Social Media als Marketing Instrument – Referat am Internet-Briefing Tchibo Ideas – so funktioniert Zielgruppe einbinden im Web 2.0
Nov 24

megaphoneEin Kilo Tomaten für 2.50 Euro, ein Pfund Brot für 1.60 Euro, tausend Twitter-Follower für 60 Euro und das Schnäppchen des Tages: 10′000 Facebook-Freunde für 1200 Euro. Zuschlagen!

Wer bei Facebook weniger als hundert Freunde hat, gilt wohl schon bald als unbeliebt. Doch was tun, wenn die Freunde nicht von selbst kommen? Genau. Man kauft sich welche. Das Online-Werbeunternehmen uSocial machte da kurzen Prozess. Und handelte so quasi mit Menschen.Virtuell.

Für die ganz Unbeliebten gab es in der Liste von uSocial auch das XXL-Menu: 10’000 Facebook-Freunde für unter 1200 Euro. Damit konnte eine Zeitlang selbst der unbeliebteste Soziopath zumindest auf Facebook den Anschein erwecken, er sei der absolute Stecher. Wie das allerdings mit der Facebook-Auflage funktioniert, dass ein Standard-Profil maximal 5000 Freunde haben darf, bleibt das Geheimnis von uSocial.

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„Jetzt aber mal halblang!“, dachte sich jedenfalls Facebook und drohte uSocial mit einer Klage vor Gericht, sollten sie nicht umgehend mit dem virtuellen Menschenhandel aufhören. Doch  jetzt tut uSocial so, als ob ihr Name Hase wäre. Laut Facebook sollen aber diverse Geschäftsbedingungen verletzt worden sein. Immerhin: Bis auf Weiteres hat uSocial den Verkauf von Freunden eingestellt.

Meine Meinung dazu: So nicht! Einig mit mir ist zum Beispiel die Firma Penn Olson, die fünf gute Gründe gegen das Kaufen von Fans gefunden hat:

1. Sie haben viele, aber keine guten.

2. Sie riskieren negative Reaktionen.

3. Sie wirken verzweifelt.

4. Sie verärgern vielleicht ihre wahren Fans.

5. Sie verlieren gekaufte Fans sehr bald wieder.

Wie sieht es bei Euch aus? Würdet ihr euch virtuelle Freunde oder Fans kaufen?

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21 Antworten zu “Freunde im Tausenderpack!”

  1. 1. Franzi sagt:

    So was albernes…Bei Leuten, die ueber 100/200 Leute als Freunde haben, ist es ja schon klar, dass es sich bei den meisten eher um Bekannte/alte Schulkollegen/virtuelle Bekanntschaften handelt. Was soll man denn mit 10k davon?

  2. 2. Marcel Widmer sagt:

    Bei Facebook? Nein! Freunde kaufen? Ganz sicher nicht! Aber ich hoffe, uSocial ist bald wieder im Geschäft: ich würde denen – als Lieferant – gern ein paar ungeliebte Nachbarn, Lehrer und Verwandte verkaufen ;-)

  3. 3. Luzius Müller sagt:

    verrücklte Welt.. ;)

  4. 4. Chris sagt:

    Du wechselst immer zwischen Freunden und Fans. Was meinst du jetzt genau? Oder geht beides? Du kannst Fans auch ganz anders kaufen :)

  5. 5. Christoph Fausch sagt:

    Wohin führt das noch? Als nächstes soll man sich wohl auch noch seine Kunden kaufen?!?

  6. 6. Paddy sagt:

    Wenn man irgendwo FB-Freunde kaufen kann, müsste man auch wo FB-Freunde verkaufen können. Oder? Ich brauche Geld. :-)

  7. 7. Christina Schmid sagt:

    @paddy so so was willst du denn für deine so haben? hast ein schnäppchen? ;-)

  8. 8. silicon_sky sagt:

    hmm wieso so aufgeregt… das gibts schon sehr lange in der virtuellen Welt. Angefangen hat das vor längerer Zeit bei den Onlinespielen wie z.B. WoW, dort kann man Virtuelles Gut und Gold gegen $ kaufen. Dass es nun in den Social Medien und Web 2.0 eingeführt wird (Gold sind halt hier Kontakte/Freunde) ist nur eine logische Konsequenz, neue Märkte wollen ja erobert werden.

    Der Umsatz mit Virtuellen Gütern (Gold, Schwerter oder eben “Freunde”) ist heut schon riesig und hat wohl noch viel Wachstumpotential.

  9. 9. Christina Schmid sagt:

    @silicon_sky aber was bringen einem unternehmen gekaufte freunde, die eh nix machen oder zu erzählen haben? hmmm?

  10. 10. silicon_sky sagt:

    @Christina es scheint irgendwie immer menschen zu geben die auf solche angebote eingehen, aus was weiss ich für gründen auch immer.

  11. 11. Christina Schmid sagt:

    @silicon_sky
    aber eben. schlussendlich bringt einem der anfängliche hype nix.

  12. 12. silicon_sky sagt:

    @Christina auf lange zeit sicher nicht, kurzfristig könnts funktionieren. vielleicht etwas vorfaken mit den fakefreunden?

  13. 13. Annubis sagt:

    ich bleib bei meinen <100 fb freunden. da weiss ich das qualität vor quantität kommt und ich die wirklich alle rl kenne.
    leute die freunde sammeln wie andere briefmarken muss ich belächeln – die spielen nämlich virtuellen schwanzvergleich und das is nix für mich ^^

  14. 14. Chris W. sagt:

    @Annubis

    Da fühle ich mich gerade geschmeichelt :)

    Aber ich füge auch niemanden hinzu, den…
    … ich im RL nicht kenne
    … wenig Kontakt habe und den Kontakt nicht halten möchte

  15. 15. Tom sagt:

    Das Angebot richtet sich wohl hauptsächlich an Werbefirmen die für andere Fanpages einrichten und x Fans mitversprechen. Richtige Fans eines Produkts müssen längerfristig erworben bzw. ermarktet werden. Für die schnelle Erfolgsquote werden eben “Fans” bei solchen Firmen gekauft. Bringt aber der Firma die beworben werden soll nichts. Ist aber im Prinzip dasselbe wie die Traffictausch Seiten wo nach einer Seitenoptimierung mal schnell eben billig zigtausende Hits gekauft werden um eine gewisse Zeit lang eine Erfolgsbilanz vortäuschen zu können.

  16. 16. Gaby sagt:

    Schade, wenn durch solche Machenschaften eine so beliebte Plattform wie Facebook die “echten” Freunde vergrault! Was mich noch interessieren würde ist, ob diese “verkauften” Freunde vom Verkauf wussten und diesem zugestimmt haben. Falls letzteres der Fall ist, welchen Anreiz haben diese bekommen dort überhaupt mitzumachen? Falls es ohne ihr Mitwissen passiert, dann ist das meiner Meinung nach ein grober Verstoss gegen Nutzung- bzw. Persönlichkeitsrechte, oder nicht?

  17. 17. Tom sagt:

    @Gaby. Natürlich wissen die “verkauften” Fans was passiert. Das ganze läuft so: Es gibt einen Anbieter der eine gewisse Summe dafür bezahlt das User x Profile anlegen und dann auf Befehl Fans von x od. y werden. Die Summe ist nicht hoch aber für Ländern wie Indien & China hoch genug (dort werden auch benutzte Briefmarken wiedrr vom Stempel gereinigt weil sich das auszahlt). Hat dann die Firma z.B 10000 Fans im Angebot kann sie diese für alles mögliche auf z.B eBay verkaufen. Jetzt kommt eine Werbefirma die z.B für die Firma VW eine Facebook Page erstellt hat und kauft auf eBay die 10000 fans um zeigen zu können das sie die Marketingaktionen auf Facebook gut gemacht haben. Im Prinzip bringts nichts und ist nur dazu da den Fancounter zu erhöhen damit Seiten nicht so nackt aussehen sondern großes Interesse vortäuschen.

  18. 18. Bürgin Marc sagt:

    aus business sicht ist es kein schlechter ansatz sich freunde zu kaufen.

    bei twitter können tweets gekauft werden. dieses habe ich bei fb noch nicht gefunden. würde gerne den effekt testen wenn z.b. 100 personen mit 200 fans einen text posten, welcher nutzen daraus gezogen werden kann….

  19. 19. Chris sagt:

    @Marc

    Könnte interessant sein, aber…

    1. Hört sich das sehr unseriös an.
    2. Wer wird sich wohl dafür verkaufen? Kleine Kinder, die ihr Taschengeld aufbessern werden oder sonst irgendwelche komische Leuten.

    Ich bevorzuge lieber die guten Kontakte der Swiss Web Scene ;)
    Die lohnen sich viel mehr!

  20. 20. Bürgin Marc sagt:

    @Chris, das ist ansichtssache, ob jemand es seriös oder unseriös findet fb posts oder tweets zu kaufen.

    kleine kinder und komische leute naja…. es gibt schon einige tests mit gekauften tweets und wie hoch der ROI ist.

  21. 21. Chris sagt:

    Es ist genau gleich wie mit gekauften Links für SEO. Es zieht zu wenig.

    Ich bin der Meinung die wirklich guten sprichst du damit nicht an.

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