Nov 18

Eine Studie der ETH zeigt auf, was nötig ist, damit ein YouTube-Video zum Erfolg wird und unzählige Besucher anlockt. Mittels mathematischen Modellen lässt sich der Erfolg von einem Video vorhersehen.

Die ETH-Forscher haben dazu erfolgreiche Videos auf YouTube untersucht und miteinander verglichen. Dabei wurden Sie in drei Gruppen unterteilt:

Junk-Video
Uninteressante Videos, die keine selbstorganisierte Entwicklung auslösen, jedoch unverhofft in sehr kurzer Zeit sehr viel Aufmerksamkeit erhalten.

Virales Video
Diese viralen Videos breiten sich wie eine Epidemie über soziale Netzwerke wie Blogs, E-Mail und Links aus. Die Verbreitung erfolgt durch Mund-zu-Mund Werbung. Die Verbreitung beginnt eher langsam.

Qualitäts Video
Ähnlich wie die viralen Videos, jedoch mit einer explosionsartigen Verbreitung. Dank der Qualität erlangt das Video Aufmerksamkeit.

Durch die Analyse von 5 Millionen Videos während zwei Jahren konnte beobachtet werden, wie Videos ganz charakteristische Kurven bei der Zuschauerzunahme und -abnahme haben. Diese Kurven lassen sich mathematisch berechnen. Ein soziales System funktioniert genau gleich wie ein physikalisches Netz und lässt sich mit Regeln und Berechnungen beschreiben. Somit kann im Voraus bestimmt werden, ob eine Video bei YouTube erfolgreich sein wird oder nicht.

Amazone hat bereits Interesse an den Berechnungen angemeldet und will das System in den Online Buchverkauf integrieren.

Wird sich die Werbeindustrie diese neue Technologie von Nutzen machen und werden virale Videos noch berechnender?


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Ein Ping zu “Wie ein YouTube-Video zum Erfolg wird”

  1. Kohle machen mit eigenen Clips :: YouTube sagt:

    [...] Die ETH hat zum Thema Erfolg von YouTube-Videos geforscht. Mehr dazu gibts hier. [...]


6 Antworten zu “Wie ein YouTube-Video zum Erfolg wird”

  1. 1. Nina S sagt:

    Spannend. Gibt es die Ergebnisse der Studie online (oder sonstwie publiziert)?

  2. 2. René Ehrenmann sagt:

    Ich konnte die Ergebnisse nicht finden, nur eine kurze Zusammenfassung aus welcher ich den oben geschriebenen Beitrag erstellt habe.

  3. 3. Sereini sagt:

    Klingt super spannend. Ich bin überzeugt, dass in Zukunft solche Modelle mehr Gewicht erhalten. In Zeiten in denen die Finanzen knapp sind, muss man auf Effizienz setzen, dh der zweite Punkt mit den viralen Videos für eben weniger Geld wird im Fokus der Werbenden sein.

  4. 4. Martin Hunkeler sagt:

    Tönt spannend. Die Frage ist aber, wie das ganze umgesetzt wird. Man halt also nun die Charakteriska der Videos. Nun muss dies aber erstmal auf zukünftige Videos übertragen werden. Ob sich so einen Erfolg garantieren lässt, wage ich zu bezweifeln. Die Dynamik der User ist nicht zu unterschätzen. Was heute gilt muss morgen nicht mehr gelten.

  5. 5. Daniel Gaßmair sagt:

    Ich wage zu bezweifeln, ob man wirklich anhand von mathematischen Formeln die Erfolgsaussichten eines Videos bestimmen kann. Läßt sich denn Kreativität und Ideenreichtum mit Hilfe eines Algorithmus definieren? Wohl kaum!

  6. 6. Matthias Reinholz sagt:

    Auf diese Studie bin ich sehr gespannt. Endlich mal wieder ein (hoffentlich) großer Schritt in Richtung wissenschaftlicher Erforschung von Word-of-Mouth-Marketing!

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