Mai 18

Bis Ende Mai müssen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die neuen Richtlinien zum Umgang mit Cookies umsetzen. Dies sorgt mancher Orts für heisse Köpfe und erste Web-Firmen drohen gar mit einer Verlagerung in die USA.

Neue Cookie Richtlinien in der EUEin Cookie, zu Deutsch “Keks” oder “Plätzchen” ist ein kurzer Eintrag, welche Webseiten auf dem Computer eines Anwenders ablegen. Diese dienen zum Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen. So können die kleinen Häppchen denn auch Informationen über das Surfverhalten am betreffenden Computer als auch gewählte Einstellungen und Präferenzen speichern.

Seit zwei Jahren wird nun darüber diskutiert, wie und ob ein Nutzer der Platzierung von solchen Cookies zustimmen muss. Muss er in Zukunft mehrmals auf “ja” klicken wenn er eine bestimmte Webseite aufruft, oder genügt es, wenn er im Browser einmal sein OK gibt. Eigentlich müssten die EU-Mitgliedsstaaten nun jedoch bis Ende Mai die Richtlinien umgesetzt haben, doch bis anhin, hat noch kein EU-Mitglied einen konkreten Vorschlag vorgelegt…

Momentan müssen Unternehmen ihre Webseiten noch nicht umgestalten, da die Richtlinien vorerst nur die Mitgliedsstaaten bindet, welche die neuen Richtlinien bis am 25. Mai 2011 in nationales Recht umzusetzen haben. Es ist den Europäischen Unternehmen jedoch zu empfehlen, die Angelegenheit im Auge zu behalten!

Da mittlerweile solche Cookies zu einem fast unverzichtbaren Bestandteil in der Internetwirtschaft geworden sind und vor allem zu Werbezwecken verwendet werden, müssen wohl in naher Zukunft viele Webseiten mit zahlreichen Anpassungen versehen werden. Die kleinen Plätzchen werden also noch für einigen Gesprächsstoff sorgen!

Was glaubt ihr, wie schnell eine solche Gesetzgebung in der Wirtschaft umgesetzt werden muss. Was passiert wohl beim nicht EU-Mitglied Schweiz diesbezüglich?

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Apr 04

Heute möchte ich euch an dieser Stelle ein wirklich nützliches Tool zum Testen von Webseiten und Blogs vorstellen. Wer kennt das Problem nicht, da erstellt Mensch eine Webseite und die sieht im eigenen Browser auch ganz toll aus. Es kommt erste Freude auf und dann sieht Mensch sich die Seite mal in einem anderen Webbrowser an und – Oh Schreck!

Alles ist verzogen, Grafiken werden kleiner oder grösser, es erscheinen Scrollbalken, wo sie nicht sein sollten etc, etc… Es kann wirklich leicht vorkommen, dass der Ersteller der Seite dabei ganz schön ins Schwitzen kommet. Gerade bei Firmenseiten ist diese Browserkompatibilität ein äusserst wichtiger Aspekt! Denn wer will schon, dass sein Firmenauftritt auf dem Internet im Firefox Browser zwar toll aussieht, im Internet Explorer jedoch nicht anzusehen ist.

Und darum möchte ich euch heute einen Online Dienst vorstellen, welcher genau dieses Problem behandelt und wo ihr eure Webseiten gleich selber auf Browserkompatibilität testen könnt. Auf der Webseite browsershots.org könnt ihr aus einer Vielzahl an verschiedenen Browsern auswählen und eure Seiten damit testen. Im Moment vor allem für Linux und Windows Systeme. Zudem könnt ihr dort auch Bildschirmgrösse, Farbtiefe, Java, Javascript- und Flash-Versionen angeben und als weitere Testparameter definieren. Danach könnt ihr das Ergebnis in den verschiedenen Browsern ansehen. Nachfolgend ein Screenshot wie dieser Blog in den verschiedenen Browsern aussieht.

Website-Marketing Blog im Webbrowsertest

Übrigens habe ich auch bei Facebook leider schon festgestellt, dass auch dort die Seiten in den verschiedenen Browsern variieren. Vor allem ältere Versionen den Microsoft Internet Explorer machen hier in erster Linie Probleme und zeigen schnell Scrollbalken an und auch ein Zeilenumbruch wird hier anders angezeigt als im Chrome und im Firefox und bekommt einen grösseren Abstand.

Hattet ihr auch schon solche Probleme mit euren Webseiten? Für welche Browser optimiert ihr eure Webseiten? – Oder macht doch mal die Probe aufs Exempel und schreibt eure Ergebnisse hier als Kommentar rein. Bin gespannt!

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Dez 13

CR-48 heisst das Chrome Notebook von Google.  So schlicht der Name, so schlicht ist auch das Notebook selbst gehalten. Im Rahmen eines Pilotprojektes wurde das Notebook nun an ausgewählte Testerpersonen versandt.

Das Chrome Notebook CR-48 läuft mit dem Betriebssystem Chrome OS von Google. Chrome OS wird Mitte 2011 erscheinen. Es basiert auf dem hauseigenen Browser Chrome, ist sehr einfach aufgebaut und extrem schnell. Das Notebook setzt eine permanente und immer verfügbare Internetverbindung voraus. Sämtliche Daten und Applikationen für die Arbeit auf dem Gerät befinden sich in der Cloud.

Google startete in den letzten Tagen eine weitreichende und teilweise öffentliche Testphase zu seinem neuen Betriebssystem über ein Pilotprojekt.  Zahlreiche Testpersonen in Amerika haben das Gerät in den letzten Tagen direkt von Google erhalten und schon ausgiebig getestet.

Das generelle Fazit der ersten Berichte: einfache Ausstattung, sehr kurze Bootzeit, idealer Einsatz im Zusammenspiel mit den Services von Google und schlichtes Design.

Einen ausführlicher Testbericht könnt ihr auf www.engadget.com nachlesen.

In einem amüsanten Video zeigt Google die wichtigsten Vorteile des Notebooks auf: rasche Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit der Daten.

Ist das die Zukunft einer neuen Art von Betriebssystem? Könnt Ihr euch vorstellen mit einem solchen Gerät im geschäftlichen Alltag zu arbeiten?

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Okt 29

Google will der etablierten JPEG-Kodierung mit dem neuen Bildformat WebP an den Kragen. Die Bilder sollen bei gleicher Qualität rund 40 Prozent kleiner sein.

65 Prozent aller Online-Daten bestehen aus Bildern. Das gab zumindest der Google-Konzern bekannt. Dies im Zusammenhang mit der Vorstellung des neuen Bildformats WebP. Vordergründiges Ziel ist es, mittels des neuen Formats das Web schneller zu machen. WebP-Bilder sind bei vergleichbarer Bildqualität rund 40 Prozent kleiner. Das neue Grafikformat nutzt einen neuen Kompressionsalgorithmus , der auf VP8 basiert. VP8 ist jener Video-Code, mit dem Google bereits ein neues Web-Videoformat gestartet hat. Gemäss Google würden die deutlich kleineren Dateien zu einer spürbaren Entlastung des Internetverkehrs führen.

Noch keine valable Alternative
Die Idee, das Web dank eines neuen Bildformats schneller zu machen, ist sicherlich lobenswert. Das Problem ist allerdings, dass bisher noch nicht einmal Googles eigener Browser die Neuentwicklung anzeigen kann. Die Google-Programmierer haben zwar angekündigt, dass Chrome die neuen Bilder bald unterstützen wird. Trotzdem lohnt es sich für Webdesigner im Moment nicht, die JPEG-Alternative einzusetzen.

Für die Nutzung von WebP werden keinerlei Lizenzgebühren erhoben. Den Beispielencoder hat das Unternehmen als Open Source freigegeben.

Und was haltet ihr von Googles Entwicklung eines neues Bildformats speziell für das Web? Und denkt ihr, WebP könnte JPEG tatsächlich gefährlich werden und ihm bald einmal den Rang ablaufen?

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Sep 19

Google Chrome Geek Alarm

In Post 1 und Post 2 habe ich meines Erachtens nach wirklich sinnvolle Funktionen gebracht. Heute im vorerst letzten Post zu Google Chrome und seinen versteckten Funktionen sind es doch mehr Dinge für die Geeks und Freaks der Webwelt. Dennoch erwähnenswert, auch wenn die Anwendungen für viele möglicherweise “zu viel” sind.

Beliebte Seiten als Desk Top Apps
google chrome desktop app shortcutWer gerne seine Webseiten als Shortcut auf Desktop, Startmenu, Schnellstartleiste hätte, kann auch dies mit ein paar Klicks erreichen. Website aufrufen, Maulschlüssel klicken, Tools > Create Application Shortcuts. Ruft man die Seite dann über den Shortcut auf, wird sie in einem ganz reduzierten Browserfenster angezeigt, ohne die üblichen Leisten und Funktionen.

google chrome wm blog desktop app

Google Chrome Präferenzen synchronisieren
Wer den Chrome nach gusto mit allen persönlichen Einstellungen konfiguriert hat und oft an mehreren Rechnern arbeitet, was die meisten zumindest an zweien tun (Arbeit und zu Hause), kann die Einstellungen sychronisieren. Erforderlich ist dazu ein Google Account. Wieder auf den Maulschlüssel klicken, Options, Reiter Personal Stuff und die Funktion Set up Sync wählen. Google Account einloggen und schon wird alles bei Google gespeichert. Logged man sich auf einem neuen Rechner im Chrom ein mit dem Account werden alle Einstellungen automatisch geladen.

Ein echtes Osterei im Chrome
Eingefleischte Gamer kennen sie: die Ostereier, die Programmierer überall verstecken. Lustige Features, Minigames, Anekdoten und Witze.  Im Chrome gibt es auch sowas. Nützlich? Weit entfernt davon. Spass? Garantiert. Am besten ausprobieren, wenn der Kollege mal wieder nen Kaffee holen geht.

Über die Funktion Rechtsklick > Inspect Element innerhalb der Website kann man nämlich Elemente auch verändern. Texte umschreiben, Bildergrössen ändern, Farben austauschen. Wie im Screenshot zu sehen, habe ich die erste Zeile der Youtube Seite markiert > Inspect Element > Quelltext wird angezeitg und nun kann ich per Doppelklick im Inspektor einen neuen Text eingeben. Zum Beispiel: DU SOLLST ARBEITEN NICHT VIDEOS GLOTZEN!!! Wer die Funktion nicht kennt, wird nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz denken der Netzwerkadministrator hat ihn erwischt.

google chrome inspect element an change

Wenn ich jetzt so drüber nachdenke, vielleicht doch ganz nützlich :)

Was denkt ihr über die vorgestellten Funktionen? Nutzt ihr diese schon länger oder seit den Posts? Mal abgesehen davon dass ihr ab wohl alle den Kollegen einen Streich spielt mit dem Inspect Element.

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