Aug 30

facebook community pagesDa ich immer wieder Anfragen bekomme, was denn die Community Pages bei Facebook seien, schreibe ich heute nochmals einen Überblick was dahinter steckt. Auch wenn die Community Pages noch nicht wirklich gestartet wurden aber still und leise einfach aufgetaucht sind, hier die Fakten soweit Facebook sich äussert.

Die Community Pages, oder Gemeinschaftsseiten wie sie in der deutschen Sprachversion heissen, sind eine neue Form von Inhalten, die Facebook selbst betreibt. Quasi über Nacht erstellten die Plattformbetreiber 6,5 Millionen dieser Seiten, zum Start wurden diese Communities zu allgemeinen Themen wie “Kochen”, “Radfahren”, “Wandern” usw. Damit reagierte Facebook wohl auf ein Problem, dass User nicht nur Fanpages für Marken und Promis erstellt hatten, sondern auch massenweise zu diesen ganz allgemeinen Themen.

Mittlerweile findet man jedoch nicht nur Geimeinschaftsseiten zu Interessen, sondern auch zu Städten oder Arbeitgebern. So gibt es Community Pages zum Beispiel von Arbeitgebern wie der Migros. Da diese Seiten automatisch erstellt werden, aus den Angaben der Interessen und Likes der User, hat das System seine Tücken. Zur Bank Coop finden sich beispielsweise gleich mehrere Seiten. Bank Coop, COOP BANK, Bank Coop AG.

Stösst man auf eine solche Seite, so findet man einen (wohl ebenso automatisch geladenen) Eintrag aus Wikipedia und den Hinweis:

“Wir möchten aus dieser Gemeinschaftsseite die beste Wissenssammlung zu diesem Thema zu machen. Wenn du von COOP BANK begeistert bist, registriere dich und wir teilen dir mit, wenn wir deine Hilfe benötigen. Du kannst uns zudem helfen, indem du einen relevanten Wikipedia-Artikel oder die Offizielle Seite vorschlägst.”

Sollte es schon einschlägige Posts von Usern geben, so werden diese auch innerhalb der Seite angezeigt. Direkt Beiträge liefern, Bilder oder Videos hochladen kann man jedoch noch nicht.

Zum einen wird es dazu führen, dass Facebook die internen Verlinkungen von Interessen, Heimatstadt, Arbeitgeber usw. mit den Gemeinschaftsseiten Verknüpft werden. Ob das für mehr Ordung sorgt wird sich zeigen, denn wie man am Beispiel Bank Coop oben sieht muss da noch einiges nachgebessert werden.

Ausserdem möchte Facebook wohl auch noch alle internen Inhalte und das Wissen der User ganz im Wikipedia Stil zusammentragen. Möglich dass der Traffichungrige Konzern hier eine Chance sieht sich ein wenig von Wikipedia Abzuschneiden.

Weiterhin ist wichtig zu wissen, Eigentürmer und Administrator der Seiten ist und bleibt Facebook. Wer sich als Unternehmen hier findet, der kann seine offizielle Unternehmensseite auf Facebook als Referenz vorschlagen oder einen entsprechenden Wikipedia Artikel empfehlen. Mehr nicht.
Empfehlenswert ist es, sollte man als Unternehmen noch keine offizielle Seite haben, diese umgehend einzurichten und mit der Gemeinschaftsseite zu verlinken.

Hier noch ein Artikel von den tollen Jungs von facebookmarketing.de und ein Artikel bei Techcrunch.

Sind Euch in dem Zusammenhang noch ein paar kuriose Dinge aufgefallen? Der Algorythmus scheint ja noch sehr störanfällig zu sein.

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Aug 23

In den letzten Wochen gab es einige Neuerungen bei Facebook. Manche aufregender als andere, praktisch finde ich sie dennoch alle. Hier ein kurzer überblick was sich getan hat.

1. Galerien auf einen Blick
Die Galerien
haben die lästige Seitenaufteilung verloren. Hat man nun eine ganze Menge Bilder, werden diese auch komplett in einer Ansicht als Thumbnails dargestellt. Damit erspart man sich das nervige durchklicken mehrerer Seiten um ein Album zu betrachten. Sicherlich kein Meilenstein in der Geschichte aber praktisch

2. Reiter mit eigenen Inhalten verkleinert
Bisher war es so, dass man die selbstgestalteten Inhalte von Reitern über die gesamte Breite anlegen konnte – natürlich abzüglich des Platzes für die Werbung. Die war immer da. Nun wurde die Breite auf 570 Pixel geschrumpft und am linken Rand erscheinen wie auf der Pinnwand, Logo, Info und die Boxes. Diese kann man auch hier individuell anpassen. Der Wechsel war schon eine Weile im Gespräch und diesmal hat Facebook auch rechtzeitig informiert und nicht einfach über Nacht geändert.

3. Notizen Reiter wird ein abgespeckter Blog
Bei den Notizen hat Facebook den Umfang deutlich erweitert. So hat man im Notizen Feld nun einen einfachen Texteditor (Bold, Italic, Underline), in dem man auch Bilder und Links einsetzen kann. Und über die neue Funktion “Tags” kann man den Notizen Eintrag mit Schlagwörtern versehen. Ausserdem kann man auch andere Personen und Gruppen / Seiten zu einer Notiz markieren und so wieder einmal direkte Bezüge und Verknüpfungen der Inhalte innerhalb Facebook erstellen.

4. Facebook Places
Das war sicherlich das am heissesten diskutierte Thema der letzten Wochen. Der location based Service erlaubt es nun zu teilen wo man gerade ist, mit welchen Facebook Freunden man dort ist und zu sehen wer in der Nähe ist.  Live ging es am 19. August für Amerika, wann es bei uns verfügbar ist bleibt noch abzuwarten. Nutzen kann man den Service ausschliesslich über Mobilgeräte (was ja auch Sinn macht) über touch.facebook.com oder die iPhone Applikation.
Informationen zur Places API gibt es hier im Developerteil von Facebook.

5. iFrames statt FMBL
Facebook wird sich bis zum Ende diesen Jahres von FBML verabschieden. Danach werden Applikationen und Tabs auf Seiten nur noch als iFrames erlaubt sein. Facebook hat verlauten lassen, dass alle Entwickler von Applikationen sofort auf die iFrame Variante umsteigen sollen. Bestehende Seiten und Applikationen werden allerdings bestehen gelassen und müssen nicht erneut als iFrame Lösung integriert werden.

Habe ich noch was vergessen? Schreibt gerne wenn Euch noch etwas aufgefallen ist oder wie ihr die Neuerungen findet.

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Aug 20

Forscher haben über einen Zeitraum von drei Jahren 300 Millionen Tweets analysiert. Kriterium: emotionale Reizwörter. Fazit: über Mittag und Mitte der Woche sind die Twitterer schlecht drauf.

Amerikanische Forscher haben drei Jahre lang das Vokabular von Twitterern untersucht. Der Fokus lag hierbei auf emotionalen Reizwörtern. Drei Jahre lang wurde das emotionale Vokabular von 300 Millionen Twitterern analysiert. Das Ergebnis: über die Mittagszeit sowie in der Mitte der Woche sind die User deutlich schlechter gelaunt, als in der übrigen Zeit. Am glücklichsten zwitschern die Amis am Sonntagmorgen. Wen mag’s verwundern. Zudem ist die Situation früh morgens und spät abends positiver als am über den Tag hinweg. Dann, wenn die meisten Menschen bei der Arbeit sind.

Stimmungsbarometer auch bei Facebook
Die negativen Wörter bekamen bei der Untersuchung wenig Punkte. Die positiv besetzten Wörter wurden dafür mit mehr Punkten bewertet. Dieser Stimmungsbarometer gibt es aber nicht nur bei Twitter. Denn auch Facebook versucht über die Statusmeldungen ihrer Mitglieder das kollektive Glücksgefühl einzelner Nationen zu bestimmen. Dieser nennt sich dann Happiness-Index.

Und wie seht ihr das, liebe Twitterer? Könnt ihr diese Ergebnisse aufgrund Eurer täglichen Twitter-Laune bestätigen?

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Aug 13

Männer. Frauen. Kinder. Grosseltern. Alle tummeln sie sich in den sozialen Netzwerken. Doch: Frauen haben auf der ganzen Welt bei Facebook&Co. die Nase vorn.

Es ist ein alter Hut: Frauen reden gerne. Und viel. Schon früher hiess es : „das Telefon ist weiblich“. Dies belegten zahlreiche Studien aus der Telefonforschung. So verwundert es kaum, dass das weibliche Geschlecht Facebook als neues Kommunikationsmedium für sich entdeckt. Diverse Studien aus den USA, Australien und Europa belegen, dass Frauen markant mehr Zeit in Social Networks verbringen, als ihre männlichen Zeitgenossen. Gemäss einer Erhebung aus den USA ist die Facebook-Nutzung der Frauen derart intensiv, dass über ein Drittel der befragten Frauen zugaben, des Öfteren mit ihrem iPad einzuschlafen, während dem sie in sozialen Netzwerken unterwegs waren. 26 Prozent springen – gemäss Befragung – nachts sogar extra aus den Federn, um noch einmal ihre Nachrichten zu checken. Wohlgemerkt, dies sind Zahlen aus Amerika.

Shoppen in Social Media
Und wenn wir schon dabei sind, und um das Klischee noch weiter zu bedienen: auch die feminine Shopping-Passion ist der Verweiblichung von Facebook mehr als zuträglich. Denn: Für 72 Prozent der weiblichen User ist Facebook der Ort, an dem sie auf neue Produkte treffen, Sonderangebote suchen, bewerten und danach oft auch kaufen. Diese neue Einkaufsmöglichkeit lässt wohl nicht nur das Shopping-Herz von Frauen höher schlagen, sondern gleichermassen jenes von Marketing-Verantwortlichen. Die neuen Erkenntnisse über die geschlechterspezifische Nutzung von Social Media werden daher wohl künftig besonders hilfreich für die Marketingabteilungen sein.

Und wie seht ihr das, liebe Social Media-Männer und –Frauen? Wird Facebook langsam aber sicher von der Frauenwelt erobert?

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Aug 06

Alle sind bei Facebook. Und trotzdem ist niemand so richtig zufrieden damit. Das zeigt eine Konsumentenbefragung aus den USA.

Bald sprengt Facebook die 500-Mio-User-Grenze. Das Netzwerk boomt. Der Vernetzungswahn nimmt kein Ende. Die meisten Nutzer loggen sich täglich mindestens einmal bei Facebook ein. Und trotzdem: Die meisten Facebook-Nutzer sind mit dem sozialen Netzwerk nicht so richtig zufrieden. Dies geht aus einer Konsumentenbefragung aus den USA hervor. Nur 64 von insgesamt 100 möglichen Punkten vergaben die befragten User im so genannten American Customer Satisfaction Index (ACSI). Ernüchternd: das ist eines der schlechtesten Ergebnisse aller befragten Unternehmen und Websites.

Zu wenig Datenschutz
Am meisten stossen sich die Befragten erwartungsgemäss an den in den vergangenen Monaten so oft thematisierten Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen bei Facebook. Ebenso sind die User von ständigen Änderungen auf der Seite – aber auch von Werbeanzeigen – genervt. Die Verärgerung der Facebook-Nutzer macht Sinn: denn bereits im vergangenen Sommer haben Verbraucherschützer Facebook vorgeworfen, wiederholt und wissentlich datenschutzrechtliche Bestimmungen zu missachten.

Trotz der Unzufriedenheit der Nutzer, werden diese Facebook wohl nicht davonlaufen. Denn durch die unglaublich grosse und stetig steigende Benutzerzahl hat sich Facebook eine eigene Art von Monopol in den sozialen Netzwerken aufgebaut und gesichert. Im Moment.

Und wie zufrieden seid ihr mit Facebook? Was stört Euch besonders – oder was findet ihr besonders toll an diesem sozialen Netzwerk?

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Jul 30

Seit einigen Tagen macht Flipboard – eine neue Gratis-App für das iPad – von sich reden. Das „Social Magazine“ könnte beachtliche Veränderungen der Nutzungsmuster von Usern zur Folge haben. Und: es ist kostenlos.

Mit Flipboard werden Social Media-Inhalte aus Facebook und Twitter in Form eines personalisierten Print-Magazins aufbereitet. Und Flipboard ist somit der erste soziale Newsreader, der den Usern ein komplett neuartiges Leseerlebnis bescheren soll. Die Applikation wurde eigens für das iPad entwickelt. Optisch aufbereitet wie in einem attraktiven Printprodukt, werden Geschichten, News und Bilder, die auf Facebook und Twitter miteinander geteilt werden, dementsprechend dargestellt. Zudem importiert die Anwendung durch Freunde bei Facebook und Twitter empfohlene Artikel und stellt diese in Form eines aus 3×3 Quadraten bestehenden Raster dar – zusammen mit einer personalisierten Auswahl von Inhalten von Partnerseiten.

Im Moment nur für iPad
Aufgrund seiner äusserst attraktiven Aufmachung und der Benutzerfreundlichkeit wird Flipboard wohl eine breite Masse ansprechen. Im Moment können aber nur die Besitzer eines iPads auf Flipboard zugreifen. Unter den iPad-Besitzern dürfte sich Flipboard allerdings sehr schnell verbreiten. Denn: die Anwendung ist  in ihrer Funktionalität bis anhin einzigartig, enthält zudem keine Werbung und ist erst noch kostenlos. Runtergeladen werden kann die neue App in Apples App Store. Eine detailliertere Beschreibung zur Funktionsweise von Flipboard gibt es in diesem Video:


Und was haltet ihr von dieser neuen Applikation? Hat jemand bereits Erfahrungen damit gemacht?

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Jul 12

Facebook betreibt mehr als 60’000 Server. Im Herbst 2009 waren es noch knapp 30’000. Jeder User surft im Durchschnitt täglich 40 Minuten auf Facebook.

Über 400 Millionen Nutzer rund um den Erdball wollen unterhalten werden. Darum sah sich Facebook gezwungen, 2010 seine Server-Anzahl drastisch zu erhöhen. Insgesamt verbringen die Nutzer täglich mehr als 16 Milliarden Minuten auf Facebook, berichtet Datacenter Knowledge. Umgerechnet macht also ein typischer Facebook-Tag etwa 267 Millionen Stunden oder 30’000 Jahre aus.

Die Zahlen wurden von Facebook-Manager Tom Cook anlässlich einer Technologie-Konferenz präsentiert. Nimmt man die 16 Milliarden Minuten und legt sie auf die Nutzer um, macht das eine durchschnittliche Nutzungsdauer jedes einzelnen Mitglieds von rund 40 Minuten pro Tag.

Cook veröffentlichte auch, dass jeden Monat mehr als drei Milliarden Fotos auf Facebook hochgeladen werden. Mehr als eine Million davon werden jede Sekunde von Nutzern angesehen. Insgesamt werden pro Woche sechs Milliarden Inhalte, also Statusmeldungen, Bilder, Videos oder Notizen, hochgeladen.

Mit dieser Veröffentlichung reiht sich Facebook ein in die Riege der Unternehmen mit den grössten Server-Infrastrukturen. Zumindest derer, die ihre Zahlen offen legen. Unangefochten auf Platz eins liegt aber immer noch Intel mit mehr als 100’000 Servern. Unbekannt ist, wieviele Rechner Google betreibt, genausowenig sind Zahlen von Microsoft, Amazon oder eBay bekannt. Es ist aber anzunehmen, dass auch diese Unternehmen weit über 50’000 Server einsetzen, um ihre Dienste zu betreiben.

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Jul 07

Facebook open graph einfach erklärtDer open graph von Facebook ist schon eine Weile im Gerede und auch in Gebrauch. Allerdings höre ich oft Fragen was die open graph Schnittstelle denn nun wirklich sei. All die schönen “in a nut shell” Artikel sind auch nicht gerade einfach geschrieben. Deshalb hier der Facebook open graph ganz untechnisch erklärt.

Worum geht’s grundsätzlich?
Darum, die Möglichkeit zu bieten, externe Inhalte mit dem Facebook Netzwerk zu verbinden. Jeder Inhaltsanbieter soll in der Lage sein, die Vernetzungen innerhalb Facebooks zu nutzen.

Wie funktioniert es?
Wieder einmal über die Basis RDFa (in abgespeckter Form) die man als System für das Semantic Web entwickelt hat. Einfach gesagt, ich kann nun auch für externe Inhalte Metadaten hinzufügen, welche von Facebook gelesen und ausgewertet werden. Somit kann ich spezifizieren, was für ein Inhalt es ist und nicht nur wo er ist.

Wie geht es in der Praxis?
Zunächst sollte man sich für unser Beispiel mal das eigene Profil anschauen. Dort findet sich im Bereich “Gefällt mir und Interessen” eine Auflistung von Dingen wie Aktivitäten, Musik, Filme, usw.

Klickt man in diesem Beispiel auf  einen der Links, kommt man zur Facebook Seite des jeweiligen Inhaltes. Der Clou mit dem open graph ist nun, dass hinter diesen Links auch externe Inhalte verborgen sein können.
Das bedeutet ich kann einen Inhalt auf meiner Webseite mit Metatags versehen und einen Like Button hinzufügen. Dazu muss ich dem Inhalt einen Objekttyp und einen Wert zuordnen, sowie URL und Bild.

Objekttyp: “Entertainment” + Wert: “Movie” + URL des Inhaltes + Bild.

Klickt nun jemand auf den Like Button auf meiner Website, dann erscheint es innerhalb seiner Kategorie “Gefällt mir” / “Filme”.  Hinter dem Naked Lunch Link verbirgt sich dann nicht die  Facebook Seite, sondern mein externer Inhalt.

Was bringt es dem Inhaltsanbieter?
Neben der Tatsache das Inhalte über die Social Networks gestreut werden von Usern, sehe ich als anbieter auch wem meine Inhalte gefallen. Und jeder Besucher sieht, wie vielen FB Nutzern dieser Inhalt schon gefallen hat. Ausserdem schaffe ich mir damit SEO relevante Backlinks von einer enorm starken Seite (hier macht es natürlich die Menge der “likes” aus).

Was bringt es Facebook?
Genau wie Google, lechzt Facebook nach Nutzerinformationen. Über den open graph kann nun Facebook diese Informationen auch aus den externen, teilnehmenden Quellen sammeln. Bevor nun aber wieder alle Privatspäre schreien, bitte mal eins im Sinn behalten: Für uns als Nutzer gibt es keine Personalierung der Informationen, ohne dass wir einem System oder Anbieter etwas über uns erzählen. Wie gerne würde ich im Fernsehen nur Werbung zu Sportwagen und Südseereisen bekommen, da Personalisierung aber hier nicht möglich ist, bekomme ich Waschmittel und Monatshygiene angepriesen.

Habt ihr schon Erfahrungen mit den open graph Funktionalitäten gemacht, als Nutzer oder Anbieter? Oder seht ihr das System auch so kritisch wie verängstigte Datenschutzfanatiker?

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Jun 28

Die Art und Weise, wie wir Medien nutzen, verändert sich schneller und radikaler als noch vor einiger Zeit gedacht. Immer mehr Menschen lesen News eher auf dem Smartphone als in der Zeitung. Filme werden nicht mehr auf dem TV geschaut, sondern auf dem Laptop. Und Facebook ist das soziale Online-Zentrum

Eines ist jedoch sicher: Die Onlinewelt wird die alte Medienwelt nicht ablösen, sondern ergänzen. Viele nutzen TV-Gerät und Computer parallel. Während eine Sendung läuft, wird im Web getwittert, gefacebookt und gechattet. Besonders jetzt während der WM-Zeit rollt eine Kommunikationswelle durch Twitter und Facebook.

Dieser Trend hat Konsequenzen für die Werbewirtschaft. Jetzt ist es an der Zeit, gezielt Produkte vorstellen, die sich die Konsumenten dann parallel im Web anschauen können.

Markenartikler wie der Autokonzern Volkswagen reagieren bereits auf den digitalen Megatreffpunkt. VW kündigte unlängst an, dass sie bei der Einführung des Polo GTI die klassische Werbung auslassen wollen. Stattdessen konzentrieren sie sich voll und ganz auf Facebook.

Aber damit nicht genug. Ein weiterer Schritt ist die Eröffnung eines eigenen Facebook-Shops. Der Grund: Die jungen User shoppen lieber im Web als im Laden. Sie finden dort Empfehlungen ihrer Freunde und können Preise miteinander vergleichen.

Wie schaut es bei dir aus? Schaust du auch TV und surfst nebenbei noch mit dem Notebook? Hast du schon etwas was du während dem TV schauen gesehen hast, gleich via Web bestellt?

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Jun 22

Immer wieder werden wir gefragt, ob es sich für Firmen lohnt eine Facebook Site zu betreiben. Facebook geniesst Besuche wie selten ein Social Network, weshalb man auch als Firma nicht an der Plattform vorbei kommt.

Beim Anlegen einer solche Site oder Gruppe sollte man auf ein paar Punkte achten. Mehr dazu im Video.

Social Media Marketing How To, die Themen der Serie im Überblick
1.) Attention statt Interruption, 2.) Community Building, 3.) 4Cs der Social Media Kommunikation, 4.) Social Media Funnel, 5.) 5 Hürden des Social Media Marketings, 6.) Vermarktung & Traffic generieren, 7.) Social Media Kampagne, 8.) Social Lead generieren, 9.) Facebook Site Dos & Donts, 10.) Youtube richtig nutzen, 11.) Slideshare – Leads Dank Präsi, 12.) Werben auf Twitter, 13.) Suche in Social Networks 14.) Social Media Monitoring

Was sind Eure Erfahrungen mit Facebook Site?

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