Vom alten Denken in einer neuen Welt
Es ist noch nicht lange her, da war MySpace die Nummer eins unter den Social Networks. Inzwischen verliert die Firma, die zum Medienimperium von Rupert Murdoch gehört, gegenüber Facebook immer mehr an Boden.
Der Konkurrenzkampf um Werbegelder, die immer spärlicher fliessen, ist hart. Im Mai 2009 hat Facebook MySpace an der Spitze abgelöst. Zwar versuchte MySpace-CEO Owen van Natta – sinnigerweise ein früherer Facebook-Kadermann – das Steuer herumzureissen. Inzwischen hat er sich aber auch aus dem Staub gemacht. Nun steht MySpace kurz vor dem Aus. Das Netzwerk bietet den Usern einfach zu wenig.
Wie konnte es überhaupt soweit kommen?
Anscheinend liegt es an Tycoon Rupert Murdoch selbst. Er soll keinerlei Verständnis für das Eigenleben und die Dynamik sozialer Netzwerke aufbringen.
So ist er felsenfest überzeugt, dass die User irgendwann für Inhalte im Web bezahlen werden wie einst für die Zeitung. MySpace macht auch viel weniger klar, wofür die User das Portal nutzen können. Bei Facebook weiss jeder, was er erwarten kann.
Wo sich zwei Anbieter um die Nummer 1 balgen, gewinnt normalerweise der Stärkere. Es sieht so aus, wie wenn MySpace seinen Zenit überschritten hätte und das Feld nun definitiv Facebook überlassen müsste.
Die Frage ist nur: Schreibe ich in zwei Jahren dasselbe über Facebook?









Die jüngsten Entwicklungen zeigen: Soziale Medien sind nicht mehr länger nur ein Privileg des modernen Menschen. Auf Facebook, Twitter und Xing folgen nun Dogbook, Catster und Petster.
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