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Google Panda-Update Teil 2: Schweizer Hitliste

Google rollte vor etwas über 2 Wochen das Panda-Update sprachübergreifend weltweit auf fast alle Sprachen aus und ist nun (endlich?) auch in der Schweiz angekommen. (s.a. unseren Beitrag vom 18. August). Hatten in den ersten Tagen noch Spekulationen die Überhand gibt es mittlerweile spannende facts & figures über die Auswirkungen des Updates. Bezogen auf die Schweiz hat Searchmetrics nun auch für die Schweiz eine erste Hitliste präsentiert.

Google Panda Update: Schweizer Hitliste

In erster Linie interessiert natürlich ob die Ergebnisse mit denjenigen aus z.B. Deutschland oder Österreich zu vergleichen sind oder signifikante Unterschiede ausweisen bezüglich der möglichen Rückschlüsse. Da Googles Update immer noch einige Überraschungen bereithält ist es weniger erstaunlich dass sich die länderübergreifende Entwicklung  nicht ganz (weder empirisch noch tendenziell) deckungsgleich erweist. Ganz grosse Domains sind auf der Verliererliste eher die Ausnahme, zu den populären Domains gehören hier sicherlich 123people.ch, 20minuten.ch, preisvergleich.ch, gate24.ch oder yasni.ch. Gegenüber stehen Gewinnerportale wie die Neue Zürcher Zeitung, local.ch, immoscout.ch oder Swisscom. Auf den ersten Blick scheint vor allem die Aufbereitung, das Volumen und die Aktualität des Contents den Unterschied zu machen. Wäre dies jedoch die einzige Maxime dürften Portale wie local.ch nicht in diesem Ausmasse vom Update profitiert haben. Alle anderen Faktoren, wie z.B. Historie, Vernetzung/Verlinkung (Offpage-Optimierung ist nach wie vor aktuell), Struktur nehmen ebenfalls Einfluss, ansonsten wären diese Ergebnisse nicht zu erklären.

Welche Differenzierungsmerkmale sind euch aufgefallen beim Vergleich? Habt ihr komplette Ausreisser gefunden oder weitere Merkmale hinsichtlich des Panda-Updates? 

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4 Kommentare

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  1. Stefan Rupp | 23.08.2011 11:34

    Korrekt, gemäss den 5 Todsünden ist der Anteil an Werbung ebenfalls ein Einflussfaktor. Jedoch warne ich davor sich auf eines von verschiedenen Kriterien auszurichten bei Vergleichen, wahrscheinlicher ist der Mix von diversen Bewertungsmustern.

  2. massimo | 23.08.2011 11:31

    wenn ich blick.ch “gewinner” 20min.ch “verlierer” anschaue, könnte auch die theorie der werbung aufgestellt werden. bei 20min ist die werbung prominenter auf der seite platziert, auch in den artikel selber (erster drittel). beim blick muss zuerst gescrollt werden…

  3. Stefan Rupp | 23.08.2011 09:03

    ist ein spannender Input und im Bereich , wenn dem so wäre (s. Entwicklung Blick.ch) halte ich das aber für eine gefährliche Entwicklung wenn z.B. Boulevard-Journalismus höher gewichtet wird als unabhängige News-Portale, welche teilweise mit Freelance-Journalisten zusammenarbeiten.

  4. Yves Moret | 22.08.2011 09:15

    Auf den ersten Blick fällt mir auf, dass die Gewinner die “seriöseren” Infoplattformen, die von Redaktionen betreut werden, sind. Denke mal, dass die vom höheren Trust Rank von Google profitieren.
    Bei den Verlierern finden sich vor allem Portale, die viel usergenerated Content bereitstellen, der dadurch z. T. eher zweifelhafter Natur und auch manipulierbar ist.

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