Sep 02

Mir sagte eigentlich der Googles Chrome Webbrowser schon seit seinem Erscheinen zu. Schnell, nicht überladen und übersichtlich war er ja schon immer. So richtig seinen Durchbruch hatte er aber bei mir erst, als er sich mit Erweiterungen aufpeppen liess. Dass er dabei nicht spürbar langsamer wurde, machte ihn mir als Alternative zum Firefox um so symphatischer. Daher will ich diesen Erweiterungen eine kleine, lockere Serie widmen.

Eine der, von mir, am meisten gebrauchten Erweiterungen betrifft eigentlich etwas banales. Das Erstellen von Screenshots im Browser. Dazu gibt es die Erweiterung “Screen Capture (by Google)“.

Wie meist bei den Google Extensions geht die Installation problemlos und im Gegensatz zum Firefox muss der Browser nach der Installation nicht neu aufgestartet werden.
Durch Klick auf das Icon öffnet sich ein kleines Dialogfeld, in dem man die Art des geplanten Screenshots einstellen kann. Man hat die Wahl zwischen einem Teilbereich, dem sichtbaren Bereich oder, man höre und staune, der ganzen Webpage, auch wenn sie gescrollt werden müsste.

Gerade die letztgenannte Variante hatte ich schon bei einigen Screen Capture Tools schmerzlich vermisst. Vielfach wird ja von einer Webseite nicht alles ohne scrollen auf dem Bildschirm angezeigt.
Was haltet ihr von dem Tool? Wie steht ihr generell zu den Erweiterungen für den Chrome Browser? Wie immer bin ich gespannt auf eure Kommentare.

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Aug 19

An der Games Developer Conference in Köln, die gestern zu Ende ging, präsentierte Google seine Pläne für den Chrome Web Store, der schon im Mai an der Google I/O vorgestellt wurde.

Der Vortrag von Google in Köln drehte sich vor allem um die Entwicklung von Spielen für Chrome OS, die über Googles Web Store verkauft werden sollten. Man erinnert sich, Chrome OS ist ein Betriebssystem, welches fast ganz ohne Programme auf dem Computer auskommen soll. Die meisten Anwendungen sollen im Browser, direkt aus dem Internet, lauffähig sein.
Der Chrome Web Store soll gemäss Google im Oktober mit Spielen online gehen. Er wird ähnlich wie Apples App Store oder der Android Market funktionieren. Anders als bei Apple, die die Einnahmen im Verhältnis 70:30 teilen, wird sich Google mit einer Bearbeitungsgebühr von 5 Prozent zufrieden geben. Die Bezahlung wird zum Anfang über Google Checkout erfolgen, später wird dann auch Micropayment zu Verfügung gestellt.

Es ist naheliegend, dass Google den Store nicht wegen den Browserspielen eröffnet. Ich schätze, dass der Shop viel mehr auf sonstige Applikationen abzielen wird, die Google für das Chrome OS brauchen wird. Sicherlich ein günstiger Weg, zu einer grossen Vielfalt an Programmen für das neue OS zu kommen. Es würde mich auch nicht wundern, wenn auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft erste Tablett-PCs (analog zum iPad) mit dem Chrome OS auf den Markt kommen.

Ich finde dies eigentlich noch einen guten Weg, ein neues OS zu pushen. Immerhin wird durch die Userbewertung, die im Store vorgesehen ist, auch gewährleistet, dass sich der Weizen vom Spreu trennt. Was haltet ihr von der Sache?

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Dez 18

Google-ChromeLetzte Woche haben laut Net Applications erstmals mehr Leute Google Chrome benutzt als Safari von Apple. Der Browser von Google hat damit einen sicheren Platz in den Top 3 erreicht.

Die Statistiken von NetApplications über die Browsernutzung sprechen eine deutliche Sprache: Google Chrome hat mit einem merklichen Sprung den viel gehypten Superbrowser Safari von Apple überholt. Nun sind Statistiken immer mit Vorsicht zu geniessen. Allerdings hatte StatComputer Chrome schon im Juli auf Augenhöhe mit Safari gesehen. Google selbst sprach im November von über 40 Millionen Chrome-Usern.

Dieser Meilenstein folgt sehr auffällig auf die Veröffentlichung der Beta-Version von Chrome für den Mac und Linux. Für Google sind diese Betriebssysteme jedoch nur zwei kleine Puzzleteile in einem generellen Aufwärtstrend. Es läuft gut für Chrome, insbesondere weil jetzt auch Erweiterungen nach dem Muster von Firefox verfügbar werden.

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Google gibt zudem im Marketing Vollgas. Seit ein paar Wochen macht ein kleine Meldung auf der Suchseite die Besucher auf Chrome aufmerksam. Und Chrome for Christmas ist eine Weihnachts-Promo, mit der man den Browser sehr praktisch als Geschenk verschicken kann.

Seit dem 16. Dezember steht zudem fest, dass Microsoft einer EU-Kartellstrafe aus dem Weg gehen wird, indem Windows 7 in Europa am Frühjahr 2010 mit Browser-Auswahlbildschirm ausgeliefert wird. Chrome 4 für Mac und Linux könnte bis dahin das Beta-Stadium verlassen haben. Ein direkter Zusammenhang des verstärkten Marketings für Chrome mit der seit längerem absehbaren Entscheidung liegt auf der Hand.

Ich verwende Firefox seit 2002 und bin ihm seit damals schön treu geblieben. Vor ein paar Wochen schaute ich kurz auf diesen Chrome for Mac. Aber ich kann damit nichts anfangen. Wie schaut es bei dir aus? Mit welchem Browser bist du unterwegs?

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Jun 23

Auch wenn die Erwartungen nicht besonders hoch waren, die Menge schaute auf den Tag des Release von Microsofts IE8. Um ihre geringen Erwartungen ein weiteres mal vernachlässigt zu sehen wie rothaarige Stiefkinder. Es scheint, Browser machen ist einfach nicht der richtige Sport in Redmond.

Schmeiss Deinen alten Browser weg oder verpiss Dich

Werbekampagne mit folgender Entschärfung
Für den Launch in Australien dachte sich die Marketing Abteilung was ganz tolles aus. 10,000 Australische Dollars irgendwo im Internet versteckt, man muss nur den Hinweisen auf twitter und der Seite www.tengrandisburriedhere.com folgen, um dann möglicherweise eine Seite mit einem “claim” Button zu finden und das Geld einzusacken. Einzige (und peinliche) Bedingung: Das alles geht nur mit dem IE8, (andere sind über eine Scriptabfrage ausgeschlossen). Das ist schon ein starkes Stück. Wer allerdings so unverfroren war, die Microsite mit  z.B. dem Firefox zu öffnen bekam die Meldung (hier übersetzt): “Schmeiss Deinen Firefox vom Rechner oder verpiss Dich”. Nicht übel für einen Laden aus dem puritanischen Amerika. Grundsätzlich ausgeschlossen waren  natürlich Mac und Linux User, denn für die gibt es den IE8 gar nicht.

Nach heftigen Reaktionen schwenkte Microsoft dann um und entschärfte die Kampagne. Nunmehr darf man gnädigerweise auch mit anderen Browsern suchen und finden, empfohlen wird dennoch der hinterherhinkende IE8 für vollen Spielspass.

Im Vergleich

Der Schuss ins eigene Knie

Der Schuss ins eigene Knie

vergleichMS_cssDa stellt sich Microsoft gleich wieder in Ecke der Polemiker, jubelt ihrem IE8 mit zum Teil wirklich lächerlichen Argumenten zu. Man schaue sich die Liste an die Sie als Vergleich auf der eigenen Seite veröffentlicht haben. Chrome und FF unterstützen zwar CSS3 und HTML5, aber der IE8 leiste volle Kompatibiltät für CSS2.1! Und das Private Browsing, dass Sie sich beim FF 3,5 abgeschaut haben, könne der Release 3 vom FF ja auch nicht (Wusstet Ihr, dass der IE7 das auch nicht konnte?). Geschwindigkeit sei ja auch nicht alles, denn die wahre Grösse des IE8 erkennt man, wenn man Slow-Motion-Videos anschauen würde. Verstehe, dass ist ja auch eine der Hauptbeschäftigungen der User im Web. Hier also ein Kompliment an Microsoft. Das Vergleiche mit Opera und Safari gänzlich fehlen, ist bezeichnend. So ist auch die Twittergemeinde ist nicht begeistert.

Im gängigen Sunspider-Test betrachtet, macht der IE8 eine gute Figur auf dem letzten Platz, der folgende Screenshot spricht Bände. Dem ich einfach nichts mehr hinzuzufügen habe.

Top Platzierung auf Position 5 von 5

Top Platzierung auf Position 5 von 5

Liebe Marketing Amateure von Microsoft, wärt Ihr nicht Microsoft, würde ich Euch glatt meine Unterstützung anbieten und zeigen wie es richtig geht. Aber trotz des enormen Budgets sage ich nein. So dringend muss ich nicht in den Billionaires Club.

Was haltet Ihr von diesem Geniestreich? Wart Ihr enttäuscht oder vorher darauf gefasst?

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