Newsletter als Problem für die Post?
Vor ein Paar Monaten kündete die Post an, dass sie einen ziemlichen Rückgang in der Briefpost verspürt. Vor ein paar Tagen nun gab sie bekannt, dass der Rückgang mit rund 5% sie zu einem Stellenabbau, vor allem beim Zustellpersonal, zwingt.
Die Post hatte in den letzten Jahren ständig mit einem Rückgang bei der Briefpost gekämpft. Dieser war aber mit ca. 1.5% vergleichsweise gering. Für den massiven Anstieg des Rückgangs macht die Post vor allem die Wirtschaftskrise verantwortlich. Vor allem sehen sie das Problem, dass im Zuge der Wirtschaftskrise aus Kostengründen vermehrt auf elektronische Newsletter gesetzt wird und diese nicht mehr per Post verschickt werden.
Sind die Kosten bei elektronischen Newsletters der einzige Grund?
Was macht der Post sonst noch zu schaffen?
Da gibts so einiges, das früher die Post transportierte und heute den elektronischen Weg nimmt. Ich denk da zum Beispiel mal an die ganzen Bankauszüge, die man heute nicht mehr braucht, Rechnungen, die man sich direkt ins Onlinebanking speisen lassen kann, irgendwelche Formulare, die online ausgefüllt werden, Flugtickets, die auch nicht mehr physisch vorhanden sind etc. etc.
Nicht zuletzt sägt die Post auch am eigenen Ast. Unter der Marke Swiss Post Box bietet die Post einen Dienst an, der den Briefträger auch so ziemlich überflüssig macht und DirectPoint versendet auch gerne elektronische Newsletter im Auftrag.









Juli 30th, 2009 at 10:31
Die Post versucht schon mit dem http://www.post.ch/directpoint hineinzukommen und hat mir durch die sehr guten Newsletter gute Tipps gegeben, wie ich DirectMarketing machen kann, ohne die Post… Vielen Dank trotzdem!
Mit Briefen haben wir kein Feedback (oder wenig) von den Kunden. Mit einem guten e-Newsletter weiss man genau wer was wann gemacht hat (z.B. Links zu mehr Infos)
August 3rd, 2009 at 14:31
Ich denke nicht nur die zurückgehende Werbepost (Newsletter) macht der Post zu schaffen… die gesamte Entwicklung geht auch weiterhin ins digitale. Ich habe vor kurzem mein Konto gewechselt. Hierfür musste ich nur einen Brief verschicken (Finanzamt). Alles andere ging per E-Mail oder Telefon. Vor 10 Jahren hätte ich locker 15 Briefe verschicken müssen… Grüße, Dennis