Dein Twitter-Account als Sprachrohr für Werbung?
Den privaten Twitter-Account in bare Münze verwandeln – das machen nicht nur Promis und Blogger, sondern immer mehr Menschen wie du und ich. Sie lassen Webagenturen den direkten Draht zu ihren Freunden nutzen und werden dafür bezahlt: Je mehr Follower, desto mehr Kohle.
In den USA bieten Start-Up-Unternehmen wie Ad.ly, Izea, oder Peer2 diese zusätzliche Verdienstmöglichkeit an. Werbetreibenden öffnet sich damit ein völlig neuer Weg, Menschen zu erreichen. Empfehlungen von Freunden sind ungleich wirksamer als wenn ein Unternehmen selbst über ein neues Produkt twittert. Immer mehr Internet-Unternehmen springen auf diesen Zug auf. So hat Amazon angekündigt, Provisionen an User auszuzahlen, die Kunden via Twitter auf die Amazon-Seite bringen.
Die grössten Chancen für ein Unternehmen, Werbung an den User zu bringen, liegen jedoch in den „Influencers“. Influencers, also Beeinflusser, sind bekannte Twitter-User, die in der Regel auch besonders vielen Follower haben. Promis haben für die Aussendung eines Tweets schon bis zu 10’000 Dollar bekommen.
Bringen solchen Tweets wirklich etwas? Würden die Unternehmen diese Geld nicht gescheiter in eine tolle Social Media Kampagne stecken, als die Promis (die eh schon in Geld schwimmen), dafür einzuspannen?
Ich denke, dass diese Tweets unter all den anderen doch untergehen. Die Conversion Rate dürfte bedenklich tief sein. Und wer ist als User – und ganz besonders als Influencer – schon bereit, seine Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit mit Werbetweets aufs Spiel zu setzen. Du etwa?
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Dezember 9th, 2009 at 09:29
Ich denke die Art von Werbung über Twitter bringt überhaupt nichts. In Twitter ist die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit das A und O. Wer will dies schon für ein paar FrankenEuroDollars aufs Spiel setzen?
Erfahrungsmarketing funktioniert hier vielleicht schon, dann aber nur der Situation angepasst und immer ehrlich.
Dezember 9th, 2009 at 11:53
Auch wenn man einen grossen Streuverlust hat kann es trotzdem was bringen.
Also bestech ich mal @leumund, @pixelfreund und @bloggingtom
Bietet@filSa und @shibby auch grad an?
Dezember 9th, 2009 at 20:46
ausprobieren, dann habt ihr erfahrungswerte, ob es sich lohnt…;-)
mal eine alternative zu gekauften blogbeiträgen etc.
Dezember 10th, 2009 at 07:41
@Marc
gekaufte Blogbeiträge sind auch nicht beliebt. Und sie haben seeeehr schlechte Ergebnisse….
Januar 5th, 2010 at 13:27
Ich halte es für eine Gefahr für Twitter oder ähnliche Dienste. Wenn ein Unternehmen Werbung über Twitter machen will, dann bitte mit einem eigenen Account. Twitter lebt von der Geschwindigkeit – Werbung bremmst hier und sorgt eher dafür, dass ich mir einen anderen Dienst suchen würde.