Wahlkampf 2011 jetzt im Web – SVP, SP, FDP, CVP & BDP
Bei den Parlamentswahlen 2007 hat die SVP abgeräumt und das u.a. weil sie im Web einen guten Job gemacht hat.
Nun geht’s noch genau zwei Jahre bis zum nächsten Wahlkampf. Ob das Internet auch diesmal nur sehr bescheiden eingesetzt wird oder ob man sich ‘ne Scheibe von Obama’s Online-Wahlkampf abschneiden wird habe ich heute schon kurz analysiert.
Social Media ist mit Sicherheit ein mächtiges Instrument um Wählerstimmen zu holen, nur muss man’s richtig und vor allem rechtzeitig einsetzen. Bisher haben alle Parteien einen Bogen um das Thema gemacht, ob das auch für den Wahlkampf 2011 so ist zeigt das Video.
Direktlink zu Youtube für iPhone-User etc
Offenbar verschläft man auch diesmal den Online-Wahlkampf wieder oder wartet bis es zu spät ist.
Wird die SVP (im Web) wieder abräumen?
3 Pings zu “Wahlkampf 2011 jetzt im Web – SVP, SP, FDP, CVP & BDP”
13 Antworten zu “Wahlkampf 2011 jetzt im Web – SVP, SP, FDP, CVP & BDP”
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1. Fredi sagt:

September 28th, 2009 at 09:17Ja Philipp, so wie es ausschaut wird auch 2011 wieder die SVP abräumen. Die SVP ist ja bekanntlich die konservativste Partei der Schweiz, aber was bei den letzten Wahlen die SVP im Internet gezeigt hat, war voll geil.
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2. Dirk Worring sagt:

September 28th, 2009 at 10:54Man merkt einfach die Hilflosigkeit der Parteien beim Thema Web allgemein. Das sich Politiker und Parteien gerade mit dem Thema Social Media sehr schwer tun, finde ich wenig überraschend. Denn hier zerbricht das klassische Model der “Wählerbeschallung”. Plötzlich entstehen offene Dialoge, zu denen jeder beisteuern kann und nicht nur Medienberichte. Ein Umstand der es Politikern sicherlich nicht einfacher macht mit hohlen Phrasen und wenig glaubwürdigen Argumenten durchzukommen. Da muss ich auch sagen, Kompliment für den progressiven Umgang der SVP mit diesen Kanälen.
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3. Phil Kieser sagt:

September 28th, 2009 at 11:38Freilich lässt sich behaupten, dass die Parteien wenig bis gar nichts tun. Was mich allerdings überrascht ist, dass eine schweizer Nationalpartei das Werben im Netz so vernachlässigt. Da sind ja bereits unsere regionalen Parteien in Südtirol schon z.T. besser – und bekanntlich sind wir hier ja immer 2 Jahre im Rückstand
Aber progressiv im Web allein bringts halt auch nicht: siehe SPD.
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4. Stefan Amport sagt:

September 28th, 2009 at 12:52Ob die SP mitliest, -schaut? Den Facebook-Fan Link hat sie jetzt prägnant auf der Startseite eingebaut.
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5. Thomas Hutter sagt:

September 28th, 2009 at 13:34Die Schweizer Parteien schlafen nach wie vor ziemlich im Web, die SVP ist mit Sicherheit am besten online vertreten, hat aber entsprechend wohl auch das grösste Werbebudget zur Verfügung. Ähnlich sieht es auch bei Abstimmungsvorlagen wie am letzten Wochenende aus, ich habe dies in meinem Blog vor einigen Tagen ebenfalls ein wenig beleuchtet: http://www.thomashutter.com/index.php/2009/09/eidgenossische-volksabstimmung-%e2%80%93-offline-statt-online/
Die politische Werbung findet wie vor 30 Jahren nach wie vor ideenlos (mit unheimlichen Budgets) auf den Plakatwänden statt.Auch Deutschland und Österreich sind meiner Meinung nach noch weit hinter dem Machbaren – okay, die Politiker sehen ja auch nicht so sympathisch aus wie Obama…
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6. Philipp Sauber sagt:

September 28th, 2009 at 14:47Ich glaube man ist sich einig, dass die Schweiz was politischer Wahlkampf betrifft noch in den Kinderschuhen steckt, das zeigt auch die Analyse von Dir @Thomas.
Nur fragt sich, ob dadurch eine SVP, wenn’s sie nicht ganz verbockt, 2011 wieder als Sieger aus den Wahlen geht oder hat das Web nicht so viel Macht wie ich das vermute?
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7. Thomas Hutter sagt:

September 28th, 2009 at 15:22Ich bin überzeugt, dass das Web einen grossen Einfluss haben wird/kann, wichtig finde ich, dass die Themen eben gerade für junge Zielgruppe eher spielerisch oder phantasievoll transportiert werden, weil sonst viele politische Themen die Jungen zu wenig interessieren, bzw. die Ideen gleich “öde” rüberkommen wie auf den herkömmlichen Medien.
Ziel müsste es sein, dass die “junge” Generation sich mit den Inhalten auseinandersetzt und so die Wichtigkeit der aktiven politischen Beteiligung erkennt, sonst bleibt es beim coolen Auftritt und nicht mehr.
Die Herausforderung ist entsprechend hoch!
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8. Pascal Burckhardt sagt:

September 28th, 2009 at 16:11Die sendung ‘Neues’ hat dazu ein guten Beitrag zum Thema: http://podfiles.zdf.de/podcast/3sat_podcasts/090913_sendung_neues_p.mp4
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9. Yves sagt:

September 28th, 2009 at 16:12Was für mich zählt, ist eigentlich nicht der Umstand ob eine Partei möglichst viel Web 2.0 Elemente auf ihrer Site hat. Was ich viel mehr schätzen würde, wenn die Parteien dem Volk besser zuhören würden. Dies ist genau der Vorteil, den die SVP ausspielt, unabhängig davon, ob dies im Web geschieht oder irgendwo anders. Die SVP Wähler fühlen sich von der Partei ernst genommen. Dies könnte mit Web 2.0 Elementen extrem verstärkt werden, scheitert aber bei allen Parteien an der Umsetzung. Es herrscht der Glaube, dass ein Facebook-Button automatisch neue Wähler bringt. Dem ist zum Glück nicht so.
Man folge nur mal in Twitter @SVPBrunner. Er folgt einer Userin und 98 folgen ihm. Seit dem 1. August hat er es auf 12 Tweets gebracht. Mit anderen Worten, trotz Twitter Seminar hat er nichts begriffen.
Social Media bringt null und nichts, wenn es nicht gelebt wird. – Auf beide Seiten.
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10. Philipp Sauber sagt:

September 28th, 2009 at 19:43@Pascal interessante Analyse zum Wahlkampf in Deutschland und gut zu sehen, dass im grossen Kanton auch nicht mehr läuft.
@Yves Brunner ist wenigstens auf Twitter und das nicht als einziger Politiker der SVP. @lukasreimann beispielsweise hatte live von den letzten Bundesratswahlen getwittert. Aber klar haben die auch noch viel viel Potential.
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11. Yves sagt:

September 28th, 2009 at 22:44@Philipp Sauber
Da steckt noch ganz viel Potential drin. Mich dünkt im Moment finden viele Politiker Social Media cool, aber noch keiner hat gemerkt, das es mehr als nur zur Selbstdarstellung taugt. Nicht mal dies haben sie so richtig im Griff, wenn ich da an die traurige Videokampagne der FDP Luzern denke. -
12. Markus Müller sagt:

Oktober 15th, 2009 at 15:50Lieber TELEBLCHER.CH neidisch kritisieren als selber etwas innovatives für die Wahlen 2011 tun, das ist offensichtlich die Devise bei einigen Pareien.
Ich meine, mit einem einfachen Youtube-Video sollte es schon einem einzelnen Bürger möglich sein, eine Volksinitiative zu lancieren.
Beispiel Thema Kinderbetreuungsverordnung KibeV : http://www.youtube.com/user/politikschweiz
Aber es ist schon so dass das Internet von einigen Parteien noch sehr stümperhaft genutzt wird.
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13. Hans Kolpak sagt:

Februar 16th, 2010 at 08:54Zur Qualität der Webaktivitäten von Parteien habe ich am 30. Januar 2010 einen Pressetext verbreitet. Siehe Link. Das Problem für die etablierten Parteien sind die gewachsenen Strukturen und für die Kleinparteien und Neugründungen die Abstimmungsprozesse.
Bei der Gründung der ‘Partei der Vernunft’ wurde mir die Verantwortung übertragen, die anschließend unterlaufen wurde. So what?
Mit der NationalPartei gehe ich einen umgekehrten Weg. Seit 6. Januar trage ich meine eigenen Texte aus den letzten Jahren zusammen. Seit dem 15. Februar lade ich weitere 99 Autoren ein, mitzuwirken und am 17. März ist der offizielle Start des Projektes.
Aber es dürfte dabei bleiben: Schlau sind wir immer erst hinterher, oder?
Was bleibt, sind die tatsächlich ausgeübten Ziele, um Staatsinteressen zu dienen. Wer – wie übrigens alle etablierten Parteien in Deutschland – nur Eliten bedient und trotz der minimalen Mitgliederzahl Vertetungsansprüche für das ganze Volk geltend macht, ist nicht ganz dicht. Man betrachte die Anzahl der Parteimitglieder im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Welch eine Anmaßung!




September 28th, 2009 at 11:11
[...] via website-marketing.ch [...]
September 30th, 2009 at 10:03
[...] wir uns die schweizer Parteien im Netz angeschaut haben, nun ein Blick über die Grenze, ins allseits beliebte Deutschland. Wie [...]
Oktober 7th, 2009 at 08:35
[...] dem ich hier am 28.9.09 eine kurze Analyse der 5 Bundesratspartei-Websites veröffentlicht habe und feststellen musste, dass im Bereich Social Media kaum was gemacht wurde, [...]