Dez 01

Blacksocks verkauft online Socken-Abos, und das sehr erfolgreich. Allerdings ist der Brand vor allem hier in der Schweiz und teils im angrenzenden Ausland bekannt. Denn da lässt sich mit einem überschaubaren Marketing-Budget und einer cleveren Strategie sowas erreichen. Natürlich müssen Produkt und Idee stimmen.

Blacksocks hat sich nun das Ziel gesetzt, die Bekanntheit und den Kundenkreis über die Grenzen bis in die USA auszubreiten.
Mit konventioneller Werbung, ein schier unbezahlbares Unterfangen. Mit den Möglichkeiten die Social Media bieten, durchaus ein Ziel, das Chancen hat. Der springende Punkt ist die Idee und die Art, wie die neuen Instrumente des Internets genutzt werden.

Die Basis der Kampagne „Be a Gentleman“ liefert Facebook, welches die Möglichkeit bietet, eigene Applikationen zu integrieren. So hat die INM für Blacksocks einen Wettbewerb entwickelt, der Teil von Facebook ist und von den viralen Möglichkeiten der Plattform profitiert. Eines der wertvollsten Hauptfeatures von Facebook ist das Weiterempfehlen von Applikationen, was natürlich nur dann funktioniert, wenn es die Empfehlung auch wert ist. Und das kann man nicht kaufen wie ein Banner.

Exakt mit dieser Weiterempfehlung kann man im „Be a Gentleman“ Game punkten, was natürlich einen weiteren Anreiz schafft und die Verbreitung zusätzlich vorantreibt.

Zur Facebook Applikation wurde ein Wordpress Blog aufgesetzt, der in einer ersten Phase für interessante, statistische Auswertungen eingesetzt wird. In einer weiteren Phase entsteht dort ein Blog mit dem Thema Gentlemen Guide.

Ob sich das von Blacksocks gesteckten Ziel, neue Märkte zu erschliessen, erfüllt, wird sich im Laufe der nächsten Monate zeigen.
Was denkt ihr? Hat das Abenteuer “Be a Gentleman”, welches Social Media Instrumente nutzt, eine Chance?

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4 Pings zu “Blacksocks nutzt Facebook & hofft so neue Märkte zu öffnen.”

  1. styropor.digital » Blog Archive » Links zu Weihnachten… sagt:

    [...] Blacksocks nutzt Facebook & hofft so neue Märkte zu öffnen. [...]

  2. Warum Online Agenturen vor einer grossen Chance stehen :: Onlinemarketing, Onlinewerbung, Social Media, Werbung sagt:

    [...] Art von Marketing erfordert spannende Ideen (die INM hat u.a. mit dem Gentlemen Game ein solches Projekt gestartet) und die Bereitschaft zu Experimenten. Zudem, und das ist der Vorteil [...]

  3. www.best-practice-business.de/blog » Kellas - Katzenfutter per Abonnement sagt:

    [...] (Schwarze Socken im Abo). Die Idee stammt von einem Schweizer, der damit langsam die ganze Welt erobert. Und jetzt lese ich davon, dass drei pfiffige Unternehmer Katzenfutter im Abonnement per Post [...]

  4. Alle Kinder twittern, nur nicht @pixelfreund, der… – Twitter Memes und virales Marketing sagt:

    [...] ist Lernen angesagt. Erste grosse virale Kampagnen sind am Start. Für Blacksocks Gentlemen Guide, Adobe Dance with me, Pepsi’s I can und weitere. Die Resultate [...]


9 Antworten zu “Blacksocks nutzt Facebook & hofft so neue Märkte zu öffnen.”

  1. 1. Martin Hunkeler sagt:

    Die Idee ist sehr gut und ist ein Marketingschritt in die richtige Richtung. Bin gepannt wie das Game ankommen wird. Schade ist, das man bei Facebook registriert sein muss, um daran teil zu nehmen.

  2. 2. Teo Leipert sagt:

    Die grosse Frage ist, wird sich das Game weltweit verbreiten? Die Idee ist super und zielt voll auf die viralen Mecanos ab.
    Würde mich interessieren wie es sich entwickelt, bitte informiere uns hier weiter.

  3. 3. Ricardo sagt:

    Ich habe mir die Applikation ja schon nach deinem Tweet installiert. Was mich aber von der wirklichen Nutzung abhält sind die benötigten Daten. Ich gebe äusserst ungerne bei Facebook, egal wem, meine Angaben raus. Darum hört das Blacksocks Abenteuer für mich gleich nach der Sprachwahl auf.

  4. 4. John sagt:

    Ein interessantes Projekt und ich bin gespannt wie es sich entwickelt. Für mich stellt sich die Frage, ob die grosse Masse der Facebook Nutzer solche Applikationen überhaupt nutzen?

  5. 5. Ricardo sagt:

    @John:

    Ja das tun sie, Applikationen sind fast so beliebt wie Facebook selbst. Hab ein Freund aus Kalifornien, der betreibt ein Werbenetzwerk für FB + Myspace Apps. Dieser erzeugt mit lediglich 10 Applikationen im Inventar über 40 millionen Impressions pro Tag.

    Die Frage ist nur ob die Userbasis eine solche Applikation auch in Zukunft zu nutzen weiss und wie gut sich die Applikation viral verbreitet.

  6. 6. Sam sagt:

    Habe in letzter Zeit einige Facebook Games getestet. Mein Fazit (gerade auch wegen der [guten!] Designänderung von Facebook): Facebook-Games werden sterben. Oder massiv besser werden.

    Interessiert mich aber schon, ob das Gentleman-Game (trotz Übersetzung) die Erwartungen des Kunden erfüllt. Die Frage ist ja, wie hoch sind seine Erwartungen :-)

  7. 7. Samy sagt:

    Ich bin ja gespannt, ob sich daraus wirklich eine Schweizer Case Study ergibt (wir werden es sicherlich erfahren). Sonst hört man immer nur von Geschickten aus dem Obama-Land.

  8. 8. Markus Gabriel sagt:

    Durchdacht, originell und erfolgversprechend. Könnte von uns sein.

  9. 9. Philipp Sauber sagt:

    Danke für die Feedbacks.
    Grundsätzlich kann gesagt werden, dass die Idee gut angekommen ist und selbst Branchenprofis wie Markus an einen Erfolg glauben.
    Ich werde euch hier über den weiteren Verlauf informieren.

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