich dazu führt, dass einem Google die meist perfekte Antwort liefert.

Es ist ein wenig wie beim Auto. Man will sich reinsetzen und es soll einem von A nach B bringen. Die Technik muss und soll nicht gross interessieren. Dennoch finde ich es spannend, wenigstens ansatzweise zu wissen, wie etwas funktioniert und wie sich das entwickelt hat.

Zwei interessante Videos, die ich zum Thema Google Search gefunden habe , möchte ich euch nicht vorenthalten.

Im ersten wird erklärt, was Google laufend unternimmt, um die Qualität ihrer Suchergebnisse zu verbessern. Das Video veranschaulicht ziemlich gut den Aufwand, den Google betreibt, um die Suchqualität zu steigern.

Spannend finde ich auch nachfolgende Grafik (grössere Version bei Klick auf Bild), die aufzeigt, wann welche Dienste in die Google Suche integriert wurden. Wer sich weiter darin vertiefen will, dem sei „The Evolution of Search“ empfohlen.

Google Search Geschichte

Wie haltet ihr das so? Ist euch wichtig, was unter der Haube oder hinter der Kulisse abläuft? Wie immer bin ich gespannt auf eure Feedbacks.

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Nov 25

Vor einer Woche schrieb ich den ersten Artikel über den Google Analytics Multi-Channel-Trichter und habe dabei erklärt, weshalb das Zusammenspiel mehrerer Massnahmen entscheidend für den Erfolg ist.

Nun kommen die Torschützen und Assistgeber zum Zuge und so gibt es in Google Analytics eine Art Scorerliste, also die Liste in der die besten Torschützen und Assistgeber aufgeführt werden. In Google Analytics werden diese im Bericht Vorbereitete Conversions ehrenvoll ausgewiesen.

Vorbereitete Conversions

Das ist aber noch nicht alles, es ist sogar möglich zu analysieren wie viele Spielzüge - zwei oder mehr Besuche auf der Website – nötig waren, bis der Erfolg eintrifft.

Im Eishockey wird in Linien, Reihen oder Blöcken gespielt, das bedeutet, dass Stürmer und Verteidiger möglichst immer mit den gleichen Partnern spielen. Im Online-Marketing macht es durchaus auch Sinn, wenn man verschiedene erfolgreiche Werbevarianten zusammen in Aktion setzt. Um die beste Linie zu finden, gibt es in Google Analytics den Bericht Top-Conversion-Pfade. Er zeigt wunderbar, wie das Zusammenspiel am effektivsten und erfolgreichsten ist.

Zeitintervall

Im Spiel muss man immer mal einen Spieler austauschen, weil er seine Leistungsgrenze überschritten hat oder vielleicht auch einfach zu uneffektiv ist. In Google Analytics kann man mit den beiden Berichten Zeitintervall und Pfadlänge herausfinden, ob eine Interaktion einfach nicht mehr erfolgreich ist, weil es zu lange dauert bis der Erfolg da ist oder ob einfach sonst erfolglos auf eine Werbung geklickt wird.

Pfadlänge

Fazit:
Ich finde die neuen Möglichkeiten richtig cool und nicht nur, weil ich mich für Sport interessiere. Ich bekomme mit dem Multi-Channel-Trichter endlich gute Conversion-Auswertungen und kann diese auch schön und übersichtlich darstellen lassen.

Hier noch zwei Videos zum Thema. Anschaulich präsentiert und richtig verständlich ;-)
Multi-Channel Funnels in Google Analytics
Walkthrough of Multi-Channel Funnels in Google Analytics

Welche Erfahrungen hast Du mit dem neuen Report gemacht? Hast Du Deine Kampagnen entsprechend optimiert? Ich freue mich auf Deinen Kommentar! 

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Nov 23

Schon seit April ist es möglich, das Analytics in die neue Betaversion umzuschalten. Allerdings war die neue Oberfläche einem steten Wandel unterworfen. Jetzt scheint es so, dass Google aus der Beta Phase rauskommt. In den nächsten Tagen soll die neue Version aufgeschaltet werden und Anfang 2012 wird man nicht mehr mit der alten Version arbeiten können. Schauen wir uns heute mal an, was die neue Version bringen wird.

Wer sich schon mit der Beta Version beschäftigt hat, kennt einen Teil der Neuerungen schon. Die neue Version kommt um einiges aufgeräumter und übersichtlicher daher. Natürlich bringt sie einiges an neuen Features mit. Schon in der Betaversion hat man gegenüber der alten Version zahlreiche Vorteile.

  • In den Standardberichten ist die ganze Menüführung übersichtlicher und logischer aufgebaut. Wie vorher sind die Berichte in Untergruppen angeordnet, allerdings wurden diese sinnvoller benannt und angeordnet. Anfangs benötigt dies eine gewisse Eingewöhnung, was allerdings nicht lange dauert. Ärgern wird dies die Autoren der Fachbücher zu diesem Thema. Da wird wohl so manches Buch neu geschrieben werden müssen. ;-)
  • Die Grafiken zu den Berichten sind optisch schöner und vor allem auch für Laien leichter interpretierbar.
  • Themen, die eigentlich schon länger wichtig sind, wurden neu dazugefügt. So z. B. die Punkte Soziale Netzwerke, Mobil und Besucherfluss. Gerade der Besucherfluss finde ich eine ganz geniale Ansicht. Auf einen Blick ist zu sehen, welche Besucher (Kriterien wählbar) auf welche Startseite kommen und wie sie sich auf der Site bewegen.
  • Bei den Besucherquellen findet sich noch der Punkt Suchmaschinenoptimierung. Für diejenigen die sich damit befassen auch sehr interessant.
  • Die Statistiken für das E-Commerce wurden auch sehr stark erweitert.

Zusätzlich wird in der definitiven Version, die in den nächsten Tagen kommen sollte, auch das langerwartete Echtzeit-Tracking integriert sein. Mit Echtzeit-Berichten kann verfolgt werden, was in diesem Moment auf der eigenen Site geschieht.

Was haltet ihr von den neuesten Änderungen aus dem Hause Google? Nützlich oder Schnickschnack? Habt ihr das schon in der Beta Phase angeschaut? Bin gespannt auf euer Feedback. Falls ihr nichts weiter zu sagen habt, könnt ihr natürlich den Artikel auch gerne sharen oder mit „gefällt mir“ oder +1 bewerten.

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