Neue Cookie-Richtlinien der EU – Ärger um kleine Textdateien
Bis Ende Mai müssen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die neuen Richtlinien zum Umgang mit Cookies umsetzen. Dies sorgt mancher Orts für heisse Köpfe und erste Web-Firmen drohen gar mit einer Verlagerung in die USA.
Ein Cookie, zu Deutsch “Keks” oder “Plätzchen” ist ein kurzer Eintrag, welche Webseiten auf dem Computer eines Anwenders ablegen. Diese dienen zum Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen. So können die kleinen Häppchen denn auch Informationen über das Surfverhalten am betreffenden Computer als auch gewählte Einstellungen und Präferenzen speichern.
Seit zwei Jahren wird nun darüber diskutiert, wie und ob ein Nutzer der Platzierung von solchen Cookies zustimmen muss. Muss er in Zukunft mehrmals auf “ja” klicken wenn er eine bestimmte Webseite aufruft, oder genügt es, wenn er im Browser einmal sein OK gibt. Eigentlich müssten die EU-Mitgliedsstaaten nun jedoch bis Ende Mai die Richtlinien umgesetzt haben, doch bis anhin, hat noch kein EU-Mitglied einen konkreten Vorschlag vorgelegt…
Momentan müssen Unternehmen ihre Webseiten noch nicht umgestalten, da die Richtlinien vorerst nur die Mitgliedsstaaten bindet, welche die neuen Richtlinien bis am 25. Mai 2011 in nationales Recht umzusetzen haben. Es ist den Europäischen Unternehmen jedoch zu empfehlen, die Angelegenheit im Auge zu behalten!
Da mittlerweile solche Cookies zu einem fast unverzichtbaren Bestandteil in der Internetwirtschaft geworden sind und vor allem zu Werbezwecken verwendet werden, müssen wohl in naher Zukunft viele Webseiten mit zahlreichen Anpassungen versehen werden. Die kleinen Plätzchen werden also noch für einigen Gesprächsstoff sorgen!
Was glaubt ihr, wie schnell eine solche Gesetzgebung in der Wirtschaft umgesetzt werden muss. Was passiert wohl beim nicht EU-Mitglied Schweiz diesbezüglich?












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