Apr 17

feedlyLetzten Monat hatte ich einen Artikel über den Gebrauch von RSS-Feeds geschrieben. Durch den Kommentar von Cyrill Schneider wurde ich angeregt, doch mal Feedly zu probieren. Um es vorweg zu nehmen, Feedly hat mich begeistert.

Bei Feedly handelt es sich nicht um einen eigenständigen Feedreader. Vielmehr ist es eine Firefox-Erweiterung, die auf den Google Reader aufsetzt und dessen Inhalt neu gegliedert darstellt und mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen neu anreichert. In Folge dessen wird nach der Installation der Erweiterung auch das Login des Google Readers abgefragt. Dies ist meiner Meinung nach auch der einzig negative Punkt an Feedly. User die sich andere Feedreader gewohnt sind, werden daran wenig Freude haben.

Als Google Reader Nutzer darf man sich aber über zahlreiche Komfort-Funktionen freuen:

  • Als erstes fällt einem die „frischere” Darstellung der Feeds auf. Anders als die Listen im Google Reader, ordnet Feedly die Feeds im Magazin Stil an. D. h. man bekommt den Inhalt des Google Readers quasi im Zeitungsformat präsentiert. Dies natürlich in Rubriken gegliedert, die den Tags im Google Reader entsprechen. Aufgelockert wird das ganze durch Grafiken aus den verschiedenen Feeds. Auf Knopfdruck kann zwischen verschiedenen Ansichten gewechselt werden. So gibt es auch eine Ansicht, die es erlaubt, den eigenen Twitteraccount im Blickfeld zu haben.
  • Hat man mal die für sich stimmige Ansicht gefunden, kann man daran gehen die Feeds zu lesen und zu verarbeiten. Freude macht die direkte Synchronisation mit dem Google Reader. Wenn etwas als gelesen markiert wurde, ist es im selben Augenblick auch beim Google Reader als gelesen markiert. Feedly und das Google Produkt lassen sich auch nebeneinander benutzen und sind immer auf dem gleichen Stand.
  • Bei den zusätzlichen Funktionen stechen die Schnittstellen zu zahlreichen Web2.0 Tools hervor. Es lassen sich Links direkt an del.icio.us, Facebook, Friendfeed und andere Services schicken. Einen Link per Twitter abzusetzen ist ebenfalls ein Kinderspiel.
    Ausserdem können Artikel als Favoriten markiert oder abgespeichert werden. Auch dies wird so im Google Reader vermerkt.

Feedly ist bei mir innert kürzester Zeit ein Tool geworden, das ich nicht mehr missen will. Es sei denn, jemand wüsste noch ein besseres RSS-Werkzeug? Wie haltet ihr es so? Ist Feedly eine Spielerei oder schätzt ihr es auch?


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5 Antworten zu “Feedly – RSS-Feeds noch komfortabler geniessen”

  1. 1. René sagt:

    Ich benutze RSS praktisch nie, doch wenn ich den Beitrag so lese, muss feedly wirklich ein sehr interessantes und nützliches Tool sein.

  2. 2. Morgy sagt:

    Vielen Dank für diesen super Tipp. Ich hab lange nach so einem Reader gesucht. Vor allem genial ist das Zusammenspiel mit dem Google Reader. Top!

  3. 3. Perditia sagt:

    Ich hab Feedly nachdem ich die Empfehlung von Cyrill gelesen hatte auch mal durchgelesen und möchte das auch nicht mehr missen.

    Einfach toll wenn man beispielsweise nach einem Begriff bei Google sucht und dann gleich die Ergebnisse aus dem Reader sieht oder wenn man eine Website tweeten oder für sich mit einem Kommentar für später speichern will.

    Vielen Dank für die toole Anregung!

  4. 4. Yves sagt:

    Es freut mich, dass ich hier aufzeigen konnte, dass RSS-Feeds nicht so trocken daher kommen müssen, wie es sich anhört.

  5. 5. Thomas sagt:

    Ich nutze seit neustem https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/4578 und kann nicht mehr ohne.

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